• Vom Fischerdorf zur Teeplantage

    August 25 in Portugal ⋅ ☁️ 21 °C

    Im Regen machten wir uns auf Richtung Westküste. Diese Wetterschwankungen sind völlig normal hier auf den Azoren. Auf Wetterberichte ist kein Verlass. Da die Insel jedoch nicht so gross ist, kann man das Programm sehr flexibel handhaben.
    Mit einem kleinen Aussichtsstopp fuhren wir nach Mosteiros. Dies war früher ein kleines Fischerdorf. Es liegt direkt an einem schwarzen Sandstrand und beheimatet Naturschwimmbecken, die zum Teil von heissen Quellen erwärmt werden.
    Wir erkundeten das Dorf, schwatzten mit einem älteren einheimischen Mann und assen ein leckeres Zmittag mit direktem Blick auf den Hafen.
    Wir sahen uns die Naturschwimmbecken an und fuhren danach weiter. Der Regen hatte schon lange wieder aufgehört.
    Wir fuhren bis nach Ribeirinha. Auf dem Weg besuchten wir verschieden Stopps, wie eine Mühle aus dem 18. Jahrhundert, den Leuchtturm Ponta do Cintrão und die Destillerie Mulher de Capote. In der Distellerie bekamen wir eine kostenlose Führung und wir shoppten ein paar Souvenirs.
    Unser letzter Stopp planten wir auf der Teeplantage Gorreana. Als wir auf die Einfahrt abbogen, sahen wir einen Ameisenhaufen von Autos. Von diesem Anblick demotiviert machten wir kehrt. Sara erinnerte sich an eine Metall Teekanne, die an einer Wand hing. Wir fuhren zurück und parkierten vor einem verlotterten Haus, dass gerade wieder instandgesetzt wurde. Unter dem Haus fanden wir die Teeplantage und angrenzend die Firma Chá Porto Formoso. Hier bekamen wir einen Einblick in die Teeherstellung. Die Firma baut Schwarztee an und wir bekamen gleich eine Tasse gratis zum Probieren. Auch hier fanden wir passende Souvenirs. Wir erkundeten die Plantage, welche mit einem wunderschönen Blick aufs Meer überzeugen konnte. Hier waren nur wenige Touris unterwegs, was das Ganze noch besser machte.
    Mit unglaublich vielen Eindrücken gings zurück ins Hotel.
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