• Nicoya Peninsula

    13. april 2025, Costa Rica ⋅ 🌬 31 °C

    Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Frühstück am palmenbestandenen Strand, hüpfen wir nochmal kurz ins Wasser und brechen dann auf. Es ist noch nichtmal 10 Uhr und die Ticos, welche unseren Stellplatz für die Semana Santa gebucht haben, sind schon da. Wir verlassen also den nun vollen Campingplatz und fahren über die Nicoya Halbinsel nach Norden. In der Stadt Nicoya besichtigen wir die alte Kolonialkirche. Die Kirchen haben hier immer eine trutzige weiße Front, welche an ein Fort erinnert. Die Kirche selber ist eher schlicht mit einer hölzernen Decke. Hier war niemals großer Reichtum wie in Mexiko. Da ansonsten die Stadt wie ausgestorben ist, fahren wir nach Norden. Dann finde ich den Nationalpark Cuajiniquil auf der Karte und hoffe, dass wir dort noch einen Stellplatz bekommen. Im Nationalpark gibt es strenge Verhaltensregeln und es ist vor allem keine laute Musik erlaubt. Das ist hifreich bei dem Freizeitverhalten der Ticos, bei denen laute Musik immer dazugehört. Am Nationalpark angekommen, herrscht hektisches Treiben und die Rangerin ist völlig entnervt. Es gibt keinen Stellplatz mehr, sie seien völlig ausgebucht. Wir könnten nach 6 Uhr wieder kommen. Da müssen die Tagestouristen den Park verlassen und wir könnten dann auf dem Parkplatz übernachten, natürlich zum vollen Preis. Jetzt dürfen wir nicht rein, da das Tageslimit mit den heutigen Besucherzahlen schon erreicht ist. Na dann danke. Wir fahren zurück. Der kleine Nachbarstrand ist hübsch, bietet allerdings keinen ebenen Stellplatz. Wir fahren noch etwas weiter zurück und finden einen Rastplatz neben einer wenig befahrenen Sackgasse, welche an einem Fischerhafen endet. Es sind nur einige Ticos da , welche den Sonnenuntergang genießen und dann wegfahren. Wir sind alleine und genießen den Sonnenuntergang und das leise plätschern der Meeresbrandung. Herrlich, und das in der so vollen Semana Santa. Ein Glück, dass wir nicht in dem vollen Nationalpark geblieben sind.Læs mere