• Marchr19
  • Olivia Achiebo
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Sister Roadtrip

Zwei Schwestern machen Europa unsicher Leggi altro
  • Inizio del viaggio
    23 maggio 2025
  • Erster "offizieller" Stop

    24 maggio 2025, Germania ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einer kurzen Nacht an einer Raststätte in Frankfurt am Main sind wir um 05:30 los nach Hamburg gedüst. Innert 5h waren wir am Ziel.

    Die Parkplatzsuche gestalltete sich als eher schwierig, da alles voll war oder der Bus zu hoch. Aber das waren alles Risiken, welchen uns bewusst waren.

    Dennoch haben wir mit dem Wetter echt Glück gehabt. (Auch wenn der Wetterbericht etwas anderes gesagt hat.) Es war etwas bewölkt, aber die Sonne hat uns trotzdem zwischendurch begrüsst.

    Die Speicherstadt und die Elbphilharmonie haben sich in ihrer schönsten Pracht präsentiert. Wir sind da durch geschländert und haben die frische Luft genossen. Viel Zeit blieb uns nicht, da wir den gefühlt letzten Parkplatz gefunden haben, welcher auf 2h begrenzt war. Wir haben das Beste aus diesen 2h gemacht.

    Die Pommes im Frittenwerk waren auch genial.😊
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  • Übersee nach Dänemark

    24 maggio 2025, Mecklenburger Bucht ⋅ ☁️ 15 °C

    Nun befinden wir uns auf See. Der Einlass in die Fähre ging sehr schnell, so schnell, dass wir unser Uno (während der Wartezeit) unterbrechen und Mara alles schnell zusammenpacken, während Olivia das Auto (im Schritttempo) langsam Richtung Auffahrt Fähre lenkt.

    Nun geniessen wir Kaffee und heisse Schokolade und die geniale Aussicht an Deck.🇩🇰
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  • Nyhavn

    25 maggio 2025, Danimarca ⋅ 🌧 13 °C

    An unserer Raststätte hatte es ein Restaurant/Cafe oder wie auch immer das genannt werden möchte. Dieses war sehr sauber. Da hatten wir u ser Frühstück. Bei dem Frühstück haben wir unseren Tag und die weiter Reise nach Schweden geplant. Dies stellte sich als Herausforderung heraus, da wir den Rückweg immer im Auge haben müssen. Aber so gut wie wir sind, haben wir auch dies gemeistert.

    Als heutige Attraktionen waren das Frederikborg Slot (um den regnerischen Tag etwas zu umgehen) und der Hafen Nyhaven geplant.

    Das Schloss war sehr majestätisch und riesig. Die Anlage erstreckt sich so weit das Auge reicht. Auch die Inneneinrichtung war toll. Ich (Mara) hätte mir gewünscht, das die Informationen zu den Räumen schriftlich und nicht über eine Audiodatei zuerleben wären. Wobei die Audiodateien und Spielereien einer App zum interaktivem Mitmachen animierte.

    Der Hafen war schön und bunt. Die ganze Architektur der Stadt ist sehr schön und einzigartig. Oli meint: "es sei so luftig" da sie der Natur in Form verschiedener Plätze, Mounmenten und grossflächigen Gebäude viel Raum bietet. Wir müssen einfach "meget" (was "sehr" auf Dänisch bedeutet) auf die Velofahrer achten, da hier viele damit herum fahren. Was wir hier sicher auch machen würden

    Nach einer Stärkung und einem Einkauf (sonst verdursten wir, wollen wir nicht) wird es für uns weiter gehen.

    Efterfølger følger...
    (Fortsetzung folgt...)
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  • Auf dem Weg in den höheren Norden

    25 maggio 2025, Svezia ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir sind auf dem Weg in den Norden. Es ist 23:17 Uhr und es ist immer noch hell. In Island ist ja momentan 24h hell. Das war schon etwas speziell...😊

  • Hej Stockholm, trevligt att se dig igen

    26 maggio 2025, Svezia ⋅ ☁️ 16 °C

    Was sollen wir sagen...

    Wir sind bis nach Stockholm gekommen.🥳 Mara freute sich natürlich riesig, dass sie ihre "Stockholm🇸🇪" Liste auf Google Maps zücken konnte und zwang Oli somit an all die Orte. Da haben wir wohl Glück gehabt, dass wir zum einen Verwandt (Cousinen) sind und zum anderen Sightseeing lieben.

    Bob steht etwas ausserhalb auf einem Parkplatz und wir sind mit der U-Bahn in die Innenstadt. Keine Sorge... es wird ihm da gut gehen und er geniesst seine wohlverdiente Pause sicher auch.😊

    Da Freunde aus Rümlang ebenfalls in Stockholm waren haben wir uns auf einen Kaffee im Cafe Schweizer getroffen. Das war schön. Einer unserer Cousins hat da studiert, also haben wir ihn angerufen, um ihn nach seinen Lieblingsorten auszuquetschen. Gut, dass wir so viele "Reisefüdli" in der Familie haben.😉

    Das Wetter ist perfekt: Sonnig mit einem Wind, nicht zu heiss und nicht zu kalt.

    Wir sind von "Gamla Stan" in die "Avicii-Experience" (sorry Oli🙈) was uns beiden (oh Wunder) sehr gefallen hat. Danach waren wir bei der
    "Hedvig Eleonora kyrka" und somit auch bei der Gedenkstätte von Avicii (Stockholmer Dj-Musiker-Producer-Musikgenie)
    Zum Schluss sind wir noch am Wasser entlang gelaufen und haben einen alkoholfreien-freestyle Drink im "Mister French" genossen.

    Zum frühen Dinner (es gab entweder 16:15 oder 20:45 Uhr Reservationen, wobei zweiteres für uns zu spät war) gab es natüüüüürlich Köttbullar im Restaurant Tradition. Wir denken, dass jemand in der Küche hunger hatte, denn wir hatten "nur" 4 Köttbullar statt den letzten Mal erlebten 5 Köttbullar. Ich (Mara) sage erlebt, da diese Köttbullar erste Klasse und wirklich ein Geschmackserlebnis sind.👑
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  • Wieder auf Hohersee

    27 maggio 2025, Mecklenburger Bucht ⋅ 🌬 14 °C

    Nun befinden wir uns wieder auf einer Fähre dies mal von Gedser nach Rostock. Diese Fahrt geht 2h und wir haben unsere Spiele im Auto vergessen. Dann müssen wir halt ausnahmsweise miteinander reden.

    Wir sind beide etwas müde aber freuen uns auf die weiteren Tagen und Erlebnisse.

    Ein Freund, welcher seine Wurzeln in Rostock hat, hat uns mit guten Tipps und vielen Infos versorgt. So auch mit diesem Funfact...

    Rostock ist der grösste Passagier Hafen von Deutschland. Dort halten viele Kreuzfahrtschiffe (und unsere Fähre).

    An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, welche uns Local-Tipps gegeben haben. Wir schätzen das sehr und versuchen so viel wie möglich davon anzusehen. Uuuuuuund vielen Dank fürs Mitfiebern, Kommentieren und fragen.😊
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  • Zwischen Fischbrötchen und Erdbeeren

    27 maggio 2025, Germania ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute sind wir den Rest von der Region Malmö bis nach Rostock gefahren.

    Auf dem Weg haben wir eine Route vor geschlagen bekommen, welche wir dann so gut es ging verfolgt haben.

    Gestartet haben wir (bzw. Oli) mit einem Fischbrötchen. Überall haben wir die Schilder gesehen "bitte nicht die Möven füttern", was wir auch nicht gemacht haben. Im gegenteil Oli wurde verfolgt und angegriffen. Mara hatte nichts besseres zu tun, um die Möven zu beobachten, zu analysieren wann sie angriffsbereit sind und schlussendlich die Aktion zu filmen. Hier seht ihr die cinematische Glanzleistung in voller Länge.

    Später sind wir noch Eisessen gegangen. Wir wollten uns durchprobieren und haben verschiedene Eissorten und ein Erdbeerbecher bestellt. Das Eis war sooooo gut und cremig. Leider haben wir nicht alles geschafft, aber das meiste.

    Auf dem Rückweg sind wir noch etwas herumgeschländert und haben noch kurz einer Strassenmusikerin zugehört.

    Als wir im Auto waren, haben wir uns zum Karls-Erdbeerhof gemacht. Mara hat dies in den sozialen Medien gesehen und war begeistert. Eigentlich ist das ein Erlebnishof für Kinder, aber das war uns egal. Mara ging voll ab und fand das suuuper. Da gab es alles was das Erdbeerherz begehrt. Erdbeer-,Marmelade, Alkohol, Pflanzen, Stofftiere und vieles mehr.

    Alles in allem ein sehr schöner Tag. Nun sind wir schon auf einer Raststätte in der nähe von der nächsten Stadt, welche wir unsicher machen möchten.

    Fortsetzung folgt...
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  • Kaffee in Polen

    28 maggio 2025, Polonia ⋅ 🌧 16 °C

    Kaffee in Polen, warum nicht?

    Wie Neil (unser Bruder) sagen würde: "Will ichs chan" und mit dieser mentalität sind wir über die Autobahn gebrettert.

    Gelandet sind wir dann im polnischen Sorau (Żary). Eine Kleinstatt wo wir die einzigen und somit auch ziemlich offensichtliche Touristen sind. Die Stadt ist genau das, was ich mir unter einer "nicht vom Tourismus befallene" Stadt vorstelle. Hier und da schöne Gebäude und zwischen durch auch mal Gebäude, welche so stehen gelassen werden wie sie der Zeit angehören.

    Es ist irgendwie schön, dass die zwei Ladys, welche heute das Café betreiben (und uns mit Tanzeinlagen den Tag versüssen) nur polnisch sprechen. Wir haben uns zwischen Gelächter, Händen und Füssen verständigt und haben dann unser Gebäck und den Kaffee erhalten. Beides war genial fein.

    Nun sitzen wir noch da und googeln, wie man sich auf polnisch bedankt.
    Vielen Dank heisst: "Dziękuję"

    Mal sehen, ob es klappt....
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  • Dresden

    28 maggio 2025, Germania ⋅ 🌧 16 °C

    Nach Polen gings nach Dresden die Landeshauptstadt (von Sachsen) ist bekannt für ihre Zerstörung zu Kriegszeiten. Um mehr darüber zu lernen, sind wir ins Stadtmuseum und durften vieles über die Stadt lernen. Es ist immer wieder erstaunlich wie viel von Zeit festgehalten werden kann...

    Nichtsdestotrotz strahlt sie in ihrer schönsten Pracht für uns heute. Die alten und von der Zeit geprägten Gebäude laden zum Staunen ein.

    Zum Abendessen gab es Schweinshaxe mit Kartoffelknödel und Spinatknödel. Es war genial gut.

    Wir sind dann noch durch die Kunsthofpassage gelaufen, es war so schön. Die Gegend dort ladet zum flanieren ein. Die vielen Cafés (eins sucht noch Personal😉) und eigenständige Läden geben dem ganzen Charme den perfekten Schliff. Zudem scheint es so, als würde dort das Dresdnerleben abspielen. Wir liebten es voll und ganz.

    Auf dem Weg zu Bob* zurück. Sind wir etwas Abseits gelaufen um einfach das Leben der Leute zu sehen und die Seele baumeln zu lassen. Beim Laufen haben wir uns ausgemalt, wie das Leben hier für uns wäre und in welchem Gebäude (mit Dachterrasse) wir leben würden. Das war schön einfach mal zu philosophieren.

    Nun steuern wir die nächste Raststätte an.

    Wir haben übrigens die 3500km Marke geknackt.🥳

    *Mittlerweile gibt es noch andere Spitznamen: Bobby, Böbel, Böbsln, usw...)
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  • Berlin im Sonnenlicht

    29 maggio 2025, Germania ⋅ ☁️ 17 °C

    Juten Tach!

    Wir haben Berlin extra auf heute verschoben, da es heute sonnig ist. Unsere Challenge heute: Berlin mit insgesamt 86% Akku zu sehen. Mit Google Maps nicht so einfach. So hat Olivia mit 1% Akku gerade noch ihr Bahnticket bezahlt.

    Mara hat ihren inneren Reiseführer ausgepackt und Olivia durch die Stadt geführt (*hust* geschäucht)

    Gestartet haben wir ganz chillig mit einem Kaffee am Alexanderplatz. Dort haben wir auch den Fernsehturm und die Weltzeituhr abgehakt. Am Bahnhof haben wir bei Rossmann noch eine Powerbank gekauft (sie war 3/4 geladen zu unserem Glück), sodass wir Olivias Handy laden konnten für alle Fälle.

    Am Bahnhof wurden wir von unzähligen Bettlern angesprochen und uns wurde auch noch nachgerufen. Januuu so ist das halt hier. Einfach weiter gehen.

    Um uns etwas weiter zu bilden und etwas über Nationalgeschichte der Stadt und des Landes zu erfahren haben wir das DDR Museum besucht. Dieses Museum zeigte sehr eindrücklich und genau wie die Menschen zu dieser Zeit gelebt und Dinge ertragen haben. Durch die interaktive Naherfahrung wurde der Drang nach Wissen noch grösser. Sodass auch noch ein Buch mitgenommen wurde.

    Weiter gings zu den Hackesche Höfen und die Dead Chicken Alley. Bei den Höfen haben wir uns ein Schnitzel mit Pommes gegönnt und uns so gestärkt.

    Die Dead Chicken Alley (Maras Lieblingsort in Berlin bis jetzt) war sehr belebt. Dort haben wir die Kunst betrachtet (Mara ist innerlich fast explodiert😂)

    Anschliessend sind wir der East Side Gallery entlang gelaufen und haben uns die Berliner Mauer und die Kunstwerke darauf angesehen und haben uns darüber unterhalten was wir im DDR Museum gelernt haben und wie tourbulent es die Deutschen hatten.

    Mara liebt das U-Bahnnetz, auch wenn es heute nicht so ganz klappen wollte mit der Zurechtfindung🙈. Wir haben es dann doch noch geschaft.

    Abgerundet hat unsere "Berlin-Experience" das Jüdische Museum. Dort angekommen wollten wir Tickets kaufen. Doch die reizende, motivierte, hilfsbereite und vor allem freundliche (keines der Adjektive in dieser Auflistung traff auf sie zu) Dame am Empfang schwang die Tickets mit dem Satz: "Heute freier Einlass" in unsere Richtung. Wir haben die Tickets entgegen genommen und konnten uns das Lachen kaum verkneifen. Das Museum war beeindruckend. Es ist schön, dass die jüdische Gemeinschaft als Menschen und nicht nur als "Juden" und damit sehr respektvoll dargestellt wurden. Zudem ist das Museum gut Aufgebaut, sodass man den Glauben kennenlernen und später alles über den Holocaust lernen konnte.

    Jetzt fragst du dich sicher, ob wir es mit genug Akku geschafft haben. Wir spannen dich nicht lange auf die Folter, der Beitrag ist schon genug lang. Die Antwort ist: ja mit knapp 14% haben wir es heil zu unserem Bob geschaft.

    Nun rutschen wir Richtung Schweiz...
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  • Letzter Stopp😩

    30 maggio 2025, Germania ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute sind wir nach Stuttgart gefahren, da diese noch auf unserem Weg lag. Auf dem Weg dahin hatten wir einen totalen Schreckmoment.

    Lasst uns diese Geschichte erzählen...

    Kurz als wir losgefahren sind. Machte Bob uns Sorgen. Er raunte so komisch wie ein Tiger. Er zeigte uns aber nichts an. Also haben wir zum allerersten Mal in unserem Leben einen Pannenstreifen benutzt. Als wir angehalten und die Musik ausgemacht haben haben wir nichts mehr gehört und alles schien wie immer.
    Also haben wir uns auf den Weg zur nächsten Raststätte (500m weiter entfernt) gemacht. Wir haben noch Neil (den Bruder) angerufen und ihn nach Rat gefragt. Irgendwann öffnete Oli mein Handy (welches am Radio angeschlossen war *wichtige Info*) und sah das im Hintergrund ein Tik Tok Video von einem Hund lief. Das war das Tigergeräusch.

    Beruhigt konnten wir weiter fahren. Zu unserem Erstaunen sind wir sehr ruhig geblieben. Sodass wir uns und unser Triumpf gefeiert haben.

    In Stuttgart Waiblingen (Park and Ride) ausserhalb der Stadt haben wir Bob wieder einmal eine Pause gegönnt und ihn dort stehen gelassen.

    In der Innenstadt sind wir tausenden Leuten begegnet. Zuerst haben wir uns einen Kaffee im "Maison Karl" gegönnt und die Sonne mit 26° genossen. Dies aber im Schatten, da Mara weiss wie ein frisch gepresstes Blattpapier ist und schnell einen Sonnenbrand bekommt. Das tat gut.

    Mara hat ihren Lieblingskleiderladen "Uniqlo" gesehen und wollte "nur mal schauen", ja jetzt sind wir mit dem Portmonnaie leichter, dem Gepäck und einer Anerkennung zum neuen Lieblingsladen schwerer unterwegs.

    Wir haben uns noch den Schlossgarten angeschaut damit ihr auch noch was zum anschauen habt😉.

    Zurück hätten wir dir berühmte Deutschebahn nehmen müssen. Wir wollten uns nicht von den schlechten Gerüchten, Erfahrungen der Leute im Umfeld und Eigenerfahrungen beeinflussen lassen. Wir haben es wirklich versucht (Ehrenwort) aber unser Zug hatte nach 17min warten 30min verspätung und die nächste Bahn eben so auf die wir sowieso schon 10min warten hätten müssen. Also sind wir zu den U-Bahnstationen geirrt, zu welchen wir an einem Park vorbei gekommen sind. Das war schön. Also bisschen Glück im Unglück. Bisschen "angesäuerlt" (wie Mara so schön zu sagen pflegt und was der Ausdruck für: "bisschen sauer" ist) waren wir schon, aber auch das ging vorbei. Unsere Sehnsucht und Liebe zu Bob war noch nie so gross...

    Bei der sehr schlecht ausgeschilderten U-Bahnstation mussten wir wieder die U-Bahn zum Hauptbahnhof nehmen und die wunderschöne Suche nach unserer Bahn ging von vorn los. Eine neue Verbindung durch Google Maps leitete uns zu den S-Bahnen, welche wir dann endlich nehmen konnten.

    So kam auch diese Mission zu einem Ende.

    Nun werden wir den Abend noch mit Bob und Spielen ausklingen lassen.
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  • 🎶Flieg, klein Wellensittich🎶

    31 maggio 2025, Svizzera ⋅ ☀️ 24 °C

    🎶Mach deine Birne aus und sei verrückt, sei verrückt wie Hans im Dorf🎶 ~ Teddy Teclebrhan

    Hätten wir einen Soundtrack zu unserer Reise wäre es dieser. Dieser Song macht Sinn, aber irgendwie auch nicht und trotzdem beschreibt er (mit Zeilen wie diese oben) ganz gut wie es uns ergangen ist. Plus ist dieser Song ein echter Ohrwurm.

    Lasst uns aus unserer Sicht das Erlebte zusammenfassen:

    ☀️Mara:
    Dieser Roadtrip war einer der besten Erlebnisse, welche ich je hatte. Diese Freiheit ist nicht zu beschreiben. Ich freue mich so, dass ich diese Freiheit habe und erleben darf, dies tagtäglich. Jeden Tag darf ich mich neu entscheiden und orientieren. Das ist ein (entschuldige die Wortwahl) fucking Privileg und ich weiss das extrem zu schätzen. Das einzige was zählt ist die Zeit. Wenn die gehändelt ist, ist alles möglich. Ich glaube der Satz: "Alles ist möglich!" ist der Satz, welchen ich zum beschreiben dieses Abenteuers verwenden würde. Wie wir an Zielen wie Sorau sehen konnte.

    Das Leben im Van ist klein aber fein. Man muss sich einfach mögen, sonst kann es schwierig werden. Spontan und lösungsorientiert sollte man sein, sodass es bei schwierigen Situationen nicht eskaliert. Vorausdenken hilft nicht nur beim Fahren, sondern auch beim Zeitplan einhalten, sodass alles entspannt bleibt.

    Das war es auch trotz all den vielen Städten und dem schnellen Tempo, welches wir an den Tag gelegt haben mussten wir immer die Zeit im Auge behalten. So waren wir nun knapp 1,5h früher am Abgabeort als wir mussten. Was alles so entspannt gemacht hat.

    Das was ich hier am meisten gelernt habe war: Ruhe zu bewahren und dass man kurz innehalten und den Moment geniessen soll.

    Ich werde wieder einmal einen Campervan mieten und die Welt entdecken. Ich kann Roadsurfer sehr empfehlen es ist alles sehr einfach und verständlich gemacht.

    Danke Bob, dass du so gut auf uns aufgepasst hast. Ich werde dich vermissen.

    ☀️Olivia:
    Ich habe bei der Waschanlage fast eine Schlägerei angefangen, da jemand unseren Platz klauen wollte. Dafür ist Bob jetzt sauberer als vorher

    Die nächste Reise ist schon in Planung. Wir haben so eine geile kulinarische Reise gemacht und träume immer noch nach den Schweinshaxen hinterher. Wir haben auch so viele Pannen gesehen. Also wir haben sehr vieles gesehen.

    Vielleicht lasse ich mich noch zur LKW- oder Busfahrerin umschulen.

    So haben wir die Reise mit 4753.2km, vielen Erinnerungen und keinem Streit beendet. Danke, dass du diese Reise verfolgt hast.

    Bis zum nächsten Mal👋
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  • Fine del viaggio
    31 maggio 2025