• Schlemmen in Osaka

    Apr 18–20 in Japan ⋅ ☁️ 22 °C

    Von Kyoto aus ging es für uns am Vormittag weiter nach Osaka. Da die Städte fast ineinander übergehen, dauerte die Fahrt mit dem Shinkansen gerade einmal 14 Minuten. Am Hotel angekommen, gaben wir zunächst nur unsere Koffer ab, da ein früher Check-in noch nicht möglich war.

    Unser erster Stopp war das Osaka Castle. Sowohl das Gebäude als auch die weitläufige Parkanlage beeindruckten uns sehr. Allerdings zeigte das Thermometer an diesem Tag 25 Grad, und in der Sonne fühlte es sich schnell deutlich heißer an. Deshalb zog es uns bald weiter nach Shinsaibashi zum Mittagessen und wie so oft landeten wir wieder bei Ichiran Ramen.

    Danach ging es zurück zum Hotel, wo wir pünktlich zum Check-in ankamen und uns die „Free Beer Hour“ nicht entgehen ließen. Den Abend verbrachten wir in Dotonbori, einem der bekanntesten Viertel Osakas, mit seinen Neonlichtern, Menschenmassen und unzähligen Essensständen.

    Der Sonntag begann erneut früh. Unser Ziel war der Katsuo-ji Tempel, den wir direkt zur Öffnung besuchen wollten. Die frühe Anreise hat sich gelohnt, denn wir konnten den Tempel noch in ruhiger Atmosphäre erleben. Besonders sind hier die vielen kleinen Daruma-Figuren, die überall auf dem Gelände stehen. Sie symbolisieren Wünsche und Ziele: Man malt ein Auge aus, wenn man sich etwas vornimmt, und das zweite, wenn sich der Wunsch/ das Ziel erfüllt. Viele Besucher lassen ihre Figuren anschließend am Tempel zurück.

    Auch wir machten mit, kauften jeweils eine Figur und platzierten sie an einem schönen Platz mit Ausblick. Eine weitere schöne Besonderheit war die Stempelkarte: Auf einer zunächst leeren Postkarte konnten an verschiedenen Stationen Stempel gesammelt werden, die sich nach und nach zu einem vollständigen Bild zusammensetzten – eine richtig schöne Erinnerung an den Besuch.

    Zurück in der Stadt probierten wir ein virales Wagyu-Sandwich, bevor wir erneut durch die Viertel Namba, Dotonbori und Shinsaibashi schlenderten. Dabei besuchten wir auch den Namba Yasaka Schrein, der für seinen großen, auffälligen Löwenkopf bekannt ist.

    Zum Abendessen stand eine regionale Spezialität auf dem Plan: Okonomiyaki. Nach etwa 60 Minuten Wartezeit bekamen wir schließlich einen der begehrten Plätze in einem kleinen Restaurant. Der herzhafte „Pfannkuchen“ aus Teig, Kohl und weiteren Zutaten war definitiv das Warten wert.

    Gut gesättigt ging es für uns zurück ins Hotel.
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