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  • Day8

    Lares Trek - Day 1: Luxurious Camping?

    October 14, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach insgesamt fünf Stunden Wandern, erreichten wir das Gebiet unseres ersten Campingplatzes..und dank des herausragenden Services standen bereits alle Zelte bereit, heißes Wasser in kleinen grünen Schüsseln und Kinder die uns mit einem High Five begrüßten. Wahrscheinlich mal wieder typisch Peru: die Tiervielfalt: etwa 15 Hunde, einige Schafe und Hühner wanderten zwischen unseren Zelten umher - alles klar, oder? Unter anderem war dabei auch Andy mit dabei, eine schwarz-weiß gemusterte Hündin, die es sich besonders gern direkt am Zelteingang gemütlich machte 🙆😅..sie sollte noch eine ganz besondere Freundin werden.
    Am Abend gab es noch ein leckeres, frisch zubereitetes Drei-Gänge-Menü, ein paar lustige Gruppenspiele, dann sollte es ins Bett gehen, stehen am nächsten Tag 19km mit 1.000 Metern Anstieg in einer gewissen Grundhöhe an.
    Diese Nacht sollte zur Nacht der Nächte werden: Draußen war es einfach schweinekalt, so um etwa 0°C..36 Grad singend versuchten wir uns beim Zähneputzen noch warme Gedanken zu machen. Zunächst war es auch im Zelt noch angenehm warm..Frisch gewipst und mit der Kleidung des nächsten Tages versehen, kuschelten wir uns in unsere Daunenfeder-Schlafsäcke. Aber so richtig ein Auge zubekommen haben wir nicht 🙈..Wohl etwa 2-3h später überkam mich dann die Eiseskälte: wie ein Regenschauer über den ganzen Körper..noch dazu musste ich auf's Klo..Bei ca. 20 Hunden um uns herum..na Bravo.. “Katharina, bist du noch wach?“, flüsterte ich. “Ja“..kam bibbernd zurück..“mir ist so kalt, aber ich muss auf's Klo“, teilte ich mit..
    Relativ wortlos schlüpften wir in die nass geschwitzten Wanderschuhe und wurden zu Pinkelcompañeros, denn mit den Hunden wollte niemand allein sein.. zurück im Zelt zogen wir alles an, was wir hatten: Thermostrumpfhose, Thermoleggings, dünne Leggings, Thermohose, zwei paar Socken, Longsleeve, Shirt, Winterlaufpullu, Fleecejacke, gefütterte Jacke und Regenjacke..auf der Seite liegend hing mein Arm entspannt dennoch in der Luft aufgrund der vielen Schichten. Hmmm, doof, immer noch kalt. Also lagen wir uns eng einander bis schließlich zumindest ich ein Auge zu bekam. “Nächstes mal reisen wir nach Bora Bora“, kam es emotionsgeladen aus Katharina raus..Aber wir wussten durchaus beide, dass wir diese Nacht nie vergessen würden 😉.
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