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Asturien 2026

A 16-day adventure by Julia, Xilef Remark, Lea & Nele Read more
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    🇪🇸 Cabrales, Spanien

    Covadonga

    Yesterday in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute stehen die berühmten Lagos de Covadonga auf dem Programm, da fährt ja wahrscheinlich jeder Asturientourist hin.
    Leider darf die Straße hinauf von Privatverkehr inzwischen gar nicht mehr befahren werden, weshalb wir schon letzte Woche die Tickets für einen der heißbegehrten Shuttlebusse buchen mussten – mit meinen unfehlbaren Spürsinn für Schlechtwettertage haben wir so ungefähr den wettermäßigen Tiefpunkt der Woche abgegriffen 🙈
    Wir fahren kurz nach 7 Uhr los zum Parkplatz El Repelao kurz vor Covadonga, wo es zum Glück noch leer ist. Hier schnüren wir die Wanderschuhe und entern pünktlich 08:10 Uhr den Bus, der uns in sehr sehr vielen Kurven auf sehr sehr engen Straßen in die Wolkensuppe hineinfährt. Oben sieht man wirklich exakt gar nichts außer Nebel und erschreckend große Touristenhorden, die zu dieser Zeit schon hier oben sind - wo kommen die nur alle her?
    Wir betreiben eine Zeitlang das System Immer-den-Weg-nehmen-wo-weniger-Leute-sind und landen so auch auf der anvisierten, ca. dreistündigen Wanderroute zu den alten Almen Belbin und Las Bobias.
    Auf dem Weg klart es etwas auf, wir sehen ausgedehnte grünen Almen (Majadas) mit kleinen Steinhäuschen, viele Kühe und Kälbchen und die karstigen Felsen rundherum. Ganz kurz ist auch mal blauer Himmel zu sehen!
    Hinter der Alm Belbin, wo es eine erste Kekspause gibt, verschwinden wir aber komplett in der Wolkensuppe, so dass wir wirklich eng zusammenbleiben müssen, um nicht verloren zu gehen. Die Wege sind teilweise kaum noch als solche zu erkennen, eine Beschilderung oder Wegmarkierung sucht man ebenfalls vergebens... zum Glück gibts GPS und die Rother-Wanderapp, die uns sicher durch den Nebel navigieren. Außer uns scheint keine Menschenseele unterwegs zu sein!
    Die Kinder sind aber bestens gelaunt; als die Kräfte nachlassen, machen wir an einer Viehtränke eine Essenpause. In der Wolkensuppe wird es doch etwas kühl, deswegen kämpfen wir uns weiter durch diese mystisch-verwunschene Landschaft. Den eigentlich angedachten Abstecher zum Ario de Vega lassen wir aufgrund der Wetterverhältnisse weg, irgendwann treffen wir dann auch wieder offiziell wirkendere Wege und nach Stunden vollkommener Einsamkeit sehen wir erste Menschen, als wir uns wieder dem Lago de Ercina nähern.
    Wir schwenken ab auf den Rundweg um die Seen, passieren eine weitere Majada, bevor uns der Weg durch ein kühles, waldiges Gebiet mit alten, knorrigen Buchen und moosbewachsenen Felsen führt. Es sieht wirklich toll aus und der Nebel trägt zur verwunschenen Szenerie nur noch bei. Schlussendlich führt uns eine Forststraße zum Lago Enol, der sich aber ebenfalls nur kurz zeigt und ansonsten in den wabernden Wolken versteckt.
    Dementsprechend wird auch der Mirador Entrelagos von uns als wenig erfolgversprechend eingestuft und weggelassen, wir laufen lieber zu den Bussen und fragen, ob wir schon etwas früher mit runterfahren können. Können wir!
    Das gibt uns die Möglichkeit, in Covadonga noch ein Eis abzugreifen und anschließend das
    Santuario de Nuestra Señora (eine in den Felsen gebaute Kapelle mit darunter liegendem See) sowie die großartig gelegene Basilica de Santa Mariala Real zu besichtigen. Von hier aus soll ja ein Mensch namens Pelayo im 8. Jahrhundert die Rückeroberung der iberischen Halbinsel von den Mauren initiiert haben, was heute historisch als stark übertrieben gilt, aber dem Ort trotzdem den Status einen Nationalheiligtums verliehen hat.
    Dermaßen kulturell gebildet kehren wir zum Auto zurück und fahren heim.
    Nach einem schönen Kaffee und Chill-Out-Time für alle steht heute für die Kinder noch das Anmalen der vorgestern gefertigten Keramik auf dem Programm – anschließend gönnen wir uns heute nochmal das Menü des Hauses zum Abendessen.
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  • Llanes und Playa Cobijeru

    August 5 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach der anstrengenden Wanderung gestern ist heute Ausschlafen angesagt. Ich komme ja mit den spanischen Betten nicht gut klar, dieses Laken-Festgestecke macht mich wahnsinnig, außerdem mag ich das Teilen von Decken nicht – dafür brauchen Felix und ich zu unterschiedliche Klimazonen. 😅
    Aber der Rest schlummert selig bis 09:30 Uhr, der Wetterbericht hatte schon vorhergesagt, dass man da heute auch wenig verpasst. Dann gibt es erstmal ein schönes Frühstück in großer Runde, bevor wir im schönsten Zubizuri-Niesel in Richtung Llanes aufbrechen.
    An der Küste ist es zumindest trocken, aber insgesamt zeigt sich Asturien heute von seiner wolkigen Seite; die Parkplatzsuche in Llanes ist erstaunlich unerfreulich, so dass wir sehr weit voneinander entfernt parken müssen. Wir treffen uns auf dem Paseo de San Pedro, einem schön angelegten Weg an der Steilküste über Llanes und schlendern dann zusammen zurück zum Hafen, wo es überraschend moderne Kunst als Wellenbrecher zu bewundern gibt – Los Cubos de las Memoria des spanischen Künstlers Augustin Ibarrola.
    Von hier schlendern wir am Hafen entlang durch das bezaubernde Fischerdorf, viele Boote schaukeln im Wasser und auch an Land ist einiges los in den Geschäften und Cafés. Wir essen was, gucken hier und dort, schlendern durch die Gassen, wo als unterhaltsames Detail immer wieder einzelne Wortfetzen eines Gedichts auf den Pflastersteinen zu sehen sind. Nach Besichtigung der Basilica de Santa Maria del Concejo fahren wir noch nach Buelna. Hier werden sehr viele Katzen bewundert, außerdem beginnt in dem kleinen Dorf ein kleiner Weg zur Playa de Cobijeru, einem Binnenstrand, der im Landesinneren liegt und nur durch eine kleines Loch mit Meerwasser versorgt wird.
    Auf dem Weg finden wir eine Höhle (Cueva Las Raíces), wo Nele gleich mal ihren Schuh im Matsch verliert, bei der Rettungsaktion stößt sich Felix derart den Kopf an der Höhlendecke, dass er eine blutenden Platzwunde davonträgt und lässt sein Handy auch noch in den Matsch fallen - läuft!😅
    An der Playa de Cobijeru ist gerade Ebbe, was wir strategisch gut geplant haben, denn nach kurzer Baderunde brechen wir auf zur Erkundung der danebenliegenden Cueva de Cobijru. Durch ein kleines Erdloch steigen wir hinauf in die Dunkelheit – ich hätte mich niemals getraut weiterzugehen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass der Weg irgendwo hinführt! Schon bald müssen wir aber nicht mehr gebückt kriechen, sondern können aufrecht laufen. Es ist wirklich eine gigantisch schöne Höhle, die schlussendlich am offenen Meer endet. Ein kleiner, glasklarer Felsenpool kurz vor der Brandung lädt bei Ebbe zur Mutprobe "Baden im Dunkeln" ein, was Felix, Nele, Lisbeth, Lea und Helene gleich wahrnehmen. Dahinter wirft sich bereits das Meer in rhythmischen Wellen gegen die Felsen, es ist wirklich unerwartet grandios!!!
    Zurück am Tageslicht klettern wir noch ein bisschen auf den umliegenden Felsen herum, die Kinder gehen nochmal kurz baden, bevor wir fürs Abendessen einkaufen und zufrieden nach diesem schönen Tag heimkehren.
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  • Ruta del Cares

    August 4 in Spain ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Wecker klingelt um 6 Uhr, denn der frühe Vogel fängt bekanntlich den Parkplatz und immerhin haben wir uns heute mit der Ruta del Cares eine der schönsten (und beliebtesten) Wanderungen Spaniens ausgesucht.
    Als wir aufstehen, ist es noch zappenduster, aber bis in das kleine Bergdorf Poncebos sind es ungefähr 40 min Fahrt und so langsam färbt sich der Himmel im Osten doch rosa und Nebel hängt über den Bergen. Wir sind zu so früher Stunde hier nicht die Einzigen, finden aber problemlos zwei Parkplätze am Straßenrand und können schon gegen 07:30 Uhr loswandern. Noch während des ersten Aufstiegs geht die Sonne hinter den Bergen auf, ein geradezu magischer Anblick! Relativ schnell erreichen wir den höchsten Punkt der Tour, ab hier windet sich der Weg weitgehend eben an der Bergflanke der Schlucht hoch über dem Fluss Cares entlang. Die Ruta del Cares wird auch "Die Göttliche" genannt und tatsächlich ist die Szenerie unglaublich spektakulär! Dieses Licht, die steil abfallenden, schroffen Kalksteinfelsen rundherum, übersall sattgrüne, überlebensentschlossene Vegetation an den Hängen, tief unten der glasklare murmelnde Fluss – das ist schon richtig richtig toll!
    Ursprünglich wurde der Weg mal als Wartungsweg für Wasserkanäle vom Kraftwerk in Cain angelegt, immer wieder sehen wir die gemauerten Kanäle mit glasklarem Wasser am Wegesrand.
    Insgesamt sind es ca 11 km bis Cain, im Verlauf der Ruta passieren wir die Grenze zur autonomen Region Castilla y León, gleichzeitig wird die Schlucht immer enger und mehrere Brücken lockern den Wegverlauf auf, da man einige Male die Seite wechselt. Kurz vorm Ziel gibt es noch eine spektakuläre Tunnelstrecke durch den Fels, was die Kinder sehr begeistert.
    Reichlich fußschwer erreichen wir gegen 10:30 Uhr das kleine Dörfchen Cain und lassen uns für ein zünftiges Picknick nieder – der Mini-Supermarkt in Cain steuert kalte, zuckerhaltige Getränke und ein frisches Baguette bei. Dann halten wir noch die Füße in den erfrischend kalten Fluss bevor wir uns bereits 11:30 Uhr auf den langen Rückweg machen. Jetzt kommt die Sonne richtig raus, was die Bergszenerie vor dem blauen Himmel nochmals um einiges spektakulärer macht; es tauchen im Dunst immer mehr schroffe Felsnadeln auf, es ist einfach gigantisch schön!
    Zum Ende hin zieht es sich unter der unbarmherzigen Sonne dann aber doch ganz schön hin, aber die Kinder sind tapfer und extrem diszipliniert. Nach 7 Stunden und 22 Km in den Beinen sind wir um 14:30 Uhr wieder am Auto - nichts ist so schön wie Schuhe ausziehen!
    Nach kurzen Einkauf fahren wir zurück, nach einer erfrischenden Dusche wird eine Runde Wäsche gewaschen, dann gibt es einen schönen Kaffee und Kuchen auf der Terrasse, bevor wir gleich zum Aperol-Teil 🍹 des Tages übergehen. 😎 Der Rest des Nachmittags vergeht mit Faulenzen und Lesen sowie der Zubereitung des Abendessens, während die Kinder ihrem Töpferkurs beiwohnen.
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  • Küstenwanderung bei den Bufones de Pria

    August 3 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir frühstücken auf dem Picknickplatz unter einem alten Vorratshäuschen auf Stelzen, welches zur Unterkunft gehört und quasi neben unserem Haus liegt. Nach der üblichen Packerei rollen wir kurz vor 10 Uhr vom Hof und steuern das kleine Dörfchen Llames an, von wo aus wir auf einen Küstenwanderweg starten wollen. Nach Passieren der Playa de Guadamia, welche am Ende eines kleinen Fjords liegt, kommen wir schnell zu den Bufones de Pria - Felsenlöcher an der Steilküste, wo bei stürmischer See wohl die Gischt oben rausdampft. Heute ist aber keine stürmische See, weshalb man nur ein bisschen Gurgel und Schlürfen unten in den Löchern hört.
    Dann geht es an der Steilküste entlang und auf sehr schmalen Pfaden über die mit blühendem Heidekraut und ziemlich pieksigem Gunsten sowie Brombeeren bewachsene Ebenen. Die Sonne kommt raus und gleich ist es brennig heiß und man kommt ganz schön ins Schwitzen. 🥵 Irgendwann treffen wir auf den Wanderweg E9, der nun deutlich breiter ist und an urigen Steinmäuerchen entlang führt und dann zum Glück immer öfter durch dichte Vegetation aus urwaldhaften Bäumen, Farnen, aber auch wilden Feigen. Nach dem Dörfchen Villanueva lassen wir den Abstecher zur Playa San Antolin beiseite und laufen direkt weiter zur Playa de Cuevas del Mar.
    Hier steppt ziemlich der Bär, außerdem ist grad Ebbe und daher liegen ziemlich viele algenüberwachsene Steine herum, was die Kinder zunächst vom Baden abschreckt. Es gibt aber viele Höhlen, Nischen und Felsformationen, die entdeckt werden wollen, und da die Erwachsenen alle baden gehen, wollen zumindest Lea, Lisbeth und Nele dann doch nicht zurückstehen.
    Aber allzu lange bleiben wir nicht bevor wir ein Eis abgreifen und uns an den Rückweg machen. Gegen 15 Uhr treffen wir dann ziemlich exsikkiert und schweißnass wieder an der Playa del Guadamia ein. Hier ist der Fjord wegen der Ebbe quasi komplett leergelaufen, so dass man nun zum Unmut der Kinder sehr weit stiefeln muss, um baden zu können.
    Bis 17 Uhr chillen wir am Strand, baden und schauen dem Wasser beim Wiederauffüllen des Fjords zu.
    Interessanterweise fliegt mir am Strand ein kleines Insekt zielsicher ins Ohr hinein (!), und zwar so tief, dass es nur mittels Pinzette wieder entfernt werden kann. Widerliches Vieh! Es stellt sich als ziemlich aggressiv heraus, da es dann gleich noch Felix angreift, der zur Freude der anderen Badegäste noch einen kleine Veitstanz aufführt. Wir sind uns nicht sicher, was das für ein Vieh war, voll gruselig! Da kriegt man nicht schlecht Lust, nur noch mit einem Buff überm Kopf rumzulaufen.
    Während Sarah, Felix und ich glücklich insektenfrei noch einen Großeinkauf erledigen, fährt Torsten mit den Kindern direkt nach Hause, da diese um 19 Uhr an einen kostenlosen Painting-and-Creativity-Workshop der Unterkunft teilnehmen. Sie laufen sogar selbstständig nach oben und schlagen sich beim Kurs mit Englisch und Spanisch bestens durch. Sie kommen sehr begeistert zurück, die Ergebnisse werden wir dann morgen präsentiert bekommen.
    Es gibt Spaghetti und Salat im abendlichen Sonnenschein auf der Terrasse, während sich die Spitzen der Picos kurz aus den Wolken schälen - ein toller Anblick!
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  • Asturien! Playa de Andrin

    August 2 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute schlafen wir alle länger und sind erst 09:45 Uhr beim Frühstück; anschließend packen wir unsere Siebensachen zusammen und deponieren das Gepäck, denn aus einem aktuell nicht mehr ganz nachvollziehenbaren Grund haben wir den Mietwagen erst ab 13 Uhr gebucht.🤷‍♀️
    Die Sonne strahlt heute über Bilbao bei knapp 28°C, wir schlendern noch über den kleinen Blumenmarkt und durch die Altstadt, kaufen saftige Pfirsiche, bewundern einen Käseladen, der mit sehr spannendem Odeur aufwartet und schlagen schließlich den Bogen zur Autovermietung, die quasi direkt gegenüber vom Hostel liegt. Trotz mieser Googlebewertungen läuft alles total glatt und wir bekommen einen niegelnagelneuen Nissan Qashqai. Für uns, die wir ja quasi einen Oldtimer besitzen, viel zu viel Hightech - ständig piepst irgendwas, weil man zu schnell ist, der Spurhalteassistent eine Abweichung detektiert oder per Face-Erkennung gleich petzt, wenn man nicht auf die Straße guckt.
    In etwa anderthalb Stunden fahren wir über die bestens ausgebaute Küstenstraße gen Westen und biegen aufgrund des Kaiserwetters ab zur Playa de Andrin. Das letzte Stück besteht aus einem schmalen, einspurigen Sträßchen, hier sind schon viele Leute zu Fuß unterwegs und ich sehe an Felix' Gesicht bereits seinen Blutdruck steigen aus Sorge um einen Parkplatz. Aber mit der Scheibe-Doktrin sind wir doch immer gut gefahren und so ist auf dem kleinen Parkplatz vorm Strand doch noch ein Platz für uns.
    Die Bucht liegt wunderschön zwischen Felsen, der bei Ebbe breite Sandstrand ist weiß und feinsandig, das Wasser absolut klar und geradezu unwirklich türkisblau. So sieht Urlaub aus!
    Den Nachmittag verbringen wir am Strand mit Baden, Sonnen und Faulenzen. Am östlichen Ende bilden die Klippen viele kleine Spalten und Höhlen, die bei Ebbe erkundet werden können, was vor allem die Kinder und Felix begeistert und ausgiebig tun.
    Als die Flut immer mehr vom Strand verschluckt, raffen wir zusammen und fahren gegen 18:30 Uhr über die spannende Zufahrtstraße wieder zurück, kaufen ein paar Dinge fürs Frühstück und schlagen uns schließlich in die Berge zu unserer Unterkunft "La Montana Magica".
    Die schönen Ferienwohnungen liegen in einer einzelnen kleinen asturischen Steinvilla, welche ein ganzes Stück weit weg von dem alten Bauernhof liegt. Von hier aus haben wir tolle Blicke auf die Berge!
    Zum Essen haben wir uns heute Abend in der Unterkunft eingemietet; die Leute sind ein bisschen verpeilt und so dauert alles relativ lange, obwohl es eh erst 20:30 Uhr losgeht. Immerhin gibt es tolle Tortelloni mit Ricotta, Spinat, Pesto und Burrata sowie Salat mit Käse und Apfelscheiben, Cordon Bleu, Thunfischsteak, Ratatouille und eine Auswahl von Desserts - dazu probieren wir die (durchaus verzichtbare) lokale Spezialität Sidra, eine Art Apfelwein (schmeckt wie Äppelwoi, nur noch um einiges schrecklicher durch die nicht wegzudiskutierende Essignote).
    Anschließend gibt es noch eine kleine Nachtwanderung zurück zu unserer Enklave.
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  • Bilbao City

    August 1 in Spain ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach tiefem und traumlosem Schlaf klingelt der Wecker unbarmherzig um 8 Uhr morgens. Unser Slot fürs Frühstück beginnt 08:15 Uhr, es gibt Brot, Croissants, Naturjoghurt, frische Orangen zum selber pressen und alle möglichen Sorten Kaffee. Um 09:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Guggenheimmuseum. Der Himmel ist heute wolkenverhangen, die Luft feucht und riecht nach Meer; wir schlendern durch die noch verschlafenen Gassen des Abandoviertels, in einer Bäckerei nehmen wir einen Cookie und ein Pastel für später mit. An dem berühmten Blumenhund vorm Museum treffen wir die Schneiders wieder, prompt fängt es leicht zu nieseln an. Grund genug, sich das Museum vielleicht doch lieber von innen anzusehen... die Onlinetickets waren ja schon länger ausverkauft, aber vor Ort können wir zum Glück noch Tickets für Kurzentschlossene erwerben. Während also draußen richtig mieser Sprühregen niedergeht, bilden wir uns intensiv kulturell - es ist tatsächlich sehr interessant, auch wenn nicht alle Ausstellungen den persönlichen Geschmack treffen.
    Der Wetterbericht prophezeit munter aufklarendes Wetter, aber es will einfach nicht aufhören zu sprühregnen. Wir schlagen so viel Zeit wie möglich im Museum tot, bummeln noch durch ein Krimskramsgeschäft in der Nähe und vernichten die Cookies. Gegen 13:30 Uhr erlaubt das Wetter dann doch einen Außenbesichtigung des Museums einen Abstecher zum Wasserspielplatz und der berühmten Spinnenskulptur, anschließend laufen wir die schöne Promenade am Wasser entlang in Richtung der Altstadt Casco Viejo. Hier gibt es unzählige kleine Bars und Geschäfte, leider ist durch die Siestazeit nicht alles geöffnet, aber ein bisschen Shopping geht ja immer 😄
    Die Kathedrale gucken wir bei einem Eintrittspreis von 10€ p.P. nur von außen an und enden irgendwann ziemlich fußmüde auf der Plaza Nueva, wo wir mit einiger Mühe einen Tisch ergattern und uns riesige Gläser Sangria sowie baskische Pintxos genehmigen. Hier stellt es sich als unangenehm schwierig heraus, vegetarische Optionen zu finden, es ist tatsächlich eine sehr fleisch- und meeresfrüchtelastige Küche.
    Die Markthalle Erriberako Merkatua stellt sich dann als Enttäuschung heraus, hier ist alles verriegelt und verrammelt, also laufen wir am Wasser etwas ziellos wieder zurück gen Guggenheim und geraten in einen bolivianischen Festumzug mit lateinamerikanischer Musik und unzähligen Tänzern in farbenfrohen, traditionellen Kostümen. Hier gucken wir lange zu und machen dann abends doch noch spontan einen Abstecher zur Zahnradbahn Funicular de Artxando. Wir können ganz vorne sitzen und freuen uns über die ganzen Höhenmeter die wir nicht per pedes zurücklegen müssen. Oben hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und die Sonne kommt auch langsam raus. Ach was ist es schön hier!
    Nach Sekt und einem kleinen Snack sind wir ausreichend gestärkt um nochmal ins Abandoviertel zu laufen und Empanadas zum Abendessen zu holen, die wir im Park auf einer Bank verzehren.
    Die Kinder und Felix versacken schonmal im Hotel, ich laufe nochmal zurück, den vergessene Rucksack bei Sarah abholen und werde mit einem tollen Blick auf das Guggenheimmuseum im Abendlicht belohnt.
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  • Berlin - Bilbao

    July 31 in Spain ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute geht es endlich los in den heißersehnten Sommerurlaub! Ziel ist dieses Jahr das als Geheimtipp angepriesene Asturien an Spaniens Nordküste. Unter Spaniern ist es wohl im August aufgrund der angenehmen Temperaturn sehr beliebt, also sind wir sehr gespannt, was uns erwartet.😅
    Opa fährt uns netterweise zum Flughafen, da gibt es bei 30°C schon mal kein Koffergeschleppe zum Bahnhof. Am BER läuft alles problemlos, wir treffen die Schneiders, heben pünktlich 17 Uhr ab und sind 19:45 Uhr in Bilbao. Auch hier erschreckend reibungslose Abläufe, das Gepäck ist sofort und vollständig da, der Bus wartet schon und so sind wir 20 min später schon in Bilbao und erhaschen einen ersten Blick auf das wirklich beeindruckende Guggenheimmuseum. Family Schneider steigt hier aus, wir müssen noch eine Station weiterfahren und laufen von dort bei immer noch 28°C über den wunderschönen, mit bunten Blumen bewachsenen Moyúa-Platz und ca. 10 min einen breiten Boulevard entlang zum Hostel.
    Unser Familyzimmer ist groß und sauber, nach dem Vernichten der letzten Brötchen, Gemüse und Pizzaresten zieht es uns zum Erwerb einer Flasche Wasser nochmal nach draußen. Wir werden schnell an einen Minimarkt fündig, Lea und Nele teilen sich einen kalten Kakao, anschließend laufen wir in der warmen Abendluft am Fluss entlang zur beeindruckenden Zubizuribrücke und enden in einer kleinen, sehr belebten Gasse mit vielen Bars und Restaurants. Hier gönnen wir uns noch einen Aperol Spritz als Urlaubsauftakt und dann ist es auch schon nach 23 Uhr umd wir fallen in die Betten.
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    Trip start
    July 31, 2026