Nicole König

Joined December 2017
  • Day13

    Einmal sein wie Mogli

    October 19 in Peru

    Endlich ein etwas gechillterer Morgen: erst um halb zehn trafen wir uns in der Lobby, um die Reise in unser drittes und letztes Abenteuer zu starten: Den Amazonas-Dschungel 🐛! Puerto Maldonado war das Ziel und kaum gelandet, erdrückte uns bereits die tropische, feuchtfröhliche Hitze mit etwa 35°C Außentemperatur: aber wir waren glücklich: endlich Holiday-Feeling!! Nur noch ein kalter Drink fehlte!
    Vor Ort begrüßte uns direkt unser Jungle-Guide Chris, der erstmal unsere Backpacks auf dem Dach unseres Transporters stapelte..oh jemine 🙈🙈
    Trotz der Bumpy Straßen der kleinen Stadt - die für mich leider nur wenig Charme hatte, aber hier lebt man ja auch im Dschungel 😉 - kam alles unbeschadet im G- Center an, wo wir erneut Dufflebags für die drei Tage in der Wildnis packten!
    Mit einem Chicha Morada Eis gestärkt, ging es mit dem Bus eine Stunde zum Flussufer. Leider hatten wir nur mit unserem Fahrer nicht sehr viel Glück, da er die Strecke wie ein Verrückter entlangraste..die Straßen waren in einem derart schlechten Zustand, sodass im Vergleich hierzu die von polnischen Dörfern hochmodern sind. Mit einem Schädel-Hirn Trauma, aber ansonsten gesund bestiegen wir dann unser schnuckliges Motorboot, mit dem es dann drei Stunden lang bei erfrischender Briese auf dem Tambopata River zur gleichnamigen Lodge hinaus ging. Das ganze im tiefsten Dschungel!
    Unterwegs spotteten wir bereits zwei erste Kaimane (weiße Krokodile) sowie das gigantische Dschungelmeerschweinchen und natürlich viele exotische Vögel, allen voran die farbträchtigen Papagaie.
    In der Lodge angekommen wurden wir mit einem kühlen Drink begrüßt, bevor wir dann unsere wirklich luxuriösen Bungalows bezogen mit zwei schönen Betten bedacht mit Moskitonetzen, einem normalen WC, einer Warmwasserdusche, sowie mit einer Terrasse mit einer Hamock ✌🤗.
    Erstmal war also chillen angesagt und das so richtig bei tropisch warmen Temperaturen 😎
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  • Day12

    A last night in Cusco

    October 18 in Peru

    Fresh geduscht fühlt sich das Leben schon ganz anders an und nachdem ich aus gesundheitlichen, die anderen mehr aus zeitlichen Gründen beim letzten mal nicht grade viel von Cusco hatte, ging es für uns zügig in Richtung Plaza, um noch ein wenig die herrliche Architektur und ein paar Kathedralen erkunden zu können. Doch um das möglich zu machen, brauchten wir erstmal einen Kaffee, den wir auf einem der Balkonrestaurants mit Blick aufs abendliche Cusco genossen. Warum das so nennenswert ist? Zeitgleich begann ein Protestmarsch auf dem Plaza..das ließ uns ein wenig unwohl zurück und nach den ersten Knallern waren wir um unsere aktuelle Position sehr froh 🙈. Als dieser vorbei gezogen war wurde dann noch eine Speedshoppingrunde in die Alpacageschäfte hingelegt, ehe wir uns zum Dinner in ein äußerst schickes Restaurant begaben, denn Die Irinnen Sarah und Aisling würden uns am nächsten Morgen leider verlassen. Und obwohl wir hundemüde waren, stießen wir in einer Pisco Bar noch mit sechs verschiedenen Pisco Varianten (u.a. Purple Corn, Ginger, Fig'n Orange und co.) auf unsere tolle Zeit an und versprachen uns ein Wiedersehen. Kaum zu glauben, dass es in einer derart mädelsdominierten Gruppe keine Zickereien und so viel Sympathie geben kann!.Read more

  • Day12

    The Red Valley

    October 18 in Peru

    Bis auf vier Minuten Anstieg war es wie versprochen recht casual den Weg zur roten Wüste Perus zurück zu legen. Am Checkpoint vorbei kamen wir im roten Wunderparadies an: man wanderte auf rotem Sand, die ganze Umgebung inklusive Berge rot gefärbt und das ganze geprägt von beeindruckendem Bergpanorama. Wir waren begeistert!! Etwas surreal tanzten wir durch das rot, rannten die Berge hinab, genossen es dabei dort ganz allein zu sein. Ehrlich gesagt war das sogar besser als die Hauptattraktion des Wandertages!! Und was ebenso genial war: Javier ließ uns alle Zeit der Welt in der roten Welt zu versinken, Fotos zu machen, es zu genießen. Während des Abstiegs hatten wir sogar kurz eine sonnige Phase, ehe wir dann auch schon wieder vor dem Regen zu entwischen versuchten, Fazit: das Andenwetter ist unberechenbar 😅☀❄⚡.
    Unterwegs bewunderten wir noch einige Alpacas beim Grasen. Übrigens ist der Unterschied zu den langnasigen Llamas deren angedutschte Nase 😉.

    Nach insgesamt erneuten sechs Stunden auf Tour beglückwünschten wir uns zum fünften aktiven Wandertag in Folge und ließen uns noch mit einem peruanischen Mittagsbuffet wieder zu Kräften bringen 🤗🍛🍵.
    Schließlich erreichten wir Cusco gegen vier Uhr, verabschiedeten den wundervollen Guide Javier, der uns noch eine liebevolle Ansprache für unsere Zukunft hielt und genossen die Vorzüge der Ankunft im Hotel: eine warme Dusche!
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  • Day12

    I can see a Rainbow

    October 18 in Peru

    Ring, ring..es ist mitten in der Nacht..ich fühlte mich aus dem tiefsten Schlaf erwacht, schleppte mich ins Bad, knallte mir kaltes Wasser ins Gesicht und sagte zum Morgengruß erstmal zu Katharina: “Das nächste mal Bora Bora!“..was hatte ich uns da nur angetan 🙈..
    Um drei Uhr wartete Manuel schon auf uns in der Lobby..echt ein Mann der Taten, steht er doch glatt auf, um sicher zu gehen, dass unser Guide auch kommt. Pünktlich auf die Minute war dieser auch schon da: heute durften wir uns vom 30-jährigen Javier mit auf die Reise nehmen und das ganze als Privattour. Während erst Katharina und ich als einzige die Tour machen wollten, redeten wir am Lares Trek solange auf die anderen ein, bis die Briten Av, Riddhi und Kate sowie Ozi Naomi mit von der Party waren - eine Crew halt 😉. Noch dazu kamen Angi und Russ aus den USA mit, die wir ebenso vor einigen Tagen kennen lernten. 4,5h Fahrt trennten uns vom Startpunkt auf bereits 4.600m Höhe! Dazwischen gab es noch ein leckeres Brot- und Omelettfrühstück, bei dem uns Javier auf unseren Trip einstimmte. Interessanterweise sprach dieser erst seit drei Jahren Englisch, das aber ziemlich gut, wuchs in einer Bauernfamilie auf und wurde erst Porter, dann Koch und schließlich Guide auf den Touren.
    Gegen sieben Uhr begann dann unser Hike noch im Nebel verschleiert. Doch wir waren überzeugt heute die Rainbow- und nicht Pisco sour Mountains zu sehen 🙏! Eigentlich waren es nur etwa 5km zum Gipfel, jedoch hatten es die Höhenmeter in sich: wahrscheinlich muss man es erst einmal selbst erlebt haben, aber man kommt unheimlich schnell aus der Puste und was Atemnot heißt, erfährt man dann für kurze Zeit auch..
    Javier hingegen rannte phasenweise den Berg locker und bespaßt hoch und runter..dieser irre Einheimische 😉😅
    Gegen halb neun waren wir dann jedoch oben und durften die volle Pracht der Rainbow-Mountains, welche schichtweise so einige Farben zu bieten hatten, genießen. Auch das muss man einfach selbst gesehen haben, aber ich würde das definitiv als Naturspektakel beschreiben.
    Noch ein paar weitere Stufen bis zum höchsten Gipfel: wir befinden uns nun auf 5.037 Metern, Wahnsinn!! Von hier war die Sicht nun leider aber doch zugezogen, doch unsere Stimmung ließ sich trotz der Pisco Mountains und der Eiseskälte nicht trüben: auf Wunsch unseres Guides Javi machten wir noch ein Gruppenfoto in Jogapose, ehe der Weg uns zum nächsten Highlight des Tages führte: Dem Red Valley!
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  • Day11

    Sungate-View ☀

    October 17 in Peru

    Puuuh, richtig caliente wurde es uns auf der kleinen Wanderung bei sicherlich etwas um die 30°C, aber es lohnte sich: ein herrlicher Blick von oben..schon fast ein bisschen klein erschien die Inkacity. Wir posten für dutzende Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven und erfuhren dann noch einiges zur Entdeckung des Ortes und dem 100 Jahre dauernden Aufbau. Viel sagen kann ich hierzu gar nicht..man muss einfach selbst kommen und den herrlichen Anblick genießen!!

    Unten angekommen besichtigten wir dann den Sonnen-, Pachamama- und Kondortempel, flanierten in der Inkastadt und erfuhren viel über die Lebensweise, der Opferkultur, die es leider auch oft auf unschuldige Kinder abgesehen hatte und der fleißigen Lebensphilosophie. Ebenso sind so einige Schattenspiele nur am 21.6. und 21.12. zu sehen. Etwas zu schnell verging leider die Zeit, die uns zur Verfügung stand, um den Ort zu erkunden, doch die Weitereeise ruft. Wir stempelten noch schnell unsere Reisepässe mit einem Machu Picchu Bild, warteten ewig auf den Bus, um in Aguas Caliente nach einer Reunion mit dem Rest unserer Truppe einen fetten Burger zu genießen.
    Danach ging es glücklicherweise doch noch bei Tageslicht mit Perurail zurück nach Ollantaytambo, sodass wir das Bergpaborama und den höhebedingten Vegetationswechsel beobachten durften. Noch zwei Stunden Busfahrt und wir erreichten unser schickes Hotel in Cusco. Das besonders nennenswerte an dieser Fahrt: gen Sonnenuntergang hörten wir dabei gediegene Liebesmusik unsres Fahrers, passend hinterlegt wie in einem Film. Gesund zurück gekehrt freute ich mich nun noch paar Stunden in dieser wunderschönen Stadt verbringen zu dürfen.
    Doch am heutigen Abend war nicht mehr viel drin: noch eine Pizza und ein Bier in der Lobby und es ging ins Bettchen, denn am nächsten Tag wartete nochmal ein besonderes Anden-Highlight auf uns: Die Rainbow Mountains. Allerdings hieß es hierfür Aufstehen um 2:30 Uhr!! Und nein, das ist kein Tippfehler!! 🙈😉
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  • Day11

    Wake up Call um 4:30 Uhr..normalerweise fluche ich ja, wenn mich um diese Uhrzeit zum Beispiel in der Arbeit jemand anruft, aber dieser Anruf bedeutet, dass es in kürze zum Machu Picchu geht!!
    Noch schnell ein nettes Outfit für die Pics ausgesucht, gefrühstückt und auf zum Bus, besser gesagt zur Schlange vor dem Bus..Etwa 45-120 Minuten Wartezeit darf man einrechnen, bis man die 20 Minuten hinauf ins heilige Inkatal des Gebirges gebracht wird. Kaum angekommen nahm uns Manuel direkt zum besten Fotospot hin, solang noch nur eine akzeptable Anzahl an Touristen vor Ort war. Und nach dem beschwerlichen Wanderwetter schien diesmal alles auf unsrer Seite zu sein: strahlend blauer Himmel, eine klare Sicht auf Machu Picchu. Wie im Reiseführer, nur, dass wir wirklich davor stehen und den Anblick dieses Weltwunders genießen dürfen. Bevor wir die Inkastadt jedoch mit unserem Guide Ever erkundeten, ging es zunächst noch 40 Minuten bergauf zum so genannten “Sungate“, dem Eingang für die Inka Trail Wanderer.Read more

  • Day10

    Ein euphorisches “Guten Morgen“ gab es heute von uns, denn so durchzuschlafen wie in dieser Nacht nach dem, was alles hinter uns lag..einfach zum Träumen schön 😉🤗
    Routinemäßig wurden wir mit einem Kokatee im Zelt gediegen aufgeweckt, ehe wir unser letztes Gruppenfrühstück hatten. Als Dessert gab es diesmal eine ganz besondere Überraschung: der aus den USA stammende Russel hatte seinen 29. Geburtstag und hierfür wurde für ihn mitten in den Bergen von unseren Köchen ein Orangenkuchen gezaubert 🤗🎂. Immer wieder durften wir darüber staunen, was die beiden Chefs so mitten im nirgendwo raushauten 👌.

    Ein letztes mal unser Schlachtruf, ein letztes mal beginnt ein Hiking-Abschnitt. Ziemlich rasche 2,5h ins Tal hinunter ging es dann. Unterwegs besuchten wir noch die kleine Grundschule der Andenkinder, beschenkten - wie auch schon auf dem Rest des Weges - die wartenden Kinder mit Früchten und Spielzeug, durften ein Dorf mit seinem simplen Baustil begutachten und hielten an einem tempelartigen Bau inne, um mehr geschichtliche Details zu erfahren und noch paar tolle Fotos in der einzigartigen Andenkulisse zu machen.
    Schließlich hieß es dann etwas später an unsrer Pick-up-Station “Adios“ zu unsrer vierbeinigen Amiga Andy zu sagen, die uns tatsächlich bis zum Schluss Schritt auf Tritt begleitete. Da fühlten wir uns doch recht schlecht, als wir dann in unseren Bus stiegen, der uns für unser letztes Lunch in ein kleines Lager brachte. Zwar mussten wir zwei weitere Stunden auf unser Essen warten, dafür hatten wir eine davon endlich erwärmenden Sonnenschein ☀🤗. Und: das letzte gemeinsame Sexy Pachallamas Mahl war ein Feast: ein Buffet aus diversen Kartoffelvarianten, Reis, Salaten und verschiedenen Chickenvarianten, wie lecker!!
    Noch war die Reise aber nicht vorbei: nach einem herzlichen Abschied vom Team ging es zurück ins süße Ollanraytambo, wo Manuel uns schon erwartete. Kurz umgepackt, quatschten wir gemütlich bei einer Tasse Kaffee, ehe es dann am frühen Abend zum Bahnhof ging, um den Zug nach Aguas Calientes bzw. Machu Picchu Town zu nehmen - we are comin closer ✌. Leider hatten wir von der Zufahrt nicht viel, da es stockfinster war. Dafür war der Zug ziemlich groß, mit gemütlichen, zurück klappbaren Ledersitzen versehen und das Innendesign mit kleinen Inkamalereien sehr hübsch..hätte ich persönlich gar nicht unbedingt erwartet 😉.
    Gegen halb zehn am Abend erreichten wir unser Hotel, wo es uns nicht mehr lang wach hielt..drei Tage wandern steckten uns in den Beinen, dazu war der Wecker auf 4:30 Uhr gestellt. Dafür genossen wir jedoch noch ein abendliches Highlight: eine warme Dusche - da fühlt man sich nach drei Tagen wie neu geboren 😉.
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  • Day9

    Endlich ging es bergab..Und das so schnell wie nur möglich, denn aufgrund des Schneeregens war es immer noch richtig kalt und vor allem die Finger drohten allmählich zu Erfrieren 😣.
    Geschätzt 200-300 Höhenmeter tiefer erwartete uns dann aber endlich verdientes, sonniges Wetter, sodass wir bei unserem Mittagscamp unsere durchnässte Kleidung etwas trocknen lassen konnten. Mit Suppe, Beef und Kartoffelvariationen gut gestärkt folgten dann die nächsten drei Stunden des mäßigen Abstiegs - die letzte Wanderchallenge des Tages und die Aussichten waren einfach atemberaubend: der Gletscher war zu sehen, ein reissender Fluß begleitete uns, immer mal wieder kreuzten uns die Llamas und Pferde und natürlich waren wir strets umrundet vom Hochgebirgspanorama und denn halbmondförmigen Blick ins Tal. Das einzig nervige: Je tiefer wir kamen desto mehr Sandflies begegneten uns bis es dutzende wurden, die auch von No Bite nicht aufzuhalten waren und uns zerstachen. Dennoch waren wir gegen halb sechs richtig glücklich, unser Camp für die Nacht erreicht zu haben, welches mit einem kleinen Wasserfall, den Blick ins Tal und den Bergen zur Rückseite herrlich idyllisch war. Unser Guide Ever wollte uns zwar mit einer kleinen Gruselgeschichte diese Idylle ein wenig nehmen, aber immer noch mit unserer Hündin Andy an unserer Seite, fühlten wir uns wohl behütet und sicher.
    Am Abend durften Katharina und ich noch eine Dame der anderen Gruppe untersuchen, nachdem diese gegen einen Felsen gefallen war, doch glücklicherweise schien es nichts ernsthaftes zu sein. Dennoch verließ unser Co-Guide John uns dadurch und brachte die Dame noch am selbigen Abend ins Krankenhaus nach Cusco.
    Strategisch besser unterwegs fielen wir supermüde am Abend genau richtig eingepackt ins Zeltbettchen. Diese Nacht war ich nur einmal kurz wach und das nur um mich umzudrehen 👌.
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  • Day9

    Die erste Nacht liegt hinter uns...auch ein leckeres Pancake-Frühstück konnte uns aber nicht wirklich in die Gänge bringen..Der kältebedingte Schlafmangel stand uns allen ins Gesicht geschrieben.
    Um etwa 6:30 Uhr ging es dann für uns los: nach einem motivierenden Schlachtrufs unseres Guides Ever ging es auf den beschwerlichen Anstieg von 3.800 auf 4.800 Meter in sechs Stunden zu. Viel zu sehen außer keuchende Wandersleute gab es dabei aber nicht so dicht wie der Nebel war, hatte man nicht mehr als 20 Meter Sichtweite. Und die Höhe machte uns Ausdauertechnisch ganz schön zu schaffen. Immerhin war noch eine weitere Amiga an Board: Andy, die Hündin, die vor unser aller Zelte zu schlafen versuchte, wurde unser treuer Wanderkumpel bis zum Ende des Tracks 😅🐕.
    Nach den angeblich härteren ersten drei Stunden, kamen wir an der schönen Lagune an, doch dann passierte es: Regen, nein Schneeregen: kalt und groß und hochfrequent 🙆🙈. Mit Ponchos bewaffnet plagten wir uns gen Gipfel, es wurde nasser und kälter, die Luft dünner. Erfreulicherweise hatten wir unseren Co-Guide John, der uns mit Agua Floral, oder auch Llama-Pee genannt den Weg aromatisch versüßte 😉. Mittags erreichten wir schließlich den Gipfel, doch leider begrüßte uns dort nur der Nebel. Dennoch wusste man, wie viel man geschafft hatte, schließlich stand man auf 4.800 Metern. Bei einigen Bildern holten wir uns den verdienten Ruhm nur kurz, denn es war bitterkalt und schneite immer noch..Die Finger zum Erfrieren kalt mit Erinnerungen an die letzte Nacht, machten wir uns nun auf den Weg bergab: Next Stop: Mittagessen und Tee 🍴🍵🍛.
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  • Day8

    Nach insgesamt fünf Stunden Wandern, erreichten wir das Gebiet unseres ersten Campingplatzes..und dank des herausragenden Services standen bereits alle Zelte bereit, heißes Wasser in kleinen grünen Schüsseln und Kinder die uns mit einem High Five begrüßten. Wahrscheinlich mal wieder typisch Peru: die Tiervielfalt: etwa 15 Hunde, einige Schafe und Hühner wanderten zwischen unseren Zelten umher - alles klar, oder? Unter anderem war dabei auch Andy mit dabei, eine schwarz-weiß gemusterte Hündin, die es sich besonders gern direkt am Zelteingang gemütlich machte 🙆😅..sie sollte noch eine ganz besondere Freundin werden.
    Am Abend gab es noch ein leckeres, frisch zubereitetes Drei-Gänge-Menü, ein paar lustige Gruppenspiele, dann sollte es ins Bett gehen, stehen am nächsten Tag 19km mit 1.000 Metern Anstieg in einer gewissen Grundhöhe an.
    Diese Nacht sollte zur Nacht der Nächte werden: Draußen war es einfach schweinekalt, so um etwa 0°C..36 Grad singend versuchten wir uns beim Zähneputzen noch warme Gedanken zu machen. Zunächst war es auch im Zelt noch angenehm warm..Frisch gewipst und mit der Kleidung des nächsten Tages versehen, kuschelten wir uns in unsere Daunenfeder-Schlafsäcke. Aber so richtig ein Auge zubekommen haben wir nicht 🙈..Wohl etwa 2-3h später überkam mich dann die Eiseskälte: wie ein Regenschauer über den ganzen Körper..noch dazu musste ich auf's Klo..Bei ca. 20 Hunden um uns herum..na Bravo.. “Katharina, bist du noch wach?“, flüsterte ich. “Ja“..kam bibbernd zurück..“mir ist so kalt, aber ich muss auf's Klo“, teilte ich mit..
    Relativ wortlos schlüpften wir in die nass geschwitzten Wanderschuhe und wurden zu Pinkelcompañeros, denn mit den Hunden wollte niemand allein sein.. zurück im Zelt zogen wir alles an, was wir hatten: Thermostrumpfhose, Thermoleggings, dünne Leggings, Thermohose, zwei paar Socken, Longsleeve, Shirt, Winterlaufpullu, Fleecejacke, gefütterte Jacke und Regenjacke..auf der Seite liegend hing mein Arm entspannt dennoch in der Luft aufgrund der vielen Schichten. Hmmm, doof, immer noch kalt. Also lagen wir uns eng einander bis schließlich zumindest ich ein Auge zu bekam. “Nächstes mal reisen wir nach Bora Bora“, kam es emotionsgeladen aus Katharina raus..Aber wir wussten durchaus beide, dass wir diese Nacht nie vergessen würden 😉.
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