• Hoywika & Roadtrip nach Nyksund

    Jun 20–21 in Norway ⋅ 🌬 11 °C

    An dieser Stelle ein dickes Sorry not Sorry an meine erlesene Suuntofollowerschaft. Gestern schlug das magische Pendel für den abgelegenen Strand Hoywika, den ich von meinem Campingplatz in Stade direkt erlaufen konnte. Gegen 22:30Uhr werden die Wanderschuhe geschnürt und die Wanderstöcke festverzurrt. Was dann auf den nächsten gut 6km folgt ist einfach nur magisch. Perfektes Wetter, kein Wind und ein super toller Hike zu einem Strand der abgelegen und nur zu Fuß so wie ich ihn gehe zu erreichen ist.
    Kaum zu glauben, dass ich sowohl Hin als auch Zurück keine Menschenseele treffe.
    In der Bucht von Hoywika angekommen, gehe ich vom Laufen ins Schwimmen über und absolviere in Bestzeit 100m Freiwssserschwimmen und ahme die zuvor gesehenen Pottwale mit Delphinzügen nach. Keine Bestzeit aber unvergessliches Erlebnis zur Mitternachtssonne.
    Dass in der Bucht gerade mal ein kleines Gehöft steht, bestätigt wieder Lage Lage Lage 😅
    Danach gehts genau so schnell zurück, dass mich die letzten Sonnenstrahlen aus der Bucht kehren.
    Auf dem Rückweg grüße ich genau die neun Schaffe die super zutraulich sind. Genauso lassen sich zahlreiche vereinzelte Vogelpaare beobachten und hören. Gegen 2Uhr schlage ich in Stave wieder auf und wirklich ein Haus schicker als das Andere - sehenswert vor dieser Topkulisse auf Andøya.

    Gegen 9Uhr gehts dann heute hoch, etwas wenig Schlaf aber in Cabin No.9 gibts frische Crossaints von der Rezeption und vom Gaskocher zwei Tassen Tee. Gegen 10:30Uhr gehts in aller Seelenruhe mit frisch geduschtem Lssse in Richtung Süden.
    Wir verlassen Andøya, durchfahren das Sortland und drehen auf Kurs Nordwest auf die Inselgruppe Øksnes bei. In Myre - der Hauptstadt - hat der Regen so zugenommen, dass es für mich zum erstmaligen Einkäufe aufstocken geht, während Lasse draußen in den erstmaligen Genuss von satten 150kW-Ladestrom kommt. Als ich 400kr leichter nach 20min zurückkehre, ist Lasse wie berauscht und es geht nach Nyksund.
    Alle Strecken heute waren wieder absolut sehenswert aber die letzten 8km auf sandiger Piste zu diesem abgelegenen Fischerort bei Regen, Sturm und peitschenden Wellen geben mir ein wohliges Gefühl.
    Hier ist jetzt mein Happyplace bis Montag Nachmittag. Hotel eine 10/10 mit vielen nistenen seltenen Möven, die es nur hier gibt. Café im Ort wird von einer Exildresdnerin geführt und auch der Hotelchef ist ein Düsseldorfer. Schon die ersten 2h reichen, um zu verstehen, warum man hierhin auswandert.
    Jetzt gibts im Restaurant die Henkersmahlzeit, danach werden die nordischen und keltischen Gottheiten milde gestimmt, so dass ich morgen die „Königinnenetappe“ Dronningsruta in Angriff nehmen kann 🥾
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