Oman 3
December 13, 2025 in Oman ⋅ ☀️ 28 °C
Nachdem ich fertig gepackt hatte, viel ist es ja nicht, bin ich erst mal zu einem Coffee Shop. Hinter dem Tresen stand ein Farbiger und als ich ihn fragte wo er herkommt war die Antwort Ruanda. Sprach super Englisch und so kamen wir gleich ins Gespräch. Natürlich zeigte er mir auch Fotos von seiner Heimat. Wirklich beeindruckend. Und sicher sei es dort obendrein. Dann zeigte er mir ein Trikot von Arsenal London. Ruanda stand auf der Seite. Offensichtlich ein Sponsor. Nachdem FC Bayern kürzlich gegen Arsenal verloren hatte, war ich nicht mehr auf seiner Seite😡. Scherz, Ruanda wäre wohl eine Reise wert.
Danach fuhr ich zum Zentrum von Nizwa, dort steht ein bekanntes altes Fort. Wollte erst rein aber es war mir schlicht zu heiß. Der dunkelblaue Motorradanzug zieht die Sonne magisch an. Nächster Anzug wird weiß…
Zudem hatte ich heute noch einiges vor. Als erstes in die Berge und zwar zum Wadi Sumut. Der Weg führte auf bestem Asphalt in Schlangenlinie durch eine phänomenale Kulisse. Zwischendrin immer mal wieder kleine Bachdurchfahrten, nichts Dramatisches. Kurz vorm Wadi an der letzte Wasserdurchfahrt hat es mich dann erwischt. Hätte es mir denken können, das Wasser floss nicht wirklich, stand eher. Obwohl langsam flutschte mir das Vorderrad weg und fiel wieder mit Maschine auf die linke Seite, Wieder einmal? Wie oft denn noch? Mir ist nix passiert, habe links durch die vielen Abgänge dieses Jahr schon eine robuste Hornhaut, Aber die Maschine ist natürlich seitlich verkratzt und der Handschutzbügel ist abgebrochen. Wird sich Hanse Merkur aber freuen. Hätte die Maschine fast von alleine nicht hochstemmen können. Der Boden war durch Algen und Moosbefall derart rutschig und mir war klar was hinter dem Ganzen stand. Wasserhöhe vielleicht 1-2 cm..,
Weiter ging es auf der anderen Seite noch etwa 1 km, aber nach 500 m musste ich umdrehen. Schotter derart weich, dass ich mich paar mal eingegraben hatte. Schwierig genug die Kiste auf dem schmalen Pfad zu wenden. Dann wieder gaaaanz langsam durch die berüchtigte Wasserpfütze und direkt zu meinem Tagesziel Nähe Bidiyah. Eigentlich wollte ich ein Wüstencamp buchen. Diese liegen etwa 5 km in den Sanddünen. Mit Motorrad unmöglich zu fahren. Konnte nicht ausfindig machen, wie ich diese alternativ erreiche. Geht nur mit 4x4. So habe ich eine Unterkunft direkt am Rande der Wüste gebucht.
Der Weg dorthin verlief verhältnismäßig über viel Schotter. Manche Passagen haben mich an Namibia erinnert.
Dort angekommen habe ich die ersten Dünen erklommen und gerade noch einen traumhaften Sonnenuntergang (17:15) erlebt.
Um die Ecke gibt es ein Restaurant mit schönem Namen Creek House. Bin ganz alleine hier. Es gibt alle erdenklichen Gerichte, außer Griechisch 😳
Habe die halbe Karte bestellt. War ein harter Tag…Read more























