• (4) CR: Heiße Quellen und Pazifikstrand

    21 gennaio, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir haben in dem kleinen‚Amazilia Guesthouse‘ an einer einsamen Landstraße unser nächstes Quartier aufgeschlagen. Zum Essen muss man in das nächste Dorf fahren, dort gibt es wenigstens ein Soda - so nennen sich kleine Restaurants, die i.W. das landestypische ‚Casado’ servieren: Reis, schwarze Bohnen, gebratene Banane, Salat und wahlweise eine Fleisch- oder Fischbeilage. Reis und Bohnen gibt es übrigens auch zum Frühstück, dazu immer Eier. Das ist wahrscheinlich nicht gut für die Gesundheit, genauso wie das abendliche lokale Cerveza (Imperial), aber ich mache ja keine Heilkur.
    Jedenfalls wird besagtes Soda unsere Stammkneipe, denn auf den löchrigen, stockfinsteren Straßen möchte man abends nicht weiter fahren als unbedingt nötig. Und im Übrigen schmeckt Casada gar nich so übel, wenngleich der Gedanke aufkommt, man könne mal wieder eine Pizza vertragen.
    Unsere Unterkunft liegt direkt am Nationalpark Rincón de la Vieja um den gleichnamigen Vulkan. Tropischer Regenwald im Norden und Trockenwald im Süden. An allen möglichen Stellen brutzelt und brodelt es. Und es gibt eine ausgedehnte Anlage mit 11 verschiedenen heißen bis sehr heißen Thermalbecken sowie ein Mudhole rund um den Rio Negro. Der Dauerhusten von Ruth ist danach wie weggeblasen ;-)
    Am nächsten Tag fahren wir weiter an die Pazifikküste nach Samara: drei Tage mal kein Nationalpark ;-)
    Übrigens, falls das jemand interessiert, sind Tapire eher nachtaktiv und nicht etwa mit Elefanten verwandt trotz des Rüssels.
    Pura Vida!
    Leggi altro