• Marcus Mueller
  • Beate Meixner-Mueller
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Gonzo‘s World Tour

Von der Wüste bis zum Polarkreis Read more
  • Trip start
    February 16, 2024

    Die heiße Phase beginnt

    December 29, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    Die endgültige Checkliste nimmt Form an. Ein paar Weichen müssen noch gestellt werden. Marokko mag keine grüne Versicherungskarte, sondern verlangt eine separate Kfz-Haftpflicht… jeden Tag wird man wieder ein Stück schlauer. Aber im Großen und Ganzen steht das Gerüst! Heute gab’s den Jungfernflug mit der Drohne. Natürlich durfte die Nachwuchspilotin auch gleich mal fliegen. Weiterhin ist die Abreise für den 16.2.24 geplant.Read more

  • Gesundheitscheck

    January 10, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 1 °C

    Gonzo ist zurück vom Gesundheitscheck und er ist top-fit! Nun braucht’s noch etwas Fine-Tuning im Innenbereich … volle Gasflaschen stehen auch noch auf der Liste! Aber ansonsten sollte jetzt das notwendige Equipment vollständig sein! (M)Read more

  • Räumen und packen

    February 12, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Die Tage sind gezählt bis zum Start in unser Abenteuer. Proportional zur Verkleinerung unserer to do Listen vergrößert sich das Chaos in unserer Wohnung.
    In der kurzen Regenpause am Nachmittag hat sich dann alles um die Räder gedreht. Bei dieser Gelegenheit hing jeder von uns seinen Gedanken nach und es gab Zeit und Raum zum durchatmen und davonträumen. Als ich das Gravel Bike gepackt habe, hat sich dieses klassische flaue Bauchgefühl eingestellt, das für Vorfreude und Aufregung gleichermaßen steht.Read more

  • Wolfsberg

    Feb 16–19, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Gerade sind wir noch viel mehr auf Abschiedstour als auf Entdeckertour. Abschied nehmen von Euch zuhause und von vielen Freunden unterwegs. Daher war unsere 1. Station Wolfsberg bei Amerang. Wie immer schön, entspannt, herzlich, boarisch, lustig mit vielen lieben Menschen.Read more

  • Unterschwarzenberg

    Feb 20–21, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 6 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein sind wir gestern bei unseren Freunden, den Hengges, angekommen. Unsere letzte Station in Deutschland. Am Abend haben wir uns bei Pizza und einem Allgäuer Sprach-Memory auf die heutige Etappe nach Italien eingestellt. Schön und lecker war’s. Doch nun sagen wir Deutschland Arrivederci und freuen uns auf die Berge, die Sonne und das Meer.Read more

  • Sanremo

    Feb 21–22, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 12 °C

    Über die Alpen mit Sonne und Schnee bis nach Sanremo ans Meer! Unseren Schlafplatz haben wir auf einer Anhöhe über den Dächern von Sanremo gefunden. Es war spürbar wärmer als im Allgäu und das Meeresrauschen konnten wir dank der Steifen Brise auch in der Nacht dort oben hören.Read more

  • Seltsame Gestalten in Perpignan

    Feb 22–24, 2024 in France ⋅ 🌬 14 °C

    Nachdem wir eine gute Strecke zurückgelegt hatten, war die Ankunft in der alten, charmanten Universitätsstadt Perpignan gestern wunderbar. Es war schön, durch die engen Gassen mit den kleinen Geschäften, den beeindruckenden Platanen und der überall präsenten Kunst zu schlendern.
    Eine Stadt, die an die Gemütlichkeit von Bamberg und zugleich an Leipzig erinnert.
    Und: …. Typen gibt es da! 😉
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  • Irgendwo in Spanien

    Feb 24–25, 2024 in Spain ⋅ 🌬 16 °C

    Von Perpignan ging es gestern über Barcelona ins Hinterland von Valencia, wo wir abgelegen, mit herrlicher Aussicht über endlose Orangen-Plantagen, am Waldrand standen. Wir haben super ruhig geschlafen, was anlässlich der sonntäglichen Wildschweinjagd nicht so selbstverständlich war.
    Gestern Mittag machten wir einen Stopp für ein sonniges Picknick am Meer bei Tarragona … ob wir wollten oder nicht - unsere Füße mussten einfach ins frische Meer 😉
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  • Staunend in der Alhambra

    February 25, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Dauerregen und Hagelsturm haben uns gestern die Laune etwas vermiest, hatten wir uns doch so gefreut, hier anzukommen und den Puls Granadas zu fühlen. Heute konnten wir den Tag mit Sonnenschein beginnen und auch unsere Gemüter sind wieder aufgetaut. Letztendlich haben wir den gesamten Tag in der Alhambra verbracht. Dieses Gesamtkunstwerk mit dem vorgelagerten Bollwerk und der beeindruckenden maurischen Kunst, lies uns ehrfürchtig werden und brachte uns Marokko schon ein ganzes Stück näher.Read more

  • Granada bei Sonnenschein

    February 28, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Gut, wir beide (Marcus & Beate) haben es gerne strukturiert und … wir haben gerne einen Plan 😉.
    Spontan und flexibel zu sein, auch das ist etwas was wir auf der Reise wieder mehr leben wollen und deshalb haben wir entschieden in Granada zu verlängern. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir heute Nachmittag nochmals Richtung Stadt aufgebrochen. Heute haben wir den Puls der Stadt spüren können. Getümmel in den Straßen, Springbrunnen, die Regenbögen zaubern und nachdem wir durch die Gassen von Albacin „aufgestiegen“ sind, gab es zu spanischer Gitarrenmusik den Blick auf die Alhambra mit den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada. Einfach verzaubernd.Read more

  • Die Schlucht von Los Cahorros

    Feb 29–Mar 1, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 12 °C

    Raus auf‘s Land und rein in die Schlucht, so hieß unser heutiges Motto. Monachil ist zwar nur 15 Minuten von Granada entfernt und dennoch tauchen wir hier in eine völlig andere Welt ein.
    Hier haben wir unsere Wanderschuhe eingeweiht. Vom kleinen Örtchen Monachil aus haben wir die Schlucht von Los Caharros (Naturreservat) erwandert. Zunächst schlängelte sich der Weg ganz gemütlich am Fluss entlang und führte uns durch Landschaften, die eine perfekte Filmkulisse für „Herr der Ringe“ bietet. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Zunächst überquerten wir 4 Hängebrücken, dann kamen ein paar Kletterpartien und schließlich die Schlüsselstelle, durch die wir auf den Bauch robben mussten, um weiterzukommen. Doch all die Mühe hat sich für diese Naturschauspiele und die Panoramen gelohnt. Platt waren wir alle drei und den andalusischen Tomaten-Thunfisch-Avocado-Salat mit Baguette genossen wir sehr.Read more

  • Wir wollen Meer!

    March 2, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Plan war nach Spanien zu fahren und bevor wir auf dem Bauernhof mit Pension woofen, irgendwo am Meer zu stehen, damit wir uns als Familie auf unser „neues Zuhause auf Zeit“ mit 5,40 Metern Länge einschwingen können. Auch in diesem Punkt kam es anders. Unsere ersten Wochen waren vom vielen Fahren und ungeplanter Weise auch von viel Kultur geprägt. Das wir schnell in den Süden wollen, war uns nach nächtlichen 0 bis -2 Grad im Allgäu klar. Was wir bisher gesehen und erlebt haben war wunderschön und gefühlt auch mehr als in den letzten Sommerurlauben.
    Daher zog es uns und ganz besonders Greta zum Durchatmen und Ankommen ans Meer. Von Monachil aus haben wir uns auf den Weg an die Westküste bis kurz vor die portugiesische Grenze gemacht und sind mit einem Zwischenstopp in Ronda heute hier in Isla Cristina angekommen.
    Ronda ist eine der ältesten Städte Spaniens und für seine atemberaubende Lage auf einem Plateau, das durch eine tiefe Schlucht „El Tajo“ getrennt wird, bekannt. Die Schlucht wird von einer wirklich beeindruckenden Brücke „Puente Nuevo“ mit knapp 100 Metern Höhe überspannt. Sehr imposant.
    Ergriffen waren wir drei jedoch mehr vom Baños Árabes (maurisches Badehaus) aus dem 13. Jahrhundert. Hier hatten wir das Gefühl, die islamische Tradition zu erleben und Geschichte wirklich zu begreifen.
    Und jetzt, jetzt sind wir am Meer und machen mal Pause.
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  • Broccoli 🥦

    March 3, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 12 °C

    Im dritten Teil der IceAge-Saga dreht sich alles um Buck, das wilde unerschrockene Abenteuer-Wiesel. An ihn musste ich in den vergangenen Tagen oft denken, wenn mal wieder jemand aus der Reisegruppe ein technisches Gutsi-Gutsi brauchte (meistens ein Ladekabel oder die Powerbank). Dann musste man nämlich erstmal unseren 4. Passagier, den Broccoli 🥦, sanft in die Hand nehmen und ein kurzes Ausweichplätzchen für ihn finden, um an die IKEA-Box mit dem Technik-Equipment zu kommen. Genau, und Buck, das Wiesel lebt tatsächlich mit einem Broccoli 🥦 zusammen unter einem Dach! Er redet mit ihm und der Broccoli 🥦 gehört zu ihm.
    Jaaaaaaa, eigentlich wollten wir an dem Tag was mit Broccoli 🥦 kochen, an dem wir ihn gekauft haben. Aber genau so ist das eben im Van. Man hat nur beschränkt Platz und beim Einkauf im Supermarkt hat man immer zwei Camper-Engel auf der Schulter sitzen. Der eine sagt „Krass, cooler spanischer Supermarkt. Hier gibt‘s soviel Anderes - los kauf es!“. Der andere Engel mahnt: „Stell Dir vor, Du kaufst jetzt diesen Broccoli 🥦 und isst ihn dann doch nicht? Wo tust Du ihn hin? Nicht in den Kühlschrank! Abgesehen davon, dass der nach dieser Shopping-Aktion hier eh aus allen Nähten platzt. Höre auf mich! Schränke Dich ein! Sonst musst Du das Zeug noch mit in Deinen Schlafsack nehmen!“
    Auf 5,40m Länge und etwas mehr als 2m Breite, inklusive Ausbaumöbel, WC/Dusche ist in jeder Minute Tetris®-Spielen an der Tagesordnung. Daher ist es wichtig, zumindest die Geschwindkeit des „Spiels“ zu drosseln, um nicht von Broccolis 🥦oder den Emotionen der Reisegruppe erschlagen zu werden.
    Wir kriegen das grad erstaunlich gut hin und es zeigt sich, dass wir mit jedem der letzteren Ausflüge in unserem Gonzo organisierter wurden. Wenn es regnet und man nicht schnell mal was nach draußen manövrieren kann (Broccolis 🥦 lieben es trocken), ist es natürlich schwieriger als in der Sonne mit Tisch und Stühlen unter der Markise vor dem Camper. Das Ganze schreibe ich nicht, weil mir gerade langweilig ist - tatsächlich hab ich grad etwas Ruhe hier am Meer. Ich schreibe es, weil dieses Tetris® ein wichtiges Puzzle-Teil ist, um runterzufahren, anzukommen, sich anders zu bewegen im Alltag. Man muss sich drauf einlassen können, sich manchmal auch dazu zwingen, es hinzunehmen. Aber dann kommt man immer wieder an so einen Punkt, der auch ganz viel Behaglichkeit ausstrahlt. Daher bin ich jetzt fast etwas traurig, denn heute Abend gibt’s zum Abendessen: Hähnchen-Gemüse-Pfanne mit Broccoli 🥦
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  • 3 Tage am Meer

    Mar 4–7, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir haben den Liedtext von AnnenMayKantereit beherzigt und sind drei Tage am Meer geblieben. Es waren für uns erholsame Tage, schon alleine weil wir nicht täglich den Camper startklar machen und uns nicht auf irgendetwas Neues einstellen mussten. Sich die Meerluft um die Nase wehen lassen, am Strand aufgrund der Fülle die schönsten Muscheln aussuchen und Sandburgen bauen. So haben die Tage sich gefüllt.
    Greta hat hier auf dem Campingplatz Carlo und Titus (2 deutsche Jungs) kennengelernt und war die meiste Zeit mit ihnen stromern. Für Greta haben die Tage hier eindeutig zu wenig Stunden, so gerne und so viel spielt sie mit den beiden.
    Marcus und ich haben heute die kleine Freiheit genossen, alleine das Naturschutzgebiet Paraje Natural de las Marismas de Isla Cristina und den Fischerort zu erkunden. Da der Ort für die Verarbeitung von gesalzenen Fisch und Thunfisch bekannt ist, haben wir diesen in einer - nun ja - religiös angehauchten Standbar auch gleich probieren müssen. Mit diesem Segen war der Fisch natürlich delicioso 😋.
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  • Finca Banega

    March 5, 2024 in Spain ⋅ ☀️ 15 °C

    Seit Dienstag sind wir nun auf einer Farm im spanischen Hinterland, ca. 1,5h nordwestlich von Sevilla in der Nähe von Aracena.
    Die Anfahrt war schon sensationell. „Turn right at Kilometer 9.5, then you‘re on the track.“ Das waren die Worte von Marie, unserer Gastgeberin, am Telefon. Der „Track“ ging dann 25min am Hang entlang, durch 2 Flussbetten („It‘s no problem, normally there isn’t much water!“) und schließlich kamen wir an ein Gatter. Gatter auf, Gonzo rein, Gatter zu! Danach ging es nochmal knapp 15min „durch die Farm“ und erneut durch zwei kleinere Bäche. Es war der Hammer! Wir fuhren durch einen endlosen Hain an spanischen Eichenbäumen („Quercus ilex“ für die Lateiner und Botaniker), die eher wie großgewachsene Olivenbäume erschienen. Die Kühe liefen uns frei entgegen und ich bezweifle, dass es viel bessere Plätze für eine Kuh gibt auf der Welt als hier.
    Wir wurden sehr herzlich willkommen geheißen von Marie (Amerikanerin), ihrem Mann Alfonso (er ist auf der Finca aufgewachsen) und Sohn Marco. Alle reden untereinander englisch und das auch so, dass wir uns richtig gut verstehen.
    Noch am Dienstag machten wir einen Spaziergang über die Farm und holten Stroh für den Gemüsegarten. Am Mittwoch ging’s gleich voll los. Marie hat „many projects“ für uns am Start. Da das Wetter aber noch gut war, ging’s in den Garten. Ich (Marcus) durfte Rasenmähen in einem Gebiet, in dem eine Hobbymotorsense das Mindeste gewesen wäre. Ich hatte aber nur einen alten Rasenmäher + feuchtes 30cm Gras + einen unebenen Hang! Das muss mein ehemaliger Sportlehrer gewesen sein, der sich mit diesem Schicksal an mir - warum auch immer - rächen wollte.
    Beate und Greta durften im Gemüsegarten jäten und jäten und jäten.
    Am Donnerstag Morgen ist der Rasenmäher gestorben. RIP 🪦
    Da es regnete wurde auf ein „indoor project“ geswitched und Beate begann den „Hayloft“ (Heuboden) zu kalken. Ein riesiger Raum, der sehr - let us call it - „ursprünglich“ wirkte. Aber Beate hat sich, wie man sie kennt, persönlich in die Sache reingekniet.
    Heute wurde gekocht und gebacken, da es morgen hier eine Party mit knapp 20 Gästen gibt. Ich hab mit Marie weiter im Garten gearbeitet, rumgeräumt und die täglichen Aufgaben erledigt, während Beate in der Küche fleißig war.
    Für Greta ist es nicht ganz so leicht hier anzukommen. Kinder gibt es leider keine, dafür liebt sie die zwei Hunde („Five“ und „Obi“ von Obelix, 3 Monate alt 😍). Es gibt noch 5 Hauskatzen, von denen ihr „Butter“ (engl.) besonders ans Herz gewachsen ist. Tagsüber streunen gefühlt noch 3 hoch 4 Wildkatzen (inklusive Nachwuchs HEUTE!) ums Haus herum, die von Marie immer liebevoll bestimmt verjagt werden und von Alfonso hinterm Haus gefüttert werden. Es ist hier ein liebevoller Ort mit herzlichen Gastgebern. Marie hat soviele Ideen im Kopf, daß ihre Tagespläne mehrfach wechseln. Heute haben wir uns aber schon besser eingeschwungen in den Rhythmus, der ganz anders ist als unser üblicher Rhythmus. Leider ist das Wetter gerade eher nass und kalt. Aber das ist eben Reise und Abenteuer und nicht Urlaub …
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  • Our day off

    March 12, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Moment mal, ist schon Dienstag? Unglaublich, wie man hier auf der Finca das Zeitgefühl verliert. Die Tage und auch die Woche folgt einem anderen Rhythmus. Das Leben und Arbeiten in dieser Abgeschiedenheit unterliegt anderen Regeln als unser Alltag zu Hause. Alles wird viel mehr von der Tages- und Jahreszeit bestimmt. Im Moment ist das Arbeiten im Garten, das Pflanzen, Ernten und auch das Genießen der frischen Sachen, maßgeblich hierfür verantwortlich.
    Heute am Dienstag hatten wir unseren „day off“, also unseren freien Tag. Den haben wir genutzt, um bei strahlendem Sonnenschein nach Aracena zu fahren, um dort zunächst in die Grotte der Wunder (Gruta de las Maravillas) hinab und anschließend auf die Burg von Aracena hinaufzusteigen. Die Grotte war sehr beeindruckend, auch wenn wir dort keinen Grottenolm getroffen haben. Unter Einsatz unseres Lebens haben wir dort Fotos gemacht um Euch auch am Wunder teilhaben zu lassen. Warum so dick auftragen fragt ihr euch? Nun ja, es ist strengstens verboten Fotos zu machen… aber nun ja, was soll ich sagen; insbesondere meine Finger haben sich schwer getan, nicht zur Handykamera zu greifen. Ehrlich, ich hätte später auch Postkarten gekauft, aber die gab es auch nicht.
    Nachdem wir 45 Minuten bei konstanten 17 grad durch die Höhle gewandert sind, einen Weihnachtsmann mit zwei knubbeligen Füßen, eine zirrhotische Leber und eine Frau mit lang herunterhängenden Haaren gesehen haben, war es schön, wieder an der Oberfläche aufzutauchen und die Sonne zu genießen.
    Wer von uns welche „Figur“ gesehen hat ist klar - oder?

    Als wir uns dann an den Aufstieg zur Burg gemacht haben, hatte unser jüngstes Reisegruppenmitglied schlagartig beim Anblick des Berges, den es zu erklimmen galt ein deutliches Gefühl der Unterzuckerung. Doch hier konnte ein spanischer Schokoriegel Abhilfe schaffen und „ab ging die Luzie“. Immer wieder beeindruckend wie schnell der Zucker die Stimmung und das Energielevel anhebt.
    Aracena ist ein wirklich nettes Städtchen, eingebettet in eine Hügellandschaft, die von Stein- und Korkeichen geprägt ist. Hier fühlen sich nicht nur die Kühe, sondern auch die kleinen, wendigen und sprungfreudigen Iberico Schweine wohl.
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  • Spanischer Frühling

    March 19, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    In einem Moment, vom spanischen Frühling umarmt,
    Auf einer Finca, wo Freude und Leben schwarmt.
    Obi, der junge Hund, verspielt und voll Energie,
    Butter, die Katze, mit Anmut dabei.

    Umgeben von einem Garten, reich an Kräuterdüften,
    Widmeten wir uns der Scheune, voller alter Lüfte.
    Marie, Alfonso, und ihr Sohn Marco, unsere Gastgeber so warm,
    Führten uns durch die Tage, wie ein schützender Arm.

    „Hasta luego“, sagen wir, kein „Adiós“ soll es sein,
    Unter dem Duft von Orangen, in der Abendsonne Schein.
    Nun ziehen wir weiter, das Abenteuer ruft,
    Nach Marokko, in eine neue Luft.

    Die Zeit mit euch, ein goldenes Band,
    Hält uns verbunden, über jedes weitere Land.
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  • Isla Cristina

    Mar 19–23, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 23 °C

    Puuuuuh! Ganz ehrlich - trotz der wahnsinnig schönen Zeit auf der Finca Banega waren wir echt auch geschafft. Greta wollte unbedingt nun wieder ans Meer, wir eigentlich für 2-3 Tage nach Sevilla. Wir sind Gretas Wunsch gefolgt und es war die richtige Entscheidung. Ein paar Tage ausspannen, Kraft und Sonne tanken und dann nach Marokko rüberspringen. Klar, wir wollten natürlich nicht mehr dort ans Meer, wo wir schon waren. Daher war Mazagón unser Ziel, ein Badeort östlich von Huelva. An dieser Stelle mach ich es kurz: „only dead cats were hanging over the fence“ - es war nix los, der Campingplatz war trostlos und das Personal unfreundlich - und nicht ein Wort englischsprachig 🤔
    Daher sind wir sofort wieder weitergedüst und weil es schon spät war haben wir uns doch erneut nach Isla Cristina geflüchtet, wo der Mann am Empfang uns schon kannte (Spanier, der 3 Jahre in Passau gelebt hat).
    Hier haben wir nun komplett aufgetankt! Gonzo auf Vordermann gebracht, Wäsche gewaschen, Kühlschrank abgetaut, umgeräumt, eingekauft, Muscheln gebadet und tote Seesterne (😷) von A nach B über F nach W geräumt. Highlight für Greta war am Freitag dann noch eine Video-„Schalte“ zum Osterfrühstück ihrer Schulklasse in Bamberg, bei der auch die Fundsachen vom Meer präsentiert wurden.
    Natürlich waren wir auch jeden Tag am und im Meer 🌊. Am ersten Tag mit Sonne war das prima, doch dann kam die Calima, eine Wetterfront, die komplette Bewölkung darstellt, aber eigentlich ein „Sandwind aus Afrika“ ist. Die Wellen waren schon deutlich höher und es war anfangs im Wasser ganz schön brrrrr. Wir beschlossen uns davon nicht abhalten zu lassen und so trotzten wir auch am nächsten Tag den Wellen und dem Wetter.
    Beate war mit dem Rad unterwegs - unter anderem am „Ende der Welt“, wie unser Bremer Nachbar die einsame Landzunge im Osten der Küste nannte. Es ist unglaublich, was es hier für Muscheln gibt und auch welche man schon gar nicht mehr aufhebt, weil sie nicht ganz so schön sind. In jedem anderen Urlaub bisher, wäre ich froh gewesen, ein oder zwei zu finden und hier mussten wir vor unserer Abfahrt heute sogar eine große Menge „auswildern“, weil wir keinen Platz hatten.
    Isla Cristina ist ein beschauliches Örtchen mit einem schönen alten Ortskern. Nur ein Restaurant zu finden, dass um 19:30h schon geöffnet hat, war mehr als schwierig. Aber mit Gretas Spürnase für Fisch 🐟 sind wir dann direkt am Hafen in „dem“ Fischlokal fündig geworden. Nix englisch, Karte aber via QR-Code auch in Deutsch. Aber dem Kellner war das egal, denn wir saßen kaum, als er mit einer großen Platte mit Fischen kam und uns zum Aussuchen aufforderte. Einmal Lupina (Wolfsbarsch) für Zwei und eine Dorade für Greta! Alles lecker einfach gehalten - Öl, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zitrone - und so fantastisch gut.
    So und jetzt sind wir auf dem Weg nach Algeciras für den Sprung nach Afrika und wir sind durchaus etwas aufgeregt …
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  • Leaving Europe

    March 23, 2024 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Jetzt sind wir in Algeciras und stehen fast vorne an der Kante! 1,5 Stunden Überfahrt nach TangerMed. Wir sind gespannt, auch etwas angespannt 😬 aber wie sagte Greta gerade noch: „Jetzt ist Schluss mit Bauernhof, jetzt geht’s nach Marokko 🇲🇦!“ … Adios EspanaRead more

  • Die Große Überfahrt

    March 24, 2024 in Morocco ⋅ 🌬 18 °C

    Als die A73 noch nicht fertig war, betrug die Strecke von Staffelstein nach Bamberg 27km, jetzt mit der Autobahn 33km und man braucht zwischen 25-40min. Von Algeciras nach Tanger Med sind es 27,1km oder 14,6 Seemeilen. Gut, dass das Schiff nicht um 16:00h losfuhr, sondern erst gegen 18:00h in den Hafen einlief, darf man jetzt nicht gleich als Fahrstrecke verrechnen. Naja, wir waren gegen 19:30h an Bord, die Fahrt begann um 20:30h und dauerte dann auch nicht 1,5h sondern 2,5h. Aber wie!?!?! Wir hatten lediglich Wasser getrunken, aber der Gang übers Schiff fühlte sich an wie im Vollrausch. Und es wurde immer wilder. Irgendwann flogen die Dosen und Gläser durch die Gegend und so mancher Mitreisender ließ sich die Meeresfrüchte-Paella aus dem Bordrestaurant nochmal durch den Kopf gehen (weitere Details wurden von der Redaktion gelöscht). Dann aber endlich Ankunft in TangerMed - mit Zeitumstellung um 22:00h! Yippieh! Yes! We did it!!!

    STOP 🛑
    Da war ja noch der Zoll 🥳
    And that was what we call „a Spektakel“! Abfertigung im Schneckentempo. Menschen, die ihr Auto einfach in der endlosen Schlange stehen lassen, aussteigen und nicht mehr wiederkommen. Hupkonzerte, um die Polizei etwas anzutreiben. Autos mit Dachgepäckträger so hoch wie eine Frisur aus den 70ern nur unter Plane und so schwer, dass der Auspuff wohl Funken sprüht beim Fahren. Das waren auch die Kandidaten für das Zoll-Suchspiel. Dann musste alles vom Dach und alles aus dem Kofferraum und es ergab ein Meer aus prallgefüllten Plastiktüten … irre! Unser Polizist war trotz der späten Stunde (wir waren gegen 0:30h dann mal an der Reihe) recht freundlich, fragte nur nach Waffen oder Drohnen (aber wer hat den bitte schön heutzutage eine Drohne im Gepäck 🫣😉😊) und dann hatten wir endlich die wichtige kleine weiße Karte, mit der man ein Fahrzeug für bis zu 6 Monate einführen darf. Fertig!!!

    Äääh nee! Brauchst Du Versicherung für Gerät mit Räder in Marokko wenn Du hast ein X bei Marokko auf Grüne Karte, weißt Du?
    Also gegen 1:00h dann am Schalter geschwind eine KfZ-Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen und vom Verkäufer erstmal mit Datteln und Feigen verköstigt worden (ich muss bei meinem HUK-Berater das nächste mal nach einer Coburger Bratwurst fragen).
    Das Konterfei des Marokkanischen Königs im Hintergrund an der Wand der kleinen Stube, hatte ich das erste Mal ein klein bisschen das Gefühl jetzt angekommen zu sein.

    Fertig??? Natürlich nicht!
    Da ja Marokko in Afrika liegt, gibt’s natürlich kein EU-Roaming. Also noch schnell in die kleine Bude vom Anbieter „Inwi“ (in der zahllose leere SIM-Karten-Schablonen auf dem Boden verstreut lagen) und los ging’s: Super-Schnapper-Angebot mit unbegrenzt Internet und Telefonie für 1 Monat. Man gibt das Handy aus der Hand und dann geht’s Ruck-Zuck und neue SIM-Karte inkl. Aktivierung nach 5min. Für uns war das alles zu schnell, denn wir (und besonders Greta) waren an unserem Limit angekommen. Aber was soll ich sagen: alles funktioniert und die anfänglichen Probleme waren mal wieder 30cm vor dem Display zu suchen.

    Und dann? Dann waren wir fertig und haben an Ort und Stelle das Dach aufgestellt und waren um 2:30h in den Schlafsäcken.
    Marokko begrüßte uns mit wildem Wind in der Nacht und heute mit der aus Spanien bekannten Calima-Front.

    Und daher fahren wir jetzt Richtung Rabat/Kenitra, um am Meer das Land, die Leute, die Städte und Medinas etwas langsamer kennenzulernen.
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  • Zwischen den Welten

    March 27, 2024 in Morocco ⋅ 🌙 16 °C

    Gestrandet nach unserer Ankunft in Afrika. Die „Große Überfahrt“ und das Ankommen bei Sturm und Wind war im wahrsten Sinne des Wortes turbulent für uns alle.
    In Kenitra auf einem Campingplatz mit Pool 🏊🏾 haben wir uns ausgeschlafen und orientiert. Auch die Tage dort waren ähnlich turbulent. Regenschauer, starke Windböen und 1000 Stecknadeln (Sandkörner), die uns ungewollt ein Gesichtspeeling am Strand „verpassten“. So hatten wir uns unser Ankommen in Afrika nicht vorgestellt.
    Auf dem Weg in die Hauptstadt von Marokko - Rabat - hat sich das Land zunehmend authentischer präsentiert. Im Norden bedeutet authentisch für uns, den Mix, das enge Beisammen sein von Tradition und Moderne, den Unterschied zwischen arm und reich (nach westlichen Maßstäben), zwischen bunt und karg. So fahren auf der Schnellstraße nach Rabat, neben PKWs Esel- und Pferdegespanne, grasen an den Autobahnböschungen Schafe, die von Hirten in traditioneller Kleidung gehütet werden. Stehen komplett verschleierte Frauen neben Frauen mit Jeans und offenen Haaren beim Händler, der Wäsche und Dessous verkauft.
    Als wir in Rabat durch das Tor Bab El Had die Medina (Altstadt) betraten, haben wir eine andere Welt betreten. Obwohl Ramadan ist, sind wir innerhalb der Stadtmauer auf ein buntes Markttreiben gestoßen und haben uns den Nachmittag von diesem Flair verzaubern lassen, auch wenn der ein oder andere äußerst intensive und nicht nur betörende Duft in unsere Nasen stieg.
    Bei gesüßtem Minztee mit bestem Gebäck (Rosen- und Jasminnote), waren unsere Geruchs- und Geschmacksnerven von der Aromenkomplexität so betört, dass die vorherigen Duftnoten vergessen waren.

    Noch ein Wort zu den Plätzen, an denen wir stehen und übernachten. Der Standard hier ist nicht zu vergleichen mit dem in Europa und es steht schon immer die Frage im Raum, wie sicher der Platz ist.
    In Rabat standen wir mitten in der Altstadt auf einem bewachten Parkplatz. Absolut geniale Lage. Gut, die sanitären Einrichtungen waren überschaubar und der Wasseranschluss … nun ja, originell. Dazu gesellen sich die wilden Katzen und ganz nebenbei hatten wir die ganze Nacht Beschallung von gefühlten 5 Muezzins, die von 3 bis 5 Uhr die Gläubigen zum Gebet gerufen haben. Es war also bunt, laut, komplex und dennoch ein guter Platz für unseren Einstieg in die marokkanische Kultur.
    Heute sind wir in Oualidia angekommen. Ein Fischerort mit einer vorgelagerten Lagune. Unser Stellplatz liegt oberhalb der Klippen mit Blick auf den Atlantik. Der Platz ist einfach und wir fühlen uns hier wohl. Bisher war auch nur das Grollen des Ozeans zu hören. Bisher!!! Denn eben fangen die wilden Hunde an zu bellen. Mal sehen, ob sich heute Nacht auch noch der Muezzin dazugesellt. Wir wollen ja positiv bleiben und hoffen auf eine ruhige Nacht ☺️.
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