• Horseshoe Bend und Marble Canyon

    May 19, 2024 in the United States ⋅ ☁️ 30 °C

    Am nächsten morgen frühstücken wir ausgiebig und begeben uns wieder in Richtung Page. Wir stoppen nochmal am Damm, machen einige Fotos und fahren in den Ort. Es ist Sonntag und wir haben eine evangelische Kirche gefunden, welche um 11 Uhr Gottesdienst hat. Nicht so einfach im Mormonenland. Also halten wir und werden freundlich von der Frau des Pfarrers begrüßt, welche uns ankündigt daß der Pfarrer noch Druckerprobleme hat und sich der Beginn des Gottesdienstes etwas verzögert. Vor uns nimmt eine Frau mit ihren Sohn Platz die uns gleich anspricht. Sie erzählt uns, dass sie lange Jahre in Ägypten gelebt hat, da ihr Mann dort an dem Bau des Assuandamms beteiligt war, genauso wie an dem Damm in Page. Interessant und dann beginnt der Pfingstgottesdienst. Der Pfarrer hält eine gute Predigt und nach dem Gottesdienst werden wir wieder zum Mittagessen eingeladen. Wir lernen die verschiedenen Gemeindemitglieder kennen. Alle sind freundlich und interessiert an uns. Und alle erzählen von sich. Einer erzählt uns von seiner Kindheit in Page, wo er noch mit Freunden einfach so in den Windcanyons oder den Felsbrücken gezeltet hat. Das ist heute alles kommerzialisiert. Er ist Indianer und hatte bestimmt eine ganz andere Kindheit. Wir verabschieden uns von der freundlichen Gemeinde und fahren weiter Richtung Marble Canyon. Ein kurzer Zwischenstopp am Horseshoe Bend. Dort waren wir vor 17 Jahren. Heute gibt es einen großen Parkplatz, ein Eintrittshäuschen und Massen an Touristen. Der Colorado macht hier eine eindrucksvolle Schleife und man hat eine super Sicht. Das ist geblieben aber die vielen Touristen sind schon krass. Wir fahren weiter und halten am Marble Canyon und laufen über die Fußgängerbrücke, welche parallel zu der Autobrücke besteht. Wir haben eine schöne Sicht in den tiefen Canyon. Von dort biegen wir zu Lee’s Ferry ab. Das wurde uns von dem Minessota Ehepaar am Navajo Monument empfohlen. Und es ist tatsächlich sehr schön. Hier geht die Schlucht des Colorado etwas auseinander und man bis ganz nach unten fahren. Viele Wassersportler lassen hier ihre Boote zu Wasser. Es gibt einen breiten weißen feinsandigen Strand, den wir entlangwandern. Das Wasser des Colorado Flusses ist eiskalt, obwohl einige Leute baden gehen. Wir beschließen, dort auf dem Campingplatz zu nächtigen und genießen den Blick auf die mächtige rote Felskulisse und einen schönen Sonnenuntergang.Read more