Anreisetag – Von Frankfurt nach Bogotá
February 21 in Colombia ⋅ ☁️ 18 °C
Unser Abenteuer begann für uns alle früh – für Jenny allerdings noch sehr viel früher. Während wir noch tief und fest schliefen, lag sie offenbar schon wach, voller Aufregung und mit wachsender Sorge, wir könnten zu spät losfahren. Um 3 Uhr und nochmal um 5 Uhr morgens schrieb sie uns Nachrichten mit dem Vorschlag, lieber eine Stunde früher aufzubrechen. Nur dumm, dass wir alle ganz vorbildlich im Flugmodus waren und nichts davon mitbekamen. Also starteten wir den Tag genau wie geplant – ohne zusätzliche Panik und ohne Hektik.
Und siehe da: Es lief alles wie am Schnürchen. Kein Stau, keine Verzögerungen, und wir waren sogar so früh am Flughafen, dass wir noch ganze zwei Stunden entspannt am Gate verbringen konnten. Dort trafen wir auch Sabrina wieder, die separat mit dem Zug angereist war. Damit war unsere fünfköpfige Gruppe am Flughafen vollständig – und bereit für den großen Sprung nach Kolumbien.
Der elf Stunden lange Flug von Frankfurt nach Bogotá war dann allerdings ein wenig anstrengend. Es war ungewöhnlich warm im Flugzeug, und die trockene Luft machte das Ganze nicht angenehmer. Mein Hals fühlte sich noch einen Tag später völlig ausgetrocknet an. Trotzdem landeten wir schließlich sicher und wohlbehalten in Bogotá – ein Moment, der sich gleichzeitig unwirklich und aufregend anfühlte.
Die Einreise verlief erstaunlich schnell, und auch ein Taxi war rasch gefunden. Natürlich wäre es keine richtige Anreise ohne eine kleine Komplikation: Geld abheben funktionierte weder bei Kristian noch bei mir, weil meine Kreditkarte offenbar nicht international freigeschaltet war. Aber zum Glück reist man nicht allein. In einer Gruppe findet sich immer jemand, bei dem es funktioniert – und so hatten wir am Ende doch Bargeld.
Auch die Internetfrage entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer. Einige eSIM-Karten wollten nicht funktionieren, und ich selbst konnte gar keine installieren. Die Alternative wäre eine physische SIM-Karte gewesen – aber entweder waren die Schlangen riesig oder die Angebote völlig überdimensioniert. Also startete ich erst einmal ohne Internet in dieses Abenteuer. Zum Glück ist man in einer Gruppe nie wirklich offline.
Im Hotel angekommen, wartete Martin bereits seit einem Tag auf uns und begrüßte uns mit kaltem Bier. Viel Energie hatten wir nicht mehr, aber für einen kurzen Abstecher in den Supermarkt und eine Dusche reichte es noch, bevor wir erschöpft ins Bett gefallen sind.Read more




Traveler
Ich wünsche ganz viel Spaß😁
TravelerDanke 😊