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    Jul 5–6 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    Heute Morgen macht Tromsø mir den Abschied relativ leicht. 10Grad und Regen. Nachdem ich mit Kofferwaage ein bisschen Koffermikado gespielt habe, geht‘s fürs Henkersfrühstück nochmal in das gleiche Kaffee wie gestern. Das Mandelcroissant und die Zimtschnecke schmecken Weltklasse. Gegen 11Uhr befreie ich Lasse aus den Fängen des Parkhauses und werde leicht melancholisch wenn ich an die gemeinsame Zeit in den letzten drei Wochen mit ihm denke. Der Parkplatz am Flughafen ist schnell gefunden und dann heißt es leise Servus sagen.
    Ebenso schnell ist auch schon der 22,6kg schwere Brocken von Koffer verschwunden. Notiz an mich, hier nächstes Mal den Flachmann exen. Es geht durch die Sicherheitskontrolle und die nette Dame von der Security beanstandet meine vielleicht 200ml Alkohol im Flachmann. Mein Argument dass das medizinisch notwendig sei, ignoriert sie und kippt den schönen Gipfelrum auf der Flughafentoilette emotionslos in den Ausguss.
    Ich vertreibe mir die Zeit am Gate mit einem Film und Buch lesen. Gegen 15Uhr stehen alle Deutschen ordentlich zu zweit abgezählt am Gate E18, obwohl Boarding erst 15:20Uhr nach Gruppen ist - ich werde dieses Verhalten wohl nie verstehen.
    Sei drum, in Gruppe3 auf 19F eingecheckt. Da sitzt aber schon ein älterer sehr netter Italiener also wird es doch 19D am Gang - völlig Wurscht. Der Flug vergeht wie im Flug mit einem weiteren Film und besagtem Buch.
    In Frankfurt dann die Sensation. Nachdem das Koffermonstrum eingesackt wurde, hat sich mein Vater unerlaubter / erlaubter Hilfsmittel bedient diesmal nicht Ankuft und Abflug zu vertauschen. Meine Schwester wartet am Ausgang -zwar ohne Schild- aber hocherfreut und glücklich mich zu sehen. Die Freude ist riesig.
    Danach direkt die nächste Üverraschung, direkt am Ausgang steht das weiße Fluchtfahrzeug Ready to go. Ich hiefe mich auf den Fahrersitz und keine 5 Minuten später sind wir auf der A5 gen Norden.
    Bereits beim Einstieg hab ich freudig zur Kenntnis genommen, dass ein Riesen Apparat von Kühltruhe mit an Board ist. Am ersten schönen Rastplatz halten wir an.
    Meine Mama an der Heimatfront hat sich wirklich nicht lumpen lassen - es gibt alles was sich das Truckerherz wünschen kann. Als Nudel und 5MinutenTerrinengeschädigter lange ich ordentlich zu und gleiche etwaige Gewichtsverluste durch dreiwöchiges Wandern im Nuh wieder aus.
    Die Fahrt bis zur Raststätte wurde sehr viel und laut erzählt.
    Das nächste Mal regt sich auf dem Beifahrersitz und eine Reihe hinter mir erst wieder was, als wir gegen 0:30Uhr Dresden ohne Stau und ohne wirklichen Verkehr erreichen. Und damit endet dieser Blog. Morgen gibt’s Brunch bei den Eltern und Koffer auspacken und dann wird gegen Brasilien wieder gerudert. In diesem Sinne vielen Dank wer sich diesen ganzen Blog gegeben hat.
    Norwegen ist fantastisch- ich kann es jedem nur Wärmsten empfehlen. Tusen Takk 🇳🇴
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