Die Guachimontones von Teuchitlan
29. januar 2025, Mexico ⋅ ⛅ 30 °C
Der Tequila war gut. Thomas geht es gut und er hat keinerlei Nachwirkungen von der Probe gestern. Wir frühstücken gemütlich und unterhalten uns noch mit dem französischen Ehepaar, welches von Südamerika hochgefahren ist. Dann tanken wir noch etwas Trinkwasser an einem Purificada Stand und fahren nach Teuchitlan. Dieses kleine Städtchen liegt an einem hübschen See. Das eigentliche Highlight ist jedoch die Ausgrabung einer Rundpyramide mit dazugehöriger Tempelanlage. Die Pyramiden von Guchimontones liegen direkt am Ortsrand etwas oberhalb. Am Parkplatz werden wir kostenlos reingelassen, da wir schon über 60 sind. Im Besucherzentrum kommt uns eine Gruppe von Schülern entgegen. Danach haben wir das Besucherzentrum für uns alleine. Wir sehen uns einige Vorabinformationen an. Die Pyramide ist die nördlichste auf dem amerikanischen Kontinent. Sie wurde weder von den Azteken noch von den Maja erbaut, sondern von dem Volk der Teuchitlankultur. Wir laufen den Berg hoch zu den Ausgrabungen. Es ist sehr heiß, bestimmt über 30 Grad und die Ausgrabungen sind menschenleer. Es gibt nur die Angestellten der Ausgrabungsstätte. Die Pyramide selber ist eher ein Stufenkegel. Sie ist rund und läuft in Stufen nach oben. Im Hintergrund erhebt sich der runde Hügel eines Vulkans. Wenn man die Stufenpyramide vor dem Hintergrund sieht, bekommt man den Eindruck, dass die Menschen damit den Vulkan nachgebaut haben. Die Pyramide war eine reine Kultstätte mit angrenzendem Tempel und Ballspielfeld. Das Ausgrabungsgebiet ist sehr überschaubar und so haben wir nach gut 1,5 Stunden alles besichtigt. Wir sind hungrig und suchen uns ein Restaurant am See. Die Ausssicht auf den See, die weißen Pelikane und Reiher ist wunderschön. Das Essen ist eher mäßig. Man kann halt nicht alles haben. Dann fahren wir ins örtliche Schwimmbad, welches auch Campingplätze anbietet. Es ist malerisch in einer Lagunenlandschaft angelegt. Es sieht hübsch aber auch ungepflegt und verlassen aus. Zwei Mädchen machen dort ein Picknick und meinen, die Dame des Schwimmbades wäre nur kurz weg und käme gleich wieder. Wir schlendern noch etwas über as Gelände, legen uns in die dort hängenden Hängematten und genießen den Abend. Die beiden Mädchen fahren weg und keiner kommt. Also bleiben wir einfach dort stehen. Wir hören nur einen Esel schreien und die Vögel pfeifen. Wir sind völlig einsam und ruhig. Na dann gute Nacht.Læs mere













