Ehlen
Jan 19–20 in Germany ⋅ 🌙 0 °C
(English Version Below)
Da ich mich gestern Abend entschieden hatte, noch eine Nacht bei der Tochter zu bleiben, sind wir heute morgen zu einem grandiosen Sonnenaufgang gekommen, und haben mit der Familie noch einen schönen Abschiedsspaziergang gemacht.
Leider hat das aber zur Folge, dass wir heute über dreihundert Kilometer fahren, weil wir nochmal mit meinem Sohn und dem Enkel verabredet sind. Die Beiden machen mit Hilde einen größeren Spaziergang, dann geht mein Sohn arbeiten, und wir relaxen über Mittag auf einem Parkplatz, bis die Mutter von Kleinen Feierabend hat.
Hilde ist heute überraschend still. Kein Bellen bei den Abschieden, zurückgezogen liegt sie hinten im Bus während der Fahrt zum Gebiet um den Dörnberg, wo wir heute übernachten. Nach so einer Woche mit vielen Aktionen brauchen wir den Rückzug im blauen Bus. Andererseits fällt es aber auch zunehmend schwer aufzubrechen, und vielleicht ist Hilde auch ein bisschen wehmütig.
Bei einem Spaziergang unterwegs geht die Sonne unter. Wunderschön. Der Himmel über Kassel leuchtet bonbonfarben rötlich, als wir ankommen, ist es dunkel.
Ein letzter, kleiner Spaziergang mit drei unterschiedlichen Hundebegegnungen, wobei die letzte so lautstark ist, dass mein Nachbar aus Leipzig fragt, ob alles in Ordnung sei. Fünf Camper stehen hier, einer ist ganz exotisch.
Als wir heute ankommen, ziehe ich als erstes die Stützstrümpfe aus, weil sich an der Ferse die Haut entzündet hat, und behandele die trockene Haut mit Allpresan, einer Schaumcreme. Gesunde Füße sind eine Gnade, ich bin schon froh, wenn sich keine Haut öffnet, wie vor einigen Jahren, als es zwei Monate gebraucht hat in Portugal, bis die Wunde verheilt war.
Ich bedanke mich morgens bei jedem Schlafplatz für die ungestörte Nacht, und jeden Abend für den guten Tag, den wir behütet erlebt haben.
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Since I decided last night to stay another night with my daughter, we arrived this morning to a magnificent sunrise and took a lovely farewell walk with the family.
Unfortunately, this means we're driving over 300 kilometers today because we're meeting up with my son and grandson again. They're taking Hilde for a long walk, then my son goes to work, and we relax in a parking lot over lunchtime until the little one's mother finishes work.
Hilde is surprisingly quiet today. No barking at goodbyes, and she lies quietly in the back of the van during the drive to the area around Dörnberg, where we're spending the night. After such an eventful week, we need the peace and quiet of our blue van. On the other hand, it's also becoming increasingly difficult to leave, and perhaps Hilde is feeling a little wistful.
During a walk along the way, the sun sets. Beautiful. The sky over Kassel glows a candy-colored reddish hue; by the time we arrive, it's dark.
One last short walk with three different dog encounters, the last of which is so loud that my neighbor from Leipzig asks if everything is alright. Five campers are parked here, one of them quite exotic.
When we arrived today, the first thing I did was take off my compression stockings because the skin on my heel was inflamed, and I treated the dry skin with Allpresan, a foaming cream. Healthy feet are a blessing; I'm just glad when the skin doesn't split open, like it did a few years ago when it took two months in Portugal for the wound to heal.
In the mornings, I thanked each place I slept for the undisturbed night, and every evening for the wonderful day we spent in safety.Read more














