• (19) BO: Salar de Uyuni

    February 28 in Argentina ⋅ 🌙 9 °C

    Deswegen kommen Touristen nach Bolivien: um ganz viel Salz auf einer Fläche von 10.500 km² zu sehen. Es ist der größte Salzsee der Erde und er enthält nebenbei eines der weltweit größten Lithiumvorkommen. Wir sind für 2 Tage in Uyuni, der nächstgelegenen Stadt und schon die Fahrt dahin ist spektakulär, vorbei an Sandwüsten und einem Schrottplatz für ausrangierte Eisenbahnen, die in Bolivien heute höchstens noch Erze transportieren. Eigentlich sollte der See jetzt in der Regenzeit mit Wasser bedeckt sein, was spektakuläre Spiegelungen erzeugt, aber momentan ist es weitgehend trocken, sodass die tollen Fotos ausfallen, der See ist aber dafür befahrbar. Nach unserer Tour zu Isla Incahuasi und dem Sonnenuntergangsevent sieht unser Fahrzeug aus wie in Salz gebadet. Die vielen Autowaschanlagen auf dem Weg sind daher ein echter Wirtschaftsfaktor. Unser Fahrer lässt uns gut 2 km vor der Insel aussteigen und wir erleben das große, umfassende Weiß. Der Boden verschmilzt mit dem Horizont, während wir zu Fuß auf einen Felsen zuhalten, der nicht näher zu kommen scheint. Unser Fahrzeug ist dagegen bald nicht mehr zu sehen, lange Wanderungen sollte man eher nicht unternehmen, zumal die Wetterbedingungen hier sehr extrem sind, Tags über 20 und extreme Sonnenstrahlung und nachts -15 Grad
    Die Insel selbst ist voller Kakteen, die ich eigentlich nicht so mag, als Zimmerpflanze bisschen spießig und wenn jemand die Klimakatastrophe überlebt, dann die Kakteen. Sie haben aber auch tolle Blüten, die Früchte kann man teilweise essen und so ein bisschen Salzwüste drumherum macht ihnen nichts aus. Auf der Insel gibt es 50 Arten, sagt unser Guide, ich verzichte aber aufs Nachzählen.
    Das beste zum Schluss, wir fahren dahin, wo jetzt alle hinfahren, nämlich an eine Stelle, wo etwas Wasser steht und sehen der Sonne bei einem Schluck Wein beim Untergehen zu.
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