Tatacoa-Wüste / Laberinto de Cusco
16. januar, Colombia ⋅ ☁️ 30 °C
Wir haben gut geschlafen und frühstücken wie gewohnt unser Müsli. Edwin steht spät auf und so verabschieden wir uns von ihm. Die nächsten beiden Nächste wollen wir in der Tatacoa verbringen. Wir fahren aus Villavieja raus und sind nach etwa 10 Kilometern an der roten Wüste angekommen. Der erste Aussichtsplatz lässt uns über die bizarren Steingebilde und Auswaschungen des Red Dessert schauen. Das sieht super aus. Sehr den Badlands von Dakota ähnlich. Wir parken unser Buschen an der astrologischen Sternwarte, nehmen uns jeder einen Liter Wasser mit und machen uns auf. Zunächst geht es steil bergab, bis wir mitten im bizarren und roten Steinwunderland stehen. Wir verlaufen uns auch prompt und Thomas will an einem Schlammloch vorbei und tritt mitten rein. Er versinkt tief bis zum Schienbein. Ich glaube, den Weg nehme ich nicht. Ich klettere über ein paar Felsen und habe so das Schlammloch umgangen. Thomas versucht mühsam, mit trockenen Sand die Füße und Schuhe zu säubern. Richtiges Wasser gibt es hier nicht. Dann laufen wir weiter rein. Wir verlaufen uns noch ein paar mal. Die Leute die wir treffen haben auch keine bessere Orientierung. Irgendwann finden wir zurück auf den Weg und laufen immer entlang der Holzpfähle welche als Wegmarkierung gemacht wurden. Nach schweißtreibenden drei Stunden sind wir wieder oben am Rand der Badlands. In einer kleinen Bar gönnen wir uns ein Bierchen, welches echt zischt. Zurück am Buschen spricht uns ein junger Mann aus Heidelberg an, welcher sich ein Auto ausgeliehen hat und drei Monate in Kolumbien unterwegs ist. Ihm fällt auf, dass unsere neuen Reifen von 2023 sind. Also nicht neu! Wir hatten bei Juan allerdings neue Reifen bestellt und er hat keinen Ton gesagt. Das ist schon echt eine Frechheit. Uns wäre wahrscheinlich sowieso nichts anderes übrig geblieben als die Reifen zu nehmen. Aber ehrlicherweise hätte ich schon erwartet, dass er es uns gesagt hätte. Er nennt sich Automechaniker und kann ganz bestimmt die Stempel an den Reifen interpretieren, so wie der junge Mann. Aber uns einfach für dumm zu verkaufen, weil wir das nicht wissen ist schon nicht so fair. Genau das werden wir jetzt auch in unseren Kommentar schreiben. Wir wollen heute Nacht noch zur astronomischen Sternwarte und fahren erst mal dorthin. Der Campingplatz daneben gefällt und nicht so und so lassen wir uns am Campingplatz direkt am Rand der roten Wüste nieder. Ein wirklich unübertrefflicher Blick. Wir drehen die Markise raus und kochen. Dann lassen wir es uns schmecken, genießen die Aussicht und unterhalten uns mit den verschiedenen Leuten die vorbeikommen. Am lustigsten sind zwei kleine kolumbianische Jungen. Ihnen gefällt unser Haus auf Rädern besonders. Kurz vor dem Dunkelwerden machen wir uns zu Fuß auf zur Sternwarte. Nach etwa 30 Minuten sind wir da. Der Professor hat aufgrund der Wolken das Programm umgestellt. Zunächst können wir durch das Teleskop den Saturn mit Ring, den Jupiter mit seinen Monden und die Plejaden durch die Teleskope betrachten. Sie sind fantastisch scharf. Wir sind absolut begeistert. Dann gibt es einen Vortrag über die Sterne auf spanisch. Wir liegen im Gras auf den Rücken und da schlafe ich doch fast ein. Ich kann den Vortrag leider nicht folgen, da mein Spanisch nicht gut genug ist. Thomas meint aber, es sei wirklich gut gewesen und fast so das Wesentliche für mich zusammen. Dann laufen wir im Dunklen mit der Taschenlampe zurück zum Buschen.Læs mere

























