• Tag 3: Safaris rund um die Lodge

    August 21 in Tanzania ☁️ 22 °C

    Jambo!
    Das heißt „Hallo“ auf Suaheli! Wie ihr seht, spreche ich die Sprache schon fließend. Heute gab es auch viele Gründe „Asanti“ also „Danke“ zu sagen.
    Um sieben Uhr ging es zum Frühstück und wir rannten fast in die Giraffen, die nahe an unserer Hütte im Garten waren. Das Frühstück wurde dann immer wieder von einigen Tieren unterbrochen, die beobachtet werden mussten. Und das noch vor der eigentlichen Safari.
    Nach kurzer Fahrt kamen wir gegen 9 Uhr am Parkplatz an. Unsere erste Safari war nämlich eine Fußsafari im Arusha Nationalpark. Wir wurden von einem bewaffneten Ranger empfangen, der uns dabei begleitete. Allerdings versicherte er uns, dass er hier noch nie schießen musste. Die einzigen aggressiven Tiere hier sind die Kaffernbüffel, wenn sie von der Herde verstoßen wurden.
    Es ging durch grüne Wiesen, an einem Fluss entlang zu einem Wasserfall. Wir sahen wieder viele Warzenschweine, Büffel (in sicherer Entfernung), Zebras und viele Giraffen. Heute war Giraffentag könnte man sagen. Die Tiere lassen sich nicht stören und wir kommen nahe ran. Wunderbar! Man könnte meinen, sie posieren für die Fotos.
    Für die 3 km brauchen wir fast 2 Stunden, weil es so viel zu sehen gab. Unser Führer Goodluck erzählte uns viel über die Tiere und die Pflanzen. Beeindruckend war auch der Würgebaum, der einem Wirtsbaum anzapft, und an ihm hochwächst bis er eingeht.
    Weiter ging es mit dem Jeep auf eine Pirschfahrt mit Picknick am Small Momella Lake. Es gab wieder viele Tiere zu sehen. Flamingos kamen neu auf die Liste. Nach dem leckeren Essen am See ging es zurück über extrem holprige Pisten zur Lodge. Dabei trafen wir auf die bisher größte Herde von Giraffen. Wir zählten 21 Tiere. Später mischten sich auch noch Zebras darunter. Wie gesagt, heute war Giraffentag.
    Zurück in der Lodge wurden wir mit Kaffee und Kuchen empfangen. Nach kurzer Pause ging es wieder auf die Aussichtsterrasse zum Sundowner. Danach gab es Abendessen im Restaurant. Und ich dachte, ich könnte vielleicht etwas abnehmen auf der Reise. Gerade fühle ich mich übersatt nicht nur von den Eindrücken.
    Unser Führer hat für morgen einen voll gepackten Tag angekündigt. Keine Beschwerde, wir sind ja nicht zur Erholung hier.
    Die Reisegruppe aus neun Personen, davon vier Lehrer (2 Grundschule, Berufsschule, Fahrschule) ist bereits super zusammengewachsen. Wir freuen uns auf das was kommt.
    Kwa heri (Tschüss), bis morgen!
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