Tag 151: UNESCO Weltkulturerbe
31 ottobre 2024, Giappone ⋅ ☁️ 22 °C
Wir stehen früh auf und fahren ca. 1,5 Std. auf die kleine Insel: Miyajima. Dort steht der Itsukushima-Schrein. Eines der am meisten fotografieren Objekte in Japan. Entsprechend voll ist es und wir sind ein Teil der Massen die sich die ca. 2 Kilometer lange Promenade entlang zum begehrten Schrein schieben.
Der erste Schrein an dieser Stelle entstand im 6. Jahrhundert. Die Architektur des Schreins, die aus pierartig über die Bucht gebauten Bauwerken besteht, ging auf den heiligen Status der Insel zurück, die einfache Bürger nicht betreten durften. Teil des Schreins ist das Torii-Tor. Ein Zugang war damals nur mit dem Boot durch das Torii möglich. Grundsätzlich sind Torii Elemente der traditionellen japanischen Architektur und als solche reale oder symbolische Eingangstore eines Schreins. Das derzeitige Tor auf Miyajima wurde 1875 aus Campherholz errichtet. Es ist 16 m hoch und hat einen vierbeinigen Stil (yotsu ashi), um zusätzliche Stabilität zu erreichen.
Das Tor ist nur bei Hochwasser von Wasser umgeben, bei Niedrigwasser kann es von der Insel zu Fuß erreicht werden.
Nach den entsprechenden Fotos geht es für uns vorbei am Schrein hinein in einen Wald und auf einen Berg hinauf. Schon sind wir alleine.
Lt. Karte sind wir in einem "Urwald". Als Urwald wird ein von menschlicher Einflussnahme nicht berührter Wald bezeichnet. So geht es entspannt eine Stunde durch den Urwald bergauf und danach haben wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Inseln. Im Anschluss geht es einen anderen Weg bergab.
Wieder im Tourismus zurück, findet Kristina ein Lokal in dem es sehr gute Rahmen-Suppen zu normalen Preisen gibt. Vor der Pandemie besuchten ca. 5 Millionen Menschen pro Jahr die kleine Insel. Entsprechend touristisch und qualitativ durchwachsen ist das Restaurantangebot auf der Insel. Das abgelegene kleine Lokal bietet jedoch noch solide Speisen zu normalen Preisen. Genau etwas für uns! Und extrem lecker war es auch.
Zurück in Hiroshima besuchen wir noch einen traditionellen japanischen Garten und spazieren ein wenig durch die Fußgängerzone.
Im japanischen Garten waren zwei Mitarbeiter nur damit beschäftigt, uns zu erinnern, dass der Park um 17 Uhr schließt. Teilweise sind sie hinter uns und den anderen Besuchern hinterher gesprintet und haben uns ein Schild mit „Stop. Close 5pm“ gezeigt. War leider dadurch nicht sehr meditativ durch den Park zu gehen.Leggi altro





















Viaggiatore
Tolles Foto!