Merida und nach Progresso an der Küste
May 26, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 39 °C
Nach einer angenehm kühlen Nacht gibt es ein spärliches Frühstück. Das Hotel ist wunderschön und liegt super zentral. Aber das Frühstück ist ein Witz. Eine Tasse Kaffe, ein Stückchen und ein kleiner Teller mit ein paar Obststücken. Wir beschließen, heute die Prachtstraße von Merida zu besichtigen. Sie ist gesäumt von alten Jugendstilvillen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Merida war mal echt reiche Stadt. Der Boulevard selber ist zu beiden Seiten mit hohen zweireihigen schattenspendenden Bäumen gesäumt. Wir können also schön im Schatten auf und ab flanieren. Wir kommen an einem Walmart vorbei und finden dort sogar das Luftentfeuchtungsgranulat, was wir gesucht haben. Wir wollen dies in unserem Buschen plazieren, wenn wir es in Cancun abstellen. Wir hoffen, das hilft gegen die Feuchtigkeit in der Regenzeit. Da wir die Packete nicht schleppen wollen, beschließen wir, nachher mit dem Buschen zurückzufahren. Nachdem wir beschlossen haben, das Anthropologische Museum zu besichtigen, müssen wir feststellen, dass dieses am Montag geschlossen hat. Da will ich schon mal in ein Museum und dann das. Dafür gönnen wir uns im Innenhof einer feudalen Villa ein leckeres zweites Frühstück. Dann checken wir aus und holen unser Buschen vom Parkplatz ab. Unser erstes Ziel ist eine Wäscherei. Das durchgeschwitzte Bettzeug muss gewaschen werden. Das klappt gut und nach etwa anderthalb Stunden sind wir fertig und alles riecht wieder sauber. Vorbei geht es an dem Walmart und dann nach Progresso ans Meer. Das Termometer fällt, je näher wir ans Meer kommen. In Merida hatten wir 45 Grad beim Losfahren und am Meer sind es nur noch 35 Grad. Was ein Segen. Wir lassen uns Zeit und machen immer mal wieder Fotostops an der Lagune. Dann stehen wir jedoch am Campingplatz vor einem verschlossenen Tor. Der Platz liegt toll am Meer unter Palmen, aber wir kommen nicht rein. Also fahren wir zu einem Campingplatz im nächsten Örtchen. Der Platz ist auf, wir stellen uns unter Palmen an das Meer. Auch schön, aber nicht ganz so schön wie der andere Platz. Auf dem Platz gibt es auch ein Haus in das sich ein schweizer Pärchen eingemietet hat. Franz und Selina begrüßen uns gleich ganz freundlich. Nach einem leckeren selbstgemachten Abendessn mit Hühnchen und schwarzer Schokoladensoße genießen wir den Sonnenuntergang am Meer und unterhalten uns dann noch bis spät in die Nacht mit Franz. Die beiden haben ihre Zelte in der Schweiz abgebrochen und leben in Mexiko. Sie haben hier schon mal vor Corona vier Jahre gelebt und sind jetz also wieder zurück gekommen. Sie sind Lebenskünstler und Franz hat so wirklich richtig starke Verschwörungstheorien zu erzählen. Also sehr interessant.Read more













