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Trip to Cyclades

A 21-day adventure by Adventures with Nick & Sophie. Read more
  • Trip start
    September 26, 2026

    Anreisetag 🇬🇷

    September 26 in Greece ☀️ 22 °C

    Heute Morgen ging es früh für Sophie und mich los. Mit früh meine ich: Sehr früh! Um 02:00 Uhr holte der Wecker uns aus dem Schlaf, damit wir unseren Bahnfahrt um 04:25 Uhr von Erkelenz nach Düsseldorf nicht verpassen.
    Reibungslos ging es dann zunächst nach München. Beladen war das Flugzeug mit viel Gepäck und noch mehr Oktoberfestgästen, die bereits angetrunken den Flieger betraten 🤢
    Von dort aus brachte uns Discovery nach Mykonos. Um 12:20 Uhr in Mykonos angekommen, nahmen wir das nächstbeste Taxi, der uns zum Hafen bringen sollte. Unser Taxifahrer - ein sehr netter Athener - erklärte uns, dass wir einen guten Tag ausgewählt haben. Heute sollen keine Kreuzfahrtschiffe anlegen - Mykonos ist also leer und verkehrsfrei.
    Am Hafen angekommen konnten wir uns die erste Verschnaufpause gönnen. Mit einer leckeren Fetatasche für mich und ein stilles Wasser für Sophie (Der zweite Flug hatte ihr zu schaffen gemacht) warteten wir auf unsere Fähre: Die Seajet Superjet. Um 14:40 Uhr brachte uns diese zu unserer finalen Destination:
    Koufonisi.
    Begrüßt wurden wir von meinem Vater Serge und seiner Lebensgefährtin Tina. Beide sind schon seit zwei Wochen auf den Kykladen und haben bereits einige Inseln erkundet. Unsere erste Woche werden wir hier zusammen verbringen.
    Wir kommen in John‘s House unter. Schöne Appartements mit Aussicht auf das Meer lassen uns eine gute Zeit hier vermuten. Die Landschaft überzeugt uns bereits seit der ersten Sekunde 🏝️
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  • Wanderung trotz Sturm ⛈️

    September 27 in Greece ☁️ 22 °C

    Um 09:30 Uhr wurden wir von Donner und Platzregen aus dem Schlaf gerissen. Dicke Regentropfen trommelten an unseren Fenstern und die schöne Terrasse stand unter Wasser. Unser erster, voller Tag sollte einer der wenigen Regentage der Kykladen (ca. 15 Tage im Jahr) sein.
    Da auch die Pergola nicht regendicht gebaut wurde, blieb uns also nichts übrig, als bis ca. 15:30 Uhr abzuwarten. Während die Einen den Laver Cup verfolgten und mit Europa fieberten, verbrachten die Anderen Zeit mit Mittagsschläfchen oder auserwählten Lektüren 📖
    Nachdem der Regen abklang wurde mit dem ersten, 6km langen Spaziergang Koufonisi erkundet. Vorbei an Naturpools und großen Olivenbäumen erreichten wir gegen 18:00 Uhr die Hafenstadt der Insel. Mit leckerem Bier, Ouzo und natürlich auch alkoholfreien Alternativen ließen wir den Abend in verschiedenen Lokalen ausklingen 🍹
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  • Badetag am Pori Beach

    September 28 in Greece 🌧 19 °C

    Heute ist es kein Donner der uns weckt. Doch der Wind hat über die Nacht ordentlich zugelegt, sodass die Fensterladen gegen die Fenster knallen und uns langsam aus den Schlaf holen 🛏️

    Immerhin scheint die Sonne wieder, als wir auf der Terrasse frühstücken 🥞
    Nachdem wir uns E-Bikes in der Stadt abholen, begeben wir uns zum Pori Beach. Hier ernten wir unsere ersten, richtigen Sonnenstrahlen und hinter den Mauern, die die Straßen vom Strand abtrennen, ist der Wind kaum noch spürbar.
    Natürlich darf auch der erste Schwimmgang im Meer nicht fehlen 🏊🏽‍♂️

    Nach einem gelungenen Strandtag geht es für uns zum Abendessen erneut in die Stadt. Mit leckerem Pita-Gyros und Tagestickets vom örtlichen Fährladen für die morgige Überfahrt nach Iraklia kann der Abend nur gut enden!
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  • Der Wind und Iraklia

    Sep 29–30 in Greece 🌬 22 °C

    Aufgrund der anfallenden Winde 💨 ging es für die Männer heute auf die 50km entfernte Insel Iraklia, während die Damen einen Erholungstag auf Koufonisi einlegten.
    Die Wanderung ist bei Serge sehr gut nachlesbar, ich lege nur noch ein paar Fotos bei, die bis jetzt noch nicht veröffentlicht wurden 📸

    Nach einer hervorragenden Nacht wachten wir am Mittwoch auf. Diesmal gab es kein frisches Brot, welches Serge jeden Morgen beim Bäcker geholt hatte - denn Serge und Tina sind bereits um 06:40 Uhr mit der Fähre gen Paros abgereist. Die Winde sollten in den kommenden Tagen so stark werden, dass alle weiteren Fährverbindungen bereits abgesagt wurden. Alleine mussten wir das Frühstück jedoch nicht verbringen - fünf Kätzchen lagen nehmen uns und hofften auf ein paar Reste 🥣

    Am Nachmittag, als der Wind sich zu legen schien, konnten wir eine schöne Zeit am Strand verbringen und schlossen den Abend mit dem einen oder anderen, kühlen Mythos Bier ab 🍻

    Wir werden die kommenden zwei Tage noch sehr entschleunigend verbringen - am Samstag wird es nämlich, sofern es die Winde erlauben, mit der Fähre auf die nächste Insel gehen ☺️
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  • Die letzten Tage auf Koufonisi

    Oct 1–2 in Greece 🌬 21 °C

    Aus den letzten beiden Tagen wurde versucht das Beste aus der Situation mit dem Wind zu machen.

    So entschieden wir uns am Donnerstag für eine „Fahrradtour“ um die Insel. Die Fahrradtour ist in Anführungszeichen geschrieben, da wir bei der Rundtour auf 9,81km kamen - Wirklich mehr Strecke hat Koufonisi nicht zu bieten 😄
    Deswegen legten wir uns im Anschluss an den Fanos Beach und wärmten uns in der Sonne auf.
    Der Abend wurde mit gutem Essen im „Melissa“ abgeschlossen, in dem es Feta, Bohnen und Tzatziki gab 😋

    Der Freitag sollte unser letzter Tag hier auf Koufonisi werden. Leider belohnte uns die Insel nicht mit einem schönen Abschied - bis zu 100km/h schwere Winde wehten über das Meer und die Insel. Bis auf unserer Terrasse konnte man sich nirgendwo wirklich aufhalten. Alleine die Fahrten mit unseren Fahrrädern waren morgens zum Frühstückscafé abenteuerlich.
    Am Abend nahmen die Böen wieder ab. Wir gesellten uns ein letztes Mal in unsere favorite Bar und genossen mit dem einen oder anderen Ouzo den Sonnenuntergang 🌅

    Morgen um 16:00 Uhr steht unsere Fährfahrt gen Amorgos an. Ob die Wellen ruhig bleiben und Sophie eine vorfallfreie Überfahrt hat, werden wir dann berichten 😄
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  • Koufonisi lässt uns nicht los 🗾

    Oct 3–4 in Greece 🌬 21 °C

    Wie der Titel es schon verrät: Unser ausgefeilter Plan, den wir während der letzten Tage schmiedeten sollte nicht aufgehen. Doch wir fangen besser vorne an…

    Mit Freude wachten wir am Samstag auf, denn:
    Keine knallenden Fensterläden, keine knarzen der Terrasse - Der Wind ist weg. Doch der Blick nach draußen soll trotzdem nichts Gutes verheißen - Das Meer ist voll mit kleinen Schaumkronen.
    So kommt es wie es kommen muss: Die Koffer sind gepackt, wir sitzen auf der Bettkannte um 14:00 bereit, jeden Moment abgeholt zu werden. Da kommt die nette Info von unserem Vermieter „You need to stay atleast another night. All ferrys are cancelled.“…
    Das Gespräch mit dem Fährladen bestätigt es - Doch wir bekommen direkt Tickets für die erste Fährfahrt um 12:40 Uhr nach Amorgos am Sonntag.

    Der Wind legt tatsächlich am Mittag nochmal zu, gegen Abend nimmt er dann aber doch endlich ab. So verbringen wir den „geschenkten“ Samstag mit Lesen, Schlafen und sehr leckerem Essen am Abend. Sonntag muss die Fähre auf jeden Fall gehen, denn auch dieses Lokal hat auf seinem Kreidetableau stehen „See you next year. We are opened tomorrow until 5pm“.

    Am Sonntagmorgen wiederholt sich das gleiche Spiel für uns. Wir wachen wieder auf, wieder keine Anzeichen von Wind. Das Meer scheint dieses Mal auch ruhig zu sein.
    Um 12:00 Uhr fahren wir also endlich runter und setzen uns mit einem Kaffee an den Hafen. 12:40 Uhr bricht an. Keine Fähre in Sicht.
    Ich schaue in der Fährapp - Fährfahrt ist nicht mehr existent… „Die Insel will uns einfach nicht loslassen“ sage ich zu Sophie, während sie schon auf dem Weg zum Fährbüro ist.
    Und dann kommt die erleichternde Nachricht: Um 14:15 Uhr kommt eine andere Fähre - Die könnt ihr nehmen.
    So ist es dann auch. Dass die Erste allerdings nicht gefahren ist, hat auch seine Gründe. Die 40-minütige Überfahrt ähnelt, dank des Wellengangs, an eine In-die-Jahregekommende Wildwasserbahn. Hier wird nicht nur Sophie grün und schlecht. Mehrere Passagiere stürmen auf die Toiletten und auch mir wird es kotzübel. Doch wir beide bleiben vorfallsfrei.

    Angekommen am Hafen Katapola mieten wir uns einen kleinen Lancia und fahren über viele Serpentinen zu unserer Unterkunft. Wir sind uns sicher, alle Strapazen haben sich gelohnt, als wir den Ausblick aus unserem Studio bestaunen. Auch mit dem privaten Pool kann es uns fortan nur noch gut gehen. Dieser wird nämlich sogleich getestet und als „gut“ empfunden!
    Den Abend schließen wir mit gutem Essen ab - Die nächsten Tage hier werden bestimmt erfahrungsreich und schön 🤩
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  • Wanderung nach Langada und Tholaria

    October 5 in Greece 🌬 21 °C

    Der heutige Tag ging, wie wir es uns auf Koufonisi angeeignet hatten, erst um 10:00 Uhr ganz entspannt los. Sophie holte uns stärkende Backwaren vom fußläufig entfernten Bäcker und machte einen Rationseinkauf für die heutig anstehende Wanderung.
    Beginnend in Aegiali machten wir uns auf zum ersten Stop - Der Bergstadt Langada.
    Der Weg war steinig und steil und brachte uns auf den ersten drei Kilometern bereits die ersten 300 Höhenmeter ein. So erreichten wir schnaufen, nach ca. einer Stunde die sehr schöne Stadt.

    Sie diente den Menschen vor geraumer Zeit als Zufluchtsort vor den Piraten des Mittelmeers und war zusammen mit Tholaria der Dreh-und Angelpunkt im Nordosten von Amorgos.
    Vom 07.-18. Jahrhundert war die Piraterie auf den Kykladen allgegenwärtig. Von 1537 wurde Amorgos sogar vom berüchtigten Piraten Chaireddin Barbarossa erobert. Die Kykladen gehörten anschließend bis 1830 zum osmanischen Reich.
    Die Kirche Agia Triada erinnert heute noch an die Zeit. Sie ist hoch oben in die Felswand gemauert und diente als ständig belegter Aussichtspunkt für die Einwohner Amorgos.

    Uns beeindrucken die schönen, bemalten Wege in der Stadt. Einige Touristen haben sich hier in den ruhigen Teil zurückgezogen und genießen die Sonnenstrahlen mit einem guten Kaffee in einer der Restaurants. Da heute Ruhetag ist, sind alle weiteren Läden geschlossen - Vielleicht kommen wir aber nochmal mit dem Auto zurück.

    Deswegen verschlägt es uns weiter auf dem Wanderpfad zum nächsten Stop: Tholaria.
    Über schön angelegte Wege schaffen wir es auf den Grat des Bergkammes. Hier weht sogar so wenig Wind, dass ich meine Drohne auspacken kann😊

    Von dort geht es weitere drei Kilometer weiter. Die wunderschöne Kirche der Heiligen Anargyroi begrüßt uns schon von weitem. Auch hier sind sehr schöne Lokale und Läden, die aufgrund der Mittagruhe noch geschlossen sind. Hier werden wir aber sicherlich nochmal zurückkommen, da es hier nach Trip Advisor tolle Lokalitäten geben soll 🥣

    Von Tholaria kämpfen wir und den Pfad runter zum Ende der Wanderroute. Den Strand von Aegialis hört man bereits beim Abstieg. Beachpong und Meereswellen belohnen uns, als wir unten ankommen. Nach Zehn Kilometern und 1100 Höhenmetern schmeckt das erste Bier 🍺 besonders gut 😊
    Den Abend lassen wir gemütlich mit Selbstgekochtem ausklingen 🥘
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  • Erkundung von Chora + Special

    October 6 in Greece 🌬 21 °C

    Heute Morgen fuhren wir mit dem Auto ins 20 km entfernte Chora – die Hauptstadt der Insel. Schon vom Weitem konnte man die alten Windmühlen über der Stadt thronen sehen. Die kleinen Lokale, Restaurants und Läden luden zum Bummeln und dem einen oder anderen Getränk ein.

    Nach einer Stärkung folgten wir den Gassen Richtung Windmühlen. Leider sind diese nicht mehr aktiv, für einen atemberaubenden Anblick reichen sie aber aus!

    Das Highlight des Tages war jedoch die Bucht Agia Anna. Eine etwa 10-minütige Fahrt führte uns an einen völlig leeren Kiesstrand. Das Meer war selten so türkis– es ist kein Wunder, dass dort einige Szenen des Films „The Big Blue“ gedreht wurden.
    Die Temperaturen und Farben luden zum schwimmen ein 🏊🏽‍♂️

    Nachdem die Sonne sich hinter den Bergen von Amorgos versteckt hatte, machten wir uns am Abend auf zum Sunsetdrink. Zudem gab es noch eine Überraschung für Sophie – hier lasse ich die Bilder für sich sprechen und gebe nur als Tipp:
    Sie hat „Ja“ gesagt 💍.
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  • Der schönste Strand von Amorgos?

    October 7 in Greece ☀️ 21 °C

    Nach einer erholsamen Nacht setzen wir uns heute Morgen ins Auto. Das Ziel: Das andere Ende der Insel. Denn der Süden von Amorgos ist tatsächlich genau auf der anderen Seite dieses langen Stiefels.

    Nach einem guten Frühstück in einem Café am Hafen ging es für uns eine Stunde zum ersten Stop:
    Das Schiffswrack der Olympia 1950. Dieses zypriotische Schiff ging 1980 hier an der Westspitze der griechischen Insel Amorgos zugrunde. Was hier vor sich ging, ist nicht mehr zu rekonstruieren. Ob sie einen Maschinenschaden hatte. Ob sie eigentlich ein Schmugglerschiff war oder nicht. Wo die Crew geblieben ist. All das ist unklar. Klar ist, dass dieser Tag ihr letzter als seetüchtiges Schiff war. Sie lief auf Grund und schlug Leck. Selbst ein herbeigerufener Schlepper, die MATSAS STAR, war nicht mehr in der Lage, sie von den Felsen zu ziehen.
    Deswegen gab man sie auf und ließ sie liegen. Acht Jahre später entdeckte sie jedoch ein ehemaliger Tauchlehrer wieder. Sein Name war Luc Besson - Wie bereits gestern erwähnt, drehte er hier „The Big Blue“. Ein paar der bekanntesten Szenen wurden hier an diesem Wrack gedreht.

    Nach Schnorcheln war uns hier aber nicht. Zu starker Wind. Zu starke Strömung. Für ein paar Drohnenaufnahmen hat es aber gereicht😊

    Nach der kleinen Wanderung zur Olympia ging es für uns zum schönsten Strand von Amorgos „Kalotaritissa Beach“. Wir haben hier zwar noch nicht allzu viele Strände gesehen, können aber bestätigen: Dieser ist wirklich sehr schön. Natürlich zieht der Ruf aber auch einige Touristen an - Hier findet man im Sommer bestimmt keinen Platz nach 09:00 Uhr morgens. Jetzt sind wenige Familien in homöopathischen Mengen auf dem Strand verteilt. Für uns überzeugend genug den Rest des Tages im Wasser und am Strand zu verbringen 🏝️

    Am Nachmittag statten wir auf dem Rückweg nochmal der Inselhauptstadt Chora einen Besuch ab. Mit Ouzo und Pita lassen wir den Abend abklingen und begeben uns nach der Fahrt wohlgenährt ins Bett 💤
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  • Entschleunigung

    Oct 8–9 in Greece ☀️ 21 °C

    Die letzten beiden Tage waren eher entspannend, ohne großartige Aktivitäten.

    Am Donnerstag hörten wir, dass in Katapola, der Hafenstadt Amorgos‘s, ein großer Vier-Master angelegt haben sollte. Diesen fuhren wir sogleich erkunden. Und tatsächlich: Bereits auf dem Bergkamm, von wo man den Hafen von Katapola nur erahnen kann, ragte ein riesiges Schiff hervor.

    Die „Star Flyer“…

    … gehört einer monegassischen Reederei und segelt unter maltesischer Flagge. Sie wurde 1989 gebaut, fungiert als Kreuzfahrtschiff und fasst ca. 160 Gäste. Die „Star Flyer“ ist eines der drei größten Segelschiffe mit 115m Länge - insgesamt gibt es nur noch ca. Zehn Segelschiffe mit über 95m Länge.
    Am Hafen selber kann sie aufgrund ihres Tiefgangs gar nicht anlegen, deswegen müssen die Passagiere mit Tenderbooten ans Festland gebracht werden. Zum Glück ist kein Wellengang vorhanden 🤢

    Wir schauen uns dieses Spektakel vom Pier aus an und trinken dabei ein leckeres Kaltgetränk. Zur Krönung des Tages finden wir sogar eine Apotheke, in der Sophie ihre heiß-ersehnten „Korres“-Produkte findet 🧴

    Für uns geht es anschließend zum Hausstrand in Egiali, wo wir uns Wasser- und Sonnenbaden, bis dass die Sonne untergeht und wir den Abend in einem Restaurant ausgehen lassen.

    Am Freitag sollte ein weiterer Strandtag anstehen. Bei der Fahrt zum Schiffswrack vor ein paar Tagen entdeckte ich eine ausgeschilderte Route „Moura Beach“. Über Google-Maps sah dieser Kiesstrand vielversprechend aus, weswegen wir uns früh morgen dorthin aufmachten.
    Die Recherche sollte nicht enttäuschen. Klares, türkises Wasser, ein gänzlich leerer Strand und windstill. Alles, was wir uns erhofften.
    Ich bereue es, mich beim Packen gegen die Schnorchelaustrüstung und die Gopro entschieden zu haben, denn hier in der Bucht gibt es einiges an Unterwasserleben 🐠 🐙

    Nach einem sehr entschleunigendem Tag geht es für uns am späten Abend zurück in die Unterkunft.
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  • Das Kloster Chozoviotissa

    Oct 10–11 in Greece ☀️ 22 °C

    Am frühen Samstagmorgen musste ich zum nächstbesten Tauchshop. Die Blamage, bei perfekten Wetterbedingungen und super Sichtweiten im Wasser keine Schnorchelausrüstung dabei zu haben, wollte ich mir die kommenden Tage nicht antun.
    Nach erfolgreichem Kauf ging es dann zum nahegelegenen Strand Agios Pavlos. Während Sophie sich mit Sudoku und Steine flitschten, auf der spiegelglatten Meeresoberfläche, übte, sollte ich die Unterwasserwelt erkunden. Bis auf ein paar Brassen, Meerbarben und Pfauenfische war hier nicht großartig was zu sehen.
    Nach einem weiteren schönen Sonnenuntergang am Abend war der Tag bereits vorbei und wir verabschiedeten uns früh ins Bett.

    Am nächsten Morgen klingelte nämlich das erste Mal in diesem Urlaub der Wecker, damit wir früh morgens dem zweitältesten Kloster Griechenlands einen Besuch abstatten konnten.
    Das Kloster Chozoviotissa wurde im 9. Jahrhundert im byzantinischen Reich erbaut und liegt auch heute noch in orthodoxer Hand. Es liegt 300m über dem Meeresspiegel und wurde in die Felswand hineingeschlagen. Damit es vor Piraten sicher war, verzichtete man auf einen Anstrich, sodass dieses Kloster förmlich unsichtbar in der Felswand verschwand.
    Heute wird es einmal im Jahr durch die, noch immer dort lebenden Mönche, weiß angestrichen. Da das Kloster mit nur 5m Breite und 40m Länge auf 8 Etagen relativ klein ist, müssen sich die Mönche in kleinen Räumlichkeiten zurechtfinden, die selten über 1,70m hoch sind. Zudem ist ein recht großer Teil öffentlich für Touristen zu auserwählten Öffnungszeiten begehbar.

    Für uns startet es aber zunächst in Chora. Von dort machen wir uns zu einer dreißigminütigen Wander(Kletter-)partie auf. Aufgrund unserer langen Kleidung (Vorgabe zum Betreten des Klosters) sind wir bereits nach den 30 Minuten nass geschwitzt. Nun fängt allerdings die richtige Tortur an:
    Das Kloster liegt 300m über dem Meeresspiegel - Es sind also exakt 300 Stufen, die es zu „erklimmen“ gilt. Oben angekommen, werden wir von den Mönchen mit Wasser und Raki begrüßt. Dies lässt uns die nasse Kleidung schnell vergessen. Leider herrschte im Großteil des Klosters Fotografie-Verbot. Die Räumlichkeiten und die netten Menschen bleiben uns aber in Erinnerung.
    Während wir uns auf den Rückweg machen, quälen uns die Gedanken auf die noch bevorstehenden Kletterpartie - Es soll aber anders kommen. Ein nettes, französisches Taucherpärchen nimmt uns bis nach Chora im Auto mit 🚗 Weitere Schweißausbrüche bleiben uns also erspart.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es für uns anschließend zu einem, von mir auserwählten Strand. Nicht nur ist die Fahrt dorthin aber sehr abenteuerlich, der Strand ist leider auch eine Enttäuschung. Während das Meer glasklar und schimmernd türkis scheint, sammelt sich am Strand der Müll der Meere. Deswegen entschließen wir uns kurzerhand der ersten Bucht unserer Amorgos-Reise einen weiteren Besuch abzustatten „Agia Anna“. Auch hier kann ich mit der neugewonnenen Schnorchelausrüstung aber leider nichts spektakuläres entdecken…
    Als die Sonne untergeht machen wir uns auf den Weg nach Hause, um morgen den letzten Tag auf Amorgos anzutreten😊
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  • Der letzte Tag Amorgos

    October 12 in Greece ☀️ 22 °C

    Am Montag brach gezwungenermaßen der letzte Tag auf Amorgos an. Die Wettervorhersage besagte, dass bereits heute der Tag mit Regen versehen ist und uns ab Dienstag Nachmittag erneut starke Winde erwarten. Deswegen wollten wir bereits vorher auf Mykonos sein, damit wir nicht nachher erneut festsitzen, bevor am Freitag unser Flieger geht.
    Somit musste der halbe Tag für den administrativen Bullshit aufgeopfert werden:
    Unterkunft bezahlen, Auto wegbringen, Fähren buchen und das Schlimmste - PACKEN!
    Nachdem all dies erledigt war, konnten wir den restlichen Tag noch am Strand in Aegali verbringen. Den versprochenen Regen sollte es nicht geben. So konnte ich auch nochmal die Drohne auspacken und tolle Aufnahmen von unserer Unterkunft machen.

    Wir verlassen Amorgos mit einem sehr positiven Gefühl.
    Es war eine tolle Zeit hier, denn es gab:

    - Viel zu sehen
    - Hervorragendes Wetter
    - Tolle Strände mit dem klarsten Wasser, welches ich bis jetzt erlebt habe
    - Sehr gutes Essen
    - Sehr nette Menschen
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  • Destination Mykonos - Abschied Kykladen

    Oct 13–16 in Greece 🌧 22 °C

    Die letzten Tage auf den Kykladen vergingen wie im Flug.

    Am Dienstag holte uns zunächst die große Autofähre „Blue Star Naxos“ um 07:00 Uhr am Hafen von Aegialis ab. „Vorfallsfrei“ besuchten wir zunächst die Nachbarsinsel Dounoussa um anschließend in Naxos anzulegen. Gegen Mittag holte uns von dort die Fähre „Blue Jet Championsleague 2“ ab um uns über Paros nach Mykonos zu bringen.
    Unsere Entscheidung, den Rest des Urlaubs auf Mykonos zu bringen wurde mittels „Pest oder Cholera“ getroffen.

    Pest: Das Wetter sollte ab Dienstag Nachmittag katastrophal werden. Eine Rückfahrt mit der Fähre konnten wir also zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr gewährleisten.

    Cholera: Mykonos selber soll nach vielen Erfahrungsberichten nichts mehr mit dem Vibe der Kykladen zu tun haben. Es ist voll, touristisch, laut und teuer. Sollten wir bereits ab Dienstag hier unsere Zeit verbringen, bekommen wir unsere Flüge zu 100%, sind dafür aber halt auf Mykonos.

    Wir haben uns also schlussendlich für Cholera entschieden. Und damit haben wir wettertechnisch alles richtig gemacht.
    Ab Dienstag 17:00 Uhr fing es an zu regnen. Ab Dienstag 20:00 Uhr ging die Welt unter. Große Wasserströme kamen uns auf dem Rückweg vom Restaurant zum Hotel entgegen. Unsere Espandrilles können wir nun beide entsorgen…
    Auch über die kommende Tage zeigten sich mehr Regenwolken als Sonnenstrahlen. Zudem legte der Wind so stark zu, dass wir nur noch in Jacken raus konnten 🥶
    Das Positive - alle abgesagten Fähren, die es fortan geben sollte, tangierten uns nicht mehr.

    Aufgrund des Wetters fiel Sightseeing der Insel flach. Deswegen beschränkt sich unser Eindruck von Mykonos eigentlich nur auf die beiden Häfen und die Innenstadt - und dieser ist leider wirklich nicht gut! Es ist tatsächlich so, wie es uns geschildert wurde:
    Viel zu voll
    Viel zu laut
    Viel, viel zu teuer
    Und viel zu dreckig.

    Wir sind uns sicher: Auch mit Sonnenschein hätte uns Mykonos nicht gefallen.
    Damit soll aber der Blog nicht enden.
    Wir hatten eine tolle Zeit auf den Kykladen und werden vielleicht irgendwann mal wiederkommen. Es gibt ja noch einige Inseln, die auf uns warten. Vor Allem die Zeit auf Amorgos hat uns sehr gefallen.

    Nächstes Jahr wird dann aber mal wieder ein anderer Kontinent besucht - Wir werden berichten 😄
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    Trip end
    October 16, 2026