Mazatlan-Malecon, Kathedrale, Pl Machado
18 de janeiro de 2025, México ⋅ ☀️ 22 °C
Nach einer Nacht mit dem stampfenden Motorgeräusch der Fähre kommen wir pünktlich gegen 8 Uhr in Mazatlan an. Die Stadt empfängt uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Am Hafeneingang erhebt sich ein Hügel, auf dem ein kleiner Leuchtturm steht. Dieser ist nach Gibraltar der zweihöchste Leuchtturm der Welt. Was ein Glück, dass da der kleine Hügel am Hafeneingang war. Die Fähre wird entladen. Die Osnabrücker, welche gestern als Letzte raufgekommen sind, kommen heute als Erste runter. Wir hingegen sind mit schweren Lastanhängern rundum eingeparkt. Wir müssen warten bis alle PKWs und LKWs von Bord sind. Dann kommen die Lastenschlepperwägelchen und ziehen jeden Lastanhänger einzeln von der Fähre. Bis wir endlich raus können ist es 11:45 Uhr. So lange stehen wir und genießen die Sonne und die Aussicht auf den Hafen. Wir fahren endlich von der Fähre und dann quer durch Mazatlan und die Promenade entlang bis zu dem ersten Wohnmobilstellplatz. Neben einem Kanadier und einem kleinen Campervan, welcher einer französisch sprechenden kanadischen Familie gehört, sind wir die einzigen Besucher. Der Platz ruft satte 600 Pesos auf. An der Uferpromenade hatten wir Hotels gesehen, die nicht mehr für ein Zimmer haben wollten. Seis drum, wir checken ein und wandern vor zum Strand. Mazatlan hat 21 Kilometer Strandpromenade. Wir wandern ein paar davon Richtung Innsenstadt und bewundern die Mariachi Bands, welche völlig schräg, aber dafür laute Musik spielen und die Mexikaner wunderbar unterhalten. Einige tanzen sogar dazu. Das Meer ist frisch und so beschließen wir, nach ein paar Kilometern einen Uber zu rufen und lassen uns an das Fischerdenkmal am Malecon bringen, von wo wir die letzten Meter zu Fuß in die Innenstadt laufen. Die schöne Kathedrale hat leider geschlossen. Wir schlendern über den palmenbestandenen Zocalo und da stolpere ich in einer tiefen Abflußrinne und falle aufs Knie. Dabei fällt mir die Sonnebrille von der Nase und ist total verbogen. Ich habe Glück gehabt und nur eine Schürfwunde. Gleich gegenüber ist eine Apotheke, in der wir Wunddesinfektionsspray und Pflaster erstehen. Wir schlendern weiter zur Plaza Machado. Der Platz ist von alten kolonialen Häusern gesäumt und hat einen schön angelegten Zocalo mit Palmen und Blumen. Wir schlendern darüber und noch etwas durch die angrenzenden Straßen mit ihren bunten Kolonialhäusern. Dann hören wir Musik auf einer Dachterasse an der Plaza Machado und beschließen, uns dort niederzulassen. Da wir nicht reserviert haben, setzt uns die nette Kellnerin an einen Tisch zu einem älteren kanadischen Ehepaar. Die beiden sind sehr sympathisch und gesprächig. Don und Joanne aus der Nähe von Calgary verbringen den Winter in Mazatlan. Sie haben ein kleines Apartment direkt an der Placa Machado unterhalb des Dachterassenrestaurants gemietet. Die Musik ist gut. Es spielt ein äterer Mexikaner Gitarre, zusammen mit seinen beiden erwachsenen Söhnen. Sie spielen Musik der Rolling Stones, Beatels und die gängigen Hits der 70er. Die Kanadier sind sehr interessiert an unserer Reise. Wir tauschen eMail Adressen aus und sie laden uns sogar zu sich nach Calgary ein, falls wir mal vorbeikommen. Sie werden im Mai Norwegen und Schweden bereisen. Sie wollen sich bei uns melden, aber voraussichtlich werden wir da in Costa Rica oder Panama sein. Wir rufen uns zurück zum Wohnmobilstellplatz wieder einen Uber, verabschieden uns herzlich von den Kanadiern und beenden diesen schönen Tag in Mazatlan relativ früh, wie immer hier in Mexiko.Leia mais




















