Le Mont Saint Michel
March 8 in France ⋅ 🌧 12 °C
(English Version Below)
Einen Schlafplatz mit dem Blick auf Le- Mont- Saint-Michel hatte ich schon lange nicht mehr. Damals, 1980 mit meiner finnischen Freundin Anne, waren wir von Paris hierher getrampt, und haben im Zelt auf einer Wiese mit dem Blick auf den Berg übernachtet.
Heute stehen wir hinter zwei Campern auf dem Hof eines Verkaufsladen, wo wir ein bisschen eingekauft haben, und blicken zwischendurch auf den Mont, der zum Abend hin schön beleuchtet ist.
Der Endpunkt der Bretagnetour quasi, wobei wir noch einen Zipfel bis nach Le Havre beim letzten Trip übrig gelassen haben. Wie du auf den Karten gesehen hast, ging es heute doch ganz schön weit und überraschend schnell voran. Was allerdings auch zu erwarten war, denn Sonntag und Sonne treiben die Franzosen aus dem Haus.
Besondere Augenmerke an der Küste waren gar nicht erreichbar, weil die Parkplätze schon weit im Landesinneren sind, oder die Ziele an sich dermaßen überfüllt waren. Und das ist jetzt nicht im Sommer.
Von einem kleineren Stellplatz an der Straße winkt mir jemand aus einem Camper zu. Das ist ziemlich ungewöhnlich. Vor einem Jahr ist mir sowas schon mal bei Les- Saintes-Marie-de-la-Mer passiert. Als ich nicht reagiert habe, kam der Camper hinter uns her gefahren, und als wir angehalten haben, stellte sich heraus, dass wir uns mal über Nacht in Liebenwalde bei Berlin getroffen haben. Diese kurze Begegnung hat einen so überraschenden Erkennungswert an irgendeiner Landstraße hervorgerufen.
Dieses Mal halten wir an, und stellen fest, es sind die Camper, mit denen wir uns gestern Abend so angeregt ausgetauscht haben. Der blaue Bus bleibt schnell den Menschen in Erinnerung. In Vila de Bispo, nahe bei Sagres in Portugal, bin ich jeden Morgen durch den Ort gefahren, um zum Strand zu kommen. Einmal treffen wir einen Argentinier, der an einem stürmischen Tag alleine zum Surfen draußen war. Er lebt in dem kleinen Ort und verkauft im Sommer Pizza, auch er meinte, unseren Bus kennt er schon.
Solche kleinen Geschichten passieren mir überall, obwohl wir doch gar nicht so viele Follower haben. Aber die Videos anderer Filmemacher auf YouTube haben da schon Gutes getan. Wenn du diese Videos nicht kennst, schick ich dir gerne die Links zu.
Tatsächlich dauert es auch heute, bis sich der Dunst hebt, aber dann ist plötzlich die Sonne über Mittag da, und zeigt sich von ihrer heißen Seite. Von Saint-Malo aus fahren wir in Richtung der Berges an der Küste entlang, die parallel zur Straße verläuft, und gut besucht ist.
In Pontorson stelle ich fest, dass es eine Möglichkeit gibt, dem Mont mit dem Bus ziemlich nahe zu kommen, sodass es eine Vielzahl von Bildern dieses sagenumwobenen Berges gibt.
"Die Ursprünge des Heiligtums gehen auf das Jahr 708 n.Chr. zurück. Aubert, der Bischof von Avranches, errichtete auf dem Felsen ein Heiligtum, nachdem ihm der Erzengel Michael der Legende nach drei Mal erschienen war. Die Abtei des Mont Saint-Michel überragt die unendliche Weite der Bucht. Um dorthin zu gelangen, erwartet Sie ein Labyrinth aus Treppen und mittelalterlichen Gassen, in denen es sich herrlich bummeln lässt. Das Dorf, das von einer zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert errichteten Stadtmauer geschützt wird, beherbergt reizende Fachwerkhäuser.
Der Berg und seine Bucht gehören seit 1979 zum UNESCO - Weltkulturerbe."
https://share.google/ti5XnaeBucX2Lw5OK
Die Nacht ist ganz still. Es gibt kaum noch Verkehr, weil wir in einer Sackgasse stehen. Der Berg ist hell erleuchtet. Hilde schläft schon, während ich noch ein paar Sachen erledigen muss. Wieder ist es später geworden, wir haben mit der untergehenden Sonne einen Abendspaziergang gemacht. Jetzt freue ich mich auf den Schlaf, lang ausstrecken, Augen zu. Gute Nacht.
---
It had been a long time since I'd slept with a view of Mont Saint-Michel. Back in 1980, my Finnish friend Anne and I hitchhiked here from Paris and camped in a tent in a meadow with a view of the mountain.
Today we're parked behind two campervans in the yard of a shop where we did some shopping, and we occasionally glance at Mont Sainte-Michel, which is beautifully illuminated in the evening light.
This is practically the end point of our Brittany tour, although we left a little bit of it before reaching Le Havre on our last trip. As you saw on the maps, we covered quite a bit of ground today, and surprisingly quickly. Which was to be expected, since Sunday and sunshine usually draw the French out of their homes.
We couldn't reach any of the coastal highlights because the parking lots are quite far inland, or the destinations themselves were simply too crowded. And this isn't even summer.
Someone in a campervan at a small parking area by the road waves to me. That's rather unusual. Something similar happened to me a year ago near Les Saintes-Marie-de-la-Mer. When I didn't react, the camper van came driving up behind us, and when we stopped, it turned out we had once met overnight in Liebenwalde near Berlin. That brief encounter had triggered such a surprising recognition on some country road.
This time we stop and realize it's the same camper van we had such a lively conversation with last night. The blue van quickly makes a lasting impression. In Vila de Bispo, near Sagres in Portugal, I drove through the town every morning to get to the beach. Once we met an Argentinian who had been out surfing alone on a stormy day. He lives in the small town and sells pizza in the summer; he, too, said he recognized our van.
These little stories happen to me all the time, even though we don't have that many followers. But the videos from other filmmakers on YouTube have been a big help. If you're not familiar with them, I'd be happy to send you the links.
It actually takes a while for the haze to lift today, but then the sun suddenly appears around midday, showing off its fierce side. From Saint-Malo, we drive towards the mountains along the coast, which runs parallel to the road and is quite busy.
In Pontorson, I discover that there's a way to get quite close to Mont Saint-Malo by bus, so I've got plenty of pictures of this legendary mountain.
"The origins of the sanctuary date back to 708 AD. Aubert, the Bishop of Avranches, built a sanctuary on the rock after, according to legend, the Archangel Michael appeared to him three times. The Abbey of Mont Saint-Michel overlooks the vast expanse of the bay. To reach it, you'll encounter a labyrinth of staircases and medieval alleyways, perfect for a leisurely stroll. The village, protected by a city wall built between the 12th and 14th centuries, is home to charming half-timbered houses.
The mountain and its bay have been a UNESCO World Heritage Site since 1979."
https://share.google/ti5XnaeBucX2Lw5OK
The night is completely still. There's hardly any traffic because we're in a dead end. The mountain is brightly lit. Hilde is already asleep, while I still have a few things to take care of. It got late again; we went for an evening walk with the setting sun. Now I'm looking forward to sleep, stretching out, closing my eyes. Good night.Read more


























TravelerJa, die vielen überraschenden und schönen Begegnungen oder gar Wiedersehen sind immer wieder Highlights unterwegs und bleiben in Erinnerung. ❤️🙏