Ein entspannter Tag in El Calafate
7. marts, Argentina ⋅ ⛅ 12 °C
Der heutige Tag war insgesamt eher ruhig und unspektakulär aber genau das hat ihn auch so angenehm gemacht. Gestern Abend mussten wir erst einmal dafür sorgen, dass sich die Hunde von Mica und Nenu an mich gewöhnen. Aber die beiden haben sich schließlich recht schnell mit mir angefreundet.
Heute Morgen haben wir erst einmal ein bisschen ausgeschlafen. Bei richtig gutem Wetter sind wir dann zum Lago Argentino gelaufen und haben uns unterwegs Frühstück geholt. Es gab Empanadas und noch ein paar andere lokale Spezialitäten. Danach sind wir einfach ein Stück am See entlang spaziert – ein sehr entspannter Start in den Tag.
Hier fällt einem übrigens sofort etwas auf: Es gibt unglaublich viele Hunde. Viele davon wirken wie Straßenhunde, aber das System ist hier ein bisschen anders, als man es aus Europa kennt. Sehr viele Menschen haben Hunde, lassen sie aber tagsüber einfach draußen laufen. Die bewegen sich dann frei durch die Stadt oder das Dorf und kommen irgendwann wieder nach Hause.
Dazu kommen echte Straßenhunde und die sind überraschend ruhig, freundlich und zurückhaltend. Die meisten liegen einfach irgendwo in der Sonne oder laufen gemütlich durch die Straßen. Interessanterweise sind oft eher die Haushunde beschützerisch, weil sie ihr Grundstück oder ihre Menschen verteidigen.
Dadurch entsteht eine ziemlich witzige Mischung: Man kann oft gar nicht unterscheiden, ob man gerade einem Straßenhund oder einem Haushund begegnet. Insgesamt ist aber alles erstaunlich friedlich. Jeder, mit dem ich bisher darüber gesprochen habe, sagt, dass dieses System hier erstaunlich gut funktioniert, auch wenn viele sich vom Staat in dem Thema etwas allein gelassen fühlen.
Irgendwann sind wir wieder nach Hause gegangen, haben Mittag gegessen und ich habe mich noch einmal für etwa eine Stunde hingelegt. Am Nachmittag sind wir dann noch einmal in die „Innenstadt“ gegangen – wobei Innenstadt hier eigentlich nur die Hauptstraße ist.
Dort haben wir ein Patagonia-Bier getrunken, ein bisschen gebummelt und ich habe mir meinen ersten Mate-Becher gekauft. Außerdem habe ich für Detlev nach einer Thermoskanne für Mate gesucht. Wir haben auch einiges an Mate probiert, was für mich ziemlich perfekt ist, weil ich Kaffee nicht so gut vertrage, Mate aber ebenfalls Koffein enthält.
Später waren wir noch bei Nenus Mutter, die selbstgemachte Souvenirs verkauft, wirklich schöne Sachen. Den Abend haben wir dann an einem richtig tollen Spot beim Essen ausklingen lassen, mit einem großartigen Sonnenuntergang.
Morgen geht es dann für Nenu und mich weiter nach El Chaltén.Læs mere











RejsendeSchonmal herzlichen Dank für die Thermoskanne 😍