Comayagua
22. april 2025, Honduras ⋅ ⛅ 30 °C
Nach einer ruhigen Nacht werden wir morgens von den Pfauen geweckt. Wir frühstücken und fahren in die Stadt Comayagua. Der zunächst angesteuert Parkplatz ist voll. Wir fahren noch einmal ums Eck und Thomas kurbelt gekonnt souverän in eine enge Parklücke. Wir besichtigen den wunderschönen und bunten Zocalo und die Kathedrale. Diese hat einen wunderschön vergoldeten Hauptaltar und eine vergoldeten Seitenkapelle. Eine so prachtvolle Kirche haben wir seit Mexiko nicht mehr gesehen. Dieses Bistum in Honduras muss sehr reich gewesen sein. Wir schlendern noch etwas durch das bunte Städtchen und heben etwas Bargeld aus dem Gedautomaten ab. Die Stadt gefällt uns ausgezeichnet und wenn hier nicht das Golfhotel gewesen wäre, wären wir hier nie gelandet. Weiter geht. Thomas zirkelt wieder auf den Millimeter aus. Wir müssen wieder durch den Eingang raus. Für das Ausparken in die andere Richtung war nicht genug Platz da. Thomas hat das Buschen bis auf den letzten Millimeter im Griff. Dann geht es weiter zum Lago de Yojoa. Wir fahren zunächst zur vielgepriesenen Brauerei. Der Overlander Stellplatz entpuppt sich jedoch als Parkplatz. Nicht voll, aber eben auch nur ein Parkplatz. Wir fahren auf die andere Seite des Kanals zu eine Kakaofarm. Dort werden uns gleich zwei Stellplätze inmitten eines tropischen Garten zwischen den zu vermietenden Cabanas angeboten. Das ist mehr nach unseren Geschmack. Also bleiben wir da. Wir arrangieren bei unserem Wirt für morgen ein Kajak um auf den See fahren zu können. Nach einer Dusche gehen wir essen. Dieses entpuppt sich als überaus sperrlich. Da koche ich doch besser selber. Dafür unterhält sich Thomas super mit einem älteren schwarzen Herrn, welcher auf der Kakaofarm arbeitet und lebt. Wir nennen ihn Einstein, da er Thomas die Relativitätstheorie erklärt. Thomas ist beeindruckt, dass er diese sogar im Ansatz verstanden hat. Das hätte man hier bei dem Bildungsniuveau nicht erwartet. Zudem erzählt er einiges über Honduras und dessen Bevölkerung und Geschicht. Trotz des schlechten Essens doch noch ein interessanter Abend.Læs mere




















