Monte Alban, große Stadt der Zapoteken
19 febbraio 2025, Messico ⋅ ☀️ 26 °C
Nach einer wirklich ruhigen Nacht nehmen wir uns heute Monte Alban vor. Wir wollen uns vorher noch ein passendes Motoröl für einen bevorstehenden Ölwechsel besorgen. Das wird hier in Mexiko besser zu haben sein als in Guatemala. Die Autozone gestern hatte es nicht und hat uns zu Mercedes Benz geschickt. Also steuern wir den an. Dort stellt sich heraus, dass sie auch nicht exakt das Motoröl haben, welches Fiat Ducato für seine Motoren empfiehlt. Für die Mercedes Sprinter sei das Öl ok. Wir wisssen nicht so genau, ob das auch für uns gut ist. Thomas meint wir seien gerade an einem Dodge (die gehören ja zu Fiat, bzw mittlerweile ztu Stellantis) vorbeigefahren. Vielleicht haben die das passende Öl. Ein Versuch ist es Wert. Wir laufen also 5 Minuten weiter und fragen nach. Tatsächlich haben die das passende Öl. Leider nur in Literflaschen, aber immerhin das, was wir benötigen. Der Preis ist wieder Mal 1,5 fache wie in Deutschland. Das scheint hier für alles für das Auto so zu sein. Wir schlagen zu, geben unser letztes Cash Geld ab, da sie für die Annahme der Kreditkarte unseren Originalpass verlangen. Den tragen wir nicht mit uns rum, also Bargeld. Wir bringen unser Motoröl ins Wohnmobil und gehen zur nahegelegenen Santanderbank, um unser Bargeld wieder auffüllen. Dann machen wir uns auf nach Monte Alban. Es ist bereits nach 12 Uhr. Das Ausgrabungsfeld ist dafür ziemlich leer. Wir sind wieder genauso beeindruckt wie vor 26 Jahren. Die Pyramiden sind rund um die riesige abgetragene Bergkuppe gebaut. Der Anblick ist wirklich riesig. Die Zapoteken, die hier zwischen 500 v.Chr und 1200 n.Chr. lebten und herrschten, kannten weder das Rad noch irgendwelche Tiere zum Transport. Wie sie diese riesigen Gebäude erschaffen haben, ist wirklich phantastisch und bis heute ungeklärt. Nach den Zapoteken kamen dann für kurze Zeit die Mixteken, danach wurden sie von den Azteken erobert. Das hielt aber dann nicht lange, denn kaum hatten die Azteken es geschafft, kamen die Spanier mit Hernan Cortes und eroberten ganz Mexiko und Mittelamerika. Das ging auch deswegen so schnell, weil die aztekischen Eroberungen gerade erst erfolgt waren und deren Macht sich noch nicht hatte konsolidieren können. So dachten die gerade Unterworfenen - nach dem Motto der Feind meines Feindes ist mein Freund - daß sie die Spanier benutzen könnten, um die unliebsamen Eroberer wieder loszuwerden. Das ging dann bekanntlich so richtig nach hinten los. Zudem haben wir heute auch Glück. Das Gelände wird nur von wenigen Besucher besichtigt. Wir genießen die weite Sicht über das Tal von Oaxaca. Es kommt Wind auf, und es sieht nach Regen aus. Dieser fällt aber zum Glück nicht hier. Als wir wieder am Eingang sind, ist es fast 17 Uhr und das Ausgrabungsgelände schließt dann auch. Wir fahren rund um die Stadt und gehen in dem kleinen Vorort Tule zu Abend essen. In dem Örtchen steht der größte Baum der Welt. Nicht von der Höhe, aber vom Umfang. Der Baum ist eindrucksvoll und die dahinterliegende bunte Kirche sieht hübsch aus. Rund herum sind schöne Parkanlagen, fast wie in einem deutschen Kurörtchen. Wir gehen in der Markthalle essen und es ist wirklich super lecker. Danach fahren wir zum nahegelegenen Camingplatz, der von zwei Deutschen betrieben wird. Der Platz hat eine wunderschöne Sicht über das Tal von Oaxaca. Eben nach deutschen Geschmack.Leggi altro





















ViaggiatoreWe were so impressed with Monte Alban. The alignment of building windows with Sun ☀️ each equinox is special…23.5 degrees twice each year & Sun ☀️ shines directly & perfectly through windows to lighten a chosen spot! Will never forget that! 🤔