• Neiva und Villavieja

    15. januar, Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir haben uns heute zum Mittagessen mit Edwin, Sophias Vater, in Neiva verabredet. Goggle sagt, dass wir etwa drei Stunden brauchen. Wir lassen uns von unserem Wirt einen guten Weg bis zum Highway beschreiben. Dieser ist tatsächlich einwandfrei zu befahren, obwohl er ungeteert ist und es heftig geregnet hat. Auf dem Highway läuft dann alles wieder rund. Wir geben Edward mehrfach unseren Fahrtverlauf weiter. Kurz vor Neiva entschließen wir uns dann, selber einen Restaurantvorschlag zu machen, da er uns keine Antwort schickt. Das wirkt und die Antwort kommt prompt. Er will uns vor einem Einkaufszentrum treffen. Auch gut. Wir suchen einen nahegelegenen bewachten Parkplatz raus und stellen das Buschen ab. Dann schlendern wir nochmal durch das Einkaufszentrum, welches noch immer weihnachtlich geschmückt ist. Dann treffen wir Edwin welcher uns herzlich begrüßt. Er gibt uns drei Restaurantvorschläge, da er nicht weiß was wir essen wollen. Wir entscheiden uns für das traditionelle Fischrestaurant. Der Fisch kommt frisch aus dem Rio Magdalena. Wir fahren mit dem Wohnmobil zum Restaurant. Dieses ist sehr hübsch traditionell eingerichtet. Die Kellner tragen Trachten und der Wandschmuck ist sehr folkloristisch. Die Fische sind gut, obwohl Thomas Fisch etwas zu matschig gegart ist. Aber vielleicht ist das auch die Fischsorte. Ansonsten schmeckt es ausgezeichnet und wir unterhalten uns lustig mit Edwin. Nach dem ausgedehnten Mittagessen geht es in die Innenstadt. Edwin will uns durch Neiva führen. Wir suchen wieder einen Bezahlparkplatz und laufen durch die Stadt. Sie ist ganz nett aber bestimmt kein touristisches Highlight. Edwin macht noch Besorgungen für Bekannte im Dorf und geht noch im Supermarkt für sich einkaufen. Dann machen wir uns auf den Weg zu ihm nach Villavieja. Wir sind spät dran und fahren mit dem Sonnenuntergang durch eine Tolle Landschaft. Gerade rechtzeitig vor der wirklichen Dunkelheit sind wir an Edwins Haus. Wir passen eben gerade so in seine Einfahrt und können dort sicher in der Nacht stehen. Die Angestellten und seine Mutter begrüßen uns freundlich. Er bietet uns ein Zimmer an, aber wir schlafen doch lieber im eigenen Bett. Dann sitzen wir noch nett zusammen in seinem schönen Innenhof und unterhalten uns bis spät in die Nacht.Læs mere