• Madrid

    August 15 in Spain ⋅ ☀️ 35 °C

    Asturien macht uns den Abschied sehr leicht, denn als uns der Wecker um 07:15 Uhr aufscheucht, regnet es in tristen grauen Schleiern.
    Nach restlichem Gepacke gibt es ein schnelles Frühstück, die Schneider-Gang quält sich bewunderswerterweise geschlossen aus dem Bett, um uns Lebewohl zu sagen. Es waren fantastische zwei Wochen!
    Nun liegen 5 Stunden Fahrt nach Madrid vor uns, die wir mit dem Hören von vielen Drei-???-Folgen verbringen. Es regnet immer mal wieder, unterwegs sehen wir unglaublich viele große Greifvögel kreisen – ich könnte schwören, dass da auch ernsthaft ein paar Adler dabei waren!
    Wir erreichen unser Hostel kurz nach 14 Uhr problemlos, auch einen Parkplatz gibt es in einer nahe gelegenen Tiefgarage. Das Zimmer ist super, aber der Hunger treibt uns ins nahegelegene Brunchit, wo wir uns einen tollen Kaffee und allerlei megaleckeres Hipster-Food einverleiben. Das war schonmal ein toller Auftakt! Dann schlendern wir durch die wunderschönen Gassen zur Plaza Santa Ana, bewundern die zahlreichen Gebäude im Barockstil und die vielen Wandmalereien. Ein Zerrspiegel an einer Wand sorgt für große Erheiterung, bevor wir an unzähligen kleines Cafés und Tapasbars vorbei den Platz Puerta del Sol erreichen. Hier sehen wir die berühmte Statue von Bär und Erdbeerbaum, das Wahrzeichen und Wappensymbol von Madrid. Davor stehen lange Schlangen von Touristen, die sich dabei fotografieren wollen, wie sie den Bär an der hinteren Tatze oder am Hintern berühren - soll angeblich dafür sorgen, dass man nochmal nach Madrid zurückkehrt. Das schenken wir uns und lassen uns bei leichtem Regen weiter treiben über die Plaza Mayor und durch die fantastische Markthalle San Miguel – wenn wir nicht schon so satt wären, könnte uns hier so einiges verführen!
    Bei wieder trockenen Wetterverhältnissen erreichen wir die
    Catedral de Santa María la Real de la Almudena. Diese wurde tatsächlich erst 1993 fertiggestellt (!) und von Papst Johannes Paul II geweiht. Im Inneren herrscht ein moderner Pop-Art-Stil vor, das ist wirklich mal was anderes!
    Nebenan befindet sich gleich der Königspalast, den wir kurz von außen angucken und dann durch die Sabatinigärten zum Tempel von Debod laufen. Hier gibt es normalerweise einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang, aber heute sehen wir im Westen nur ein spektakuläres Gewitter heraufziehen. Wir beobachten grandiose Blitze und zählen bis zum Donner, stellen dabei fest, dass sich das Gewitter doch merklich in unsere Richtung bewegt und müssen entsprechend dann irgendwann auch schleunigst die Flucht ergreifen. Auf dem Weg zurück sehen wir noch kurz Don Quichote und Sancho Panza am Cervantes - Denkmal, bevor es doch zu regnen beginnt. Wir stellen uns kurz unter und füllen die restliche Regenzeit dann mit Shopping, da wir uns eh grad in der Haupteinkaufsmeile befinden.
    Anschließend lassen wir uns mit Tapas und Sangria in einer Bar auf der Plaza Santa Ana nieder, genießen den inzwischen milden Abend und stoßen auf einen sehr gelungenen Urlaub an!
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