Luitré
25.–26. feb., Frankrig ⋅ ⛅ 12 °C
(English Version Below)
Neunzehn ein halb. Das Thermometer ist katapultiert. In zwei Tagen von Winter auf Frühling. Wir hätten es gerne dazwischen. So fünfzehn Grad und halbe Sonne. Und das dauerhaft das ganze Jahr über.
Aber wir sind ja nicht Herr Wetter und Frau Sonne, müssen also nehmen, was kommt. Oder fahren eben nicht dahin, wo es die extremen Temperaturen gibt.
Heute fahren wir weiter nach Westen. Also eher in Schlangenlinien, um die Nationalstraßen zu vermeiden, in denen uns die Lastwagen überrollen würden. Unser bevorzugter Weg ist die kleine Straße, gerade breit genug, um nicht ins Grün abzutriften, aber mit dem unschätzbaren Wert des Alleinesein.
Allerdings haben Traktoren gerade Hochkunjunktur, auch jetzt noch ist so mancher Landwirt am Abend unterwegs, wie mir ein Blick vom Stellplatz auf die Straße hoch in den Ort zeigt.
Luitré - Dompierre hat am Ortsende einen kleinen Stellplatz hingezaubert. Gegenüber einer Versorgungsstation mit Wäscherei für Kleidung und Auto, ein Amazonabhol und eine Ladestation. Darunter ein Parkplatz für Pkw mit einer Schranke, aber überraschend ebenen Stellplätzes.
Denn das ist bei den Wohnmobilen leider nicht gelungen. Krumm und schief in verschiedenen Richtungen. Mit viel Trixerei steht der blaue Bus einigermaßen gerade. Aber auch nur deshalb, weil er so klein ist.
Hilde ist unzufrieden mit unseren Spaziergängen, weil ich nicht lange genug gehen kann. Am Abend umkreisen wir einen kleinen See, vielleicht vier-, fünfhundert Meter, ich bin sehr glücklich, dass mir das gelingt, auch wenn ich mich danach erstmal runterfahren muss.
Vielleicht hast du in den letzten Tagen schon mal überlegt, was unser Ziel sein könnte. Würde mich interessieren, was dabei rauskommt.
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Nineteen and a half. The thermometer has plummeted. In two days, from winter to spring. We'd prefer something in between. Around fifteen degrees and half a ray of sunshine. And that permanently, all year round.
But we're not Mr. Weather and Ms. Sunshine, so we have to take what comes. Or simply not go where the extreme temperatures are.
Today we're continuing west. More like zigzagging, to avoid the main roads where we'd be run over by trucks. Our preferred route is the small road, just wide enough to avoid veering off into the countryside, but with the invaluable benefit of solitude.
However, tractors are currently in high demand; even now, quite a few farmers are out in the evening, as a glance from the parking area up into town confirms.
Luitré-Dompierre has conjured up a small parking area at the edge of town. Opposite is a service station with a laundry for clothes and cars, an Amazon pickup point, and a charging station. Below is a car park with a barrier, but surprisingly level parking spaces.
Unfortunately, they haven't managed to level the motorhomes. Crooked and askew in all directions. With a lot of maneuvering, the blue bus is parked reasonably straight. But only because he is so small.
Hilde is unhappy with our walks because I can't walk long enough. In the evening, we circle a small lake, maybe four or five hundred meters. I'm very happy that I manage it, even though I need to wind down afterward.
Perhaps you've already been thinking about what our destination could be. I'd be interested to know what you come up with.Læs mere



















