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Asturien 2026

A 17-day adventure by Julia, Xilef Remark, Lea & Nele Read more
  • Trip start
    July 31, 2026

    Berlin - Bilbao

    July 31 in Spain ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute geht es endlich los in den heißersehnten Sommerurlaub! Ziel ist dieses Jahr das als Geheimtipp angepriesene Asturien an Spaniens Nordküste. Unter Spaniern ist es wohl im August aufgrund der angenehmen Temperaturn sehr beliebt, also sind wir sehr gespannt, was uns erwartet.😅
    Opa fährt uns netterweise zum Flughafen, da gibt es bei 30°C schon mal kein Koffergeschleppe zum Bahnhof. Am BER läuft alles problemlos, wir treffen die Schneiders, heben pünktlich 17 Uhr ab und sind 19:45 Uhr in Bilbao. Auch hier erschreckend reibungslose Abläufe, das Gepäck ist sofort und vollständig da, der Bus wartet schon und so sind wir 20 min später schon in Bilbao und erhaschen einen ersten Blick auf das wirklich beeindruckende Guggenheimmuseum. Family Schneider steigt hier aus, wir müssen noch eine Station weiterfahren und laufen von dort bei immer noch 28°C über den wunderschönen, mit bunten Blumen bewachsenen Moyúa-Platz und ca. 10 min einen breiten Boulevard entlang zum Hostel.
    Unser Familyzimmer ist groß und sauber, nach dem Vernichten der letzten Brötchen, Gemüse und Pizzaresten zieht es uns zum Erwerb einer Flasche Wasser nochmal nach draußen. Wir werden schnell an einen Minimarkt fündig, Lea und Nele teilen sich einen kalten Kakao, anschließend laufen wir in der warmen Abendluft am Fluss entlang zur beeindruckenden Zubizuribrücke und enden in einer kleinen, sehr belebten Gasse mit vielen Bars und Restaurants. Hier gönnen wir uns noch einen Aperol Spritz als Urlaubsauftakt und dann ist es auch schon nach 23 Uhr umd wir fallen in die Betten.
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  • Bilbao City

    August 1 in Spain ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach tiefem und traumlosem Schlaf klingelt der Wecker unbarmherzig um 8 Uhr morgens. Unser Slot fürs Frühstück beginnt 08:15 Uhr, es gibt Brot, Croissants, Naturjoghurt, frische Orangen zum selber pressen und alle möglichen Sorten Kaffee. Um 09:30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Guggenheimmuseum. Der Himmel ist heute wolkenverhangen, die Luft feucht und riecht nach Meer; wir schlendern durch die noch verschlafenen Gassen des Abandoviertels, in einer Bäckerei nehmen wir einen Cookie und ein Pastel für später mit. An dem berühmten Blumenhund vorm Museum treffen wir die Schneiders wieder, prompt fängt es leicht zu nieseln an. Grund genug, sich das Museum vielleicht doch lieber von innen anzusehen... die Onlinetickets waren ja schon länger ausverkauft, aber vor Ort können wir zum Glück noch Tickets für Kurzentschlossene erwerben. Während also draußen richtig mieser Sprühregen niedergeht, bilden wir uns intensiv kulturell - es ist tatsächlich sehr interessant, auch wenn nicht alle Ausstellungen den persönlichen Geschmack treffen.
    Der Wetterbericht prophezeit munter aufklarendes Wetter, aber es will einfach nicht aufhören zu sprühregnen. Wir schlagen so viel Zeit wie möglich im Museum tot, bummeln noch durch ein Krimskramsgeschäft in der Nähe und vernichten die Cookies. Gegen 13:30 Uhr erlaubt das Wetter dann doch einen Außenbesichtigung des Museums und einen Abstecher zum Wasserspielplatz und der berühmten Spinnenskulptur. Anschließend laufen wir die schöne Promenade am Wasser entlang in Richtung der Altstadt Casco Viejo. Hier gibt es unzählige kleine Bars und Geschäfte, leider ist durch die Siestazeit nicht alles geöffnet, aber ein bisschen Shopping geht ja immer 😄
    Die Kathedrale gucken wir bei einem Eintrittspreis von 10€ p.P. nur von außen an und enden irgendwann ziemlich fußmüde auf der Plaza Nueva, wo wir mit einiger Mühe einen Tisch ergattern und uns riesige Gläser Sangria sowie baskische Pintxos genehmigen. Hier stellt es sich als unangenehm schwierig heraus, vegetarische Optionen zu finden, es ist tatsächlich eine sehr fleisch- und meeresfrüchtelastige Küche.
    Die Markthalle Erriberako Merkatua stellt sich dann als Enttäuschung heraus, hier ist alles verriegelt und verrammelt, also laufen wir am Wasser etwas ziellos wieder zurück gen Guggenheim und geraten in einen bolivianischen Festumzug mit lateinamerikanischer Musik und unzähligen Tänzern in farbenfrohen, traditionellen Kostümen. Hier gucken wir lange zu und machen dann abends doch noch spontan einen Abstecher zur Zahnradbahn Funicular de Artxando. Wir können ganz vorne sitzen und freuen uns über die ganzen Höhenmeter die wir nicht per pedes zurücklegen müssen. Oben hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und die Sonne kommt auch langsam raus. Ach was ist es schön hier!
    Nach Sekt und einem kleinen Snack im Apartment Schneider sind wir ausreichend gestärkt, um nochmal ins Abandoviertel zu laufen und Empanadas zum Abendessen zu holen, die wir im Park auf einer Bank verzehren.
    Die Kinder und Felix versacken schonmal im Hotel, ich laufe nochmal zurück, den vergessene Rucksack bei Sarah abholen und werde mit einem tollen Blick auf das Guggenheimmuseum im Abendlicht belohnt.
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  • Asturien! Playa de Andrin

    August 2 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute schlafen wir alle länger und sind erst 09:45 Uhr beim Frühstück; anschließend packen wir unsere Siebensachen zusammen und deponieren das Gepäck, denn aus einem aktuell nicht mehr ganz nachvollziehenbaren Grund haben wir den Mietwagen erst ab 13 Uhr gebucht.🤷‍♀️
    Die Sonne strahlt heute über Bilbao bei knapp 28°C, wir schlendern noch über den kleinen Blumenmarkt und durch die Altstadt, kaufen saftige Pfirsiche, bewundern einen Käseladen, der mit sehr spannendem Odeur aufwartet und schlagen schließlich den Bogen zur Autovermietung, die quasi direkt gegenüber vom Hostel liegt. Trotz mieser Googlebewertungen läuft alles total glatt und wir bekommen einen niegelnagelneuen Nissan Qashqai. Für uns, die wir ja quasi einen Oldtimer besitzen, viel zu viel Hightech - ständig piepst irgendwas, weil man zu schnell ist, der Spurhalteassistent eine Abweichung detektiert oder per Face-Erkennung gleich petzt, wenn man nicht auf die Straße guckt.
    In etwa anderthalb Stunden fahren wir über die bestens ausgebaute Küstenstraße gen Westen und biegen aufgrund des Kaiserwetters ab zur Playa de Andrin. Das letzte Stück besteht aus einem schmalen, einspurigen Sträßchen, hier sind schon viele Leute zu Fuß unterwegs und ich sehe an Felix' Gesicht bereits seinen Blutdruck steigen aus Sorge um einen Parkplatz. Aber mit der Scheibe-Doktrin sind wir doch immer gut gefahren und so ist auf dem kleinen Parkplatz vorm Strand doch noch ein Platz für uns.
    Die Bucht liegt wunderschön zwischen Felsen, der bei Ebbe breite Sandstrand ist weiß und feinsandig, das Wasser absolut klar und geradezu unwirklich türkisblau. So sieht Urlaub aus!
    Den Nachmittag verbringen wir am Strand mit Baden, Sonnen und Faulenzen. Am östlichen Ende bilden die Klippen viele kleine Spalten und Höhlen, die bei Ebbe erkundet werden können, was vor allem die Kinder und Felix begeistert und ausgiebig tun.
    Als die Flut immer mehr vom Strand verschluckt, raffen wir zusammen und fahren gegen 18:30 Uhr über die spannende Zufahrtstraße wieder zurück, kaufen ein paar Dinge fürs Frühstück und schlagen uns schließlich in die Berge zu unserer Unterkunft "La Montana Magica".
    Die schönen Ferienwohnungen liegen in einer einzelnen kleinen asturischen Steinvilla, welche ein ganzes Stück weit weg von dem alten Bauernhof liegt. Von hier aus haben wir tolle Blicke auf die Berge!
    Zum Essen haben wir uns heute Abend in der Unterkunft eingemietet; die Leute sind ein bisschen verpeilt und so dauert alles relativ lange, obwohl es eh erst 20:30 Uhr losgeht. Immerhin gibt es tolle Tortelloni mit Ricotta, Spinat, Pesto und Burrata sowie Salat mit Käse und Apfelscheiben, Cordon Bleu, Thunfischsteak, Ratatouille und eine Auswahl von Desserts - dazu probieren wir die (durchaus verzichtbare) lokale Spezialität Sidra, eine Art Apfelwein (schmeckt wie Äppelwoi, nur noch um einiges schrecklicher durch die nicht wegzudiskutierende Essignote).
    Anschließend gibt es noch eine kleine Nachtwanderung zurück zu unserer Enklave.
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  • Küstenwanderung bei den Bufones de Pria

    August 3 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir frühstücken auf dem Picknickplatz unter einem alten Vorratshäuschen auf Stelzen, welches zur Unterkunft gehört und quasi neben unserem Haus liegt. Nach der üblichen Packerei rollen wir kurz vor 10 Uhr vom Hof und steuern das kleine Dörfchen Llames an, von wo aus wir auf einen Küstenwanderweg starten wollen. Nach Passieren der Playa de Guadamia, welche am Ende eines kleinen Fjords liegt, kommen wir schnell zu den Bufones de Pria - Felsenlöcher an der Steilküste, wo bei stürmischer See wohl die Gischt oben rausdampft. Heute ist aber keine stürmische See, weshalb man nur ein bisschen Gurgel und Schlürfen unten in den Löchern hört.
    Dann geht es an der Steilküste entlang und auf sehr schmalen Pfaden über die mit blühendem Heidekraut und ziemlich pieksigem Ginster sowie Brombeeren bewachsene Ebenen. Die Sonne kommt raus und gleich ist es brennig heiß und man kommt ganz schön ins Schwitzen. 🥵 Irgendwann treffen wir auf den Wanderweg E9, der nun deutlich breiter ist und an urigen Steinmäuerchen entlang führt und dann zum Glück immer öfter durch dichte Vegetation aus urwaldhaften Bäumen, Farnen, aber auch wilden Feigen. Nach dem Dörfchen Villanueva lassen wir den Abstecher zur Playa San Antolin beiseite und laufen direkt weiter zur Playa de Cuevas del Mar.
    Hier steppt ziemlich der Bär, außerdem ist grad Ebbe und daher liegen ziemlich viele algenüberwachsene Steine herum, was die Kinder zunächst vom Baden abschreckt. Es gibt aber viele Höhlen, Nischen und Felsformationen, die entdeckt werden wollen, und da die Erwachsenen alle baden gehen, wollen zumindest Lea, Lisbeth und Nele dann doch nicht zurückstehen.
    Aber allzu lange bleiben wir nicht bevor wir ein Eis abgreifen und uns an den Rückweg machen. Gegen 15 Uhr treffen wir dann ziemlich exsikkiert und schweißnass wieder an der Playa del Guadamia ein. Hier ist der Fjord wegen der Ebbe quasi komplett leergelaufen, so dass man nun zum Unmut der Kinder sehr weit stiefeln muss, um baden zu können.
    Bis 17 Uhr chillen wir am Strand, baden und schauen dem Wasser beim Wiederauffüllen des Fjords zu.
    Interessanterweise fliegt mir am Strand ein kleines Insekt zielsicher ins Ohr hinein (!), und zwar so tief, dass es nur mittels Pinzette wieder entfernt werden kann. Widerliches Vieh! Es stellt sich als ziemlich aggressiv heraus, da es dann gleich noch Felix angreift, der zur Freude der anderen Badegäste noch einen kleine Veitstanz aufführt. Wir sind uns nicht sicher, was das für ein Vieh war, voll gruselig! Da kriegt man nicht schlecht Lust, nur noch mit einem Buff überm Kopf rumzulaufen.
    Während Sarah, Felix und ich glücklich insektenfrei noch einen Großeinkauf erledigen, fährt Torsten mit den Kindern direkt nach Hause, da diese um 19 Uhr an einen kostenlosen Painting-and-Creativity-Workshop der Unterkunft teilnehmen. Sie laufen sogar selbstständig nach oben und schlagen sich beim Kurs mit Englisch und Spanisch bestens durch. Sie kommen sehr begeistert zurück, die Ergebnisse werden wir dann morgen präsentiert bekommen.
    Es gibt Spaghetti und Salat im abendlichen Sonnenschein auf der Terrasse, während sich die Spitzen der Picos kurz aus den Wolken schälen - ein toller Anblick!
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  • Ruta del Cares

    August 4 in Spain ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Wecker klingelt um 6 Uhr, denn der frühe Vogel fängt bekanntlich den Parkplatz und immerhin haben wir uns heute mit der Ruta del Cares eine der schönsten (und beliebtesten) Wanderungen Spaniens ausgesucht.
    Als wir aufstehen, ist es noch zappenduster, aber bis in das kleine Bergdorf Poncebos sind es ungefähr 40 min Fahrt und so langsam färbt sich der Himmel im Osten doch rosa und Nebel hängt über den Bergen. Wir sind zu so früher Stunde hier nicht die Einzigen, finden aber problemlos zwei Parkplätze am Straßenrand und können schon gegen 07:30 Uhr loswandern. Noch während des ersten Aufstiegs geht die Sonne hinter den Bergen auf, ein geradezu magischer Anblick! Relativ schnell erreichen wir den höchsten Punkt der Tour, ab hier windet sich der Weg weitgehend eben an der Bergflanke der Schlucht hoch über dem Fluss Cares entlang. Die Ruta del Cares wird auch "Die Göttliche" genannt und tatsächlich ist die Szenerie unglaublich spektakulär! Dieses Licht, die steil abfallenden, schroffen Kalksteinfelsen rundherum, übersall sattgrüne, überlebensentschlossene Vegetation an den Hängen, tief unten der glasklare murmelnde Fluss – das ist schon richtig richtig toll!
    Ursprünglich wurde der Weg mal als Wartungsweg für Wasserkanäle vom Kraftwerk in Cain angelegt, immer wieder sehen wir die gemauerten Kanäle mit glasklarem Wasser am Wegesrand.
    Insgesamt sind es ca 11 km bis Cain, im Verlauf der Ruta passieren wir die Grenze zur autonomen Region Castilla y León, gleichzeitig wird die Schlucht immer enger und mehrere Brücken lockern den Wegverlauf auf, da man einige Male die Seite wechselt. Kurz vorm Ziel gibt es noch eine spektakuläre Tunnelstrecke durch den Fels, was die Kinder sehr begeistert.
    Reichlich fußschwer erreichen wir gegen 10:30 Uhr das kleine Dörfchen Cain und lassen uns für ein zünftiges Picknick nieder – der Mini-Supermarkt in Cain steuert kalte, zuckerhaltige Getränke und ein frisches Baguette bei. Dann halten wir noch die Füße in den erfrischend kalten Fluss bevor wir uns bereits 11:30 Uhr auf den langen Rückweg machen. Jetzt kommt die Sonne richtig raus, was die Bergszenerie vor dem blauen Himmel nochmals um einiges spektakulärer macht; es tauchen im Dunst immer mehr schroffe Felsnadeln auf, es ist einfach gigantisch schön!
    Zum Ende hin zieht es sich unter der unbarmherzigen Sonne dann aber doch ganz schön hin, aber die Kinder sind tapfer und extrem diszipliniert. Nach 7 Stunden und 22 Km in den Beinen sind wir um 14:30 Uhr wieder am Auto - nichts ist so schön wie Schuhe ausziehen!
    Nach kurzen Einkauf fahren wir zurück, nach einer erfrischenden Dusche wird eine Runde Wäsche gewaschen, dann gibt es einen schönen Kaffee und Kuchen auf der Terrasse, bevor wir gleich zum Aperol-Teil 🍹 des Tages übergehen. 😎 Der Rest des Nachmittags vergeht mit Faulenzen und Lesen sowie der Zubereitung des Abendessens, während die Kinder ihrem Töpferkurs beiwohnen.
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  • Llanes und Playa Cobijeru

    August 5 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach der anstrengenden Wanderung gestern ist heute Ausschlafen angesagt. Ich komme ja mit den spanischen Betten nicht gut klar, dieses Laken-Festgestecke macht mich wahnsinnig, außerdem mag ich das Teilen von Decken nicht – dafür brauchen Felix und ich zu unterschiedliche Klimazonen. 😅
    Aber der Rest schlummert selig bis 09:30 Uhr, der Wetterbericht hatte schon vorhergesagt, dass man da heute auch wenig verpasst. Dann gibt es erstmal ein schönes Frühstück in großer Runde, bevor wir im schönsten Zubizuri-Niesel in Richtung Llanes aufbrechen.
    An der Küste ist es zumindest trocken, aber insgesamt zeigt sich Asturien heute von seiner wolkigen Seite; die Parkplatzsuche in Llanes ist erstaunlich unerfreulich, so dass wir sehr weit voneinander entfernt parken müssen. Wir treffen uns auf dem Paseo de San Pedro, einem schön angelegten Weg an der Steilküste über Llanes und schlendern dann zusammen zurück zum Hafen, wo es überraschend moderne Kunst als Wellenbrecher zu bewundern gibt – Los Cubos de las Memoria des spanischen Künstlers Augustin Ibarrola.
    Von hier schlendern wir am Hafen entlang durch das bezaubernde Fischerdorf, viele Boote schaukeln im Wasser und auch an Land ist einiges los in den Geschäften und Cafés. Wir essen was, gucken hier und dort, schlendern durch die Gassen, wo als unterhaltsames Detail immer wieder einzelne Wortfetzen eines Gedichts auf den Pflastersteinen zu sehen sind. Nach Besichtigung der Basilica de Santa Maria del Concejo fahren wir noch nach Buelna. Hier werden sehr viele Katzen bewundert, außerdem beginnt in dem kleinen Dorf ein kleiner Weg zur Playa de Cobijeru, einem Binnenstrand, der im Landesinneren liegt und nur durch eine kleines Loch mit Meerwasser versorgt wird.
    Auf dem Weg finden wir eine Höhle (Cueva Las Raíces), wo Nele gleich mal ihren Schuh im Matsch verliert, bei der Rettungsaktion stößt sich Felix derart den Kopf an der Höhlendecke, dass er eine blutenden Platzwunde davonträgt und lässt sein Handy auch noch in den Matsch fallen - läuft!😅
    An der Playa de Cobijeru ist gerade Ebbe, was wir strategisch gut geplant haben, denn nach kurzer Baderunde brechen wir auf zur Erkundung der danebenliegenden Cueva de Cobijru. Durch ein kleines Erdloch steigen wir hinauf in die Dunkelheit – ich hätte mich niemals getraut weiterzugehen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass der Weg irgendwo hinführt! Schon bald müssen wir aber nicht mehr gebückt kriechen, sondern können aufrecht laufen. Es ist wirklich eine gigantisch schöne Höhle, die schlussendlich am offenen Meer endet. Ein kleiner, glasklarer Felsenpool kurz vor der Brandung lädt bei Ebbe zur Mutprobe "Baden im Dunkeln" ein, was Felix, Nele, Lisbeth, Lea und Helene gleich wahrnehmen. Dahinter wirft sich bereits das Meer in rhythmischen Wellen gegen die Felsen, es ist wirklich unerwartet grandios!!!
    Zurück am Tageslicht klettern wir noch ein bisschen auf den umliegenden Felsen herum, die Kinder gehen nochmal kurz baden, bevor wir fürs Abendessen einkaufen und zufrieden nach diesem schönen Tag heimkehren.
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  • Covadonga

    August 6 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute stehen die berühmten Lagos de Covadonga auf dem Programm, da fährt ja wahrscheinlich jeder Asturientourist hin.
    Leider darf die Straße hinauf von Privatverkehr inzwischen gar nicht mehr befahren werden, weshalb wir schon letzte Woche die Tickets für einen der heißbegehrten Shuttlebusse buchen mussten – mit meinen unfehlbaren Spürsinn für Schlechtwettertage haben wir so ungefähr den wettermäßigen Tiefpunkt der Woche abgegriffen 🙈
    Wir fahren kurz nach 7 Uhr los zum Parkplatz El Repelao kurz vor Covadonga, wo es zum Glück noch leer ist. Hier schnüren wir die Wanderschuhe und entern pünktlich 08:10 Uhr den Bus, der uns in sehr sehr vielen Kurven auf sehr sehr engen Straßen in die Wolkensuppe hineinfährt. Oben sieht man wirklich exakt gar nichts außer Nebel und erschreckend große Touristenhorden, die zu dieser Zeit schon hier oben sind - wo kommen die nur alle her?
    Wir betreiben eine Zeitlang das System Immer-den-Weg-nehmen-wo-weniger-Leute-sind und landen so auch auf der anvisierten, ca. dreistündigen Wanderroute zu den alten Almen Belbin und Las Bobias.
    Auf dem Weg klart es etwas auf, wir sehen ausgedehnte grünen Almen (Majadas) mit kleinen Steinhäuschen, viele Kühe und Kälbchen und die karstigen Felsen rundherum. Ganz kurz ist auch mal blauer Himmel zu sehen!
    Hinter der Alm Belbin, wo es eine erste Kekspause gibt, verschwinden wir aber komplett in der Wolkensuppe, so dass wir wirklich eng zusammenbleiben müssen, um nicht verloren zu gehen. Die Wege sind teilweise kaum noch als solche zu erkennen, eine Beschilderung oder Wegmarkierung sucht man ebenfalls vergebens... zum Glück gibts GPS und die Rother-Wanderapp, die uns sicher durch den Nebel navigieren. Außer uns scheint keine Menschenseele unterwegs zu sein!
    Die Kinder sind aber bestens gelaunt; als die Kräfte nachlassen, machen wir an einer Viehtränke eine Essenpause. In der Wolkensuppe wird es doch etwas kühl, deswegen kämpfen wir uns weiter durch diese mystisch-verwunschene Landschaft. Den eigentlich angedachten Abstecher zum Ario de Vega lassen wir aufgrund der Wetterverhältnisse weg, irgendwann treffen wir dann auch wieder offiziell wirkendere Wege und nach Stunden vollkommener Einsamkeit sehen wir erste Menschen, als wir uns wieder dem Lago de Ercina nähern.
    Wir schwenken ab auf den Rundweg um die Seen, passieren eine weitere Majada, bevor uns der Weg durch ein kühles, waldiges Gebiet mit alten, knorrigen Buchen und moosbewachsenen Felsen führt. Es sieht wirklich toll aus und der Nebel trägt zur verwunschenen Szenerie nur noch bei. Schlussendlich führt uns eine Forststraße zum Lago Enol, der sich aber ebenfalls nur kurz zeigt und ansonsten in den wabernden Wolken versteckt.
    Dementsprechend wird auch der Mirador Entrelagos von uns als wenig erfolgversprechend eingestuft und weggelassen, wir laufen lieber zu den Bussen und fragen, ob wir schon etwas früher mit runterfahren können. Können wir!
    Das gibt uns die Möglichkeit, in Covadonga noch ein Eis abzugreifen und anschließend das
    Santuario de Nuestra Señora (eine in den Felsen gebaute Kapelle mit darunter liegendem See) sowie die großartig gelegene Basilica de Santa Mariala Real zu besichtigen. Von hier aus soll ja ein Mensch namens Pelayo im 8. Jahrhundert die Rückeroberung der iberischen Halbinsel von den Mauren initiiert haben, was heute historisch als stark übertrieben gilt, aber dem Ort trotzdem den Status einen Nationalheiligtums verliehen hat.
    Dermaßen kulturell gebildet kehren wir zum Auto zurück und fahren heim.
    Nach einem schönen Kaffee und Chill-Out-Time für alle steht heute für die Kinder noch das Anmalen der vorgestern gefertigten Keramik auf dem Programm – anschließend gönnen wir uns heute nochmal das Menü des Hauses zum Abendessen.
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  • Zwei Wanderungen am Rio Casaño

    August 7 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

    Der gestrigen Tagesplanung zum Hohn strahlt heute morgen Sonnenschein über die Berge und nach einem sehr gemütlichen Tagesstart mit ausführlichem Frühstück, bei dem Helene und Lea selbstgemachte Pancakes beisteuern, beschließen wir spontan, zwei kleinere Wanderungen in Angriff zu nehmen. Wir fahren nach Carreña, wobei wir staunend beobachten, wie sich die majestätischen Gipfel der Picos aus den Wolken schälen.
    Nach einem kleinen Verpflegungseinkauf von Baguette und einer Auswahl lokaler Käsesorten starten wir durch das schöne kleine Dorf, dann führt der Weg an einem kleinen Flüsschen (ein Zufluss zum Rio Casaño) entlang; für jeden schattigen Abschnitt sind wir bald dankbar aufgrund der brennenden Sonne. Unterwegs gibt es erstaunlich viele Hunde zu besichtigen, auch Jagdhundwelpen in einem Zwinger - die Kinder sind verzückt!
    Es geht bald zünftig unter der Mittagssonne am Hang bergauf, die Blicke auf die Picos die Europa sind aber einfach atemberaubend, selbst der "Signature-Gipfel" des Picu Uriellu zeigt sich in voller Pracht. Irgendwann erreichen wir den Mirador Echevarria Pedro Udaondo, wo wir uns mit bester Picos-Sicht im Schatten zu einem schönen Mittagspicknick niederlassen und uns tapfer durch die hiesige Käsekultur kosten. Sogar der berüchtigte Queso Cabrales ist dabei und der ist wirklich sehr... intensiv!
    Anschließend wandern wir weiter nach Asiegu, ein typisch asturisches Dorf mit engen Gassen, alten Steinhäuschen mit fragwürdigen Holzbalkonen und einer Sideria. Da wir diesem Getränk alle nicht so richtig was abgewinnen können, kehren wir Asiegu bald den Rücken und laufen bergab zurück nach Carreña.
    Von dort aus fahren wir nochmal ein Stück weiter nach La Molina, von wo aus man einen schönen Weg am Rio Casaño entlang zu einer Badestelle nehmen kann. In dem kleinen Weiler gibt es keine Parkplätze, so dass wir uns abenteuerlich an den Straßenrand quetschen und einen erstaunlich steinigen, steilen Weg bergab zum Fluss nehmen. Ab dort geht es noch entspannt 10 Minuten am Wasser entlang bis zu der wirklich schönen kleinen Badestelle, die wir sofort entern - das Wasser ist sehr erfrischend und glasklar. Ach, was ist es herrlich hier!
    Wir verweilen etwa 2 Stunden am Fluss, bevor wir uns nach diesem sonnenschweren Tag auf den Rückweg machen. Zu Hause auf unserer Terrasse gibt es erstmal wieder einen Kaffee und dann Aperol im sonnigen Abendlicht, dabei können wir uns an der erstmals komplett unbewölkten, wirklich grandiosen Aussicht auf die Picos gar nicht sattsehen.
    Zum Abendessen tischen wir selbstgemachte Bruschetta auf gerösteten Brot, Aioli, Oliven und reichlich Spaghetti auf... was geht es uns gut!
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  • Descenso Int. del Sella | Olla San Vincente

    August 8 in Spain ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute gibt es wieder einen Frühstart, denn wir wollen einem der größten spanischen Volksfeste des Jahres beiwohnen – der Kanuabfahrt "Descenso Internationale del Sella" von Arriondas nach Ribadesella. Es werden ungefähr 200.000 Zuschauer erwartet und so überrascht es nicht, dass um kurz vor 9 Uhr in Arriondas schon Himmel und Menschen unterwegs sind, obwohl erst um 12 Uhr Start ist – kompletter Ausnahmezustand!
    Wir müssen schon etwas außerhalb parken zum fürstlichen Preis von 8€, erwerben ein Umhängetuch in den Farben Asturiens und laufen mit den Massen in die Stadt. Es ist einfach unglaublich, wie viele Menschen hier sind, überall herrscht Volksfeststimmung, viele tragen bunte Westen ihrer Teams bzw. Regionen, Kränze und Blumenketten und natürlich alle möglichen Accessoires im Himmelblau der asturischen Flagge. Nach einem kleinen Auftritt im spanischen Fernsehen sichern wir uns einen Platz am Fluss mit Blick auf den Start. Den bewachen wir abwechselnd, während der Rest ab 11 Uhr der Festparade durch die Stadt beiwohnt. Hier sehen wir asturische Trachten, traditionelle Musikgruppen mit Trommeln und Dudelsäcken sowie eine extrem gut gelaunte Gruppe von Tritonen.
    Nach einem Picknick und dem Erwerb von frischen Churros sammeln wir uns am Fluss. Mehr als 1300 Kanuten aus aller Herren Länder treten hier im Einer oder Zweier die 20km-Route an und alle starten gleichzeitig! Mit Verklingen des letzten Tones der asturischen Hymne rennen alle wie die Verrückten los und versuchen mehr oder weniger erfolgreich, die eintausend Kanus zu Wasser zu lassen und einzusteigen. Der Wahnsinn!
    Anschließend laufen wir durch die Stadt, aus diversen Boxen werden die Straßen mit Tanzmusik versorgt und Alkohol wird auch schon fleißig ausgeschenkt.
    Wir kehren der festlichen Stimmung in Arriondas den Rücken, kaufen nochmal kurz ein und fahren zum Ausgangspunkt einer weiteren kleinen Wanderung, die uns in ca. 45 min zur Olla de San Vincente führt, einer schönen Badestelle am Fluss Dobra. Schon der Weg am glasklaren Fluss entlang ist ganz bezaubernd, manche Abschnitte erinnern an Korsika.
    Zum Glück kommen uns ganz viele Leute bereits entgegen 😅,so dass es nicht so überlaufen ist wie befürchtet. Das Badebecken im Fluss ist viiiel größer als gestern, auch gibt es ein extra tiefes Becken, in das man sich von Felsen diverser Höhe hineinstürzen kann. Canyoning lässt grüßen!
    Nachdem sich alle müde geschwommen und gesprungen haben, gibt es Kekse, Chips, Obst und Gummibärchen, bevor wir uns an den Rückweg machen. Lisbeth und Nele wollen unbedingt im Fluss laufen, was ohne Badeschuhe bei den ganzen Steinen eine ziemliche Herausforderung darstellt, aber sie halten sehr lange durch, meistern einen Wasserfall per Sprung und durchschwimmen einen grünlich-türkis schimmernden Pool nach dem anderen.
    Zurück zu Hause wird ein fürstliches Resteessen vorbereitet, während die Kinder ein letztes Mal töpfern gehen.
    Spätabends reißt die Wolkendecke nochmal auf und die Sterne sind zu sehen, so dass auch Felix' Deep Space Teleskop nochmal zum Einsatz kommt.
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  • Paddeln auf der Sella

    August 9 in Spain ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute ist unsere Zeit im Montana Magica schon vorbei und ein Locationwechsel steht an! Wir packen alles zusammen, die Kinder verabschieden sich von den Pferden auf der Weide neben dem Haus und 10:15 Uhr fahren wir nach Las Rozas. Hier wollen wir der gestrigen Descenso del Sella nacheifern und haben zu diesem Zwecke bei K2 Aventuras vier Paddelboote ausgeliehen haben. Nach Ausstaffierung mit Schwimmwesten und wasserfesten Tonnen gibt es eine kurze Einweisung und dann geht's los! Die ersten vier Kilometer bis Arriondas sind noch verhältnismäßig wenig befahren (die meisten Boote kommen erst in Arriondas dazu), so dass wir zunächst üben können, uns in den Zweierteams ins Paddeln und Steuern einzugrooven. Es gibt einige kleine Stromschnellen, wo man auch häufiger mal hängenbleibt, da der Fluss fürs gestrige Rennen künstlich aufgestaut wurde und deshalb heute besonders wenig Wasser führt. Da heißt es dann jeweils aussteigen und das Kanu in den Strom zurückziehen.😅
    An einer schönen Stelle mit bestimmt 5-6m hohem Sprungfelsen wollen die Mädels unbedingt baden und springen, wir lassen sie gewähren. Unglaublich, wie mutig, begeistert und ohne zu zögern die vier sich in die Tiefe stürzen!
    Ab Arriondas ist das Paddeln ein sehr eigenes Erlebnis. Unzählige Boote mit Menschen in unterschiedlichen Stadien des Alkoholkonsum, kaum jemand hat sein Boot im Griff, aber die Stimmung ist bestens - da werden Boote mit Absicht gekentert, wilde Wasserschlachten durchgeführt, gelacht, getrunken und jede Beachbar am Weg belagert. Es ist dermaßen eng auf dem Wasser und man kollidiert so häufig, dass es stellenweise an Autoscooter erinnert 🙈
    Bei unserer Picknickpause zählen wir etwa 10-15 Boote pro Minute, rechnen das auf den Tag hoch und können nun doch glauben, was uns heute morgen erzählt wurde - dass etwa 8.000-10.000 Boote pro Tag hier runter fahren. Es ist halt August.🙈
    Nach etwa dreieinhalb Stunden landen wir in Toraño an, wo wir nach kurzer Badepause von der Company zurück zum Ausgangsort gebracht werden. Hier trinken wir noch einen Kalimotxo auf die lustige Paddeltour und fahren dann Richtung Küste zum Camping Playa de Vega, wo wir für die nächsten Tage einen schönen Bungalow und zwei Glamping-Hobbithöhlen haben.
    Nach kurzer komplizierter Wer-schläft-jetzt-wo-Bettenzuweisung nehmen wir den kleinen Pfad am Campingplatz, der in ca. 10min zum gleichnamigen schönen Strand führt. Es herrscht ziemlicher Wellengang, ist aber wohl generell auch ein guter Spot für Surfer.
    Wir asseln noch ca. anderthalb Stunden am Strand herum, die Kinder gehen natürlich in die Wellen hüpfen, bevor wir in dem kleinen Restaurant auf dem Campingplatz Pizza und Burger essen und es uns gut gehen lassen.
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  • Strandtag Playa de Vega

    August 10 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir schlafen gemütlich aus, erwerben ab 9 Uhr frische Baguettes an der Rezeption und frühstücken entspannt und ohne Tagesziel. Danach ziehen wir mit Sack und Pack in strahlendem Sonnenschein runter zum Strand.
    Dort schlagen wir unser Lager auf, die Kinder stürzen sich sofort in die Fluten und klettern anschließend auf den Felsen am östlichen Ende des Strandes herum, wo sie mit Felix zusammen einen Oktopus finden.
    Der Rest des Tages vergeht mit Nichtstun, Baden, Lesen und Faulenzen. Während der Mittagshitze ziehen sich Felix, Sarah und Torsten zum Einkaufen zurück, die Kinder bleiben mit mir am Strand. Wir essen ein schönes Eis und genießen ein kaltes Getränk an der Strandbar, später bauen Nele und Lisbeth sich ein regelrechtes Fort aus Sand als Schutz gegen die Flut, anschließend rennen sie gleich wieder ins Wasser...sie sind wirklich kaum aus der Sonne zu bekommen!
    (Dementsprechend zeigt sich abends doch die eine oder andere Hautrötung.)
    Um 16:30 Uhr kehren die Einkäufer zurück und es gibt schonmal eine Runde Kalimotxo am Strand 😅. Gegen 18 Uhr reicht es dann wirklich mit Sonne, Sand und Strand und wir kehren zum Duschen und Spaghettidinner heim.
    Felix versucht, noch eine Gabel zu organisieren, da wir in der Hütte natürlich nur für 6 Leute ausgestattet sind und wird von vier verschiedenen Menschen inkl des Chefs der Anlage verhört, wie viele Leute denn in der Hütte nächtigen, das Besteck würde dafür doch reichen - das gemeinsame Speisen mit mehreren Leuten an der Hütte ist offensichtlich nicht erwünscht 🤔
    Um 21 Uhr brechen wir nochmal auf zum wunderbaren Sonnenuntergang am Strand - quasi eine Probestellung für die Sonnenfinsternis übermorgen (obwohl die Wettervorhersage hierfür nicht optimistisch ist).
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  • Senda del Oso | Oviedo

    August 11 in Spain ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach dem Faulenzertag gestern wollen wir heute wieder etwas aktiver werden, deshalb klingelt der Wecker schon kurz nach 7 Uhr. Um 8:30 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Tuñon, wo wir gestern spätnachmittags noch kurzentschlossen Fahrräder gemietet haben, um damit den "Bärenpfad" (Senda del Oso) abzufahren.
    Nach kurzer Anprobe der Mountainbikes werden wir in einen Van und die Räder auf einen Anhänger verladen und zum Ausgangspunkt nach Entrago gefahren.
    Der Senda del Oso ist eine alte Eisenbahnstrecke mit vielen Bergtunneln, auf der früher Erz aus einer Bergmine abtransportiert wurde. Er führt über 20km stetig abwärts nach Tuñon und dann weiter bis nach Oviedo.
    Nach dem Erwerb von frischen Baguettes aus der Panaderia in Entrago geht es los, immer entlang des glasklaren Flüsschens Rio Trubia, schön schattig zwischen den Felswänden links und rechts, was bei der Hitze des Tages ein weiterer Pluspunkt ist. Die Durchfahrung der abenteuerlichen Felsentunnel ist jedes Mal ein Highlight! Die Wege sind schon ziemlich schotterig, da sind wir froh über die Mountainbikes - treten muss man allerdings so gut wie gar nicht, es rollt ja quasi von allein bergab. Nach entspannten 10 km beschließen wir deshalb, noch den Abzweig zum Stausee von Valdemurio zu nehmen (am Abzweig selbst treffen Sarah und Torsten zufällig ihren Freund Arne, mit dem sie abends in Gijon verabredet sind 😅) .
    Hier geht es dann ordentlich bergauf, die Sonne brennt, die Kinder sind schnell eigentlich alle dagegen... aber schlussendlich schaffen sie es alle (mehr oder weniger schimpfend) zum See. Der ist ganz zauberhaft und bietet schöne schattige Picknickplätze und ein kleines Café für zuckerhaltige Kaltgetränke und den dringend benötigten 13-Uhr-Espresso.
    Ab da rollen wir durch die schöne Berglandschaft nur noch bergab, treffen am Bärengehege die dort lebenden Bärin Molly und treffen gegen 14:30 Uhr wieder in Tuñon ein.
    Nach kurzem Eisessen fahren wir noch nach Oviedo, die nahe gelegene Hauptstadt Asturiens für einen kurzen Bummel. Oviedo ist ganz zauberhaft hübsch, mit dem großen schattigen Park Campo de San Francisco, Springbrunnen, diversen Kunstwerken und einer wunderschönen Altstadt. Auch Shoppen könnte man hier wunderbar, aber wir überfallen heute nur den Decathlon zum Erwerb eines Strandschirmes, zwei aufblasbaren Bodyboards sowie UV-Shirts. Dann bummeln wir zufrieden zu der riesigen, prachtvollen Kathedrale und gehen anschließend zur Confiserie Camilo de Blas zum Erwerb des oviedotypischen Süßgebäcks Carbayon (Blätterteig mit einer Mandelfüllung - uns hat es entfernt an Leipziger Lärchen erinnert). Der Laden ist ganz zauberhaft und erinnert an eine alte Apotheke. In den Vitrinenschränken stehen heute Pralinen und Schokokugeln, in der Auslage unzählige Gebäckteile und Süßigkeiten.
    Nachdem wir uns von dem Zuckerschock halbwegs erholt haben, laufen wir zurück zu den Autos und fahren nach Hause.
    Felix, die Kinder und ich gehen zum Strand, die neuen Bodyboards ausprobieren, Sarah und Torsten sind wie gesagt heute verabredet.
    Das Bodyboarden macht unglaublichen Spaß, wenn man die Welle gut erwischt, trägt sie einen fast bis an den Strand, wir sind alle sehr begeistert! Aber es ist auch ziemlich anstrengend, so dass wir dann doch eine Pause brauchen. Wir beschließen, am Strand Abendbrot zu essen, weil es so schön hier ist. Felix und Helene gehen Pizza und Patatas bravas vom Campingplatz holen und kehren gegen 20:45 Uhr schwer beladen zurück. So sitzen wir auf unserer Decke im warmen Abendlicht, mit leichtem Wind im Haar und dem Meeresrauschen neben uns und verzehren unser Festmahl. Das Leben kann so schön sein!
    Anschließend gucken wir noch den wunderbaren Sonnenuntergang an und machen im Licht der sinkenden Sonne ein paar schöne Radschlag/Handstand/Brücke-Fotos.
    Die Kinder checken noch schnell die Oktopuspopulation an den Felsen (heute Stand Null), bevor es höchste Zeit für eine Dusche und Schlafengehen wird!
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  • Strand und Sonnenfinsternis

    August 12 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute ist wieder ein fauler Tagesbeginn ohne Wecker, nach unruhiger Nacht wachen wir erst um 10 Uhr auf (andere auch erst um 11:30 Uhr 😅). Da wir eigentlich nichts weiter vorhaben, außer heute abend die Sonnenfinsternis anzusehen, gehen wir erstmal an den Strand. Heute ist es leider bewölkt, was für die Haut eine Erholung ist, aber für die Sonnenfinsternis schon mal schlechte Vibes auf den Plan ruft. Aber da es normalerweise am späten Nachmittag eher nochmal aufklart, warten wir erstmal ab, nutzen fleißig die Bodyboards, spielen Volleyball, bauen Sandburgen und essen ein Eis.
    Gegen 16:30 Uhr zeigt das Wolkenradar leider keine Besserung, aber weiter östlich sieht es deutlich weniger bewölkt aus. Wir beschließen also, unser Strandcamp abzubrechen und in die Gegend um Santander zu fahren. Und richtig, nach etwa einer Stunde Fahrt klart es kurz vor Santander auf, wir sehen blauen Himmel und die Sonne zeigt sich auch wieder. Nach einiger Suchererei finden wir einen schönen Spot mit gutem Blick am Straßenrand, packen das Seestar und unser Picknick aus - da schiebt sich die dicke Wolkendecke von Westen wieder komplett vor die Sonne und verharrt dort.🤨
    Wir steigen also nach kurzer Beratung nochmal ins Auto und fahren noch ein Stück weiter nach Osten (Richtung Solares - wenn das kein Zeichen ist), während sich der Mond schon langsam vor die Sonne schiebt. An einem stoppeligen Feld (Sonnenfinsternis 1999 lässt grüßen!) stoppen wir schließlich und können hier eine kurze Zeit der zunehmenden Finsternis zusehen, bevor uns auch hier die Wolken einen Strich durch die Rechnung machen. Wie ärgerlich!
    Trotzdem ist es natürlich sehr spektakulär, als es kurz nach halb neun komplett dunkel wird. Es kommt uns noch viel beeindruckender vor als damals in Belgien, auch die Kinder sind hellauf begeistert!
    Als es wieder hell wird, gibt es noch das versprochene Picknick, aber aufgrund der vielen Mücken und Ameisen müssen wir doch zügig die Flucht ergreifen. Durch unsere Finsternisjagd haben wir ja jetzt auch einen ordentlichen Rückweg vor uns!
    Hier stoßen wir noch mit einem Gläschen Sekt auf einen weiteren schönen Urlaubstag und die halberfolgreiche Sonnenfinsternis-Sichtung an.
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  • Reiten und Ribadesella

    August 13 in Spain ⋅ ☀️ 28 °C

    Felix und ich haben heute nacht in der coolen Hobbithütte geschlafen😎.
    Morgens ist es dicht bewölkt, windstill und unglaublich schwül. Schon vor dem Frühstück schwimmt man in seinem eigenen Saft 🥵.
    Wir haben für 12:30 Uhr eine Pferdetour für die 4 Mädels und mich organisiert, diese startet am Hügel gegenüber kurz hinter dem kleine Dorf Vega. Hier gibt es einige sehr schöne Wandmalereien, dann treffen wir die Pferdemenschen auf einer recht unspektakulären kleinen Weide. Der Typ, der die Ausritte anführt ist sehr nett, spricht aber nur spanisch. Zum Glück stellt sich eine weitere Mitreiterin als eine der wenigen Spanierinnen heraus, die halbwegs passabel Englisch sprechen können.
    Jede von uns kriegt ihr Pferd, es wird aufgesessen und dann geht es los!
    Der Weg führt erst lange durch den schönen Eukalyptuswald, immer ziemlich bergauf und bergab. In großem Bogen führt der Weg über die Weiden und Hügel zurück zum Strand. Der Ausblick über die Bucht ist großartig! Nach etwa 90min landen wir wieder in Vega, die Mädels sind alle sehr begeistert und fanden es total cool!
    Felix, Sarah und Torsten haben unterdessen eine kleine Wanderung durch die Hügel gemacht, bevor sie uns einsammeln und wir gemeinsam nach Ribadesella fahren. Hier bummeln wir durch die Altstadt, besichtigen "La escalera de colores" , dann die Kathedrale, bummeln durch die Altstadt und shoppen ein paar Souvenirs. Dann laufen wir am Hafen entlang, kaufen das unvermeidliche Baguette und ziehen hinüber zum Stadtstrand Playa de Santa Marina. Inzwischen scheint sogar die Sonne! Hier gibt es eine sehr schöne, mondäne Strandpromenade mit mehreren sogenannten "Casas Indianos", hochherrschaftliche Villen, die von neureichen Rückkehrern aus der Neuen Welt erbaut wurden.
    Die Kinder wollen erstmal ins Wasser, aber es ist ziemlich steinig und die Flut schickt sich an, den Strand komplett zu verschlucken. Nach einem schnellen Picknick packen wir daher wieder zusammen. Während die beiden Männer die Autos holen, laufen wir noch an der tollen Promenade entlang, bevor wir noch einkaufen und auf den Campingplatz zurückkehren. Hier wird noch Leichtathletik-EM geguckt und stundenlang Haare mit spektakulären Klütern gekämmt und bei inzwischen sternenklarem Himmel Perseiden gezählt und ein bisschen Astrofotografie betrieben.
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  • Dinosaurier und Quallenalarm

    August 14 in Spain ⋅ ⛅ 27 °C

    Wieder bleibt das Wetter eher unter seinen Möglichkeiten, also folgen wir dem spanischen Tagesrhythmus und stehen eher spät auf. Kurz vor 11 Uhr wandern wir los auf dem Senda Costera entre las Playas hinauf auf den "Hobbithügel", wie wir den Berg am Ostende der Bucht getauft haben. Im Prinzip folgen wir rückwärts dem Weg, den wir gestern mit den Pferden geritten sind. Am Lookout über den Playa de Vega schnaufen wir einmal kurz durch und genießen die Aussicht. Dann geht der Weg weiter an der Küste entlang in Richtung Tereñes, wo wir auf kleinem Pfad zum Meer hin absteigen. Über eine abenteuerliche Treppe kann man bei Ebbe über die Felsen klettern und versteinerte Dinosaurierspuren finden. Ein großer Spaß! Wir sind auch fast sofort erfolgreich und finden ein paar sehr coole Spuren. Die Konzentration der Kinder schweift aber bald zugunsten von Garnelen, Einsiedlerkrebsen und genereller Felsenkletterei ab 😅
    Wir bleiben fast eine Stunde, nach kurzer Trinkpause klettern die meisten schon wieder nach oben, während Felix und ich noch verbissen weitersuchen und auch noch mehrere Spuren finden. Das war cool!
    Zurück laufen wir ein Stück über den Camino del Norte und wollen anschließend nochmal zum Strand. Hier ist es verdächtig leer und rote Fahnen wehen – es wurden Portugiesische Galeeren gesehen und laut der Rettungsschwimmer wurden heute auch schon zwei Menschen gestochen.
    Wir picknicken also zunächst im Sand, kurze Zeit später wird doch wieder ein kleiner Badebereich aufgemacht – Nele und Lisbeth sind sofort weg und stürzen sich in die Wellen, aber ein blödes Gefühl bleibt.
    Als Torsten und Helene beim Strandspaziergang eine prächtige, noch lebende Portugiesische Galeere finden (und im Verlauf noch zwei weitere, kleinere Exemplare) holen wir aber alle aus dem Wasser, weitere Badeexkursionen werden gestrichen.
    Wir machen noch eine Lesestunde auf der Stranddecke, bevor wir uns in Etappen zurück zum Haus begeben – die einen zum Packen, die anderen zum Leichtathletik-WM-Gucken.
    Abends holen wir nochmal leckere Pizza und essen vor unserer Hütte; anschließend betreiben wir Restevernichtung von Aperol und Kalimotxo🍸
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  • Madrid

    August 15 in Spain ⋅ ☀️ 35 °C

    Asturien macht uns den Abschied sehr leicht, denn als uns der Wecker um 07:15 Uhr aufscheucht, regnet es in tristen grauen Schleiern.
    Nach restlichem Gepacke gibt es ein schnelles Frühstück, die Schneider-Gang quält sich bewunderswerterweise geschlossen aus dem Bett, um uns Lebewohl zu sagen. Es waren fantastische zwei Wochen!
    Nun liegen 5 Stunden Fahrt nach Madrid vor uns, die wir mit dem Hören von vielen Drei-???-Folgen verbringen. Es regnet immer mal wieder, unterwegs sehen wir unglaublich viele große Greifvögel kreisen – ich könnte schwören, dass da auch ernsthaft ein paar Adler dabei waren!
    Wir erreichen unser Hostel kurz nach 14 Uhr problemlos, auch einen Parkplatz gibt es in einer nahe gelegenen Tiefgarage. Das Zimmer ist super, aber der Hunger treibt uns ins nahegelegene Brunchit, wo wir uns einen tollen Kaffee und allerlei megaleckeres Hipster-Food einverleiben. Das war schonmal ein toller Auftakt! Dann schlendern wir durch die wunderschönen Gassen zur Plaza Santa Ana, bewundern die zahlreichen Gebäude im Barockstil und die vielen Wandmalereien. Ein Zerrspiegel an einer Wand sorgt für große Erheiterung, bevor wir an unzähligen kleines Cafés und Tapasbars vorbei den Platz Puerta del Sol erreichen. Hier sehen wir die berühmte Statue von Bär und Erdbeerbaum, das Wahrzeichen und Wappensymbol von Madrid. Davor stehen lange Schlangen von Touristen, die sich dabei fotografieren wollen, wie sie den Bär an der hinteren Tatze oder am Hintern berühren - soll angeblich dafür sorgen, dass man nochmal nach Madrid zurückkehrt. Das schenken wir uns und lassen uns bei leichtem Regen weiter treiben über die Plaza Mayor und durch die fantastische Markthalle San Miguel – wenn wir nicht schon so satt wären, könnte uns hier so einiges verführen!
    Bei wieder trockenen Wetterverhältnissen erreichen wir die
    Catedral de Santa María la Real de la Almudena. Diese wurde tatsächlich erst 1993 fertiggestellt (!) und von Papst Johannes Paul II geweiht. Im Inneren herrscht ein moderner Pop-Art-Stil vor, das ist wirklich mal was anderes!
    Nebenan befindet sich gleich der Königspalast, den wir kurz von außen angucken und dann durch die Sabatinigärten zum Tempel von Debod laufen. Hier gibt es normalerweise einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang, aber heute sehen wir im Westen nur ein spektakuläres Gewitter heraufziehen. Wir beobachten grandiose Blitze und zählen bis zum Donner, stellen dabei fest, dass sich das Gewitter doch merklich in unsere Richtung bewegt und müssen entsprechend dann irgendwann auch schleunigst die Flucht ergreifen. Auf dem Weg zurück sehen wir noch kurz Don Quichote und Sancho Panza am Cervantes - Denkmal, bevor es doch zu regnen beginnt. Wir stellen uns kurz unter und füllen die restliche Regenzeit dann mit Shopping, da wir uns eh grad in der Haupteinkaufsmeile befinden.
    Anschließend lassen wir uns mit Tapas und Sangria in einer Bar auf der Plaza Santa Ana nieder, genießen den inzwischen milden Abend und stoßen auf einen sehr gelungenen Urlaub an!
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  • Madrid-Berlin

    August 16 in Spain ⋅ ☁️ 27 °C

    In unserem schönen dunklen, klimatisierten Hostelzimmer haben wir wunderbar geschlafen. Kurz nach 9 Uhr sind wir beim Frühstück, welches unsere Erwartungen bei weitem übertrifft – Spiegeleier, Bacon, frische Avocado, Kiwis und Weintrauben, Orangensaft....
    Da Iberia mehrfach nervöse Emails geschickt hatte, dass man aufgrund der hohen Auslastung sein Handgepäck aufgeben soll, weil garantiert kein Platz in den Fächern sein wird, stopfen wir die Koffer übervoll, checken aus und laufen noch ein bisschen durch Madrid. Heute strahlt die Sonne vom wolkenlosen Himmel! Nach einem Besuch bei Ale-Hop geht es deshalb zu Fuß zum Park El Retiro, der so ungefähr die Ausmaße des Central Park zu haben scheint. Es ist schattig und kühl unter den Bäumen, außerdem gibt es Wasserläufe und wilde Papageien.
    Das berühmte Kristallhaus wird leider gerade restauriert und ist deshalb wenig kleidsam eingerüstet. In dem kleinen See mit Springbrunnen davor sehen wir aber ein paar Wasserschildkröten sowie einen Heron.
    Am großen Wasserbecken "Estanque Grande" mit einem monumentalen Bauwerk am anderen Ufer sind sehr sehr viele Ruderboote unterwegs, es gibt Cafés und Musik, einige Leute tanzen – eine tolle Stimmung!
    Für uns wird es aber Zeit, den Rückweg einzuschlagen, wir kommen noch am Museo del Prado vorbei – da müssen wir das nächste Mal auch unbedingt rein!
    Zurück am Hotel schnappen wir unser Auto und quälen uns durch den unerfreulichen Stadtverkehr, müssen noch tanken, bevor wir zum Flughafen düsen, wo wir das Auto etwa 10min zu spät abgeben, aber zum Glück sind bei der Autovermietung alle entspannt.
    Wie immer wenn man mit viel Zeitreserve am Flughafen ist, geht ja alles total reibungslos, unsere leicht übergewichtige Tasche wird auch durchgewunken 😅
    Dann haben wir noch Zeit für einen überteuerten Burger und einen ausführlichen Bummel durch sämtliche Boutiquen, bevor wir pünktlich abheben und nach ziemlich ruckeligem Flug genauso pünktlich in Berlin landen.
    Opa Rüdiger holt uns netterweise ab und Oma Anne hat unterdessen ein Abendessen für die hungrige Meute gezaubert, so dass wir ganz entspannt ankommen können. Lea und Nele freuen sich sehr über das Katzen-Wiedersehen, eine ausführliche Badewannensession und das eigene Bett – obwohl auch schon wieder ein wenig Urlaubsweh dabei ist; es war halt richtig cool in Spanien!
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    Trip end
    August 16, 2026