• Golf von Ajaccio

    May 9 in France ⋅ ☁️ 22 °C

    Die Spannung, die "Insel der Schönheit" ein wenig zu entdecken half dabei, den sehr schönen Platz am Meer zu verlassen. Nach einigen Kilometern südlich von Bastia ging es Richtung Westen ins Hochgebirge, wo es noch reichlich schneebedeckte Berggipfel zu sehen gab, die einen herrlichen Kontrast zum satten Grün der vielfältigen Flora boten. Tapfer schraubt der Düx sich durch die Serpentinen entlang des "Cinto Massiv" und wir erreichten die Universitätsstadt Corte.
    Man müsste mit einem Fiat 500 hier lang und durch fahren, um auch nur annähernd die Möglichkeit auf einen Platz zum Abstellen des Fahrzeugs zu haben. Alles ist eng gebaut und alles andere als camperfreundlich ausgelegt. Die Menschen winken (meistens) dennoch fröhlich, wenn ich im 11,5 Tonner nur wenige Zentimeter neben ihrem Pastis meinen Dieselruß lautstark verteile.
    So setzten wir uns dann weiter in Richtung Ajaccio, der Hauptstadt der viertgrößten Insel im Mittelmeer, in Bewegung. Aufgrund der uns inzwischen bekannten Platzverhältnisse in Städten, ließen wir die Stadt rechter Hand liegen und befuhren gemütlich die Küstenstraßen entlang des "Golf von Ajaccio". Das strikte Verbot, nicht "wild" campen zu dürfen im Hinterkopf sowie die dazu auch arg geringen Möglichkeiten in Küstennähe vor Augen, fuhren wir einen kleinen, naturbelassenen Campingplatz am Plage de Verghia an. Trotz inzwischen bedecktem und diesigem Himmel, aber angenehmen Temperaturen, war der Weg zum Strand und ins Meer rasch gefunden. Noch ein kleines Nickerchen auf der Strandmatte und dann gings zum inzwischen gewohnten Abendprogramm mit Duschen, Essen, Runde spazieren und 'ner Partie Backgammon, bevor es schließlich ins Bettchen ging.
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