Teil 23 Halong Bucht / Cast 23 Zatoka Halong
March 29 in Germany ⋅ ☁️ 8 °C
Teil 23
Ha-Long Bucht
28.-29.03.2026
Sorry, dass es so lange zu dem nächsten Bericht gedauert hat, aber viele turbulente Ereignisse haben mir nicht nur die Zeit, sondern vor allem die Kraft geraubt, dass ich mich an den Abenden noch hinsetzen hätte können um zu schreiben. Dafür wird es jetzt etwas länger dauern, bis ihr alles durchgelesen habt.
In der Gegend um Tam Coc, die auch die trockene Ha-Long Bucht genannt wird, haben wir überwiegend Pech mit dem Wetter gehabt. Die Pechsträhne blieb sich treu und hat uns weiterhin, natürlich unerwünscht und ungefragt weiter begleitet.
Wie der Titel schon sagt, wir sind zum nächsten Highlight im Vietnams Norden gefahren.
Nach einigen Recherchen habe ich mich nicht für den direkten Besuch der Ha-Long Bucht entschieden, sondern einen anderen, angeblich ruhigeren Einstieg gewählt.
Es ging auf die Insel Cat Ba.
In diesen Ländern wird Dienstleistung großgeschrieben, und so habe ich auch eine direkte Busverbindung bis auf die Insel, bzw. sogar fast bis zur Hoteltür gefunden. Nach etwa 4 – 5 Stunden langer Fahrt, dazu gehörte auch die Übersetzung auf die Insel mit der Fähre, sind wir angekommen. Die Insel ist noch ein bisschen als „hidden gam“ gehandelt, was ich auch so bestätigen könnte. Der Ort selbst heißt auch Cat Ba, und dort habe ich unseren Besuch der Ha-Long Bucht gebucht. Ein zweitägiger Bootausflug mit Übernachtung.
Und es war eine gold-richtige Entscheidung. Alles im kleinen Umfang, einfache Rücksprachen über WhatsApp mit dem Veranstalter, ein lustiger Guide, und eine kleine Gruppe, nur von insgesamt 12 Teilnehmern. Möglich wären 18, da die Hauptsaison schon vorbei war, war das Interesse natürlich wesentlich kleiner.
Wir 2 haben das Durchschnittsalter nach oben getrieben, aber was die Aktivitäten betrifft, da habe zumindest ich es wieder gutgemacht. Denke ich.
Paul und ich, ein ein Ehepaar Ü60 aus Montana, ein junges Pärchen aus Irland, dann ein Paar aus Deutschland und eine Familie mit 2 Teenagern auch aus Deutschland.
Gegen 11:00 Uhr ging es los. Ein Bus hat die Gruppe, die sich vor dem Reisebüro versammelt hat abgeholt und uns alle in den Hafen gebracht. Ohne Verzögerungen ging es nahtlos weiter.
Es hat nicht lange gedauert, und wir wurden zum Mittagstisch gebeten. Da haben wir alle richtig groß geguckt, wie reichlich und gut das Essen war, alles frisch am Bord zubereitet.
Natürlich wurde uns beim Boarding auch das Programm erläutert. Es bestand nicht nur aus dem „tuckern mit Boot und bewundern der Natur. Wir hatten Zeit zum schwimmen im Meer, dann stand ein Ausflug mit Kajaks am Programm. Da ein Kajak möglichst immer mit 2 Personen besetzt wird, blieb ich alleine, weil Paul erstens schon richtig angeschlagen war (dazu später) und zweitens ist so etwas nichts mehr für ihn, wie er sagte. So hat sich der Guide „opfern“ müssen und ist mit mir gepaddelt.
Nach etwa 2 Stunden waren wir wieder zurück und jeder von uns musste ein bisschen Geschicklichkeit beim Verlassen des Bootes an den Tag legen, aber am Ende haben es alle, auch ich ohne ins Wasser zu fallen geschafft. Ich habe es richtig genossen, nach vielen Jahren wieder paddeln zu können, noch dazu, dass es wohl schwierig wird es erneut zu erleben, wenn Paul nicht mehr zu begeistern ist.
Das Abendessen war wieder reichlich und hat super gut geschmeckt.
Danach war es schon draußen dunkel. In diesen Ländern hat der Tag und Nacht auch fast schon 12 Stunden Takt. Da der Veranstalter verspricht, dass die Übernachtung in einer ruhigen Bucht stattfindet, weit weg von den Party-booten, konnten wir draußen noch ein bisschen die Ruhe genießen. Wie ich schon geschrieben habe, der Wettergott war uns weiterhin nicht zugeneigt, der Himmel war bedeckt, und die Sternen konnten wir nur ahnen, aber nicht sehen.
So hat sich die Gruppe auch ganz schnell in die Kojen zurück gezogen. Ich nenne es einfach Zimmer. Mit eigenem Bad, die Möbel waren mit der Nostalgie der Hinterlassenschaften der Franzosen behaftet, das Ambiente war einfach wunderschön und dem entsprechend war auch die Wirkung.
Am nächsten Tag, nach wiederum einem super guten Frühstück stand erst eine „Gondelfahrt“ durch eine ruhige Bucht mit versteckten Höhlen und schöner Natur an. Nur der Himmel blieb weiterhin geschlossen, und deshalb kam auch alles nicht so zur Geltung, wie man es aus den Prospekten könnt. Da sagt man nur: Pech gehabt....
Es kamen 2 kleine Ruderboote mit jeweils einem „Ruderer“, bzw. es waren Frauen. Die „Rudertechnik“ war zumindest für mich recht interessant, auch wenn wir es auch schon vorher in Tam Coc erlebt haben. Da fuhr auch Paul mit.
Nach der Rückkehr stand erneut ein Kajak-Ausflug zu versteckten kleinen Stränden. Wir sind ans Land gegangen und konnten auch die Umgebung zu Fuß erforschen. Auch an diesem Tag ist der Guide mit mir gepaddelt. Dazu hat er noch eine Drohne steigen lassen und uns nachher die Videos und Fotos alle via WhatsApp zugeschickt. Ja, wie denn sonst! Diese Verbindung funktionierte während unserer Fahrt in jedem Land einfach fantastisch!
Wir konnten nochmals im Meer schwimmen. Später konnten wir alle noch duschen, und es stand schon Mittagessen auf dem Tisch. Natürlich wieder alles super, reichlich und gut.
Danach hieß es die Taschen packen und die Zimmer frei machen, weil die Crew musste alles für die nächste Gruppe vorbereiten. Es findet nämlich ein „fliegender Wechsel“ statt, die einen gehen, die anderen kommen. Die Fahrt zurück durch die Buchten hat noch etwa 2,5 Stunden gedauert, bis wir den Hafen erreicht haben.
Dort hat uns der Bus schon erwartet und hat uns zurück zu dem Reiseveranstalter gebracht.
Von dort war schon eine passende Busfahrt nach Hanoi möglich. Hanoi liegt etwa 160 km entfernt.
Die meisten haben diese Busfahrt auch gebucht. Ich habe uns was Gutes gönnen wollen und habe Tickets für einen „Limusinen“ Bus gebucht, mit wenig Sitzplätzen, dafür aber sehr komfortablen. Der fuhr etwas später ab, aber was ich nicht wusste, nicht von dem Reisebüro, sondern es kam plötzlich ein Taxi, (ja, ein richtiges Taxi), der Fahrer hat gefragt, ob ich die Jindriska bin und hat uns in den nächsten Ort gefahren, abgesetzt und gesagt, der Bus kommt gleich. So standen wir in einem Hauseingang und sollten warten.
Der Bus kam und kam nicht. Dann habe ich wiederum über WhatsApp mit dem Reisebüro Kontakt aufgenommen, da Paul kaum noch stehen konnte, wurde ich schon etwas ungeduldig. Aber ich blieb nicht ohne Infos, im Hintergrund wurde „gearbeitet“ und dann hat sich jemand bei mir gemeldet, dass der Bus Verspätung hat, aber in etwa 10 Minuten kommt. Der Bus kam doch noch später, dafür war eine junge Frau mit einem Roller gekommen und hat uns alles erklärt, warum der Bus spät kommt.
Außerdem habe ich nochmals gefragt, ob uns der Bus wirklich bis zum Hotel bringen wird, wie es versprochen wurde. Das hat sie verneint. Ich sagte, dass es uns so versprochen wurde, und wir nicht in der Lage sind, irgendwo im Dunkeln, mit Gepäck und in einer fremden Stadt das Hotel suchen, noch dazu, dass Paul kaum gehen konnte. Da sagte die junge Frau, kein Problem, der Bus endet vor unserem Büro und von dort wird für euch ein Taxi bestellt. Und tatsächlich, das Taxi kam etwa 5 Minuten später. Und wir hätten das Hotel, auch wenn es mitten in der Altstadt stand, nie und nimmer gefunden.
Da es bei uns wahrscheinlich ohne Überraschungen nicht geht, hat die nächste auf uns an der Rezeption gewartet. Wir waren müde, es war schon spät, aber die junge Dame am Tresen hat sich in den Kopf gesetzt, dass sie unsere Einreisestempel sehen möchte und auch sehen muss.
Was??? Erstens hat in den ganzen 4 Wochen in Vietnam niemand danach gefragt, und zweitens, wir selbst haben sogar danach gesucht, aber nichts gefunden. Natürlich gab es riesige Debatte und Aufregung, ich habe sogar den Boss an der Strippe gehabt, aber es half nichts, Stempel muss her.
Am Ende hat die Dame den Stempel in beiden Pässen gefunden. Der war jeweils auf der vorletzten Seite in beiden Pässen in einer Ecke versteckt und kaum sichtbar, weil die Farbe auf dem Stempel an der Grenze wohl zu schwach war.
Aber wie immer, alles negative ist immer für etwas positive gut. So haben wir wenigstens den Stempel entdeckt und dadurch ist uns die spätere Suche am Flughafen bei dem Heimflug erspart geblieben.
Und so war der Besuch der Ha-Long Bucht zu Ende gegangen. Schade um das schlechte Wetter, aber das Leben ist kein Wunschkonzert, und bis heute hat auch niemand rausgefunden, wie man ein schönes Wetter herzaubern kann.
Wie es weiter geht, erfahrt ihr im nächsten Kapitel.
Část 23
Zátoka Ha Long
28.-29.03.2026
Omlouvám se, že trvalo tak dlouho, než vznikl další report, ale spousta turbulentních událostí mi vzala nejen čas, ale hlavně energii, takže jsem večer už neměla sílu si sednout a psát. O to déle vám teď bude trvat, než to celé dočtete.
V oblasti kolem Tam Coc, které se říká také „suchá zátoka Ha Long“, jsme měli většinou smůlu na počasí. A tahle smolná série nám zůstala věrná a dál nás doprovázela – samozřejmě nechtěně a bez pozvání.
Jak už název napovídá, vyrazili jsme k dalšímu highlightu severního Vietnamu.
Po určitém hledání jsem se nerozhodla pro přímou návštěvu zátoky Ha Long, ale zvolila jsem jinou, údajně klidnější variantu. Zamířili jsme na ostrov Cat Ba.
V těchto zemích si služby opravdu hýčkají, a tak jsem našla přímé autobusové spojení až na ostrov, vlastně skoro až ke dveřím hotelu. Po asi 4–5 hodinách cesty, včetně převozu trajektem, jsme dorazili. Ostrov je stále považován za takový „hidden gem“, (schovany poklad), což můžu potvrdit. Město se jmenuje také Cat Ba a právě tam jsem objednala náš výlet do zátoky Ha Long – dvoudenní plavbu s přenocováním.
A bylo to naprosto správné rozhodnutí. Vše v menším měřítku, jednoduchá komunikace přes WhatsApp s organizátorem, veselý průvodce a malá skupina – celkem jen 12 účastníků. Kapacita byla až 18 lidí, ale protože hlavní sezóna už skončila, zájem byl menší.
My dva jsme sice zvyšovali průměrný věk skupiny, ale co se aktivit týče, myslím, že jsem to aspoň já vyvážila.
Byl tam Paul a já, manželský pár 60+ z Montany, mladý pár z Irska, další pár z Německa a rodina se dvěma teenagery – také z Německa.
Kolem 11:00 to začalo. Autobus vyzvedl skupinu před cestovní kanceláří a odvezl nás do přístavu. Bez zdržení jsme pokračovali dál.
Netrvalo dlouho a byli jsme pozváni na oběd. Všichni jsme byli překvapeni, jak bohaté a chutné jídlo bylo – vše čerstvě připravené na palubě.
Samozřejmě jsme při nalodění dostali i program. Nešlo jen o „plavbu a obdivování přírody“. Měli jsme čas na koupání v moři a pak byl na programu výlet na kajacích. Kajak bývá obvykle pro dvě osoby, takže jsem zůstala sama, protože Paul byl jednak už dost zesláblý (o tom později) a jednak už na takové věci neměl chuť. Takže se „obětoval“ průvodce a pádloval se mnou.
Po asi dvou hodinách jsme byli zpět a každý musel projevit trochu šikovnosti při vystupování z lodi – ale nakonec to všichni zvládli bez pádu do vody, včetně mě. Po mnoha letech jsem si pádlování opravdu užila, zvlášť když je dost možné, že si to už nezopakuji, pokud Paul už nebude chtít.
Večeře byla opět bohatá a výborná.
Potom už byla tma. V těchto zemích trvá den i noc téměř stejně – asi 12 hodin. Organizátor slíbil přenocování v klidné zátoce daleko od party lodí, takže jsme si ještě mohli užít ticho. Jak už jsem psala, počasí nám nepřálo – obloha byla zatažená a hvězdy jsme mohli jen tušit, ne vidět.
Skupina se proto rychle odebrala do kajut – říkám tomu prostě pokoje. S vlastní koupelnou, nábytek nesl nádech francouzské koloniální nostalgie, atmosféra byla nádherná a tomu odpovídal i celkový dojem.
Druhý den, po opět výborné snídani, nás čekala „gondolová“ projížďka klidnou zátokou se skrytými jeskyněmi a krásnou přírodou. Jenže obloha zůstala zatažená, takže vše nepůsobilo tak, jak to znáte z prospektů. No – smůla…
Připluly dvě malé lodky, kazda asi tak pro 6 osob, každou řídila jedna „veslařka“ – byly to ženy. Jejich technika veslování byla pro mě velmi zajímavá, i když jsme ji už viděli v Tam Coc.
Pri teto male vyjizdce jsme nemuseli nic delat, jen se divat a kochat se prirodou, tak se Paul dal premluvit a jel s tez s nami.
Po návratu následoval další výlet na kajacích k malým skrytým plážím. Vystoupili jsme na břeh a mohli si okolí projít pěšky. I tentokrát se mnou pádloval průvodce. Navíc vypustil dronu a později nám všechny fotky a videa poslal přes WhatsApp. Jak jinak! Tahle komunikace fungovala během celé cesty naprosto skvěle.
Znovu jsme se mohli vykoupat v moři. Potom jsme se osprchovali a už byl připravený oběd – opět skvělý, bohatý a chutný.
Pak přišlo balení a vyklizení kajut, protože posádka musela připravit loď pro další skupinu. Probíhá tu totiž „rychlá výměna“ – jedni odcházejí, druzí přicházejí. Cesta zpět trvala asi 2,5 hodiny.
V přístavu už na nás čekal autobus, který nás odvezl zpět k cestovní kanceláři. Odtud bylo možné pokračovat do Hanoje, vzdálené asi 160 km.
Většina si tento autobus rezervovala. Já jsem nám chtěla dopřát něco lepšího, a tak jsem koupila lístky na „limuzínový“ autobus s menším počtem sedadel, ale větším komfortem. Odjížděl později – ale nevěděla jsem, že ne z kanceláře. Najednou přijelo taxi (opravdové taxi), řidič se zeptal, jestli jsem Jindřiška, a odvezl nás do vedlejšího města, kde nás vysadil se slovy, že autobus hned přijede.
Stáli jsme ve vchodu domu a čekali. Autobus nikde. Znovu jsem kontaktovala kancelář přes WhatsApp – Paul už sotva stál, takže jsem začínala být nervózní. Ale dostávala jsem informace – někdo to řešil. Nakonec mi napsali, že autobus má zpoždění, ale dorazí asi za 10 minut.
Dorazil ještě později. Mezitím přijela mladá žena na skútru a vysvětlila nám, proč má autobus zpoždění.
Znovu jsem se zeptala, jestli nás autobus opravdu odveze až k hotelu, jak bylo slíbeno. Řekla, že ne. Vysvětlila jsem, že nám to bylo slíbeno a že nejsme schopni ve tmě hledat hotel v cizím městě – Paul sotva chodil. Řekla: žádný problém, autobus končí u naší kanceláře a odtud vám zavoláme taxi. A opravdu – taxi přijelo asi za 5 minut. A hotel bychom jinak v úzkých uličkách starého města nikdy nenašli.
Protože se nám bez překvapení asi cestovat nedaří, další nás čekalo na recepci. Byli jsme unavení, bylo jiz pozdě vecer, ale recepční trvala na tom, že musí vidět naše vstupní razítka.
Cože??? Za celé 4 týdny ve Vietnamu to nikdo nikde videt nechtěl. A my jsme je dokonce sami hledali – a nenašli. Následovala velká debata, dokonce jsem telefonovala i se šéfem – ale nic nepomohlo. Razítko musí být.
Nakonec ho recepční našla v obou pasech – na předposlední stránce, schované v rohu a sotva viditelné, protože barva byla velmi slabá.
Ale jak už to bývá – všechno špatné je k něčemu dobré. Aspoň jsme razítko objevili a ušetřili si pozdější hledání na letišti při odletu domů.
A tím náš pobyt v zátoce Ha Long skončil. Škoda toho počasí, ale život není koncert na přání – a dodnes nikdo nepřišel na to, jak by se krásné počasí dalo privolat.
Jak to pokračovalo dál, se dozvíte v příští kapitole.Read more





















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Cool 👌
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So toll 👌
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Yummy 😋