Joined July 2022
  • Day88

    Die "0-Stunden-Arbeitswoche"

    January 28 in New Zealand

    Nach dem WWOOFen ging es direkt zum ersten Farmjob. ("corn detasseling" falls jemand nachsehen will) Der Starttermin wurde leider immer weiter nach hinten verschoben, weshalb wir die Zeit irgendwie anders überbrücken mussten. Doch durch das sehr gute Wetter wurde uns nicht wirklich langweilig.

    Wir machten die nahegelegen Kleinstädte unsicher, sahen das Bruchtal (Herr der Ringe, wo die Elben chillen), bestiegen die Putangirua Pinnacles und sahen die ersten Robben am südlichsten Punkt der Nordinsel. Des Weiteren klapperten wir wirklich nahezu jeden See oder Fluss in der Umgebung ab. Absolutes Highlight - Sprint vor den Kühen zum Tauherenikau River. Der Tagestrip zum Castle Point war ebenfalls ein absolutes Highlight - strahlend blauer Ozean, gewaltige Klippen und ein idyllischer Strand.

    Als Unterkunft diente das Haus von John Hodder. Für 20 Dollar pro Nacht konnte man ein Heim mit Bädern, teilweise ohne Klopapier, einigen Kakerlaken und den dauerhaften Geruch von Schafskot recht günstig ersteigern. (eigentlich alles eher harmlos, aber ohne Arbeit leider aus eigener Tasche zu bezahlen)

    Nach der ersten "0-Stunden-Arbeitswoche" sollte es jedoch am 26.01. endlich losgehen und abseits von den Kosten waren die 7 vorherigen Tage voller cooler Erlebnisse - also nicht wirklich viel versäumt :)
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    Traveler

    🤣 das Schaf hat gewonnen? 🤣

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    leider

     
  • Day73

    WWOOFen im Fareham Collective

    January 13 in New Zealand

    Um den Lebenserhaltungskosten der Hauptstadt zu entfliehen, ging es für mich am 3.1.2023 nach Featherston zum WWOOFen. Dieses kleine Drecksloch hat wirklich nicht viel zu bieten außer geschlossene Läden und viel Ruhe. Untergekommen bin ich letztendlich im Fareham House mit 4 weiteren WWOOFern.

    Im Gegensatz zu meiner ersten WWOOFing-Erfahrung gab es dieses Mal WLAN und Essen inklusive!!! (übel geil) Dafür musste ich täglich 4h die unterschiedlichsten Arbeiten erledigen. Knoblauch Pflücken und Trocknen, Basilikum Pflanzen, Unkrautbekämpfung, unter Häuser Klettern und sogar richtig Betten Machen habe ich in den 2 Wochen stetig in mein Skillset aufgenommen. Das Wetter war die ganze Zeit über sehr schlecht (REGEN!), sodass Outdoor-Aktivitäten eher selten zustande kamen. Trotzdem konnte ich während meines Aufenthalts einen Job finden und meinen Rückflug buchen. Die anderen WWOOFer waren auch cool, sodass mir nur zum Ende hin etwas langweilig wurde.

    All-In-All: sehr entspannte WWOOFing-Erfahrung. Die Gastgeber waren nett aber etwas distanzierter als die Hippies. Trotzdem hat es sich für den kostenlosen Schlafplatz, die gute Küche und die vielen neuen Erfahrungen gelohnt :)
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    meisterwerk

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    episch...

     
  • Day63

    Feiertage in der Hauptstadt

    January 3 in New Zealand ⋅ ⛅ 24 °C

    Über die Feiertage gönnten wir uns ein festes Dach über dem Kopf. Unser AirBnb war gut ausgestattet und nicht weit vom Zentrum entfernt.
    Wellington war bisher wirklich die beste Stadt Neuseelands. Viele schöne Ecken, nicht all zu großflächig verteilt, sowie eine belebte Innenstadt hatte die 200 000 Einwohner-Stadt zu bieten.

    Weihnachten hat sich nicht wirklich wie Weihnachten angefühlt um ehrlich zu sein - trotz Plätzchen und Wichteln. (zumindestens kann ich sagen, dass ich am Strand war) Es war zwar ein wirklich schöner Tag, aber einfach anders.

    An Silvester hingegen ging es für uns zum Hafen, wo wir das Stadtfeuerwerk aus nächster Nähe 12h früher als gewohnt beobachten konnten - eher bescheiden, aber krass gute Plätze.

    An den übrigen Tagen sahen wir noch den Mount Victoria, das Nationalmuseum und die Cable Car. Nach gescheiterter Jobsuche ging es für mich dann am 3.1.2023 dann schon wieder alleine zu meiner nächsten WWOOFing-Erfahrung.
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    was ein meisterwerk von einem bild

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    kann ich auf einem der bilder nicht hohl aussehen 🥲

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    ay das geht

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  • Day49

    Campingtrip im Regenwald (Part 2)

    December 20, 2022 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Auch die zweite Campingwoche war durchgehend von Regen begleitet. Kurzzeitig mussten wir sogar bei Fremden klopfen und um Asyl bitten, weil der Regen einfach zu heftig war (es war ein Paradies - kostenlose Dusche, Klo und WLAN).

    Umso mehr wusste man demzufolge die raren Sonnenstrahlen zu schätzen. Beispielsweise beim Lake Taupo oder bei den Huka Falls konnten wir das Naturschauspiel voll und ganz genießen.
    Anschließend ging es in die Berge. Aus dem Tongariro Nationalpark konnten wir vor allem den Taranaki Fall und die Sicily Rapids mitnehmen, mehr ließ das Wetter nicht zu.

    Zum Abschluss des Campingtrips waren wir in ein paar angeblich "schönen" Kleinstädten unterwegs - eher gewöhnungsbedürftig und nutzten die echt guten, kostenlosen Campingplätze Neuseelands.

    Zusammenfassend hab ich die Zeit trotz des Wetters genossen. Wir konnten einen Großteil der Nordinsel bereisen und haben das Beste aus der Situation gemacht.
    Umso größer war natürlich auch anschließend die Freude auf ein festes Dach über dem Kopf - in Wellington, der Hauptstadt :)
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    warum das bild?

    1/2/23Reply
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    Du guckst bei allen so

    1/2/23Reply
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    stimmt doch gar nicht

    1/2/23Reply
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    immernoch warum dieses

    1/2/23Reply
     
  • Day42

    Campingtrip im Regenwald (Part 1)

    December 13, 2022 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach meiner eher unorthodoxen WWOOFing-Erfahrung ging es nun zu viert weiter. Zusammen mit Samira, Charlotta und Kristian war wieder Camping angesagt.

    Unsere gemeinsame Zeit war vor allem von einem geprägt - REGEN.
    Der regenreichste Sommer seit 50 Jahren machte uns teilweise einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Vor allem das Cape und die erste Nacht (mit 70 km/h Windstärke im Zelt) waren echt hart. Danach konnten wir jedoch durch gutes Timing trotzdem schöne Momente erleben.
    Die Thermalaktivität in Rotorua (wo es wirklich immer nach Scheiße gestunken hat) war sehr faszinierend und die heißen Quellen taten echt gut. Des Weiteren konnten wir Naturwunder wie die Cathedral Cove oder den Tane Mahuta aus nächster Nähe bestaunen.
    Für mich ging es dann sogar noch nach Hobbiton - natürlich Barfuß.

    Im Moment bin ich in Wellington in einem Airbnb und genieße die Feiertage. Mehr Reisebilder kommen demnächst, denn das war noch lange nicht alles, was der 2,5 Wochen lange Campingtrip zu bieten hatte.
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  • Day35

    Hippie-Lifestyle und Handwerk

    December 6, 2022 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Mein Alltag auf der Hobby-Farm war relativ eintönig aber trotzdem irgendwie bereichernd.

    Meine handwerklichen Fähigkeiten waren zu Beginn meines Aufenthalts auf dem absoluten "0-Level". Mit der Zeit konnte ich jedoch durch die täglich unterschiedlichen und flexiblen Aufgaben vieles ausprobieren. Zum ersten Mal Rasenmähen, Motoröl wechseln oder eine Kettensäge benutzen - alles Dinge, die ich sonst definitiv nie gemacht hätte.

    Zudem waren meine Hosts richtige Querdenker. Ob Corona-Impfung, Klimawandel oder die Regierung selbst, alles wurde seeeeeehr kritisch beäugt - manchmal nervig aber habs ausgehalten. Ein Highlight meines Aufenthalts war definitiv der Hippie-Markt, auf den mich Bascha und Beat mitnahmen - ziiieeeemlich skurril: skurrile Musik, skurrile Menschen und skurrile Stimmung.

    Trotzdem hab ich die Zeit wirklich genossen. Vor allem die Ruhe und Zeit allein haben mir (,denke ich zumindestens mal,) gut getan. Doch jetzt geht es erstmal wieder zum Campen und Reisen :)
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    hättest du gern... 🤪🤣🤣🤣

    12/12/22Reply
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    Und der Gute fährt noch? 🤔👍🏼😊

    12/12/22Reply
    Traveler

    cringe...

    12/12/22Reply
    Traveler

    Die Steigung zeigt Augenmaß 👍

    12/13/22Reply
     
  • Day34

    Das Leben auf der Hobby-Farm: Land/Leute

    December 5, 2022 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach einer harten Campingwoche ging es nun endlich zu meiner ersten WWOOFing-Erfahrung.

    Bascha und Beat, ein Ehepaar mit Wurzeln in der Schweiz, sollten für die nächsten 2 Wochen meine Hosts werden. Am ersten Abend wurde ich direkt mit offenen Armen von der Familie empfangen und zum Abendessen eingeladen. Anschließend wurden mir das Grundstück und die Räumlichkeiten näher gebracht.

    Mehrere kleine Häuser, ein eigener Fluss, eine Spring Quelle, wilder Native Bush sowie eine extrem entspannte Lounge umfasste das 12 Hektar große Grundstück. Als einziger WWOOFer hatte ich eines der Häuser ganz für mich allein. Doppelbett, eigene Küche und Badezimmer gehörten nun für mich zum Alltag - ein echter Luxus im Vergleich zum Camping. (Leider blieben WLAN und Netz aus)

    Gelegentlich sah man einige fremde Gesichter im Haushalt: mehrere Pflegefachkräfte für den dementen Großvater (Hans) als auch Tochter (Liv) und Sohn (Lars). Trotzdem war ich zum Großteil alleine und mir fehlten etwas die Leute auf einer Wellenlänge.

    Insgesamt war die Kulisse wirklich magisch und einzigartig. Trotz einiger Eigenheiten der Familie (dazu in weiteren Posts mehr) wurde ich stets gut behandelt und habe die Zeit echt genossen. Ich konnte vieles über die neuseeländische Kultur lernen und die Zeit in Isolation machte definitiv wieder viel Lust aufs Reisen.
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    Traveler

    interessante Leute... 😉

    12/8/22Reply
     
  • Day21

    Naturparadies Neuseeland (Part 1)

    November 22, 2022 in New Zealand ⋅ 🌧 18 °C

    In den ersten 2 Wochen konnte ich schon viele schöne Ecken der Nordinsel erkunden.

    Während unserer Campingphase sahen wir tagtäglich Highlights des Nordens, angefangen mit dem Waitakere Ranges Regional Park. Ein atemberaubender Mix aus Jungle, Strand und Klippen machte mir sofort eindrucksvoll bewusst, was Neuseeland wirklich zu bieten hat.
    Ein weiteres Highlight waren die Waipu Caves. Barfuß ging es durch eisige Quelle der riesigen Höhle. In der Dunkelheit erblickten wir dann Glühwürmchen, welche das Schwarz in einen Sternenhimmel verwandelten.

    Insgesamt ist das Land reich an unglaublich grünen Wiesen, atemberaubenden Wasserfällen und den unterschiedlichsten Stränden. Von schwarzem bis zu strahlend gelbem Sand habe ich hier schon alles gesehen und genauso unberechenbar ist der Wellengang.

    In den Bildern seht ihr ein paar Ausschnitte meiner Highlights. Mal sehen, was ich hier noch so sehen werde :)
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    Traveler

    Die Waipu Caves einfach Spitze

    11/22/22Reply
     
  • Day20

    Wildcampen für Dummies

    November 21, 2022 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach 1,5 Wochen Stadtleben ging es nun zusammen mit Kristian zum WILDCAMPEN !!!

    Durch Facebook-Gruppen konnten wir den Großteil des fehlenden Equipments günstig ersteigern und schnell höchstmotiviert starten.
    Geplant war, eine Woche einfach irgendwo zu campen – natürlich kostenlos.
    Letztendlich haben wir wirklich überall geschlafen, wo es irgendwie möglich war: neben Straßen, im Park, dem Jungle, oder sogar auf einer Baustelle.
    Trotz der legalen Grauzone in der wir uns stetig befanden, ist alles gut gegangen und wir haben die Woche gut überstanden. Es war jedoch echt anstrengender als erwartet.

    Das Auto wurde schnell zur Müllhalde umfunktioniert und es herrschte nach spätestens 2 Tagen dauerhafte Unordnung/Chaos. Teilweise suchten wir stundenlang nach Schlafplätzen, was eigentlich stets für etwas Stress sorgte. Strom und Netz blieben streckenweise aus und als Dusche musste das Meer aushelfen.

    Trotzdem war es eine sehr spannende (und vor allem günstige) Erfahrung. Wir konnten schnell rumreisen und viele faszinierende und schöne Orte erkunden. Jetzt geht es erstmal für 1-2 Wochen zum WWOOFing – also endlich wieder Strom und Dusche 🙂
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    Traveler

    dein Auto sieht mittlerweile fast so schlimm aus wie meins

    11/20/22Reply
    Traveler

    ist noch schlimmer, realtalk

    11/20/22Reply
    Traveler

    seh ich auch so

    11/20/22Reply
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  • Day13

    Auckland City Life

    November 14, 2022 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    In meinen 1,5 Wochen Auckland gab es viel zu sehen. Von allen möglichen Parks der Stadt (Cornwall, Western, Myers, Albert, Western Springs), dem Rugby World Cup Finale, bis hin zum Mount Eden war alles dabei. Zusammenfassend hab ich alles mitgenommen, was nicht zu teuer war.

    Mit 605 Einwohner je km² ist Auckland relativ ruhig und nicht ansatzweise mit den deutschen Großstädten zu vergleichen. Es gibt einige grüne Ecken und das allgemeine Stadtbild ist dem Amerikanischen sehr nahe. Auckland war meiner Meinung nach nicht wirklich schön (vor allem zum Ende hin eher anstrengend) . . . trotzdem erfüllte die Stadt seinen Zweck.

    Mittlerweile hab ich den ganzen Bürokratie-Kram erledigt (Kontonummer, Steuernummer, Auto-Versicherung, . . . ) Für die ersten Tage schloß ich mich mit Kristian und Nathi zusammen. Wir besorgten einen VW Passat und erlebten Auckland überwiegend zusammen. Meine Highlights dieser Zeit sind in den Bildern möglichst gut zusammengefasst.

    In ein paar Stunden geht es dann endlich raus aus Auckland. Kristian und Ich werden mit dem Auto eine unglaublich LEGENDÄRE Campingtour erleben.

    (Info: Wenn irgendwer in den Kommentaren sagt, dass ich mit Brille wie Papa aussehe, gibts nen Perma-Ban)
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    Traveler

    👍🏼 du kannst deine Wurzeln nicht leugnen... und es liegt nicht nur an der Brille... 🙈🤣

    11/14/22Reply
    Traveler

    aber verdrängen

    11/14/22Reply
    Traveler

    das wird nicht helfen... 👅🤪🤣

    11/14/22Reply
    7 more comments
     

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