Arvidsjaur
Jul 25–26 in Sweden ⋅ ☁️ 18 °C
(English Version Below)
SCANDINAVIEN TURN
Day 28
25/07/2026
Arvidsjaur, Schweden
Hinter unserem Bus ist Action, Menschen unterhalten sich, Türen stehen offen. Eine Gruppe Ukrainer wickeln eine Begegnung miteinander ab. Wir grüßen uns freundlich, wechseln ein paar Worte, Hilde wird gestreichelt, winkende Hände zum Abschied.
Die Sonne steht über den Bäumen, parallel fließt das Wasser des Byskeälven durch den See Arvidsjaursjön unter der Brücke, auf der die E45 verläuft.
Hilde ist dem Leben auf der Spur. Um unseren Platz herum verfolgt sie die Spuren mit so einer Vehemenz, dass sie mich dabei fast aus den Sandalen reißt.
Leider ignoriert sie auch die Zeichen der Zeit, sodass wir nicht alleine in den Bus zurück kehren. Das ist nachmittags besser gelaufen, als wir direkt an der Straße geparkt haben.
Die norwegischen Bananen haben mir von Anfang an nicht gefallen, und so freue ich mich, in der Ferne einen Radfahrer auftauchen zu sehen. "You want bananas", rufe ich aus dem Fenster und wedele mit den vier Früchten.
Er biegt zu uns ein und freut sich sichtlich. So lernen wir einen jungen Berliner Lehrer kennen, der auf dem Weg zu den Lofoten ist. Wir haben ein angenehmes Gespräch, er will bis Jokkmokk fahren, wo er sich für zwei Nächte eingemietet hat, weil es viel regnen soll.
Angesichts des blauen Himmels eine lustige Prophezeiung, doch kaum fünfzig Kilometer später gebe ich ihm recht. Von Süden kommt der heftige Wind, über den er sich gerade in seinem Rücken gefreut hat, und peitscht den Regen heftig gegen die Windschutzscheibe.
Zum Glück ist der Schauer kurz und die Straße trocknet schnell. Während hier die Brücken auf die Seen schauen, hatten wir am Mittag noch eine schöne Rentierbegegnung auf einer Brücke, die den Verkehr lahm gelegt hat.
Ich habe sie schon vermisst, die schönen Tiere, die meine Tage sehr erheitert haben. Hilde hatte sie auch schon vergessen, und sie dieses Mal auch nicht angebellt.
Der Platz unserer Nacht ist still und grau, ich gönne mir noch ein Stückchen Schokolade. Das können die Skandinavier gut herstellen.
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SCANDINAVIA TOUR
Day 28
July 25, 2026
Arvidsjaur, Sweden
There’s a buzz of activity behind our bus—people chatting, doors standing open. A group of Ukrainians are wrapping up a get-together. We exchange friendly greetings and a few words; Hilde gets petted, and there are waves of farewell.
The sun hangs above the trees, while the waters of the Byskeälven flow through Lake Arvidsjaursjön, passing beneath the bridge that carries the E45 highway.
Hilde is hot on the trail of life. She tracks scents around our spot with such intensity that she nearly pulls me right out of my sandals.
Unfortunately, she also ignores nature’s call, meaning we don’t return to the bus alone. Things went better this afternoon when we were parked right by the roadside.
I hadn't liked the Norwegian bananas from the start, so I’m happy to see a cyclist appear in the distance. "Do you want bananas?" I call out the window, waving the four pieces of fruit.
He turns in toward us, clearly delighted. That’s how we meet a young teacher from Berlin who is on his way to the Lofoten Islands. We have a pleasant chat; he plans to ride as far as Jokkmokk, where he’s booked a place for two nights because heavy rain is forecast.
It seems like a funny prediction given the blue sky, but barely fifty kilometers later, I have to agree with him. The strong wind—which had been a welcome tailwind for him—now comes from the south, whipping the rain hard against our windshield.
Fortunately, the downpour is brief, and the road dries quickly. While the bridges here overlook lakes, earlier today we had a lovely encounter with reindeer on a bridge—an event that brought traffic to a standstill. I had missed them—those lovely animals that really brightened my days. Hilde had forgotten them too, and didn't even bark at them this time.
Our overnight spot is quiet and gray; I treat myself to a little piece of chocolate. Scandinavians really know how to make it well.Read more


















