Flug von Frankfurt nach Cancun
September 24, 2025 in Mexico ⋅ 🌩️ 32 °C
Heute geht es wieder zurück nach Mexiko. Wir sind etwas aufgeregt, obwohl wir doch eigentlich genau wissen, was uns erwartet und wir uns doch schon so darauf gefreut haben. Alle Autoersatzteile sind gepackt. Wir haben einen Pappkarton, welchen wir in Mexiko entsorgen können und eine faltbare Reisetasche, welche noch so in unser Buschen passt. Koffer könnten wir dort auf der Reise nicht unterbringen. Rebekkka fährt uns zum Flughafen. Das Einchecken geht problemlos und wir schlendern gemütlich zum Gate. Doch trotz der vielen Zeit kommen wir gerade rechtzeitig zum Boarding am Gate an. Wir schaffen es sogar, noch zwei Plätze nebeneinander zu bekommen, da uns der Typ beim Einchecken zwei getrennt liegende Plätze zugeteilt hatte. Also doch noch Glück gehabt. Wir fahren mit dem Bus zum Flieger und machen es uns bequem. Der Flieger hebt pünktlich ab. Dann funktionieren meine neu gekauften Öhrhörer nicht. Thomas probiert hin und her. Am Ende liegt es an meinem Platz und Thomas tauscht netter Weise mit mir, so dass ich seit langem mal wieder einen Film im Flieger sehen kann. Er ist nicht neu, aber ˋMessage in a Bottle' wollte ich schon lange sehen. Der Film mit Kevin Costner ist schön und romantisch. Gut für einen langweiligen Langstreckenflug von 12 Stunden. Wir fliegen in den Abend rein und landen planmäßig und gefühlt mitten in der Nacht. Durch die sieben Stunden Zeitverschiebung ist es in Cancon erst sechs Uhr am Abend. Wir stehen am Gepäckband und warten und warten. Wie ich das hasse. Man schaut jeden neu rauskommenden Koffer auf dem Band an und hofft, dass der eigene als nächstes kommt. Aber unsere beiden Gepäckstücke sind nicht zu sehen. Es stehen kaum noch Leute da. Die letzte Frau ruft, dass sie jetzt ihre Koffer hat. Und wir? Da kommt als allerletztes Gepäckstück unsere rote Reisetasche auf das Band. Wenigstens. Aber unser Karton fehlt. Die Angestellten versichern uns, dass es keine Gepäckstücke mehr gibt und raten uns zum Schalter für Sperrgepäck zu gehen. Warum, unser Karton hat die Abmaße eines normalen Gepäckstücks. Dennoch finden wir ihn beim Sperrgepäck, hinterfragen es nicht weiter und sind froh, alles zu haben. Dann der Zoll. Wir müssen den Karton aufreißen und die Reisetasche ausleeren. Es wird alles begutachtet. Für die Autoersatzteile verlangen sie eine Rechnung, welche Thomas zum Glück hat. Jetzt müssen wir 19 Prozent darauf als Zoll, oder wie Thomas meint, Steuer zahlen. Egal wie man es nennt, ärgerlich ist es und teuer. Dann sind wir draußen und warten auf Matty, der uns abholen soll. Die schwüle Hitze lässt unsere Brillengläser beschlagen, als wir aus dem Flughafengebäude kommen. Das ist die Regenzeit. Matty ist in ein paar Minuten da. Er hat vor dem Flughafen gewartet, bis er das Go von uns bekommen hat. Er begrüßt uns freundlich und ab geht es zu unserem Buschen. Alles in bester Ordnung meint er. Wir kommen an und die Beifahrertüre unseres Buschens steht sperrangelweit auf. Da hat er wohl nochmalkurz gelüftet. Ansonsten ist alles da und auch die Mücken haben sich in großer Zahl in unserem Buschen breit gemacht. Wen wundert es, wenn die Türe aufsteht. Wir beziehen die frisch gewaschenen Betten und schütten uns noch kurz ein paar Kellen Wasser in Mattys Dusche aus dem Eimer über. Sehr provsorisch. Dann schlafen wir wie Stein und lassen uns von unseren Mitbewohnern verstechen.Read more

