• WHW Etappe 7 - Ende

    27. maj, Skotland ⋅ ⛅ 14 °C

    Kinlochleven - Fort William 25 km
    Heute Morgen habe ich es mal ganz gemütlich angegangen. Bin über mich selbst verwundert. Selbst als die meisten anderen aufbrachen, war ich noch mit Frühstück und schreiben beschäftigt. Arno war froh das ich so lange da blieb. Er hatte keine gute Nacht, da er sich immer wieder übergeben musste. Wir vermuten eine Kombination aus Hitze und Fisch 🤷‍♀️
    Daniel und Christina leisteten mir Beim Frühstück noch was Gesellschaft bis auch sie loszogen. Ich gab ihnen vorher noch meine TA Visiten Karte.
    Um 10 Uhr ging ich dann auch mal auf die Strecke. Bei blauen Himmel und Sonnenschein ☀️ Beim ersten Büdchen, nach keinem Kilometer kaufte ich mir schon was zu trinken 😅😂
    Nachdem ich das Dorf verlassen hatte ging es schön auf einem kleinen Weg hinauf. Bald gelangte ich in ein Tal zwischen den Bergen. Gut das haben Täler ja nun auch so an sich 😂 Es war ein schöner Weg und kann mich nicht satt sehen an den Bergen und dem blauen Himmel. Die Berge die so majestätisch und kraftvoll wirken aber auch still und erhaben. Aber nicht erdrückend.
    Ich traf natürlich auf andere Wanderer. U. A. Auf die Japan Gruppe. Der Weg schlängelte sich lange durch das Tal. Auch mal kurz an einem Wäldchen vorbei. Ich sah und überholte Franziska und Nicola. Und bald sah man ihn : Ben Nevis. Der höchste Berg von Schottland. Er begleitete mich bis ins Ziel. Immer war und blieb er im Sichtfeld. Wie ein guter Freund. Auch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen sehe ich ihn. Sitzend auf einer Wiese damit meine Handwäsche was trocken kann. Die Hitze Welle ist seit gestern auch hier angekommen.
    Aber nochmal zurück auf den Weg.
    Unten ging ich ins Ben Nevis Visitor Center um mich mit den Wegen schlau zu machen die hinauf führen. Das ist nämlich mein Plan für morgen.
    Auch da kaufte ich was kaltes zu trinken.
    Dann die letzten Kilometer an der Straße entlang. War nun nicht so doll, deshalb schickte mir der Himmel Brigitta. Sie war auf einmal hinter mir und sprach mich an. Sie war auf dem Camping und wollte in die Stadt. Sie fragte ob sie mich bis ins Ziel begleiten dürfte. Sehr gerne stimmte ich zu. Wir quatschten wie alte Bekannte ( auf Englisch) und suchten gemeinsam den Zielpunkt. Sie machte Fotos von mir und es war toll nicht alleine zu sein 🥰
    Sie ist eigentlich aus Lettland. Wohnt aber schon länger in England bzw. jetzt in Schottland. Auch ihr gab ich eine Visitenkarte. Sie freute sich sehr und ich hoffe, sie kontaktiert mich auf Instagram. Wir verabschiedete uns, und sie suchte sich eine Gaststätte. Wo, was zu essen findet was nicht schwer ist in Ford William da ist doch ganz viele lokale gibt und ganz viele Souvenirshops ist ein sehr schönes kleine Städtchen an einem größeren See gelegen oder eher ein Fluss. Ich weiß es nicht mehr. Genau auf jeden Fall saß ich dann noch etwas alleine bei der Messing Figur und es kam andere Touristen vorbei und fragten, was der Mann denn gemacht hätte. Dann hab ich erklärt gehabt, dass er und ich den West Highland way gegangen sind. Sie gratulierten mir und ich musste doch bald in den Schatten da ist so heiß war. Ich überleg dir, was ich tun sollte, ob ich zum Hostel fahre mit dem Bus oder doch auch zum Campingplatz ich schieb mich für die Busverbindung zum Hostel, da ich dieses gebucht hatte. Da ich aber auch Hunger hatte, such ich mir auch was zu essen und fand eine Pizzeria und durch Sofa saß dann dort wieder Brigitta, die auch am Pizza essen war. Das war sehr lustig. ich kaufte mir eine Pizza zum mit holen und mach sie nicht auf den Weg zum Busbahnhof in der Wartezeit A ich meine Pizza und kletterte dann in den Bus. Der Busfahrer war so nett und schaute sich meine Wegbeschreibung an und meinte da und da würde er mich rauslassen. Ich war sehr froh, weil bei der Hitze war’s doch sehr anstrengend zu laufen. Kurz Zeit später hielt der Bus an und er rief mich. Ich war schon verwundert, dass die Fahrt schnell vorbei war und später auf meinem Handy, wo ich draußen stand, dass ich noch gar nicht da war. Ich musste noch eine halbe Stunde laufen. An einer Straße vorbei, wobei da die Gelegenheit nutzte uns noch in ein Supermarkt ein wieder was zu trinken kaufte und noch ein paar Snacks, was letztendlich eine gute Idee war. Weil beim Hostel gibt’s keine Einkaufsmöglichkeiten mehr. Leider hat das Hostel auch keinen Sitzgelegenheiten draußen, weshalb ich ich auch auf dieser Wiese hier sitze. Als erstes ging ich duschen das schon sehr gut und dann wieder zurück mein Zimmer, in dem es war dann auch ein anderer Gast in mein Zimmer und zwar eine deutsche. Ich glaube, die deutsche Frau heißt Justina sie war heute auf dem Benoit, und ich konnte mich mit dir etwas austauschen. Ich hätte mich aber vorhin ein Rezeption auch schlau gemacht, wie ich am besten morgen früh zum Visite Center komme. Meine Entscheidung fällt auf ein Taxi, damit ich damit flexibel bin und nicht so lange warten muss. Ich hoffe das klappt…
    Als Fazit zum West Highland Way: mehr hat der Wegüberraschenderweise sehr gut gefallen. Er war sehr abwechslungsreich für mich gut, Geber teilweise technisch vor allem an dem Loch Lomond vorbei, das für mich am schwierigsten anstrengendsten war. Die vielen Menschen haben mich überhaupt nicht gestört, weil auf der Strecke hat sich doch alles verlaufen und ich fand’s schön, wenn ich wollte Gesellschaft zu haben oder eben nicht. Vor allem am Ende hat mir das gut gefallen, in Gesellschaft zu sein und nicht alleine zu zelten. Ich konnte mir vorstellen den Weg auch noch mal zu gehen. Es ist wirklich auch ein guter Einsteiger Weitwanderweg für das mal auszuprobieren, weil die Verpflegung für unterwegs einfach zu Händeln ist und man eigentlich nicht viel Essen mit mitnehmen müsste. Auch für Leute, die noch nie in Schottland waren, ist es auch ein sehr schöner Weg, da man erst die LowLands sieht und dann in die Highlands kommt, was dann auch richtiges Highlight ist. Zugegebenermaßen hatte ich jetzt wirklich sehr großes Glück mit dem Wetter gehabt. Es macht schon großen Unterschied, ob man im Regen und im grauen Licht unterwegs ist oder halt im Sonnenschein im blauen Himmel und trockenen Fuß ist der Weg sein kann. Dennoch würde ich den Weg weiter empfehlen auch an Menschen, die vielleicht nicht gerne mit schweren Rucksack unter sie unterwegs sein wollen oder nicht können, ist hier wirklich sehr gut, mit leichten Gepäck unterwegs zu sein und von Unterkunft zu Unterkunft. Dabei ist es wichtig zu wissen diese wirklich ganz früh im Voraus zu buchen.
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