• Berlin im Sonnenlicht

    29 Mei 2025, Jerman ⋅ ☁️ 17 °C

    Juten Tach!

    Wir haben Berlin extra auf heute verschoben, da es heute sonnig ist. Unsere Challenge heute: Berlin mit insgesamt 86% Akku zu sehen. Mit Google Maps nicht so einfach. So hat Olivia mit 1% Akku gerade noch ihr Bahnticket bezahlt.

    Mara hat ihren inneren Reiseführer ausgepackt und Olivia durch die Stadt geführt (*hust* geschäucht)

    Gestartet haben wir ganz chillig mit einem Kaffee am Alexanderplatz. Dort haben wir auch den Fernsehturm und die Weltzeituhr abgehakt. Am Bahnhof haben wir bei Rossmann noch eine Powerbank gekauft (sie war 3/4 geladen zu unserem Glück), sodass wir Olivias Handy laden konnten für alle Fälle.

    Am Bahnhof wurden wir von unzähligen Bettlern angesprochen und uns wurde auch noch nachgerufen. Januuu so ist das halt hier. Einfach weiter gehen.

    Um uns etwas weiter zu bilden und etwas über Nationalgeschichte der Stadt und des Landes zu erfahren haben wir das DDR Museum besucht. Dieses Museum zeigte sehr eindrücklich und genau wie die Menschen zu dieser Zeit gelebt und Dinge ertragen haben. Durch die interaktive Naherfahrung wurde der Drang nach Wissen noch grösser. Sodass auch noch ein Buch mitgenommen wurde.

    Weiter gings zu den Hackesche Höfen und die Dead Chicken Alley. Bei den Höfen haben wir uns ein Schnitzel mit Pommes gegönnt und uns so gestärkt.

    Die Dead Chicken Alley (Maras Lieblingsort in Berlin bis jetzt) war sehr belebt. Dort haben wir die Kunst betrachtet (Mara ist innerlich fast explodiert😂)

    Anschliessend sind wir der East Side Gallery entlang gelaufen und haben uns die Berliner Mauer und die Kunstwerke darauf angesehen und haben uns darüber unterhalten was wir im DDR Museum gelernt haben und wie tourbulent es die Deutschen hatten.

    Mara liebt das U-Bahnnetz, auch wenn es heute nicht so ganz klappen wollte mit der Zurechtfindung🙈. Wir haben es dann doch noch geschaft.

    Abgerundet hat unsere "Berlin-Experience" das Jüdische Museum. Dort angekommen wollten wir Tickets kaufen. Doch die reizende, motivierte, hilfsbereite und vor allem freundliche (keines der Adjektive in dieser Auflistung traff auf sie zu) Dame am Empfang schwang die Tickets mit dem Satz: "Heute freier Einlass" in unsere Richtung. Wir haben die Tickets entgegen genommen und konnten uns das Lachen kaum verkneifen. Das Museum war beeindruckend. Es ist schön, dass die jüdische Gemeinschaft als Menschen und nicht nur als "Juden" und damit sehr respektvoll dargestellt wurden. Zudem ist das Museum gut Aufgebaut, sodass man den Glauben kennenlernen und später alles über den Holocaust lernen konnte.

    Jetzt fragst du dich sicher, ob wir es mit genug Akku geschafft haben. Wir spannen dich nicht lange auf die Folter, der Beitrag ist schon genug lang. Die Antwort ist: ja mit knapp 14% haben wir es heil zu unserem Bob geschaft.

    Nun rutschen wir Richtung Schweiz...
    Baca lagi