Kajaktour am Lago Yojoa
23. april 2025, Honduras ⋅ ⛅ 25 °C
Wir haben erstaunlich kühl geschlafen und frühstücken gemütlich zwischen Kakaobäumen und Palmen. Dann gehen wir zum Fluß, wo schon das Kajak bereitliegt. Die Westen und Paddel haben wir in der Kakaofarm schon mittgenommen. Wir paddel gemütlich den Kanal runter. Nach etwa einem Kilometer eröffnet sich der weite Blick auf den See, welcher von wildem Dschungel umwuchert wird und an dessen seiten sich die Berge recht steil erheben. Ein wunderschöner tropischer See und so ganz anders als die vorhergehenden Vulkanssen. Wir fahren das rechte Ufer entlang und bemerken, dass es doch nicht so unbewohnt ist wie auf den ersten Blick angenommen. Immer wieder mal steht ein kleines Haus in Ufernähe, jedoch nie bis an das Ufer selber. So erhält sich das natürliche Seeufer. Es geht auf die Mittagszeit zu und es wird immer heißer in der Sonne. Wir ruden ans Ufer und genießen etwas Ruhe und beobachten die Vögel. Dann paddeln wir zurück zum Kanaleingang, machen noch einen kleinen Abstecher in die andere Richtung und fotografoeren die gelb bliehenden Seerosen. Nach etwa 4 Stunden sind wir wieder zurück. Das hat sich wirkloch gelohnt und wir konnten so den Lago Yojoa gut kennenlernen, da sonst keine Straßen an sein Ufer führen. Wir ziehen uns kurz etwas trockenes an und fahren die gut zwei Kiloeter zum Nationapark. Hier werden satte 10 Dollar Eintritt pro Person von Ausländern verlangt. Ausländer müssen hier immer absurd hohe Eintrittspreise zahlen. Für die Hondurianer gibt es einen Eintrittspreis im Centbereich. Das nenne ich mal Diskriminierung. Der Weg durch den Dchungel ist jedoch schön angelegt. Es gibt einen Aussichtsturm von dem man schön die Vögel beobachten kann, einige mit Dschungel überwucherte Pyramieden und einen langen Holzsteg über das Schilff der Seeuferlandschaft. Alles in allem war es am Ende doch noch ganz schön. Das Kaffee hatte leider weder Kaffee noch Kakao. Dafür konnten wir im kleinen angrenzenden Museum eine neue Vase bewundern, welche gerade erst in den Äckern der Umgebung gefunden wurde und von Archeologen der Universität von Honduras Aufbereitet und aufgestellt wurde. Auch mal interessant. Das Volk, welches hier die Pyramiden gebaut hat ist noch weitestgehend unerforscht. Man weiß nur, dass sie keine Maya waren. Also noch immer ein großes Forschungsfeld. Heute Abend kochen wir selber und gehen dann relativ früh ins Bett.Læs mere




















