• Tag 141: “Wandern” auf der Stadtmauer

    October 21, 2024 in South Korea ⋅ ☀️ 12 °C

    Wir wandern auf der alten Stadtmauer und haben eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Der eigentliche Startpunkt wurde verlegt. Es gibt ein Häuschen in dem ein Mann sitzt, der Informationsmaterialien für die Umleitung bereithält (sogar eine Fotoanleitung, dh mit markanten Punketen).Er stürmt raus und informiert uns ausführlich wie wir zum Startpunkt kommen. Sehr fürsorglich.
    Uns kommen sportelnde Koreaner entgegen, Trail-runnend, Rentner, Mittagspausen-Spaziergänger. Fast alle hochgerüstet mit guter Ausrüstung. So kenne ich die Koreaner schon vom Camino de Santiago. Und wichtig: immer langärmelig und einen Hut. Braun will hier keiner werden.
    Bemerkenswert ist, dass wir mitten im Grünen sind und nur 25mit dem Bus gefahren sind. Das ist auch Lebensqualität.

    Nach der Miniwanderung spazieren wir durch Stadteile in denen noch traditionelle koreanische Häuser (Hanok) stehen. Dort gibt es aufgrund der Touristenmassen extra Aufpasser die die Lautstärke auf der Straße im Blick behalten. Die Stille ist herrlich!

    Zum Mittagessen gibt es Hot Pot mit Tofu auf einem eingelassenen Gasbrenner im Tisch. Grundlage ist eine Fischbrühe. Es gibt jede Menge Beilagen (manche nicht identifizierbar), es ist gut scharf und sehr lecker.

    Wir wollen im Anschluss einen Palast besichtigen, dieser lässt jedoch heute leider nur geführte Touren rein. Also spazieren wir noch ein wenig durch die Stadt.
    Und jeden Tag entdecken wir Neues bzw. Verwunderliches:
    * beheizte Wartebänke an Bushaltestellen
    * Sonnen- bzw. Regenschirme an Ampeln zum Unterstellen
    * eine Art Schmutzabstreifer (eine im Boden eingelassene Metallplatte mit kleinen, beweglichen Kugeln, über die man drüber läuft)
    * Treppenlifte für sehr steile und lange Treppen (kleine Kabinen)
    * Druckluftpistolen am Strand, um Füße, Kinderwagen etc. sauber zu machen
    * frei zugängliches Zecken- und Moskitomittel an Park- und Waldeingängen
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