• Dolores Hidalgo u. San Miguel de Allende

    3 febbraio 2025, Messico ⋅ 🌙 13 °C

    Heute wollen wir weiter über Dolores Hidalgo nach San Miguel de Allende. Wir halten nach dem Frühstück einen längeren Schwatz mit Christian und Andrea, unseren Nachbarn, welche diesmal ein Nummernschild aus South Dakota haben, aber auch Deutsche sind. Sie haben lange Zeit in den USA gelebt und gearbeitet. Das Wohnmobil haben sie in Florida erworben und in South Dakota zugelassen, da sie dort mit dem Fahrzeug zu keinem TÜV müssen. Ansonsten ist die Anmeldung des Fahrzeugs auch ohne Meldeadresse in den USA mit einer Postkastenfirma möglich. Was man so alles machen kann. Die Leute sind sehr nett. Dieses Jahr sind sie für drei Monate in Mexiko, da es ihnen letztes Jahr so gut gefallen hat. Wir schauen nicht auf die Uhr und so ist es nach 12, als wir endlich loskommen. Die Fahrt nach Dolores Hidalgo ist nur eine Stunde. Wir stellen uns auf einen großen Bezahlparkplatz und schlendern durch die kleine Kolonialstadt. Die Stadt hat einige hübsche Kirchen mit aufwendigen Portalen. Nach etwa einer Stunde haben wir die Highlights gesehen und beschließen, wieder auf dem Markt zu essen. Das ist diesmal nicht ganz so einfach. Ein junges Mädchen lotst uns an ihren Stand. Wir nehmen Platz und deuten auf das Essen in der Vitrine, welches wir uns ausgesucht haben. Nun dachten wir, dass sie das Essen auf den Teller geben würden und uns rüberreichen. Nein, sie beladen viele Teller, aber unsere Bestellung bearbeiten sie gar nicht. Nach einiger Zeit fragt Thomas nach und dann sind sie noch unfreundlich und meinen wir können ja gehen, wenn es uns nicht passt. Das machen wir dann auch und lassen uns an einem lecker duftenden Tacostand nieder. Unsere Bestellung reiht sich hier auch ein, aber nach ein paar Minuten haben wir die Tacos. Welche wirklich lecker sind. So gestärkt fahren wir weiter nach San Miguel de Allende. Nach einer weiteren Stunde Fahrt haben wir am späten Nachmittag den schönen Campingplatz mitten in der Stadt erreicht, welcher auch einen Tennisplatz beherbergt. Eine seltene Kombination. Da wir kein Tennis spielen, gehen wir in die Stadt, schlendern über den Zokalo, besuchen die Kathedrale und noch ein paar andere Kirchen und lassen uns dann zu einem Drink auf einer Dachterasse eine Hotels nieder und genießen ein Bierchen vor der herrlichen Kulisse dieser alten Kolonialstadt San Miguel de Allende ist so etwas wie das Rothenburg Mexikos. Das Städtchen ist super hergerichtet, hat ein geschlossesenes koloniales Stadtbild, viele kleine bunte Häuschen und viele amerikanische Touristen, welche sich hier für den Winter neiderlassen oder als Rentner ganz hier hingezogen sind. Uns gefällt es auch gut.Leggi altro