• PaulonTour
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Die große Reise Teil 1

Paul und ich starten auf eine große Reise!
Ich suche mich selber und er begleitet mich dabei
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  • Foggia

    10 april 2025, Italië ⋅ ☁️ 14 °C

    Kein Strand, sondern eine Müllhalde

  • Vieste

    11 april 2025, Italië ⋅ ☀️ 16 °C

    Ein unfassbar schöner Ort 😍

    Paul und ich haben das Meer und den wunderschönen Strand ganz für uns alleine. Das Wasser ist mild, während Paul schwimmt, laufe ich mit den Füßen durch und es ist ok. Fast schon warm genug zum Schwimmen.
    Wir haben so viel Zeit. Und es ist warm und sonnig. Sommerwetter.
    Nach einem Picknick draußen für mich und Paul, soll Paul im Wohnmobil bleiben, während ich eine Radtour mache.
    Braucht er schon die Klimaanlage? Da fehlt mir die Erfahrung.
    Ich schließe die Jalousien und öffne alle Fenster im Wohnmobil.
    Es zieht ordentlich durch, ich denke auf die Klimaanlage können wir noch verzichten.
    Bei einer Radtour bekomme ich noch ein paar Eindrücke. Die Natur ist überwältigend hier im Nantionalpark, aber Vieste überzeugt mich als Stadt optisch nicht voll und ganz.
    Es ist aber ok. Ich könnte mir durchaus vorstellen, das man hier ganz gut auch im Sommer sein kann, wenn man im Nationalpark übernachtet und mit dem Rad an den Strand fährt.
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  • Ivo Monti

    13 april 2025, Italië ⋅ ☁️ 14 °C

    Der ehemalige Wasserflugplatz Ivo Monti bei Cagnano Varano in Apulien hat mich tief beeindruckt. Früher diente das weitläufige Gelände militärischen Zwecken, heute ist es eine riesige Leinwand für Street-Art-Künstler aus ganz Europa. Zwischen alten Hangars, verwitterten Betonflächen und rostigen Toren entstanden monumentale Graffiti, die das Areal in eine Freiluftgalerie verwandeln. Hier trifft Vergangenheit auf Gegenwart, Stille auf Farbe, und dieser Kontrast hat etwas Magisches.

    Ich kam mit Paul an einem warmen Nachmittag an. Schon beim ersten Schritt durch das verlassene Eingangstor war klar: Dieser Ort hat eine Seele. Die Sonne stand tief, Licht und Schatten spielten über die Mauern, auf denen riesige, farbgewaltige Motive prangen. Einige Figuren reichen über ganze Gebäudefronten, andere sind klein und verspielt, fast poetisch. Überall riecht es nach Salz, Farbe und Geschichte.

    Früher starteten hier Wasserflugzeuge, heute erzählen die Mauern von Freiheit, Kreativität und Wandel. Die Künstler nutzen die alten Strukturen nicht, um zu verdecken, sondern um sichtbar zu machen, was Verfall hinterlässt. Diese Mischung aus rostigem Stahl, blätterndem Putz und intensiven Farben hat mich tief berührt. Ich blieb lange stehen, hörte das entfernte Rauschen des Meeres, und Paul schnüffelte still umher.

    Es war einer dieser unerwarteten Momente auf meiner Reise, in denen man spürt, wie kraftvoll Kunst sein kann. Sie verändert nichts an der Vergangenheit, aber sie verwandelt, wie man sie sieht. Für mich ist Ivo Monti kein verlassener Ort mehr – er lebt, bunt, roh und voller Energie.
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  • Alberobello

    13 april 2025, Italië ⋅ 🌬 16 °C

    In Alberobello fühlte ich mich, als wäre ich in ein Märchen hineingelaufen. Die Trulli mit ihren runden Dächern wirkten wie kleine Wesen, die sich heimlich bei Nacht zusammensetzen, um Geschichten zu erzählen.

    Zwischen den weißen Wänden, den alten Symbolen auf den Steinen und dem Duft nach Sonne und Stein fühlte sich alles leicht an – fast verspielt.

    Ein Ort, der lächelt – und dich mit einem Lächeln wieder gehen lässt.
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  • Alberobello by night

    13 april 2025, Italië ⋅ 🌬 13 °C

    Erst war ich enttäuscht über den furchtbaren Wohnmobilstellplatz. 22 Euro für nichts. Total eng alles und super unfreundliches Personal. Aber die Stadt 🥰🥰🥰so süß. Ich konnte gar nicht aufhören zu gucken und zu staunen. Nicht nur die Trulli Häuser sind besonders, sondern die ganze Altstadt ein totaler Traum. So schön. Alles ist in weiß und hellbraunen Tönen gehalten und perfekt saniert. Hier sieht man keine Verwahrlosung wie an der Adriaküste, sondern alles ist in perfekten Zustand und hervorragend saniertMeer informatie

  • Ostuni

    14 april 2025, Italië ⋅ 🌬 18 °C

    Unglaublich schön hier

    Als ich durch die schmalen Gassen von Ostuni lief, hatte ich das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen. Alles leuchtete in diesem strahlenden Weiß, das irgendwie beruhigt und gleichzeitig belebt. Die Stille, das Licht, der Blick bis zum Meer – es war, als würde die Stadt mit mir flüstern.

    Ich wusste nicht, dass ein Ort so viel Frieden ausstrahlen kann. Ostuni hat sich nicht nur in meine Kamera geschlichen, sondern mitten ins Herz.
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  • Murgia Matera

    15 april 2025, Italië ⋅ 🌬 18 °C

    Die Murgia hat mich überrascht. So karg sie auf den ersten Blick scheint, so lebendig ist sie, wenn man genauer hinsieht. Zwischen den schroffen Felsen leuchten wilde Orchideen in zarten Farben – wie kleine Geheimnisse, die der Wind bewacht.

    Ich wanderte durch tiefe Schluchten, wo sich das Licht in den Stein krallt und uralte Felswände Geschichten flüstern. Plötzlich tauchte eine Kirche aus dem Fels auf, so unscheinbar und gleichzeitig voller Würde – als hätte sie sich nie zeigen wollen, nur gefunden werden.

    In der Murgia war alles still – und doch voller Leben. Eine Landschaft, die nicht laut ruft, sondern sanft staunen lässt.
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  • In love with Matera

    16 april 2025, Italië ⋅ 🌬 17 °C

    Große Wanderung durch die Murgia Matera

    Ein Teil des Parkgebiets, etwa tausend Hektar, wurde 2007 neben den Sassi zur Unesco-Stätte Matera in das Weltkulturerbe aufgenommen. Der Park Murgia Materana erstreckt sich etwa zwanzig Kilometer zu beiden Seiten entlang des Bachbetts der Gravina di Matera, entlang einer Nord-Süd-Achse. Im Inneren gibt es viele natürliche und künstliche Höhlen, von denen einige seit prähistorischen Zeiten als Unterstände genutzt wurden, andere sind Teil von Felsenbauernhöfen und -dörfern, in denen sich Klöster, Gotteshäuser, Felsenkirchen, Fabriken und Tierunterkünfte befinden können.Meer informatie

  • Sassi

    16 april 2025, Italië ⋅ 🌬 18 °C

    Nach einer beeindruckenden Wanderung durch die Natur um Matera besuchten wir auch noch die Stadt.
    Die Stadt Matera selber ist völlig uninteressant, nicht aber die Sassi.

    Als Sassi di Matera werden die Höhlenwohnungen in zwei Schluchten bezeichnet, die der Fluss Gravina in hunderttausenden Jahren aus dem Kalkstein gewaschen hat. Sie tragen die Namen Sasso Caveoso und Sasso Barisano. Vor zehntausend Jahren haben Menschen damit begonnen, das weiche Kalkgestein auszuhöhlen und Unterschlüpfe anzulegen. Unzählige dieser Höhlenwohnungen entstanden seit des Neolithikums in Matera. Sie stapeln sich übereinander und sind über ein Labyrinth aus Treppen, Wegen und Durchgängen miteinander verbunden. Durch die jahrtausendelange Benutzung sind die Treppenstufen und das Kopfsteinpflaster spiegelglatt poliert.

    Wir konnten nur einen kleinen Eindruck gewinnen. Es dürfte 5-7 Tage dauern, um alles Sehenswerte mitzunehmen.
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  • Berge 😍

    17 april 2025, Italië ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir stehen auf einem wunderschönen Stellplatz bei Frascineto, einem kleinen Bergdorf am Rand des Pollino-Nationalparks in Kalabrien. Schon beim Aufwachen spüre ich, dass das hier ein besonderer Ort ist. Über den Bergen liegt noch ein zarter Nebel, die Luft riecht nach Kräutern und Stein, und irgendwo bellt ein Hund. Ich starte am Vormittag zu einer langen Wanderung hinauf auf ein Hochplateau, das über dem Tal liegt. Fünf Stunden dauert die Tour, und ich bin froh, dass ich meine Wanderstöcke dabeihabe, denn der Kies ist rutschig und der Weg steil.

    Frascineto liegt in einer Landschaft, die wild und friedlich zugleich ist. Das Dorf selbst ist bekannt für seine albanisch-italienische Kultur, die sich in Sprache, Küche und Traditionen widerspiegelt. Hier sprechen viele Menschen noch Arberisch, eine alte albanische Mundart, und in den kleinen Kirchen sind byzantinische Ikonen zu sehen. Es fühlt sich an, als hätte die Zeit hier ihren eigenen Rhythmus.

    Oben auf dem Plateau öffnet sich der Blick weit über den Nationalpark. Die Berge wirken unendlich, und das Licht wechselt mit jeder Wolke. Ich halte ständig an, kann mich nicht sattsehen. Statt zu fotografieren, packe ich das Handy in den Rucksack. Ich will diesen Moment nicht festhalten, sondern fühlen. Das hier gehört mitten ins Herz – der Wind, die Weite, das Gefühl, klein zu sein und gleichzeitig ganz lebendig.

    Als ich am Nachmittag zurückkomme, bin ich müde, glücklich und still. Es war eine dieser Wanderungen, die mehr als nur Bewegung sind. Sie verändert etwas in einem, leise, aber tief.
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  • Gerace

    20 april 2025, Italië ⋅ ☁️ 12 °C

    Ich übernachte auf einem wunderschönen Agricamper-Hof bei Gerace. Schon bei der Ankunft spüre ich diese besondere Ruhe, die mich sofort erdet. Der Stellplatz liegt zwischen Olivenbäumen und Wiesen, das Landhaus ist gepflegt, liebevoll geführt und voller kleiner Details, die zeigen, dass hier jemand mit Herz dabei ist. Es gibt eine kleine Käserei mit Schaf-, Ziegen- und Kuhmilch, deren Produkte direkt auf dem Hof verkauft werden. Der Duft nach frisch gebackenem Brot und Käse liegt in der Luft. Am Abend esse ich im gemütlichen Restaurant, einfache, ehrliche Küche, regional, hausgemacht, mit Wein aus der Umgebung – genau mein Geschmack.

    Gerace selbst ist einer der schönsten Orte Kalabriens, hoch über der ionischen Küste gelegen. Das mittelalterliche Städtchen ist bekannt für seine engen Gassen, steinernen Torbögen und alten Palazzi. Oben auf dem Hügel thront die Kathedrale, die größte romanische Kirche Süditaliens, und von der Aussichtsterrasse reicht der Blick weit über die grünen Täler bis hinunter zum Meer. Es ist schwer zu glauben, wie vielfältig Kalabrien ist: üppig grün, gebirgig, und doch immer wieder von der Nähe des Meeres geprägt.

    Ich sitze später vor dem Wohnmobil, Paul liegt zufrieden neben mir, und in der Ferne leuchten die letzten Sonnenstrahlen über die Hügel. Ich weiß, dass ich Kalabrien in schöner Erinnerung behalten werde. Diese Region ist wild und sanft zugleich, ehrlich, ursprünglich und unglaublich grün. Ein Ort, an den man mit dem Herzen reist – und den man nicht mehr vergisst.
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  • Tanz auf dem Vulkan

    22 april 2025, Italië ⋅ ⛅ 10 °C

    Ich hab den Ätna besichtigt.
    War interessant, aber für mich irgendwie nicht schön.
    Es war echt voll und alles touristisch komplett ausgeschlachtet. Souvenirshop an Souvenirshop und Menschen, die Lava Steine für 5€ kaufen.
    Es ist stressig und kalt und windig und schön finde ich diese dunkle und depressive Kraterlandschaft auch nicht. Ausserdem ist wieder alles voller Müll.
    Man muss schon gucken, wo man fotografiert geht, damit Freunde nicht denken, man geht auf einer Müllhalde spazieren.
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  • Ätna on fire

    22 april 2025, Italië ⋅ ☁️ 16 °C

    Das atemberaubenste was ich je sah. Ich bin auf Sizilien, und der Ätna lebt. Schon am Nachmittag war die Luft voller Spannung, ein tiefes Grollen weit oben im Berg, kaum hörbar, aber spürbar. Und dann, als die Dunkelheit kam, begann das Schauspiel. Glühende Lava schoss in den Nachthimmel, Funkenregen, Rauch, ein tiefrotes Leuchten über dem Krater. Es war unfassbar schön, wild und majestätisch. Ich stand einfach da, sprachlos, und konnte nicht aufhören zu staunen.

    Der Ätna ist mit über 3300 Metern der höchste aktive Vulkan Europas, ständig in Bewegung, ein Atem der Erde. In diesem Moment fühlte sich alles lebendig an – die Wärme, der Wind, der Geruch nach Asche und Stein. Paul lag ruhig neben mir, als wüsste er, dass etwas Großes passiert. Es war laut und doch friedlich, bedrohlich und gleichzeitig wunderschön. So etwas kann man nicht festhalten. Man kann es nur fühlen, tief, im Herzen.
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  • Outlet center

    25 april 2025, Italië ⋅ ☀️ 21 °C

    Ich bin ehrlich entsetzt. Mitten in dieser atemberaubenden Landschaft, in einem der schönsten Nationalparks Siziliens, steht plötzlich ein riesiges Luxus-Outlet. Davor die Autobahn, schnurgerade durch die Natur gezogen, Beton, Asphalt, Parkplätze. Wie kann man so etwas hierhin bauen? Die Berge, die Weite, das Licht ……alles verliert an Magie. Statt Stille und Natur: Werbeschilder und Klimaanlagenrauschen. Ich bleibe kurz, fassungslos nutze dann aber den Parkplatz, um das atemberaubende Wandergebiet zu erkunden.Meer informatie

  • Gratterie

    26 april 2025, Italië ⋅ ⛅ 15 °C

    Gratteri hat mich völlig umgehauen. Dieses Bergdorf, verborgen in den Madonien, ist für mich der schönste Ort Siziliens. Enge, steile Gassen, alte Steinhäuser, überall der Duft von Holzfeuer und Kräutern. Von hier sieht man bis hinunter zum Meer, während über einem die Gipfel der Madonie aufragen. Gratteri liegt rund 700 Meter hoch, und seine Ursprünglichkeit ist fast greifbar. Keine Hektik, keine Touristenströme, nur Leben, wie es hier schon immer war. Ich sitze auf einer kleinen Bank, Paul liegt zu meinen Füßen, und ich spüre, dass ich angekommen bin. Dieses Dorf hat Seele, Charakter und eine Wärme, die man nicht vergisst.Meer informatie

  • Castelbueno

    27 april 2025, Italië ⋅ ☀️ 15 °C

    Castelbuono hat mich sofort begeistert. Eingebettet in die grünen Berge der Madonie strahlt dieser Ort eine wunderbare Lebendigkeit aus. In den engen Gassen herrscht geschäftiges Treiben, ohne dass es hektisch wirkt. Alte Männer sitzen auf Bänken, Kinder rennen über die Plätze, und aus den Cafés duftet es nach Espresso und frisch gebackenem Gebäck. Über allem thront das alte Schloss der Familie Ventimiglia, das Wahrzeichen der Stadt, umgeben von Olivenhainen und Weinbergen. Ich mochte diesen Ort sehr – ehrlich, freundlich, voller Leben. Am Abend sitze ich vor einer kleinen Trattoria, trinke ein Glas Rotwein und höre das Stimmengewirr um mich herum. Hier fühlt sich alles leicht an, als wäre die Zeit ein bisschen stehen geblieben.Meer informatie

  • Capaccio

    2 mei 2025, Italië ⋅ ☀️ 21 °C

    Capaccio hat mich überrascht. Ein ruhiger Badeort mit weiten Stränden, glasklarem Wasser und dieser typischen süditalienischen Leichtigkeit. Der Tag beginnt mit Sonne, einem leichten Wind und dem Duft nach Salz und Pinien. In der Ferne sieht man die Berge, und nur wenige Kilometer entfernt liegen die berühmten Tempel von Paestum, die man fast schon von der Küstenstraße aus erahnen kann.

    Ich mag diese Kombination aus Meer und Geschichte. Vormittags spazieren wir mit Paul am Strand entlang, nachmittags besuche ich die Ausgrabungen von Paestum. Zwischen den mächtigen dorischen Säulen und dem Summen der Zikaden wird einem bewusst, wie alt und groß dieses Land ist. Capaccio steht für das Italien, das ich liebe – ruhig, herzlich, voller Geschichte, Sonne und Lebensfreude. Ich hätte problemlos länger bleiben können.
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