Tag 2: zur Hatari Lodge
August 20 in Tanzania
☁️ 22 °C
Afrika!
Der Abflug aus Frankfurt verlief etwas holprig. Alles lief nach Plan, dann kam ein Gewitter mit Starkregen und Sturm. Wir saßen eine Stunde im Flieger bis es losging. Der Aufstieg war deshalb sehr unruhig, ja holprig. Aber es beruhigte sich schnell und unsere Anspannung löste sich ebenfalls. Wein und Bier im Flieger erledigten ihre Aufgabe. Der Rest des Fluges verlief problemlos. Ich hab sogar kurz geschlafen glaube ich. Kurz vor der Landung konnten wir einen tollen Sonnenaufgang erleben.
Der Anschluss in Addis Abeba war problemlos. Am Flughafen kam schon ein besonderes Gefühl auf mit all den Leuten aus verschiedenen Kulturen in ihrer Kleidung.
Nach weiteren 2 1/2 Stunden kamen wir am Kilimanjaro Airport in Tansania an. Über die Einreiseprozedur lege ich lieber den Mantel des Schweigens. Aber nach langer Zeit war auch das geschafft und das Gepäck geholt.
Unser Reiseführer für die nächsten Tage mit dem schönen Vornamen „Goodluck“ wartete schon auf uns und wir trafen den Rest der Truppe. Die Laune stieg sofort wieder.
Rein in die beiden Jeeps und los geht’s! Der Weg zum Arusha Nationalpark, in dem die Hatari Lodge liegt war abenteuerlich. Mehr als 2 Stunden für 40 km. Unglaubliche Straßen, chaotischer Verkehr und die Hütten am Straßenrand mit den vielen Menschen.
Kurze Pause am Eingang des Parks. Ich vermute mal, dass der Reiseführer mit den Parkwärtern was ausgemacht hat. Dann ging es auf Schotterpisten, die sich nicht von den Straßen vorher unterschieden, durch den Park. Schon an der ersten Freifläche sahen wir viele Tiere; Zebras, Wasserbüffel, Warzenschweine, Paviane, Geier und auch Giraffen! Wunderbar!
Im Park liegt die Hatari Lodge bekannt aus dem gleichnamigen Film mit Hardy Krüger und John Wayne. Eine sehr schöne Anlage mit sehr herzlichen Gastgebern.
Auch dort sahen wir viele Tiere. Zum Empfang gab es dann eine Sundowner Bar in der Savanne, bevor es dann zum leckeren Abendessen ging. Abends wurde es kühl und es wurde eingeheizt. Der Park liegt ja auf 1600m und die Zeit hier gilt als Winter mit Temperatur zwischen 15 Grad nachts und 30 Grad tagsüber. 😉
Wegen der Höhe, der „Kälte“ und dem Wind gibt es hier kaum Mücken. Sehr gut! Dafür können aber die großen Tiere zwischen den Häusern rumspazieren. Deswegen darf man bei Dunkelheit nur mit einem echten Massai vom Restaurant zur Hütte laufen. Die haben nämlich keine Angst vor großen Tieren. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass die anderen Tansanier Angst haben, oder? Deswegen geht der Abend früher zu Ende und wir liegen untypischerweise für uns um 22Uhr im Bett und lassen den Tag Revue passieren.Read more























TravelerHi Werner, das klingt super. Ja, es ist etwas abenteuerlich, aber die Szenerie und die Tiere sind super. Hatari würde ich auch gerne noch mal machen, genießt die Zeit! Wir wären gerne dabei😎