• Kirchheim unter Teck

    11–12 gen, Germania ⋅ ⛅ -3 °C

    Nachdem es gestern leckere Kürbiscremesuppe gab, hat die liebe Freundin für heute noch einen Käsekuchen im Ofen, der mich den ganzen Tag beschäftigen wird.

    Dazu kommt abends noch eine Stunde Autobahn hinzu, weil ich mich in der Zeit verkalkuliert habe, und in die Dunkelheit hinein komme. Mittlerweile mag ich viele Lichter im Gegenverkehr nicht mehr. Und im Stuttgarter Ballungsraum gibt es viel Bewegung um diese Zeit.

    Vielleicht habe ich getrödelt unterwegs, bin ich doch heute morgen kaum aus dem Bett gekommen, sodass Hilde immer noch nicht draußen ist, als die Nachbarin klopft, und sie gleich mit in die Natur nimmt.

    Dieses Mal meckert sie nicht, dass wir den Vormittag über zusammen im Bus sitzen, sondern rollt sich satt und wohlig hinten zusammen.

    Abschied ist dann doch anstrengender als vermutet, wir fahren ins Tal, wo die Bäume voller Schnee sind, und vor ihnen die Dämpfe aus den Schornsteinen einer Fabrik aufsteigen.

    Burg Trifels bei Annweiler, dann schläft Hilde im Sitzen ein, wir passieren eine Familie auf dem Rad, und parken an einem Feldweg mit Schnee zwischen den ersten grünen Blättern und den braunen Furchen des gefrorenen Lehms.

    Über Nacht sind wir auf dem gemischten Parkplatz "Ziegelwasen" in Kirchheim unter Teck, der noch schneebedeckt ist, während die bewohnten Häuser ringsum ihre beleuchteten Fenster zeigen, die Laternen ihr warmes Licht.

    Hier schlafe ich gerne, in dieser Stimmung vom Gefühl, es sei jemand Zuhause, hier und da, und im blauen Bus sowieso.
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    After yesterday's delicious pumpkin cream soup, my dear friend has a cheesecake in the oven today that will keep me busy all day.

    Then there's another hour on the motorway in the evening because I miscalculated the time and drove into the dark. I've grown tired of seeing lots of oncoming traffic lights. And there's a lot of traffic in the Stuttgart metropolitan area at this time of day.

    Perhaps I dawdled a bit on the way, because I barely got out of bed this morning, so Hilde still wasn't outside when the neighbor knocked and immediately took her out into nature.

    This time she didn't complain about us spending the whole morning together on the bus, but instead curled up comfortably and contentedly in the back.

    Saying goodbye was more difficult than expected; we drove down into the valley where the trees were laden with snow, and in front of them, the fumes rose from a factory chimney.

    Trifels Castle near Annweiler, then Hilde falls asleep sitting up, we pass a family on bicycles, and park on a dirt road with snow between the first green leaves and the brown furrows of frozen clay.

    Overnight we're in the mixed parking area "Ziegelwasen" in Kirchheim unter Teck, which is still covered in snow, while the inhabited houses all around show their lit windows, the streetlights their warm glow.

    I like to sleep here, in this atmosphere of feeling that someone is home, here and there, and especially in the blue bus.
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