• Kathi und Meikel
  • Kathi und Meikel

On the road again 2024

Unsere fixen Meilensteine sind: heute Schwerin, 8.-12. Ferienhaus in Carlow und 26.-29.5. Meikels Projektmeeting in Köln.
Dazwischen: wohin uns die Sonnenstrahlen locken. Nachtrag 17.5.: Das Projektmeeting fällt aus. Dänemark steht nichts mehr im Weg
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  • Inicio del viaje
    4 de mayo de 2024

    Hangar 19 am Schweriner See

    4 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ☁️ 18 °C

    Um 12 Uhr waren wir endlich abfahrbereit. Da wir die Strecke ja schon fast im Schlaf fahren könnten, waren wir auch im Nu da. Neu für uns ist der Stellplatz. In der Hoffnung auf gutes Wetter haben wir uns diesmal diesen komfortablen Wohnmobilhafen direkt am See gegönnt, anstatt unseres üblichen Parkplatzes am Bhf. Kostet allerdings auch 4x so viel. Die Ruhe (unablässiges Wassergluckern) und der Blick (Womos, Wasser, Wasser) ist allerdings auch unvergleichlich.
    Nachdem wir uns eingerichtet hatten, kamen Gwenny und Janika hier vorbei.
    Wir drei Mädels sind noch für morgen einkaufen gefahren und haben uns dann mit Meikel in der Fußgängerzone bei Asiatown getroffen. Lecker war's!
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  • Familientreffen im "Salon Janika"

    5 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ⛅ 16 °C

    Vormittags bin ich kurz zum Flohmarkt an den "schwimmenden Wiesen" geradelt, aber das hat sich nicht gelohnt. Durch die Altstadt zurück, war es zumindest eine nette kleine Runde mit dem Rad.
    Gegen 13 Uhr sind wir dann zu Janika aufgebrochen. Natürlich hat uns ein dicker Schauer überrascht, aber wir konnten uns schnell unterstellen.
    Zwischenzeitlich waren auch Niklas und Oma bei Gwenny angekommen. Da Janika leider von 12:30 bis 18:30 ins Theater musste, haben wir haben es uns bei ihr gemütlich gemacht, "Arschmallow" gespielt und auf unsere Friseurmeisterin gewartet.
    Um sie (und natürlich auch uns 😉) bei Laune zu halten, standen leckere selbstgemachte Burger auf dem Tisch, als sie durch die Tür kam.
    Gegen 20 Uhr öffnete dann endlich der Salon auf dem Balkon.
    Ruckzuck waren wir alle versorgt und konnten gegen 21:30 alle mit einem frischen Haarschnitt wieder "nach Hause" fahren. Danke, Janika 🥰
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  • Gammeltag

    6 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ☁️ 16 °C

    Erfreulichweise hat es heute nicht geregnet und auch öfters mal die Sonne durch die Wolken gelugt. Dementsprechend haben wir heute einfach nur die Ruhe des Platzes und die schöne Aussicht genossen. Gehäkelt, geschlafen...
    Zum Abend haben wir uns auf ein Bier und ne Schale Chilli con Cane mit Janika im Freischütz getroffen. Nun genießen wir die Abendstimmung am See (leider nur von drinnen, draußen ist es zu kühl und Tausende von Mücken).
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  • Ein kreativer Tag

    7 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einem ruhigen Vormittag häkelnd in der Sonne, sind wir zum Marktplatz geradelt. Meikel hat beim Café Fuchs reichlich Kaffee genossen und Janika und ich haben in der Tuscherei unsere vor 2 Wochen begonnenen Tassen vollendet. Ich bin sehr gespannt auf das gebrannte Ergebnis. Denke aber, beide Tassen sind uns sehr gelungen.
    Anschließend haben wir Meikel eingesammelt und waren im Lennards noch was essen und haben gemütlich die Zeit vertrödelt, bis wir um 19 Uhr zur Musik auf dem Marktplatz gehen konnten. Die Musik war zwar nicht das größte Highlight, aber die Stimmung und die Abendsonne haben diesen sehr schönen Tag perfekt abgerundet. Es war danach auch noch genug Abend übrig, um noch ein gutes Stück mit dem dritten (orangen) Waschbären voran zu kommen.
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  • Auf zum Familienurlaub in Klocksdorf

    8 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ☀️ 17 °C

    Da wir den Hangar 19 erst um 14 Uhr verlassen mussten und ja nur knappe 40km nach Carlow (genau zwischen Schwerin und Lübeck) vor uns hatten, haben wir uns viel Zeit gelassen. Auf dem Weg dort hin haben wir noch eine neue Gasflasche besorgt und den Einkauf für die nächsten Tage erledigt. Trotzdem waren wir schon gegen 16/17 Uhr da und mussten noch eine ganze Weile auf die beiden anderen Pärchen warten, mit denen wir hier das lange Wochende verbringen. Die Reetdachkate ist sehr urig und alles ganz schön kühl. Deshalb sitzen wir lange vorm Haus in der Sonne. Das Reet auf dem Dach ist ein riesiges Insektenhotel, es summt und brummt gewaltig. Kurz vor Sonnenuntergang werden dann die Mücken unerträglich und wir flüchten rein. Grad als wir essen wollen, platzen die Gronaus durch die Hintertür. Ne halbe Stunde später auch die Berstorffs.Leer más

  • Himmelfahrt

    9 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute lassen wir alle die Seele baumeln. Ein ausgiebiges Frühstück, eine größere Hunderunde, ansonsten im lauschigen Garten rumhängen und abends grillen... mehr ist heute nicht angesagt. Ach doch, der dritte Waschbär ist fertig! Aber mir fehlen immer noch die passenden Augen für die Bären.Leer más

  • Ausflug nach Schwerin

    10 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ⛅ 21 °C

    Wieder waren wir erst um 12 Uhr nach einem ausgiebige Frühstück auf der Terrasse startbereit. Da Mario und Jeanine heute 30. Hochzeitstag hatten (wir "nur" 27. 😉) wurde Jeanines Wunsch erfüllt, sich Schwerin anzusehen.
    Das Schloss mit seinem traumhaften Garten auf der Rückseite kann ich mir noch 100x ansehen und ich find es immer wieder sensationell. Am Theater haben wir kurz Janika "rausgeklingelt" und uns später "auf ein Eis" verabredet. Auf dem Weg zum Pfaffenteich haben wir natürlich auch noch zwei, drei schöne Läden zum bummeln gefunden. Janika hatte dann doch schon früher Feierabend und kam dazu, als sich die Truppe ein DDR-Softeis gönnte. Ich hatte mich auf die obligatorischen Cookies versteift, aber das Café hatte just die Tage Urlaub. Sehr schade.
    Im Kaufhaus Stolz haben Susanne und ich noch ein bißchen gestöbert. Janika hatte sich verabschiedet und die Gronau haben Spargel besorgt und sind schon "nach Hause" um ihn vorzubereiten. Auf dem Rückweg haben wir den restlichen Einkauf besorgt, Schnitzel für heute... Grillgut für morgen, etc.
    Als das Essen dann endlich auf dem Tisch stand, war es schon ganz schön spät, aber dafür waren die panierten Schnitzel perfekt (trotz 4 Köchen!) und Spargel, Salat und Hollondaise super lecker. Sogar Nachtisch gab es. Ein krönender Abschluss eines schönen Hochzeits-Tages.
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  • Wunderschöne Gegend

    11 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ⛅ 18 °C

    Das Wetter war wieder hervorragend, so dass wir nach dem Frühstück eine grosse Runde von Klocksdorf nach Stove gelaufen sind. Eigentlich wollten wir über Carlow wieder zurück, aber hinter Stove hätten wir nur noch auf der Straße laufen können. Da aber doch recht oft ein Auto vorbei kam, haben wir kurz hinter der Alpakafarm (wo nur Ziegen waren) den ersten Feldweg rechts ab eingeschlagen und so einen landschaftlich sehr schönen Weg mitten durch die Felder gefunden. Goldammer, Nachtigall, Enten, Unken, Frösche, sehr hübsche Schmetterlinge, ein Graureiher, ein Reh und ein Fuchs haben wir gesehen bzw. gehört.
    Cooper hat gleich am Anfang der Runde einen Kackhaufen gefunden und sich darin gesuhlt. Das ihm dann niemand mehr nahekommen wollte, hat er nicht so richtig verstanden. Nach guten 2 Stunden waren wir zurück und Cooper durfte erst mal duschen. Der Rest des Tages ging mit ein bischen Mittagschlaf, in der Sonne sitzen, den Grill anwerfen und später ESC gucken, viel zu schnell vorbei.
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  • Pakete abholen

    12 de mayo de 2024, Alemania ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Frühstück sind die anderen Richtung Berlin aufgebrochen.
    Wir haben nun noch 2,5 Wochen ehe wir Heim müssen. Trotzdem sind wir erstmal wieder nach Schwerin zurück gefahren, weil bei Janika noch zwei Pakete lagen, die bis Himmelfahrt nicht rechtzeitig da waren.
    Da das Wetter so gut war, haben wir zusammen mit den Paketen auch Janika und ihr Fahrrad eingeladen und sind wieder zum Hangar 19, um dort den Nachmittag auf der Wiese am Wasser zu genießen. Es war leider sehr windig, aber trotzdem schön.
    Nach dem Abendessen bei dem Italiener auf dem Gelände ist Janika dann wieder nach Hause.
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  • St. Peter-Ording

    13 de mayo de 2024, Alemania ⋅ 🌬 21 °C

    Da wir uns ob des schlechteren Wetterberichts gegen Dänemark entschieden haben und wir am Ende ja auch noch in Köln anlanden wollen, stand grob die Richtung "Nordseeküste" auf dem Plan. Mit Blick auf die Karte fiel mir St. Peter-Ording ins Auge. Da war ich noch nicht.
    Also nichts wie hin!
    Vorher mussten wir allerdings kurz bei Lübeck rechts raus und Mest-Marzipan nachladen. 😁
    Gegen 16 Uhr waren wir dann endlich dort und hatten schon Sorge, dass der Womo-Hafen voll sein könnte. Pustekuchen. Trotz des tollen Wetters ist der Platz halb leer! Um so besser für uns.
    Nachdem wir uns eingerichtet haben (geplant sind erst mal 2 Übernachtungen), sind wir noch aufs Rad gestiegen und haben hinter den Deich geguckt. Und da war immer noch kein Meer! Riesige Salzwiesen und ein bißchen Sand
    Immerhin... eins der Stelzenhäuser, das" Lottis", lag in den Salzwiesen, aber bis zum Wasser sind wir nicht wirklich gekommen. Die Trampelpfade dorthin waren nicht fahrradtauglich.
    Überraschenderweise ist es hier trotz kräftigem Wind wärmer als die Tage davor im Schweriner Raum. Und es gibt keine Mücken!!! Endlich kann man mal richtig entspannt draussen sitzen.
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  • Ortsteil Dorf und Böhl

    14 de mayo de 2024, Alemania ⋅ 🌬 19 °C

    Wir haben beschlossen, heute den südlichen Teil SPOs zu erkunden und morgen den nördlichen.
    Zu allererst habe ich allerdings Sonnencreme (die Stärkste, die es gab: LSF 50) gekauft und uns mitten auf der Straße ordentlich eingecremt. Zumindest das, was beim Radeln so rausguckt an Haut. 😉
    Meikel hat sich zwar schon ordentlich in Klocksdorf gebräunt, aber ich wollte kein Risiko mehr eingehen. Der Wind ist so angenehm, dass man gar nicht merkt, wie stark die Sonne brutzelt.
    Dann sind wir zum Tierpark geradelt, der uns jedoch zu teuer war. 13€/p für die heimischen Tiere und für das Robbenhaus noch mal 12€ drauf.
    Also weiter zum Leuchtturm, auf den man leider nicht rauf kann und weiter zum Böhler Strand, wo auch ein Stelzenhaus steht, das "Salt & Silver".
    Man kann sich vorstellen, dass hier im Sommer die Hölle los ist. Der Parkplatz ist riesig, das Tagesticket für die Zufahrt zum Strand kostet allerdings auch 10€. Mir ist allerdings nicht ganz klar, was ich dann dort soll.
    Gut, nun war das Meer mal wieder weg, 12 Uhr Niedrigwasser...
    Aber, wenn es da ist, dann kann es ja nur höchstens knietief sein. D.h. Ich kann mich reinlegen, aber sonst nix.
    Vielleicht sollten wir morgen erst nachmittags losradeln, damit wir uns das um 17:30 bei Hochwasser ansehen können. (Oder um 5:30 morgen früh? 🤔)
    Ich hab Meikel zumindest an dem Pfahlbau in der Sonne sitzen lassen und wollte zum Wasser laufen, hab es aber nach bestimmt 1,5km aufgegeben, weil der Blick zur Wasserkante immer noch genau so weit erschien, wie zurück zum Haus.
    Landschaftlich schon sehr beeindruckend, diese endlose Weite, aber...
    Ich find es langweilig... eintönig und nichts zum Wohlfühlen.
    Man hat dort überhaupt kein Gefühl für Entfernungen und es ist nichts da, ausser heller, fester Sand und vereinzelt mal ne Muschel. Kein Tier, kein Insekt, kein Mensch (doch, vereinzelte, aber auch weit weg), keine Pflanze... nur knallende Sonne und Wind.
    Zurück sind wir dann lieber durch den Ort gefahren, da gibt es reichlich Schatten, sprich Bäume und auch viele hübsche Häuser (vorwiegend Ferienhäuser, geklinkert mit Reetdach) zu sehen.
    Im Fischhaus in Dorf haben wir gegessen und sind dann gegen 17 Uhr wieder am Womo angekommen.
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  • Endlich das Meer gefunden

    15 de mayo de 2024, Alemania ⋅ 🌬 21 °C

    Wie gestern schon angedacht, haben wir heute den Tagesablauf umgedreht, um ne Chance zu haben den Hochstand am Strand zu erleben.
    Nach dem Frühstück haben wir also bis Mittags "rumgegammelt". Eigentlich war geplant, noch ne Kleinigkeit zu essen und dann so gegen 14 Uhr zu starten. Das mit dem Essen hat geklappt, aber dann war es im Womo so kuschelig warm, gemütlich und die Sonne hat so schön in unsere Betten geschienen...
    Naja... wozu hat man denn Urlaub?
    Geht ja nicht an, dass die Bären den besten Platz allein belegen. ☺️
    Um 16 Uhr waren wir dann endlich startbereit, den Norden SPOs zu erkunden. Das Erlebnishus ist ein toller neuer Bau, komplett als Spielplatz gedacht, innen wie außen, mit einer sensationellen Aussicht je höher man die Treppen hinaufsteigt. Ich musste deswegen auch noch ein zweites Mal rauf, weil ich erst die 1. Hälfte des Panorama genossen hatte, als der Mitarbeiter kam, um die riesige Röhrenrutsche abzuschließen. Ich durfte noch schnell rein und rutschen, aber dann musste ich die 4 Etagen wieder hoch, um mir den Rest noch anzusehen.
    Danach folgte eine sehr liebevoll gestaltet Promenade zum eigentlich Hotspot von SPO: Ortsteil Bad, mit einem riesig langen Steg auf die große Sandbank zu den dortigen Stelzenhäusern, dem "Arche Noah".
    Meikel hat sich dem Treiben bei Gosh zugesehen. Ich bin raus auf die Sandbank gelaufen und hab endlich das Meer gefunden. Das Wasser war angenehm warm, das war aber auch das einzige Gute. Es war schlickig, braun und trüb und roch stark nach Meer. Einige Quallen lagen in der Mini-Brandung. Mehr als die Füße würde ich nicht reinlegen wollen. Schwimmen geht auch nicht, ist viel zu flach. Aber dieser endlose weiße Strand sieht schon unglaublich aus.
    Einen guten Kilometer weiter musste ich feststellen, dass ich mir den Fussmarsch hätte sparen können: am nächsten Strandabgang (zum 54grad Nord) gibt es neben dem Steg für Fußgänger auch einen für Fahrräder. 😒
    Eigentlich wollte ich mir auch noch den letzten Abgang ansehen, da man dort auch mit dem Auto auf den Strand fahren darf, aber der Weg zurück zur Promenade war so windig, dass das Radfahren keinen Spaß mehr machte. Und wir mussten ja auch noch den Rückweg bedenken und, dass es mittlerweile auch schon ganz schön spät war, um noch was zu essen zu kriegen. Also, durch den Ort, geschützt zwischen Bäumen und vielen schönen Häusern, Retoure.
    Meikel hatte gestern unsere Nachbarn belauscht, die von der Räucherscheune schwärmten. Da wollte er hin. Von unserem Stellplatz auch gar nicht weit entfernt, nur eben in südliche Richtung und etwas seltsam gelegen mitten auf dem Parkplatz vom Kaufhaus Stolz und Rewe. Aber der Weg hat sich gelohnt und wir haben es auch grad noch gut geschafft, um in Ruhe essen zu können. Morgen müssen wir wohl noch mal hin und was aus der tollen Auslage mitnehmen.
    Nun wollt Meikel nur noch nach Hause, kamen wir doch nun schon zum 2. Mal am Womo direkt vorbei.
    Ich konnte ihn aber doch überreden, noch an den Deich zu fahren, um den Sonnenuntergang um 21:30 zu sehen. Am Ende sind wir sogar wieder bis durch die Salzwiesen und haben am "Lottis" ne Bank gefunden, von wo wir einen guten Blick hatten.
    Kein Wunder, der Wind hat uns dort kinderleicht hingetrieben, aber zurück bis hintern Deich war es wieder eine Qual.
    Zur Krönung des Abends hab ich mir dann auch endlich eine Dusche gegönnt, sodass ich gleich frischgewaschen mein Bettchen genießen kann. Die Bären warten schon. 😜
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  • Und plötzlich doch nach Dänemark

    16 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ 🌬 18 °C

    Eigentlich wollten wir heute weiter übers Alte Land, Stade, Richtung Bremerhaven (Auswandererhaus). Aber morgens beim Müsli flatterte plötzlich die Nachricht rein, dass Meikels Projektmeeting in Köln ausfällt. Da wir auch schon herausgefunden hatten, dass das Wetter in Dänemark nicht so viel schlechter als im Norden Deutschlands sein soll, fiel die Entscheidung nicht so schwer. Ab nach Dänemark!
    Vorher hab ich mich jedoch aufs Rad geschwungen, um noch eine Stock Adel für unsere Sammlung zu ergattern. Natürlich hab ich die Gelegenheit genutzt und mir doch noch die Strandauffahrt von Ording angesehen. Bei dem Wind ging es hin sehr schnell, aber zurück...
    Ich hätte es wissen müssen 😔
    Der Ortsteil ist nichtssagend, aber der befahrbar Strand schon der Hammer. Kostet mit dem Auto allerdings auch 12€/d. Wir haben es überlegt, aber für "nur nen Tee/Kaffee vorm Womo Trinken" war es uns zu teuer. Wenn man gut zu Fuß ist und nen ganzen Tag dort verbringen kann/will, dann ist es das bestimmt mal wert.
    Leider sind meine Fotos nichts geworden, aber es sah nicht so viel anders aus, als gestern in Bad, nur noch weißer, weiter, windiger. Und den rotweißen Leuchtturm von Westerheversand könnte man in weiter Ferne sehen.
    Zurück am Womo haben wir das Auto gepackt und sind gegen 13:30 los.
    Aber nur bis zur Räucherscheune, wo wir uns zum Mittag noch Fisch im Bierteig gegönnt haben. War sehr lecker.
    Dann ging es aber endlich weiter. Ziel: Apenrade. Das tolle ist ja, dass die Marinas in Dänemark fast nur noch mit Automaten (oder auch tallyweb) arbeiten, d.h. Du kannst jederzeit anreisen. Und einen Platz zu bekommen, ist zur Zeit auch kein Problem.
    Bei Flensburg sind wir kurz zu einem Campingbedarf abgebogen, weil ich eine "Solardusche" haben wollte. Da wir die Heizung nicht anmachen, möchte ich ausprobieren, ob so ein schwarzer Sack in der Sonne ausreicht, um warmes Wasser zum Abwaschen zu bekommen. Grundsätzlich scheint es zu funktionieren, aber die Ausführung (z.B. Schlauchlänge) ist noch ausbaufähig.
    Gegen 18:30 waren wir hier. Stehen nun im Segelhafen, direkt am Strand mit Blick aufs Wasser. Die Ostsee gefällt uns sehr viel besser. Obwohl es auch hier mächtig windig ist.
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  • Apenrade

    17 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ 🌬 20 °C

    Erfreulicherweise hat der Wind gestern, als es dunkel wurde, nachgelassen. Insofern radelte es sich sehr gut durch Apenrade. Aber der Stadtkern ist klein, wenn auch sehr hübsch mit kleinen hyggeligen Handwerkerhäusern und einem kleinen Schloss (Kunstmuseum 😒), nebst Wassermühle und einer netten Fußgängerzone. Im Nu hatten wir unsere Runde gedreht.
    Die Kirche war leider wg Bauarbeiten geschlossen und zu den 2 kleinen Museen reichte heute meine Motivation nicht. Auf dem Rückweg haben uns noch 3 Stücken Kuchen angelacht und ein Abstecher auf den Badesteg waren heute die Highlights.
    Meikel hat sein 1. Bad in der Ostsee genossen. Derweil bin ich in kurzen Hosen auf dem Steg fast erfroren. Zumindest musste ich mir den Pullover anziehen, während er sich vom Wind trocknen ließ.
    Dafür hab ich jetzt den Nachmittag im kuschelig warmen Womo sehr genossen. Der Wind hat nämlich noch mal richtig Fahrt aufgenommen. Es ist schon schön, wenn man die sturmabgewandte Seite aufreissen kann und so halb drinnen, halb draussen gemütlich in der Sonne sitzt und der Wind am Chassie rüttelt. Eigentlich hatte ich auch an ein Mittagschläfchen gedacht, aber nun ist es schon wieder zu spät dafür. Ich war heute Nacht schon ne Stunde wach... und konnte dabei feststellen, dass es hier schon um 3 Uhr nachts
    wieder heller wird.
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  • Fredericia

    18 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 19 °C

    Nächster Stop in Fredericia, wieder direkt am Wasser (näher geht's echt nicht mehr) im Segelhafen von Fredericia. Etwas rustikaler... haben 10min gebraucht bis wir die Online- Bezahlung insbesondere den Stromanschluss hinbekommen haben, aber am Ende hat's geklappt.
    In den Ort war es dann ein kleines Stück zu radeln, aber die riesige Wallanlage von 1650, die Fredericia umgibt, ist beeindruckend und landschaftlich sehr schön. Es gab immer wieder imposante Ausblicke, insbesondere vom Wasserturm und der Bastion direkt an der Küste.
    Im Ort haben wir eine Kaffee getrunken und waren einkaufen. Vorsichtshalber, damit wir über die Pfingstfeiertage kommen.
    Eigentlich wollten wir auch noch ins Stadtmuseum, aber das schloss schon um 16Uhr. Mal gucken, angeblich hat es Sonntags ab 12:00 wieder geöffnet, aber es ist ja Pfingsten.
    Wieder am Womo habe ich noch einen kleinen Strandspaziergang gemacht, dann gab's die Fischplatte aus dem Fotex. Zuhause würde ich mich nie an sowas ran wagen. Der Geruch würde mich schon abhalten. Hier hat noch nicht mal das Ei nach Fisch geschmeckt, geschweige denn gerochen. Wir hatten es beim letzten Mal schon beobachtet, dass diese abgepackten Gerichte von der Frischetheke weg gehen, wie warme Semmeln. Auch bei den Einheimischen.
    Nun genießen wir den Lillebaelt in der Abendsonne.
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  • Fredericia Bymuseum (Stadtmuseum)

    19 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 19 °C

    Bevor wir rüber nach Fünen gefahren sind, haben wir geguckt, ob das Stadtmuseum am Pfingstsonntag öffnen würde. Kurz vor 12 waren wir da und haben uns erstmal auf dem Freigelände umgesehen. Ein paar sehr hübsche alte Häuser und eine Tabakscheune (oder besser Trockenplatz) gab es zu entdecken. Hinter dem Museum überdacht die riesige Kastanie den gesamten Hof. So idyllisch, ein wunderschöner Platz!
    In dem kleinen schnuckeligen Museum gab es viele nette Kleinigkeiten zu sehen, aber der deutsche Text war so knapp gehalten, dass es infomationstechnisch eher enttäuschend war. Insgesamt aber schön gemacht und kostenfrei.
    Ergänzung zum Text des letzten Fotos: Die hiesige Zigarrenfabrik bestand bis 1982.
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  • Vor Pfingsten geflohen

    19 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 19 °C

    Fünen gehört ja noch zu der Inselrunde, die wir ja vor 2 Jahren gestartet hatten. Wird als der Garten Dänemarks beschrieben. Wir hatten den groben Plan sie einmal im Uhrzeigersinn zu umrunden. Da mich aber im Netz Bilder eines Gartens im nördlichen Landesinneren angesprochen haben, haben wir diesen erstmal angesteuert. Leider vergebens, auf dem eher kleinen Parkplatz war für unsere große Kiste kein geeigneter Platz frei und drumherum nur Feld, Wald, Wiese und kleine Landstraße... keine Chance zu parken. Also leider weiter.
    Dann doch den direkten Weg wieder hoch zur Küste, um den ursprünglichen Plan wieder aufzunehmen. Es bot sich Bogens an, Da dort gleich 3 Stellplätze im Hafen sind. Bogense ist aber anscheinend ein beliebtes Urlaubsgebiet. Heute, Pfingstsonntag, war im Hafen richtig was los und es war alles voll mit Pkws und Menschen. Es hätte zwar zwei freie Plätz mit Strom gegeben, aber:
    auf Asphalt, im Rücken das Tor einer Lagerhalle, vor der Motorhaube die flanierenden Menschen auf dem Kai und rechts und links entweder ein Womo oder ein kleines Restaurant oder bessere Hafenimbiss. Wenn alles leer ist, vllt ganz nett, aber heute steppt hier der Bär. Die anderen beiden Stellplätze waren etwas abseits/ruhiger, aber alle voll.
    Also... weiter
    Und wir waren uns einig... wir suchen was Einsames und warten bis Pfingsten vorbei ist.
    Das erschien jedoch schwierig, da der nördliche Teil Fünens anscheinend sehr urwüchsig/dünn besiedelt ist. Wir haben uns ja mittlerweile auf die Lystba°dehavn spezialisiert, sprich Marinas (lystba°de=Segelboot) und da war vor Odense (wo wir heute auch auf keinen Fall hinwollten) nur einer zu finden: bei Ottrup.
    Wir hatten schon Sorgen, dass wir heute iwo wild stehen müssen, weil es auch dort voll sein könnte, aber wir haben genau das gefunden, was wir suchten. Einen winzig kleinen Segelverein mit Naturhafen mitten im Nirgendwo, der alles zur Verfügung stellt, was wir so brauchen. Also Strom, Wasser, Dusche (ja, war mal wieder nötig 😉), viel Platz und Ruhe.
    Und das für 25€ all inclusive, nur mit nem Barcode kurz die App runtergeladen, online bezahlt und fertig. Das ist mittlerweile so simpel...
    Wir haben diesmal nicht eine Krone getauscht, ging bisher alles online oder mit Karte.
    Wir stehen hier zu viert weit auseinander. Vorhin waren einige Segler an ihren Booten, 2 scheinen auf dem Boot zu übernachten. Mittlerweile ist es dunkel und gespenstisch still, denn auch der Wind hat sich schlafen gelegt. Erstaunlicherweise, denn seit Schwerin war es immer windig... und nicht grade wenig.
    Hier haben wir uns nun verkrochen und warten Pfingsten ab.
    Morgen werden wir mal mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, aber es sieht nicht so aus, als wenn es hier viel mehr gibt als Natur und Natur. Bin gespannt.
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  • Hofmansgave

    20 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einem beschaulichen Vormittag in der Sonne sind wir so gegen 14 Uhr zu einer kleinen Radtour aufgebrochen. Die einzige Sehenswürdigkeit hier in der Ecke soll wohl das nächste große Gut "Hofmansgave" sein. Ca. 1km entfernt.
    Auf einem sehr steinigen Schotterweg durch wundervolles, überbordendes Grün und rechter Hand immer wieder Ausläufer des Odense-Fjord. Traumhafte Landschaft bei traumhaftem Wetter.
    Das Gut ist wirklich sehenswert, mit einem kleinen urwüchsigen Park, in dem einige seltene Bäume stehen, z.B. Ginkos und Araukarien, die bis zu 200 Jahre alt sind. Ein kleines Kartoffelmuseum gibt es auch, aber leider alles auf dänisch.
    Das Gut gehört zu den größten Dänemarks, das heute im Rahmen einer Stiftung als modernes landwirtschaftliches Unternehmen geführt wird. Die wunderschönen alten Fachwerkgebäude und das barocke Hauptgebäude wurden 1784 errichtet und sind heute denkmalgeschützt. Beeindruckend waren auch die gigantischen Linden und Kastanien, die die Zufahrten zum Gut flankieren. Die 3 Linden, die rechts vom Haupthaus stehen und den Eingang zum Park markieren, stehen so dicht, dass die Kronen oben wie eine Wand wirken und unten am Fuß einen wunderschönen kleinen, grünen Raum mit 2 Eingängen bilden.
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  • weiter ans Meer...

    20 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 18 °C

    Natürlich sind wir noch weiter geradelt...
    Wieder durch wunderschöne Landschaft und plötzlich kam eine Reihe Ferienhäuser, zwischen denen uns der Feldweg auf eine kleine etwas erhöhte Straße spuckte. Auf der anderen Seite der Straße: eine kleine Böschung, dahinter ein kleiner, etwas kieseliger Strand (nach rechts und links jedoch endlos) und die türkisfarbene Ostsee. Wir waren etwas überrascht, da der Ausblick und die vielen Menschen so plötzlich kamen.
    Vorher waren wir (fast) allein auf weiter Flur. Das Ferienhausgebiet Hasmark Strand scheint sehr beliebt zu sein und erstreckt sich sehr weit nach links runter. Wir waren direkt am östlichsten Ende herausgekommen und selbst hier war reges Strandleben zu bewundern. Nach einer kurzen Pause auf einer Bank und einem Fußbad in der Ostsee ging es nach rechts runter (östliche Rg) weiter. Hier beginnt die eine der beiden Halbinseln, die den Odense-Fjord von der Ostsee abtrennt. Landschaftlich eher karg, aber auch sehr reizvoll, da auf der Meerseite grauer, kieseliger Strand mit viel Treibholz und Hagebuttensträuchern und auf der Fjordseite eher grün bzw. Heide- oder Moorartig.
    Und plötzlich sind wir schon wieder überrascht, denn da steht eine Herde Kühe am Strand! Keine Hochlandrinder, aber auch keine normalen Milchkühe. Irgendwas dazwischen... ein bißchen zottelig, in schwarz mit ein bißchen weiß. Stehen einfach so am Strand, ein oder zwei sogar bis zum Bauch im Meer!
    Ein ungewöhnliches Bild.
    Sie ließen sich nicht stören, wir auch nicht! Kurz danach hätten wir fast ne Kröte überfahren.
    Da der Weg fürs Fahrrad immer schlechter wurde, haben wir dann doch den Rückweg angetreten und waren nach 14km Radtour so gegen 17 Uhr wieder hier.
    Morgen trauen wir uns wieder raus, aus unserem ruhigen Idyll, die Vorräte sind auch alle.
    Und der Grauwassertank dürfte voll sein. Entsorgung ist das einzige, was hier fehlt. Zum Glück haben wir die Trenntoilette und nicht auch noch ne volle Chemietoilette.
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  • Hans Huleha°nd

    21 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 18 °C

    Zum Glück ist mir vorgestern die Trollmap von Thomas Dambo wieder eingefallen...
    und siehe da: es gibt wirklich einen Troll auf Fünen! Und zwar ganz in unserer Nähe, im Norden Odenses.
    Natürlich mussten wir ihn heute als Erstes aufsuchen.
    Gut versteckt in einem kleinen moorige Wäldchen, nur über einen schmalen, wildromantischen Holzpfad erreichbar, taucht er plötzlich auf...
    Ich find es toll, wie der Künstler seine Trolle auf die Orte abstimmt,... Vielleicht passiert es aber auch umgekehrt? Wer weiss...
    Kann man vllt alles in seinem Buch nachlesen, aber das gibt es leider nur auf Englisch. 😔
    Hans Holehand gefällt mir auf jeden Fall sehr, sehr gut. Neben dem obligatorischen Altholz, ist hier auch Altmetall verwendet worden. Die Schindeln des Dachs sind aufgeschnittene Blechdosen und der Schornstein besteht aus Eimern und einem Anzündkamin für den Grill. Am Haus waren auch einige Beschläge dran, sah nach Schubladenfronten aus, an denen noch die Griffe dran waren. Über der Tür ist eine Klobrille mit Deckel als Fenster benutzt worden. Die Trittsteine um den Troll herum, sind alte Paletten.
    Und dann die Details am Troll: neben einer Halskette trägt er auch einen Ohrring (aus Kabel) und hat Fussnägel.
    Jeder Troll sieht anders aus und hat einen eigenen Charakter, eine eigene Geschichte.
    Ich liebe das ganze Konzept. Ich würde gerne alle be"suchen", aber einige sind auf der anderen Seite der Erde. Naja, bleiben wir erst mal bei den hiesigen.
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  • Den Fynske Landsby

    21 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 20 °C

    Von Hans Huleha°nd sind wir in den Süden Odense gefahren, zum Fynischen Dorf, einem Freilichtmuseum. 25 unterschiedliche historische Gebäude, alle aus Fünen, eingebettet in ein wunderschönes Fleckchen Erde. Und das mitten in der Stadt (okay, Aussenbezirk, aber dochittendrin).
    Neben verschiedenen Höfen (oft von Handwerkern) gab es eine Wind-, eine Wassermühle, ein Gefängnis, eine Schule, Schmiede, einen Gasthof und ein Hospital zu sehen. Besonders sehenswert waren die Ziegelei und der Pfarrhof. Dass Ziegel gepresst, getrocknet und gebrannt werden müssen, war mir klar, aber wie umfangreich schon damals so ein Gebäude für die Produktion sein musste, das hat mich beeindruckt.
    Ebenso, wie der Pfarrhof, der im Gegensatz zu den anderen Höfen geradezu pompös war und so detaillverliebt eingerichtet ist, dass man ihn sofort als Filmkulisse verwenden könnte.
    Es war deutlich zu sehen, dass auch in diesem Museum "gelebt" wurde, aber heute war kein Handwerker oder ähnliches im Dorf unterwegs. Ich vermute, dass die "Ehrenamtlichen" Pfingsten ihr "ganzes Pulver verschossen" hatten. Soundso war absolut Tote Hose im Museum. Wir sind vllt 10... max 20 Besuchern begegnet. Umso besser für uns, ich mag es viel lieber, wenn es leer ist.
    Auch die Tiere haben alle geschlafen...
    War wohl anstrengend, das Wochenende.
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  • Die Ziegelei von Bladstrup

    21 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ 🌬 21 °C

    So hab ich das noch nie gesehen.
    Ich weiss nicht, ob hier Ton- oder Lehmziegel hergestellt wurden. Vielleicht aber auch beides.
    Ich fand, es sah nach Lehm aus, was in der Kuhle lag.

    Das war das Einzige was nicht so toll an diesem Museum war, es gab nur dänische und englische Erklärungen. Aber hätte ich das alles lesen wollen, wäre ich nie um 16 Uhr durch gewesen.

    Ich hab es grad nachgelesen: der Brennvorgang dauerte wohl gute 14 Tage, wobei "nur" 3-4 Tage eine Temperatur von 600-900 Grad notwendig ist.
    Was für ein Aufwand!!! die ganze Prozedur.
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  • Havn & Marina von Kerteminde

    21 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ ☀️ 21 °C

    Ach ja, bevor wir zum Museum sind, haben wir auf dem Weg bei Fotex unseren Grundvorrat aufgefüllt, Hafermilch, Tonic, Butter, Käse...
    Und verschiedene Smörre-brote aus der Frischtheke für heute. Hab ich leider vergessen zu fotografieren.

    Nach dem Museum um 16 Uhr hatten wir beide dann richtig Kohldampf, aber wir wollten erst noch die 25km nach Kerteminde, weil wir Sorge hatten, ob so spät noch ein Platz für uns frei ist.
    Aber alles halb so wild, hier ist nur die Hälfte besetzt. 160DKK plus Strom und Dusche sind auch okay.
    Am wichtigsten war jedoch die Grauwasserentsorgung. Nach 2 vollen Tagen mit Kochen, war der Tank vermutlich (Anzeige funktioniert ja nicht mehr) über voll.
    Merke fürs nächste Mal: fahren mit vollem Abwassertank stinkt irgendwann mächtig! Also doch besser mal zwischendurch nen Eimer voll wegtragen. 😉

    Nach dem Essen waren wir beide ganz schön platt. Ich habe es immerhin geschafft, einmal kurz vorne an die Hafenmole zu gehen. Die Erkundung der Örtlichkeiten steht morgen auf dem Plan.
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  • Kuriositäten in Kerteminde

    22 de mayo de 2024, Dinamarca ⋅ 🌬 20 °C

    Kerteminde ist ein sehr hübsche alte Fischerstadt mit sehr schönem weißen Strand und einem riesigen Segel- & Jachthafen. Dieser bietet auch Stellplätze für ca. 15 Womos (170DKK + Strom), macht alles einen sehr guten Eindruck.
    Heute sind wir durch den Ort geradelt und ich habe wieder viele Fotomotive entdeckt. Deswegen gibt's heute wieder mehrere Footprints. Als erstes die Kuriositäten (oder besser Attraktivitäten 😉) ((gibt's das Wort überhaupt? 😜))
    Vor dem kleinen Meerwasseraquarium steht eine riesige Krabbe aus Altplastik rum. Ich dachte noch:"Könnte von Thomas Dambo sein. "👌
    Später bin ich an der Grundschule vorbei geradelt, von der ich schon gelesen hatte, da unter dieser ein Bunkermuseum aus dem kalten Krieg sein soll. Kann man wohl auch besichtigen, hat momentan aber nur am Samstag geöffnet.
    Was ich Euch aber zeigen möchte, ist die Beschilderung des Haltestreifens vor der Schule. Genau das ist es, was ich an Dänemark so liebe.
    Dann passen noch die alten Räder, die an dem kleinen Museum Farverga°rden im Hof standen, in diesen Footprint.
    Und das Eis, das wir uns gegönnt haben. Das Vaffelhuset ist schon 40 Jahre alt und angeblich Fünens beste Eisdiele. Die Auszeichnung haben sie wohl seit 2017 jedes Jahr gewonnen, (ausser 2021). Die Kunden sollen angeblich in der ganzen Straße Schlange stehen. Heute zu unserem Glück nicht, aber der Chef des Hauses hatte trotzdem gut zu tun, solange wir davor saßen.

    Ach, und hier passt auch noch dieser Busch rein. Weiss jemand was das ist?
    Ich kannte ihn nicht, aber finde diese Unmengen kleiner weißer Blüten mit den darunter versteckten roten Beeren auf dunkelgrünem Blattwerk wunderschön. Stand in der Fischergasse an einer Hauswand.
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