• Tag 147: Japan!

    27 ottobre 2024, Giappone ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir sind in Japan - genau genommen in der größten Stadt im Süden - Fukuoka.
    Erstmal organisieren wir uns - wie immer in einem neuen Land: SIM Karte (Empfehlung: Ubigi für Japan, kann online gekauft werden), Geld abheben, Öffi Karte kaufen (ist praktischerweise gültig für alle japanischen Städte). Dann holen wir noch unsere Erstattung von der anderen Fähre ab (es gab 60 EUR/ Person bar auf die Hand als Kompensation für Zusatzkosten).
    Dann Gepäck abstellen im Hotel.

    Einschub Vincent zum Thema Verhaltensweisen:
    Erster Eindruck: Alle seeeeeeehr höflich - ungewohnt höflich für uns. Sehr höflich, sehr devot und Sprachkenntnisse in Englisch sind oftmals kaum vorhanden. Kostprobe: der Mitarbeiter beim Zoll, bei der Einreise, konnte kein klares NEIN zu unseren Bananen formulieren. Stattdessen hat er ein Schild hochgehalten auf denen durchgestrichene Bananen abgebildet waren. Da wir ungern Lebensmittel wegschmeißen haben wir gefragt ob wir die Bananen noch schnell essen dürfen. Anstatt NEIN zu sagen, begann der arme Kerl zu wimmern. Ganz elendig und geräuschvoll tat es ihm leid, dass wir jetzt leider leider leider unsere Bananen nicht verzehren können. Mein Gott hat der eine Show abgezogen. Von einem Mitarbeiter an einer Landesgrenze hätte ich mir mehr Selbstbewusstsein erwartet. Der tut ja regelrecht so als wären es seine Bananen. Sein Problem ist, dass er uns ein Verbot aussprechen muss. Ein einfaches NEIN hätte auch gereicht und wir hätten die Bananen entsorgt.

    Ein anderes Beispiel: Kristina macht einen älteren Herren auf einen freien Sitzplatz in der Bahn aufmerksam. Der Sitz war für mindestens zwei Haltestellen leer und der Typ stand am Gang. Die Situation endet in dem der Mann sagt: "You what me to sit?" und sich setzt. Uns drängt sich der Eindruck auf, der hat sich nur aus Höflichkeit Kristina gegenüber hingesetzt.

    Zurück nach Fukuoka:
    Ansonsten ist viel Autoverkehr auf den Straßen aber wenige Menschen - außer in den Einkaufsstraßen.

    Wir schauen uns unseren ersten Schrein an - komplett aus Holz gebaut und 1400 Jahre alt, kein Nagel, kein Stahlträger.
    Gerade finden Rituale(?!) statt, die Kinder sind in traditioneller Kleidung herausgeputzt, die Eltern ebenso. Überall kann man Wunschkärtchen schreiben oder mit einem kleinen Ritual Glück bekommen (eine Münze im Wasser waschen, trocknen und einwerfen).
    Interessant ist, dass es eine Jahresaufstellung gibt, für die Jahrgänge, für die es ein besonders schlechtes Jahr wird. Die Übersetzung ist etwas komisch aber die Aussage kommt durch.

    Wir suchen das erste Essen in Japan und werden mit Sabu fündig - Buchweizennudeln. Dazu gibt es verschiedene kleine Beilagen und frittiertes Hühnchen.
    Von außen ist es sehr unscheinbar, keine Werbung, keine laute Musik wie in Südkorea.
    Zum Essen werden wir in ein kleines Separée geführt. Es ist wieder sehr lecker - vor allem die frittierten Hähnchen!

    Danach spazieren wir noch durch die Stadt, die an Sehenswürdigkeiten nicht viel zu bieten hat uns uns auch nicht sonderlich begeistert.
    Leggi altro