Cota / Wartungsarbeiten am Buschen
13. januar, Colombia ⋅ ☁️ 14 °C
Wir haben herrlich, tief und fest geschlafen und wachen morgens gegen acht auf. Wir frühstücken gemütlich. Den Apfel für das Müsli haben wir von daheim mitgebracht. Dann begrüßen wir unsere Nachbarn. Es sind die Kalifornier aus Barrichara. Wir hatten ihr Wohnmobil nochmal in Medellin getroffen, aber da waren sie mit ihren Söhnen unterwegs. Wir unterhalten uns nett über ihren Reiseverlauf und tauschen uns etwas aus. Dann geht es mit Juan zunächst zum Reifenwechsel. Er hat die Reifen bestellt und bei sich zu Hause gelagert. Die Reifen werden gewechselt und die beiden linken Felgen gerichtet. Da haben die Schlaglöcher Unwuchten reingehauen. Nach dem Reifenwechsel kommen die Bremsbelege dran. Die beiden vorderen sind noch gut. Die haben wir in Guatemala gewechselt. Die beiden hinteren sind jetzt an der Reihe. Ein venezolanischer Automechaniker wechselt diese schnell und gekonnt. Dann hat Juan rumtelefoniert und das passende Motoröl in dem Nachbarort gefunden. Also nehmen wir zu dem 5 Liter Gebinde noch eine ein Liter Flasche. Also alles rein. Gut, dass sie hier unser Öl haben. Da nehmen wir doch nochmal zur Sicherheit sechs Liter für den nächsten Ölwechsel mit. Sicher ist sicher. Wer weiß ob man es in Peru bekommt. Wir fahren dorthin und warten erst Mal. Wir sind ja nicht angemeldet und kommen spontan, da sie hier unser benötigtes Motoröl haben. Nach etwa einer Stunde sind wir dran. Aufgebockt, altes Öl raus, neues Öl rein. Etwa 6 Liter, Thomas bezahlt alles und merkt, dass eine Liter-Flasche nicht die für uns benötigte Ölsorte ist. Also zurück und da merken wir, dass sie uns bereits die falsche 1 Liter Ölflasche in das Auto gekippt haben. Na klasse. Wir haben nur die fünf Liter Flasche geprüft. Das Öl haben sie nämlich nur in 5 Liter Flaschen. Da kippt man einfach mal ein so ähnliches rein. Der Kunde wird es schon nicht merken. Passiert ist passiert, das können wir jetzt nicht mehr ändern. Thomas meint es sei auch nicht so schlimm. Na hoffentlich. Jetzt haben wir alles geschafft. Wir gehen mit Juan noch etwas Essen. Dann kleben wir die Nummernschilder noch mit Spezialkleber fest, damit sie nicht entwendet werden können und fertig sind wir. In einem Obstgeschäft kaufen wir noch frisches Obst und Gemüse ein und stellen uns zurück auf unseren Stellplatz, machen noch einen Abendspaziergang und fallen zufrieden ins Bett.Læs mere







