Paddeln auf der Sella
August 9 in Spain ⋅ ☁️ 30 °C
Heute ist unsere Zeit im Montana Magica schon vorbei und ein Locationwechsel steht an! Wir packen alles zusammen, die Kinder verabschieden sich von den Pferden auf der Weide neben dem Haus und 10:15 Uhr fahren wir nach Las Rozas. Hier wollen wir der gestrigen Descenso del Sella nacheifern und haben zu diesem Zwecke bei K2 Aventuras vier Paddelboote ausgeliehen haben. Nach Ausstaffierung mit Schwimmwesten und wasserfesten Tonnen gibt es eine kurze Einweisung und dann geht's los! Die ersten vier Kilometer bis Arriondas sind noch verhältnismäßig wenig befahren (die meisten Boote kommen erst in Arriondas dazu), so dass wir zunächst üben können, uns in den Zweierteams ins Paddeln und Steuern einzugrooven. Es gibt einige kleine Stromschnellen, wo man auch häufiger mal hängenbleibt, da der Fluss fürs gestrige Rennen künstlich aufgestaut wurde und deshalb heute besonders wenig Wasser führt. Da heißt es dann jeweils aussteigen und das Kanu in den Strom zurückziehen.😅
An einer schönen Stelle mit bestimmt 5-6m hohem Sprungfelsen wollen die Mädels unbedingt baden und springen, wir lassen sie gewähren. Unglaublich, wie mutig, begeistert und ohne zu zögern die vier sich in die Tiefe stürzen!
Ab Arriondas ist das Paddeln ein sehr eigenes Erlebnis. Unzählige Boote mit Menschen in unterschiedlichen Stadien des Alkoholkonsum, kaum jemand hat sein Boot im Griff, aber die Stimmung ist bestens - da werden Boote mit Absicht gekentert, wilde Wasserschlachten durchgeführt, gelacht, getrunken und jede Beachbar am Weg belagert. Es ist dermaßen eng auf dem Wasser und man kollidiert so häufig, dass es stellenweise an Autoscooter erinnert 🙈
Bei unserer Picknickpause zählen wir etwa 10-15 Boote pro Minute, rechnen das auf den Tag hoch und können nun doch glauben, was uns heute morgen erzählt wurde - dass etwa 8.000-10.000 Boote pro Tag hier runter fahren. Es ist halt August.🙈
Nach etwa dreieinhalb Stunden landen wir in Toraño an, wo wir nach kurzer Badepause von der Company zurück zum Ausgangsort gebracht werden. Hier trinken wir noch einen Kalimotxo auf die lustige Paddeltour und fahren dann Richtung Küste zum Camping Playa de Vega, wo wir für die nächsten Tage einen schönen Bungalow und zwei Glamping-Hobbithöhlen haben.
Nach kurzer komplizierter Wer-schläft-jetzt-wo-Bettenzuweisung nehmen wir den kleinen Pfad am Campingplatz, der in ca. 10min zum gleichnamigen schönen Strand führt. Es herrscht ziemlicher Wellengang, ist aber wohl generell auch ein guter Spot für Surfer.
Wir asseln noch ca. anderthalb Stunden am Strand herum, die Kinder gehen natürlich in die Wellen hüpfen, bevor wir in dem kleinen Restaurant auf dem Campingplatz Pizza und Burger essen und es uns gut gehen lassen.Read more








































TravelerDie kleine Behausung sieht ja interessant aus
Traveler
Bewunderungswürdig Neles Sprung in Zeitlupe !! Und natürlich auch Ihr eifrigen Paddler!