• Jeanette Klein
  • Jeanette Klein

West Highland Way

Es geht zum fünften Mal nach Schottland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿🥰
155 km auf dem kleinen Weitwanderweg von Milngavie nach Fort William
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  • Trip start
    May 21, 2026

    Abflug und Beginn der Reise

    May 21 in Luxembourg ⋅ ☁️ 14 °C

    Was für ein entspanntes Einchecken auf dem Flughafen in Luxemburg. Einfach nur herrlich ☺️
    So kann es weitergehen 🤗
    Abflug ist um 10.25 Uhr dann Umstieg in Amsterdam und weiter geht’s nach Glasgow. Dort mit dem Bus nach Milngavie. Vor Ort muss ich dann noch Gas besorgen und meinen Wanderpass. Und dann geht’s direkt los 🥾🥾Read more

  • Anreise und 1. Etappe vom WHW

    May 21–22 in Scotland ⋅ ☁️ 17 °C

    Ich war ja heute Morgen noch so optimistisch…bis mein Flug Verspätung hatte und mein sowieso schon knappes Zeitfenster zum Umstieg in Amsterdam schrumpfte immer mehr. Da hieß es die Beine in die Hand nehmen und laufen. Ich hatte 20 Minuten fürs Umsteigen. Großer Flughafen und dann auch noch alles finden. Aber ich hatte es geschafft. Mit den letzten anderen Fluggästen kletterte ich in den Flieger. Nur leider wurde mein Rucksack nicht so schnell umgeladen. Was bedeutete das ich in Glasgow landete und vier Stunden lang auf diesen warten musste 😳
    Klar ärgerte ich mich aber was sollte ich machen, es war nun mal so. Ich nutzte dann die Zeit für in die nächste Stadt zu kommen. Eine Stunde brauchte ich dafür. Dort besorgte ich mir meine Gaskartusche, Snacks und holte mir Pfund am Geldautomaten.
    Dann ging ich wieder zurück und fragte nach Meinem Rucksack der nämlich gelandet war. Netterweise hielt mich KML per SMS auf dem Laufenden.
    Am Schalter war ein Ehepaar die auch auf ihren Koffer warteten. Aber nicht seit vier stunden, sondern seit ner Woche 😱
    Glücklich empfing ich dann bald meinen Rucksack und fuhr dann erstmal in die City. Dort musste ich dann in einen Zug steigen um zum Startpunkt nach Milngavie zu kommen. Es wurde natürlich immer später und ich befürchtete schon mit Stirnlampe zu wandern. Dem war aber nicht so. Ich holte mir noch was bei Subway zu essen, ging an den Startpunkt und freute mich nun ENDLICH loszulegen. Ich war aber tatsächlich nicht die einzigste. Es gingen noch drei andere zu dem Zeitpunkt los 😉
    Zunächst ging es an einem Flüsschen entlang durchs Grüne. Ich kam mir vor wie zuhause. Irgendwann fing es an etwas zu regnen. Aber kalt war es nicht, weshalb ich auch keine Regenjacke anzog. Vor mir lief der Mann mit seinem Hund. Er hatte das gleiche Ziel wie ich. Eine Unterkunft nach fast 7 km. Die hatte ich vorgebucht. Wollte auf Nummer sicher gehen und dachte für die erste Nacht nehme ich noch ein Zimmer. Das war auch ne gute Idee. Nun kann ich mich nochmal in Ruhe was sortieren. Und der Ausblick hier ist sooo schön. Auf die Berge. Freue mich schon auf morgen ….🤗🤗🤗
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  • WHW Etappe 2

    May 22 in Scotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Von der Unterkunft bei Carbeth bis zum Campingplatz Milarrochy Bay Camping
    30 km mit 700 hm
    Nach einer guten Nacht im gemütlichen Zimmer habe ich erstmal auf frühstück gewartet. Durch die Zeitverschiebung war ich noch früher aufgewacht. Frühstück war Toast und Cornflakes. Um 7.30 Uhr ging es auf die Strecke zurück. Lange Zeit ging es relativ flach immer geradeaus. An Wiesen vorbei, durch kleine Ortschaften wo einige Anwohner so nett waren und essen und trinken angeboten hatten. Ich habe aber mehr als genug dabei und freute mich einfach so über das Angebot.
    Es war schön sich mal nicht so auf den Untergrund konzentrieren zu müssen, da dieser doch meist eben war. Und gut begehbar. Aber kein Teer zum Glück. Ich wurde von schnellen Wanderen überholt. Und irgendwann kam ich mit Scott zusammen. Wir gingen ein gutes Stück gemeinsam und unterhielten uns angeregt. Über Ausrüstung und andere Wanderwege. Er hat vor nächstes Jahr sein Haus zu verkaufen und England der Länge nach zu durchwandern.
    Er machte dann mal ne Pause und ich ging weiter. Es gab dann zwei Vatianten der Wegstecke. Ich entschied mich um den Conic Hill zu wandern. Das war richtig schön. Tolle Aussichten auf die Berge. Und dann ging es auch mal ordentlich hoch und runter. Ich wollte gerne den kleinen Abstecher auf den Gipfel machen. Aber nicht nur ich. Auf einem waren da ganz viele andere Leute. Sie kamen von der anderen Seite hoch. Oben war der rundumblick fantastisch. Richtig super. Auf Loch Lomond und die umliegenden Berge 😍
    Runter war dann auch nochmal ganz schön anstrengend. Mein linkes Knie macht mir nämlich ein wenig Sorgen ….
    Nun ja runter kam ich mit einem anderen WHW Wanderer ins Gespräch. Patrick. Er kommt aus Tschechien. Konnte aber auch deutsch, da er in München geboren ist. Und wahrscheinlich auch aufgewachsen 🤓
    Unten kehrte er in eine Gaststätte ein. In Balmaha war super viel los. Ich wollte lieber weiter.
    Es ging richtig schön am See entlang und bald kam endlich der Campingplatz in Sicht.
    Mein neues Zelt baute ich auf und die ersten Midges pickten mich. Getestet wurde dann auch direkt meine neue Schlafmatte aus Schaumstoff. Ich war nämlich so erschöpft das ich etwas geschlafen habe 🙈
    Danach duschen, an den See, in den Gemeinschaftsraum Handy laden und hier das Schreiben. Drinnen unterhielte ich mich noch mit einem Schotten. Kire
    Nun wird noch gekocht. Leider hat es angefangen zu regnen.
    Kire hat mir noch ein paar Tipps gegeben und ich ihm auch. Er kannte den Hebridean Way nämlich nicht 😉
    Beim Essen kochen gab es kurz einen Schreckmoment, da mein neuer Gasbrenner nicht funktionierte. Ich brauchte ja einen neuen. Der alte wurde mir in Neuseeland geklaut. Gut ich hatte ihn stehen lassen …. und dies erst später gemerkt. Und da war er weg.
    Nun kam noch ein neuer Wanderer dazu. Remy aus Frankreich. Er macht ein Auslandssemester in Glasgow.
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  • WHW 3

    May 23 in Scotland ⋅ ☁️ 12 °C

    WHW Etappe 3
    Vom Campingplatz Nähe Balmaha bis zum Campingplatz Beinglas bei Inveranan 33 km mit 800 hm
    Habe ganz gut auf der Schaumstoff Matte geschlafen. Es war ruhig und ich fühlte mich sicher.
    Um halb sechs wurde ich wach. Blieb aber noch ne Zeit im Zelt.
    Dann die übliche Morgenroutine. Wobei ich das Frühstück im Innenraum zubereitete und aß. Da draußen die Midges zu Gange waren.
    Dann ging es um 20 uhr auf die Strecke. Beim nächsten Campingplatz bog ich ab und kaufte noch was ein 😂
    Der heutige Weg ging fast komplett immer am Loch Lomond vorbei. Und der ist groß und lang. Es war alles andere als langweilig. Es ging stetig hoch und runter. Wellig. Später wurde es dann immer technischer und dadurch noch anstrengender. Da war Nix mit Rumgucken, sondern ich musste mich sehr konzentrieren.
    Es war aber richtig schön. So am See vorbei und dahinter die Berge. Für mich ein Traum. Das Wetter war prima. Immer wieder kam die Sonne raus. Die Temperaturen angenehm warm ☀️☀️☀️
    Wieder gab es immer nette kleine Läden wo die Anwohner verschiedenes anboten. Ich habe auf jeden Fall zu viel essen mitgenommen 🫣
    Was auch wunderschön war und ist , sind die blauen Glockenblümchen. Sie blühen überall 🥰
    Und Wasserfälle gab es auch einige. Eigentlich hatte ich mir überlegt bis zu einem Bothy zu gehen, doch dort gefiel es mir nicht. Deswegen ging es dann weiter. Beim Campingplatz war viel los. So viele Zelte. Toll! Ich konnte nicht wiederstehen und bestellte mir was warmes zu essen. Dabei leisteten mir Patrick und Scott Gesellschaft. Kire ist auch hier. Den traf ich unterwegs immer wieder. Er ist so schnell dass er mich nach seinen Pausen immer wieder einholte 😜
    Als ich mein Handy auflud, quatschte ich zwei junge deutsche Frauen an 🙃 und wir unterhielten uns etwas.
    Wieder im Zelt fing ich an zu schreiben. Dann kam scott und meinte ich hätte meinen Rucksack im Restaurant am Stuhl hängen lassen. Und ja, ich Schussel. War ja nur mein Geldbeutel und meine Uhr drin 🙈🙈🙈
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  • WHW Etappe 4

    May 24 in Scotland ⋅ ☁️ 13 °C

    Campingplatz Beinglas bis Bridge of Orchy 31 km
    Gutes Wetter für Schottland. Es hat nicht einmal geregnet heute. Am Ende des Tages kam die Sonne sogar raus ☀️Eigentlich wollte ich heute nicht so weit gehen. Doch Tyrum hatte ich um 14. Uhr erreicht. Und dann stelle ich mir immer die Frage: was soll ich machen? Somit ging ich einfach weiter. Zuvor kaufte ich in einem Supermarkt nach was zu trinken und Erdnussflips. Die letzten 10 km waren so gut wie flach und schön eingebettet zwischen den Bergen. Das war so ein schönes Gefühl und genau deshalb liebe ich Schottland so sehr. Es fühlte sich an wie eine Umarmung. So sicher zwischen den Bergen, aber nicht eingeengt. Ich begegnete heute vielen Leuten. Doch ins Gespräch kam ich mit keinem. Eigentl. schade. Jetzt wird mir erst bewusst wie besonders das auf dem Hebridean Way war.
    Es waren auch viele mit leichtem Gepäck unterwegs. Zu erkennen am kleinen Rucksack und schnelleren Schrittes. Also wenigstens schneller als ich. Ich wollte aber auch mal versuchen bewusst langsamer zu gehen, nicht hetzen. Es handelt sich hierbei ja nun mal nicht um ein Rennen.
    Bei der Brücke angekommen suchte ich die Stelle wo man einfach so zelten darf. Es waren schon einige Zelte aufgebaut. Kire war auch schon da und später kam auch Patrick. Dieser gesellte sich etwas zu mir. Wir redeten bis ich nochmal nach vorne zum Hotel ging um mir Wasser zu besorgen. Praktischerweise gab es vorne einen Wasserhahn. Die Stelle hier neben dem Fluss ist sehr schön. Aber auch laut durch das Rauschen des Wassers 😅
    Ach ja, eine Schrecksekunde gab es auch wieder. Ich konnte meinen Geldbeutel nicht finden. Da hab ich schon so wenig dabei und immer noch Chaos. Er was schlussendlich tief im Rucksack.
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  • WHW Etappe 5

    May 25 in Scotland ⋅ ⛅ 13 °C

    Bridge of Orchy bis Kingshouse Hotel
    26 km mit 800 hm
    Die Nacht war nicht so toll da ich schräg lag und somit immer zur Seite rutschte. Deshalb war ich wieder früh wach und startete wieder früh. So um 8.30 Uhr.
    Da heute nur eine kurze Etappe anstand überlegte ich mir einen Abstecher zu machen. Die Etappe war sehr schön da es links und rechts durch die Highlands ging. Im Prinzip immer auf einfachen Wegen. Nur auf meinem Abstecher einen Berg hinauf zum Ben Inveigh (639) ging es mal etwas uneben zu. Es tat Mirabellen gut den Weg zu verlassen und ganz alleine zu sein. Der Ausblick war richtig super. Auch wenn die Sonne noch nicht so durch kam. Auf dem Weg hoch stand dann sogar plötzlich ein Hirsch. Er schaute mich an und ich schaute ihn an. Toller Moment.
    Als ich später wieder unten auf meiner Strecke war, war richtig viel los. Die ganzen Wanderer mit leichtem Gepäck waren nun auf den Beinen.
    Ich traf alsbald auf zwei Schweizerinnen. Franziska und Nicola. Sehr nett. Wir gingen sehr lange zusammen und machten sogar zusammen Pause. Es tat gut in Gesellschaft zu sein. Ich liess Sie dann aber irgendwann wieder alleine. Wollte nicht zu aufdringlich sein. Der Weg war wirklich voll heute und es gab vie zu gucken. Die Landschaft war atemberaubend schön. Das Wetter auch ein Traum. Sonne und Wolken mix. Warm mit etwas Wind. Herrlich.
    Zwischendurch kletterte ich dann wieder zu einer kleinen Anhöhe rauf. Was mir dann andere nachmachten. Sogar Franziska war auf einmal wieder da 😆
    Aber auch eine Mutter die mit ihrer achtjährigen Tochter am wandern ist. Das fand ich erstaunlich.
    Kurz vorm Ende wollte ich zu einem Campingplatz der dann aber schon belegt war. Also ging ich dann doch Richtung dem Hotel wohinter man wohl zelten konnte. Es waren schon ein paar andere da. Erst baute ich mein Zelt auf einer Anhöhe auf doch da war es so windig und mein Zelt war wieder nur am rumflattern. Genervt zog ich dann wieder um näher zum Fluss. Zu den anderen. Das war dann letztendlich voll cool. Ein englischer Extremwanderer. Und dann zwei nette deutsche Wanderer. Daniel und Christina. Mit Daniel verstand ich mich direkt gut. Junger Typ aus der Nähe von Bonn. Er war fix und fertig. Hat aber auch einen schweren Rucksack dabei mit großer Foto Ausrüstung. Wir drei redeten viel und es war sehr erfrischend.
    Ach ja und Franziska traf ich beim Hotel dann auch nochmal. Sie und ihre Freundin nächtigen im Hotel. Sie saß draußen und wir quatschten nochmal miteinander. Alles in allem ein toller Erlebnisreicher Tag 💫
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  • WHW Etappe 6

    May 27 in Scotland ⋅ ⛅ 10 °C

    von Kinghouse Hotel nach Kinlochleven 24 km mit 1000 hm
    Die Nacht war wieder so durchwachsen. Dennoch bin ich tagsüber dann nicht müde sondern voller Energie. Ich habe das Gefühl nun immer mehr in den Wanderrhythmus zu finden. Mental wie auch körperlich. Nur leider ist es bald vorbei. Deshalb genieße ich die letzten Tage umso mehr.
    Ich war immer noch unschlüssig was ich außer der normalen Tagesetappe noch machen könnte.
    Beim frühstücken auf der Brückenmauer in der Sonne, kam Darren nochmal und fragte ob ich den hoch auf den Berg gehen würde. Ich meinte ich würde mich nicht so recht trauen. Er erklärte das es wirklich einfach wäre und ich ja nur zum ersten Gipfel könnte. Da entschied ich das zu machen. Das Wetter war auch traumhaft schön. Schon morgens blauer Himmel und Sonne. Arno hatte das Gespräch mitbekommen und überlegte sich mit anzuschließen.
    Ich packte dann alles zusammen und fragte im Hotel nach ob ich meinen großen Rucksack dort deponieren könnte. Das klappte dann auch. Als ich los wollte stand Arno auch da und meinte er würde gerne mit. So fand auch sein Rucksack den Platz im drying room und wir zogen los. Natürlich hatte ich mich vorher von Christina und Daniel verabschiedet im wissen dass wir uns abends wieder sehen würden.
    Wir zwei gingen dann zunächst Richtung Skilift und GlenCoe Center. Dort wird gerade kein Ski gefahren aber Downhill für Mountainbiker. Wir fanden den Footpath und machten uns an den Aufstieg. Es waren auch ein paar wenige andere Leute unterwegs. Immer wieder bestaunten wir die Landschaft. Die Berge und die Moore. Oben angekommen war der Ausblick gigantisch und mich überkam das erste Hochgefühl. Selten war ich bei so schönem Wetter in Schottland unterwegs. Wir redeten gar nicht mal so viel, da auch jeder mit sich beschäftigt ist. Soviel sei aber gesagt: Arno kommt aus Korsika und arbeitet dort als Krankenpfleger. Er ist insgesamt zwei Monate in Schottland. Er war schon auf Skye, nun der WHW und anschließend wandert er noch den anmarkierten Cape Warth Trail. Interessant fand ich dass er bei seiner Einstellung auf der Arbeit direkt die Bedingung geäußert hatte, im Sommer drei Monate frei zu haben. Nur dann würde er die Stelle annehmen. Und darauf ließ der Arbeitgeber sich dann ein. Auch nicht schlecht 🤷‍♀️
    Wir brauchten für unseren Abstecher 2,5 Stunden. Wieder beim Hotel schulterten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf die vorletzte Etappe. Mein Rucksack ist viel leichter als seiner. Ich habe kaum noch Essen drin. Er hingegen schleppt über 20 kg. Für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Die Sonne schien warm und unerbittlich vom Himmel. Ich cremte mich gut ein, da die stete Brise dazu verleitet es nicht so zu merken wenn man verbrennt.
    Die Landschaft blieb wunderschön. Die Straße in unmittelbarer Entfernung störte mich nicht. Zu sehr begeisterten mich die Berge 🧡 Heute gab es dann den ersten richtigen Aufstieg für alle 😂 diesen verlängerte ich dann noch etwas. Genoss die grandiose Aussicht ganz alleine. Arno war hinter mir da er mit dem schweren Rucksack nicht so schnell war. Da ich später auf der Strecke war , waren viele Wanderer schon vorweg und die Strecke eher leer. Lustigerweise trafen wir noch Darren. Dieser war mal eben nach Kinlochleven zum einkaufen. Und dann wieder zurück. Krasser Typ.
    Einmal über die Anhöhe rüber ging es stetig bergab. Sehr sehr lange runter. Die Sonne schien weiterhin und die Landschaft war super schön. Dennoch war ich froh als endlich das Schild vom Camping Platz sah und Arno war schon da. Auch die Zelte von Daniel und Christina. Zelt Aufbau, duschen und was abkühlen. Ich fühlte mich sehr warm und mein Gesicht glühte. Alle sahen etwas fertig auf. Am Ende standen über 30 Zelte hier. Cooler Anblick.
    Arno und ich gingen noch was essen. Die anderen beiden kochten sich selber etwas. Nach dem diner ging es noch kurz in den Coop und dann quatschte ich noch was mit den beiden Deutschen. Der Austausch ist immer lustig. Dann ab ins Zelt.
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  • WHW Etappe 7 - Ende

    May 27 in Scotland ⋅ ⛅ 14 °C

    Kinlochleven - Fort William 25 km
    Heute Morgen habe ich es mal ganz gemütlich angegangen. Bin über mich selbst verwundert. Selbst als die meisten anderen aufbrachen, war ich noch mit Frühstück und schreiben beschäftigt. Arno war froh das ich so lange da blieb. Er hatte keine gute Nacht, da er sich immer wieder übergeben musste. Wir vermuten eine Kombination aus Hitze und Fisch 🤷‍♀️
    Daniel und Christina leisteten mir Beim Frühstück noch was Gesellschaft bis auch sie loszogen. Ich gab ihnen vorher noch meine TA Visiten Karte.
    Um 10 Uhr ging ich dann auch mal auf die Strecke. Bei blauen Himmel und Sonnenschein ☀️ Beim ersten Büdchen, nach keinem Kilometer kaufte ich mir schon was zu trinken 😅😂
    Nachdem ich das Dorf verlassen hatte ging es schön auf einem kleinen Weg hinauf. Bald gelangte ich in ein Tal zwischen den Bergen. Gut das haben Täler ja nun auch so an sich 😂 Es war ein schöner Weg und kann mich nicht satt sehen an den Bergen und dem blauen Himmel. Die Berge die so majestätisch und kraftvoll wirken aber auch still und erhaben. Aber nicht erdrückend.
    Ich traf natürlich auf andere Wanderer. U. A. Auf die Japan Gruppe. Der Weg schlängelte sich lange durch das Tal. Auch mal kurz an einem Wäldchen vorbei. Ich sah und überholte Franziska und Nicola. Und bald sah man ihn : Ben Nevis. Der höchste Berg von Schottland. Er begleitete mich bis ins Ziel. Immer war und blieb er im Sichtfeld. Wie ein guter Freund. Auch jetzt beim Schreiben dieser Zeilen sehe ich ihn. Sitzend auf einer Wiese damit meine Handwäsche was trocken kann. Die Hitze Welle ist seit gestern auch hier angekommen.
    Aber nochmal zurück auf den Weg.
    Unten ging ich ins Ben Nevis Visitor Center um mich mit den Wegen schlau zu machen die hinauf führen. Das ist nämlich mein Plan für morgen.
    Auch da kaufte ich was kaltes zu trinken.
    Dann die letzten Kilometer an der Straße entlang. War nun nicht so doll, deshalb schickte mir der Himmel Brigitta. Sie war auf einmal hinter mir und sprach mich an. Sie war auf dem Camping und wollte in die Stadt. Sie fragte ob sie mich bis ins Ziel begleiten dürfte. Sehr gerne stimmte ich zu. Wir quatschten wie alte Bekannte ( auf Englisch) und suchten gemeinsam den Zielpunkt. Sie machte Fotos von mir und es war toll nicht alleine zu sein 🥰
    Sie ist eigentlich aus Lettland. Wohnt aber schon länger in England bzw. jetzt in Schottland. Auch ihr gab ich eine Visitenkarte. Sie freute sich sehr und ich hoffe, sie kontaktiert mich auf Instagram. Wir verabschiedete uns, und sie suchte sich eine Gaststätte. Wo, was zu essen findet was nicht schwer ist in Ford William da ist doch ganz viele lokale gibt und ganz viele Souvenirshops ist ein sehr schönes kleine Städtchen an einem größeren See gelegen oder eher ein Fluss. Ich weiß es nicht mehr. Genau auf jeden Fall saß ich dann noch etwas alleine bei der Messing Figur und es kam andere Touristen vorbei und fragten, was der Mann denn gemacht hätte. Dann hab ich erklärt gehabt, dass er und ich den West Highland way gegangen sind. Sie gratulierten mir und ich musste doch bald in den Schatten da ist so heiß war. Ich überleg dir, was ich tun sollte, ob ich zum Hostel fahre mit dem Bus oder doch auch zum Campingplatz ich schieb mich für die Busverbindung zum Hostel, da ich dieses gebucht hatte. Da ich aber auch Hunger hatte, such ich mir auch was zu essen und fand eine Pizzeria und durch Sofa saß dann dort wieder Brigitta, die auch am Pizza essen war. Das war sehr lustig. ich kaufte mir eine Pizza zum mit holen und mach sie nicht auf den Weg zum Busbahnhof in der Wartezeit A ich meine Pizza und kletterte dann in den Bus. Der Busfahrer war so nett und schaute sich meine Wegbeschreibung an und meinte da und da würde er mich rauslassen. Ich war sehr froh, weil bei der Hitze war’s doch sehr anstrengend zu laufen. Kurz Zeit später hielt der Bus an und er rief mich. Ich war schon verwundert, dass die Fahrt schnell vorbei war und später auf meinem Handy, wo ich draußen stand, dass ich noch gar nicht da war. Ich musste noch eine halbe Stunde laufen. An einer Straße vorbei, wobei da die Gelegenheit nutzte uns noch in ein Supermarkt ein wieder was zu trinken kaufte und noch ein paar Snacks, was letztendlich eine gute Idee war. Weil beim Hostel gibt’s keine Einkaufsmöglichkeiten mehr. Leider hat das Hostel auch keinen Sitzgelegenheiten draußen, weshalb ich ich auch auf dieser Wiese hier sitze. Als erstes ging ich duschen das schon sehr gut und dann wieder zurück mein Zimmer, in dem es war dann auch ein anderer Gast in mein Zimmer und zwar eine deutsche. Ich glaube, die deutsche Frau heißt Justina sie war heute auf dem Benoit, und ich konnte mich mit dir etwas austauschen. Ich hätte mich aber vorhin ein Rezeption auch schlau gemacht, wie ich am besten morgen früh zum Visite Center komme. Meine Entscheidung fällt auf ein Taxi, damit ich damit flexibel bin und nicht so lange warten muss. Ich hoffe das klappt…
    Als Fazit zum West Highland Way: mehr hat der Wegüberraschenderweise sehr gut gefallen. Er war sehr abwechslungsreich für mich gut, Geber teilweise technisch vor allem an dem Loch Lomond vorbei, das für mich am schwierigsten anstrengendsten war. Die vielen Menschen haben mich überhaupt nicht gestört, weil auf der Strecke hat sich doch alles verlaufen und ich fand’s schön, wenn ich wollte Gesellschaft zu haben oder eben nicht. Vor allem am Ende hat mir das gut gefallen, in Gesellschaft zu sein und nicht alleine zu zelten. Ich konnte mir vorstellen den Weg auch noch mal zu gehen. Es ist wirklich auch ein guter Einsteiger Weitwanderweg für das mal auszuprobieren, weil die Verpflegung für unterwegs einfach zu Händeln ist und man eigentlich nicht viel Essen mit mitnehmen müsste. Auch für Leute, die noch nie in Schottland waren, ist es auch ein sehr schöner Weg, da man erst die LowLands sieht und dann in die Highlands kommt, was dann auch richtiges Highlight ist. Zugegebenermaßen hatte ich jetzt wirklich sehr großes Glück mit dem Wetter gehabt. Es macht schon großen Unterschied, ob man im Regen und im grauen Licht unterwegs ist oder halt im Sonnenschein im blauen Himmel und trockenen Fuß ist der Weg sein kann. Dennoch würde ich den Weg weiter empfehlen auch an Menschen, die vielleicht nicht gerne mit schweren Rucksack unter sie unterwegs sein wollen oder nicht können, ist hier wirklich sehr gut, mit leichten Gepäck unterwegs zu sein und von Unterkunft zu Unterkunft. Dabei ist es wichtig zu wissen diese wirklich ganz früh im Voraus zu buchen.
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  • Besteigung Ben Nevis

    May 28 in Scotland ⋅ ☀️ 11 °C

    Als krönender Abschluss dieser schönen Wanderreise ging es heute auf den Ben Nevis. Dies ist mit 1345 m der höchste Berg von Schottland. Was noch besonders schön ist, ist, dass ich den Berg jetzt aus meinem Fenster in meinem Hostel sehen kann.
    Es sollte wieder ein sehr heißer Tag werden, weshalb ich mich dazu entschlossen hatte, früh zu starten. Deshalb hatte ich mir gestern Abend noch ein Taxi reserviert, dass mich heute Morgen um 6:30 Uhr abholen sollte. Danach zogen zwei Amerikanerinnen in meinem Zimmer ein und ich stellte sich heraus, dass auch diese den Ben Nevis besteigen wollten. Und sie meinten, sie könnten mich gerne mitnehmen, da sie mit einem Auto unterwegs wären. So sagte ich kurzerhand das Taxi wieder ab. Wir plauderten noch ein wenig dann wurde geschlafen. Schön komisch wieder in einem Bett zu liegen. Mir war so warm geworden und mir fehlte die frische Luft. Um 5.30 Uhr wurde ich vor dem Wecker wach und stand dann bald auf. Ich war mir etwas unsicher mit dem Zeitplan der beiden Mädels. Ich ging frühstücken und sie sich aufhübschen. Obwohl sie schon so hübsch waren. Doch das kam mir zugute , da ich so noch was essen konnte. Die beiden nahmen nämlich ihr Porrige mit ins Auto 😅
    Zack ging dann auch die Autofahrt los und um 7.00 Uhr war ich unterwegs. Ich bedankte mich bei den beiden und zog los. Es waren schon 15 Grad und die Sonne schien. Zum Glück war der Aufstieg zunächst im schatten vom Ben. Es waren schon einige unterwegs und manche kamen schon zurück. Die müssen um 4.00 Uhr losgezogen sein. Mir gefiel der Aufstieg da es schon einiges zu sehen gab. U. A. Meine Strecke von gestern. Das war toll ☺️
    Unweit vorm Gipfel traf ich auf Christine. Die Freude war groß und wir gingen ab dann zusammen weiter. Sie hatte lange überlegt ob sie sich trauen sollte. Umso schöner war es dass sie es angegangen ist und kurz vorm Gipfel stand. Wir hatten spaß und fotografierten uns gegenseitig. Ich fand es echt schön diesen besonderen Moment mit jemanden zu teilen. Vor drei Jahren habe ich den Ben Nevis das erste Mal gesehen und ihm versprochen wieder zu kommen um ihn richtig kennen zu lernen 😉
    1346 hm an einen Stück hoch und natürlich wieder runter. Jeder Schritt hat sich auf jeden Fall gelohnt 🧡
    Wir unterhielten uns schön beim Abstieg und ich entschied mich gegen den anderen Rückweg, sondern blieb bei Christina. Sie hatte am Ende gut zu kämpfen, da ihre Zehen so schmerzten.
    Wir kehrten noch in ein Lokal ein und aßen zusammen zu Mittag. Danach gingen wir noch kurz ins visitor Center und dann trennten sich unsere Wege. Sie ging zum Campingplatz und ich nach Fort William. Wir bleiben aber im Kontakt 🥰
    Ich ging dann zu Fuß nochmal so 4 Kilometer in die City. Ich wollte noch ein paar Souvenirs kaufen. Als erstes holte ich Mir aber meine Urkunde ab. Echt schön was sie sich hier alles einfallen lassen um die Wanderer zu erfreuen und Geld zu verdienen 😂
    Es war wieder super warm geworden aber auch zogen immer mehr Wolken auf.
    Nachdem ich alles besorgt hatte suchte ich die Bushaltestelle für nach Belvanie zu kommen. Zum Hostel. Ich sehnte mich nach Schatten und Ruhe. Es klappte diesmal und ich freute mich auf eine Dusche im Hostel. Ich gab dann noch meine Wäsche zum waschen ab, packte und kümmerte mich um meine Heimreise.
    Justina kam dann auch irgendwann von ihrem Ausflug zurück und wir unterhielten uns angeregt. Da sie kochen wollte und zu viel hatte, lud sie mich zum Abendessen ein. Nudeln mit Gemüse und Tomatensoße. Voll nett. So verbrachten wir einen schönen gemeinsamen Abend. Sie ist Notfallchirurgin in Lüneburg und hat drei Wochen hier in Schottland verbracht. Außerdem erzählte sie mir dass sie vor über zehn Jahren eine Weltreise gemacht hatte. Zwei Jahre lang….
    Mit diesen und meinem eigenen vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken ging ich zu Bett 💫
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  • Rückreise

    May 29 in Scotland ⋅ ☁️ 16 °C

    Die Rückreise zog sich über 10 Stunden.
    Gut das ich immer so früh aufwache. Ich hatte gestern Abend schon alles so vorbereitet, dass ich schnell und ruhig das Zimmer verlassen konnte. Nun k so ruhig es eben ging. Ich frühstückte und bekam noch Gesellschaft von Britta. Eine Deutsche aus München. Wir unterhielten uns noch angeregt, bis ich dann aufbrechen musste um um 7.22 Uhr den Zug zu bekommen. Der Bahnsteig war praktischer nur 5 Gehminuten entfernt. War dann nachher etwas knapp dran, aber alles klappte. Eine gut vierstündige Fahrt stand bevor. Der Zug wurde immer voller. Ziel war Glasgow. Auch hier bekam ich wieder eine nette Sitznachbarin. Leider habe ich den Namen nicht ganz verstanden. Sie kommt aus Boston und machte alleine eine Schottland Rundreise. Ihr Mann hatte keine Lust auf das Land 🤷‍♀️
    Auch wir unterhielten uns sehr nett und ich gab ihr eine meiner Visitenkarten.
    Gegen Ende der Fahrt merkte ich das das Zeitfenster doch relativ klein ist um rechtzeitig zum Flughafen zu gelangen. In Glasgow musste ich ja auch noch den Airport Bus finden. Dank Google Maps gelang mir das recht schnell. Dennoch wurde ich unentspannt, da dieser Bus innerhalb von der Stadt öfters anhielt und viele Leute mit Gepäck einstiegen. Zum Glück half ein Mitarbeiter beim verstauen der Gepäckstücke. Sonst wären wir womöglich jetzt noch unterwegs. Gestresst erreichten wir den Flughafen. Ich versuchte mich so schnell es ging zu sortieren und lief zu meinem Gate. Erst verlief ich mich und Mitarbeiter erkannten wohl meine Not und halfen mir weiter. Schlussendlich erreichte ich den richtigen Ort. Mein Flug hatte dann auch noch Verspätung was mir erst zugute kam, doch später in Amsterdam zum Verhängnis wurde. Wie schon auf dem Hinflug war nicht viel Zeit zum Umsteigen. Jetzt kam noch ein Gewitter dazwischen. Wir konnten gut laden, doch dann ging Nix mehr. Wir mussten im Flieger bleiben. Der Flughafen war lahm gelegt. Nicht nur ich war angespannt auch andere Fluggäste. Dennoch gab es da noch eine nette Begegnung mit einer Fluggästin.
    Dann ging es los. Die Tür ging auf, in den Bus und dann LAUFEN. Ich schaffte es tatsächlich noch rechtzeitig, da der Flug durch das Gewitter auch im Verzug war. Aber natürlich schaffte es nicht mein Rucksack. Ich könnte diesen eigentlich auch im Handgepäck mitnehmen. Das Problem sind meine Wanderstöcke. Die dürfen nicht mit in die Kabine 🤷‍♀️
    Nun ja, ich erreicht Luxemburg und hatte das Gefühl in Spanien zu landen, da es hier so warm ist. Meldete mein fehlendes Gepäck an und machte mich auf zum Shuttle Bus. Der hielt schon an der Haltestelle und Zack war ich schon beim Auto. Also EIGENTLICH war mein Plan super durchdacht gewesen.
    Nun gut, jetzt bin ich in Ettelbrück, schlafe im Auto und morgen früh geht’s zur Arbeit 🤓
    AKTIV URLAUB beendet 🤗
    Schön das ihr mich begleitet habt. Bis zum nächsten Mal 🤗🤗🤗🤗🤗
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    Trip end
    May 29, 2026