• Dajti Oase

    5.–7. Juni in Albanien ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf der Fähre wäre der Düx um ein Haar nicht angesprungen. Zum Glück startet der Motor richtig gut und es braucht kein längeres "Georgel".
    Das Problem ist mir inzwischen bekannt und ich konnte es (sehr wahrscheinlich) hier beheben. Das zeigt sich die Tage.
    Nachdem wir ansonsten die Fähre recht unproblematisch verlassen konnten, steuerten wir den ausgesuchten Parkplatz in Tirana, der Hauptstadt Albaniens an, mit der festen Absicht diese zu besichtigen. Schließlich empfahl mir meine ehemalige albanische Nachbarsfamilie diesen Besuch.
    Kurz gesagt: Katastrophe! Der Verkehr in der albanischen Metropole ist nix für Weicheier und hinterm Lenker eines 11,5 Tonners ist eine Portion fahrerischer Erfahrung von großem Vorteil. Auch großen Respekt an Sabine, die immer hinter mir klebt. An der zu niedrigen Unterführung musste ich sie aber dann fahren lassen, damit ich mich rückwärts, den Berg hoch, aus der, absolutes Chaos verursachenden Verkehrslage, befreien konnte. Weil dann auch, wie in Palermo, alle Plätze einfach nur Scheiße, unsere Navis überfordert waren und ich nach der dritten Schleife durch engste Gässchen und Fehlleitung zu Durchfahrten mit zu niedriger Höhe dermaßen die Schnauze voll und die Klamotten durchgeschwitzt hatte, verzogen wir uns aus dem Hexenkessel ein Stückchen ins Hinterland.
    Was für ein krasser Gegensatz! Freilaufende, zufrieden gackernde Hühner, Hähne krähen, Katzen miauen, Hunde bellen, muhende Kühe, Entenfamilien und nicht zuletzt der Ruf des Muezzin zum Gebet an fünf verschiedenen Zeiten des Tages. Dazu ein Blick auf Berge und in blühende Natur, sehr freundliche Gastgeber und für fünf Euro pro Nacht, mit allem zipp und zapp, stand schnell fest, hier zwei Nächte zu verbringen.
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