• Blomberg

    February 1 in Germany ⋅ ☁️ 1 °C

    (English Version Below)

    Morgens hole ich meinen Sohn ab und bringe ihn zu seinem Freund. Er hat eine Tüte gut gebratener, kleiner Frikadellen für mich zum Abschied, weil ich die gerne mag. Wohin wir fahren werden, wann wir wieder kommen.

    Du machst das schon! Das sagt er zum Abschied. Kein Wiedersehen, Tschüss, Bis bald. Du machst das schon! Plötzlich die alte Erinnerung, als mein Vater mich zu Autobahn bringt, ich ihm von meinen Gedanken, meinen Sorgen erzähle. Er hält seinen Wagen an, ich steige aus, beuge mich zurück. Du wirst nicht verrückt!

    Daran habe ich oft gedacht, wenn die Tore sich zu schließen drohten. Du wirst nicht verrückt, du machst das schon. Wir winken einander zu. Wir fahren los, sehen ihn über den Schnee gehen. Manchmal möchte ich die Zeit anhalten.

    Wir fahren beim Hof im Greth in Söhlde vorbei, es gibt Joghurt und Milch für mich, ich packe noch einige Käse ein. Jetzt ist der Kühlschrank voll. Reisefertig, lächele ich ihn an.

    Um nach Hagenburg zu kommen, nehmen wir die Landstraße. Nordstemmen mit der Marienburg, Lathwerden und die Mühle. Unterwegs ein kleiner Ort mit einer Art besonderer Straßenhäuser, die mich an ein gutes Muster erinnern.

    Am Ende der Straße wohnt Dominice mit ihrer Familie. Wir freuen uns auf die Begegnung, unerwartet weil wir ja eigentlich erst im April wieder zurück sein wollten. Dafür gibt's Waffeln mit Eis und eine gute Atmosphäre voll angenehmer Gespräche.

    Abends ein Teller voll mit Käsespezialitäten, natürlich überbacken. Hilde wird vom kleinen Sohn bespielt, der sich auf unseren Besuch immer freut. Im Bus ist es kalt, wir sagen Gute Nacht, die Standheizung läuft sich warm, ihre Reichweite geht nicht mal zu meinen Füßen, unter der Bettdecke ist es eiskalt.
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    In the morning, I pick up my son and take him to his friend's house. He has a bag of nicely fried little meatballs for me as a parting gift, because I like them. We talk about where we're going and when we'll be back.

    You'll manage! That's what he says as he leaves. No more seeing each other, bye, see you soon. You'll manage! Suddenly, the old memory floods back: my father driving me to the highway, me telling him about my thoughts, my worries. He stops his car, I get out, lean back. You won't go crazy!

    I've often thought of that when the gates threatened to close. You won't go crazy, you'll manage. We wave to each other. We drive off, watching him walk through the snow. Sometimes I wish I could stop time.

    We drive past the farm in Greth, Söhlde; there's yogurt and milk for me, and I pack some cheese. Now the refrigerator is full. Ready to go, I smile at him.

    To get to Hagenburg, we take the country road. Nordstemmen with Marienburg Castle, Lathwerden, and the mill. Along the way, a small village with a kind of distinctive row of houses that reminds me of a good pattern.

    At the end of the street lives Dominice with her family. We're looking forward to meeting her, it's unexpected since we weren't planning on returning until April. Instead, we're treated to waffles with ice cream and a lovely atmosphere filled with pleasant conversation.

    In the evening, we enjoy a plate piled high with cheese specialties, all melted and smothered, of course. Hilde is entertained by her young son, who always looks forward to our visit. It's cold in the bus, so we say goodnight. The auxiliary heater starts warming up, but its range doesn't even reach my feet; it's freezing cold under the covers.
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